Sonntag, 31. Juli 2011

Berlin-Karlshorst.

Ein Gebäude zwischen 1936 und 38 als Offizierskasino erbaut, für die Wehrmacht, beherbergt heute ein Museum das sich mit dem Deutsch russischen Verhältnissen der Vergangenheit auseinander setzt.
Kapitulationstisch
Proletarier aller Länder.......

Hier in Karlshorst wurde schon 1990 vereinbart eine Stätte der Erinnerung zu schaffen und durch private Personen wurden Materialien zusammen getragen und an diesem historischen Ort zu einer Dokumentation von Sieg und Krieg, Aufbau der DDR und die Gegenwart aufbereitet. 

Stalin
General Shukow hatte hier sein Arbeitszimmer und in einem Saal wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai die Kapitulation der Wehrmacht unterschrieben. Die Unterzeichnung durch Keitel, Friedeburg, Stumpff, auf deutscher Seite in Beisein der Alliierten Kräfte, Shukow, sowjetischer Oberkommandierer,Tedder, britischer General,Spaatz als amerikanischer Zeuge und Tassigny, französicher General,beendete den Krieg in Europa und ist eine Schnittstelle der europäischen Geschichte. Nach 45 war hier der Sitz der sowjetischen Militäradministration und die weitläufigen Anlagen werden heute immer noch zu Wohnungen umgebaut. 
Lobeshymnen auf die Diktatoren der damaligen Zeit finden auf großen Plakaten ihren Platz. Schicksale berühmter Generäle inklusiver der Uniformen sind in Vitrinen dargestellt. Ruhm und Ehre ohne Ende.Text und Bildinformationen mit historischen Originalstücken wurden durch den deutsch russischen Verein als Träger des Museums in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt, das alles zu sehen in 10318 Berlin Zwieseler Strasse 4. Der Eintritt ist frei, geöffnet Dienstag-Sonntag von 10 - 18 Uhr.

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