Montag, 29. Juni 2015

Blankenheim.

Quell Ort der Ahr.
Wanderung: 20_2015
Wanderleitung: Wolfgang.
Im folgenden Bild sind unsere Touren im ersten Halbjahr dargestellt, das blieb auch von Google nicht unbeobachtet. Immerhin Tour 580 bei besten Bedingungen.

Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 12 Blankenheim Oberes Ahrtal.
Länge: 17,0 km.
Gehzeit brutto: 5h 15 min.
WDG: 4,3 km/h
Streckenführung: Start der Tour: Parken am Schwimmbad. Wegbezeichnung 6,7,8,9, Quellpfad, Brotpfad Eifelverein Weg Josef Schramm. Hütte am Stromberg Mittag, Weg JH Pilgerweg retour.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, schmale Pfade.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 24,0 Grad, Sonne.
Voranzeige für die ganze Woche.
Steigung: gesamt 400 m.
Sehenswürdigkeiten: Blankenheim Stadt.
Blankenheim liegt im Tal umschlossen von bewaldeten Höhen und ist somit geschützt vor den scharfen Winden der Eifel. Der Ort wo die Ahr entspringt in einem unscheinbaren Stall, bzw. Keller.
Von ihrem Quell Ort schlängelt sich die Ahr hier noch Bach, viele Kilometer durch ein weites Wiesental und nimmt immer wieder Wasserläufe auf. Es dauert eine Zeit bis die Rotweinanbaugebiete erreicht werden. Wandermäßig ist das Ahrtal erschlossen durch den Ahrsteig und die Höhenwege. Ferner kreuzen in Blankenheim zwei Hauptwanderwege des Eifelvereins. Nach 85 Kilometern mündet die Ahr bei Sinzig in den Rhein.
Oberhalb des Ortes befindet sich die Burg Blankenheim aus dem 12. Jahrhundert. Sie wird heute als Jugendherberge genutzt.
Wir starten an einer Nebenstraße des Schwimmbades, der einzige Platz ohne Parkgebühr, die eh nur für drei Stunden entrichtet werden kann.
Entlang der B 258 geht es hinter dem Ort über den historischen Brotpfad zunächst in Richtung Schutzhütte am Brotpfad. Komfortabel ausgestattet, denn in der Hütte stehen nicht nur Blümchen in einer Vase auf dem mit einer Decke geschmückten Tisch, an dem einzigen Fenster hängt sogar noch eine weiße Gardine, von wertvollen Extras wie Toilettenpapier und Verbandskasten ganz zu schwiegen.
Für diesen Luxus ist seit rund einem Dutzend Jahren das Ehepaar Rita und Werner Schwarz verantwortlich. Wöchentlich sorgen Sie für Ordnung und wandern von Ripsdorf dorthin. Schon im Mittelalter wurde der Brotpfad angelegt. Denn er wurde von den Einwohnern aus Ripsdorf und den umliegenden Dörfern benutzt, um nach Blankenheim zu kommen. Dort mussten sie beim Grafen ihre Steuern und Abgaben bezahlen. Sie besuchten aber auch den Markt im größeren Ort Blankenheim.
Die hochsommerlichen Temperaturen verbringen wir draußen und einige Wanderer sind on Tour. Der leichte Anstieg machte die Trinkpause zum Erlebnis, mit einer kurzzeitig begleitenden Wanderfrau wurde über den weiteren Tour Verlauf gefachsimpelt.
Entlang des zauberhaften Schafbaches war es langsam Zeit für die Mittagspause, jedoch nicht in der prallen Sonne sondern an der Schutzhütte am Stromberg. Zeit zum Simsen, denn die Präsidentengattin hat Geburtstag.
In Höhe von Café Maus bot sich eine schöne Fernsicht, in die sattgrüne Eifellandschaft. Eine Abzweigung vor dem Ort Nonnenbach erspart uns die asphaltierte Straße und zwei kapitale Hirsche machten sich auf und davon.
Noch mal von 460m auf 560m und am Russenkreuz vor Blankenheim kann man die Füße hochlegen.

Das Wandernetz in Blankenheim ist gut touristisch erschlossen, die Schuhe blieben sauber und die Höhenunterschiede sind moderat, 3 Schutzhütten auf der Strecke, viele Bänke, ideal für Mensch und Tier.

Montag, 15. Juni 2015

Freisheim.

Wenn Wochenendhäuser einen hohen Zaun haben.
Wanderung: 19_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 9 das Ahrtal.
Länge: 14,0 km.
Gehzeit brutto: 4h 45 min.
WDG: 3,9 km/h
Streckenführung: Start der Tour Kirchplatz Freisheim, Nr. 1, querfeldein, Nr. 1, Hasenpfad, Nr. 1, N, querfeldein.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, Waldboden.
Anspruch: moderat.
Wetter: ca. + 16,0 Grad, stark bewölkt, trocken.
Steigung: von 380 m auf 425 m runter 260m.
Sehenswürdigkeiten: in Unterkrälingen ein Antikladen.
Markante Punkte des heutigen Wandergebietes sind die Berge, Hochthürmer und Hasenberg in einer Höhenlage von 450 bis 500 Meter. Es sind sogenannte Domberge vulkanischen Ursprungs der Tertiärzeit, vor etwa 30 Millionen Jahren. Das feurige Magma und die mächtige feste Devondecke wurden nur kuppelförmig angehoben. Hier kommen Naturfreunde und Wanderer voll auf ihre Kosten, wer abgelegene Wanderstrecken liebt, kann in der Gemeinde Berg noch versteckte Winkel und unberührte Natur entdecken.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz an der Kirche in Freisheim. Am Ortsende diente zur Orientierung ein Sendemast. Will man die Zuwegung mit Asphalt Belag vermeiden nimmt man eine Umleitung in Kauf.
Das so zu umrundende Areal von Wochenendhäusern war großzügig eingezäunt und machte den Beginn der Tour abenteuerlich. Die Perspektive des Sendeturms stellte sich dann so dar.


So querfeldein eine Wanderung anzugehen hat den Vorteil noch Wild in den Morgenstunden zu sehen und für die Wanderleitung die Bezeichnung Premium Weg in Anspruch zu nehmen. Eine interne Auszeichnung von uns, dort sind wir bisher noch nie gewesen. So wurde unterhalb des Hasenbergs die Pause genutzt die neusten Erkenntnisse auszutauschen.

Wolfgang war wieder mit von der Partie. Sein neustes Hobby, als Hundebesitzer sorgte für einen anregenden Gesprächsstoff. Was da alles zu erlernen ist für Mensch und Tier ist schon beachtlich. 
Beachtlich, das betraf auch auf einen Antikhandel in Unterkrälingen wie im Detail zu sehen.

Durch das Vischelbachtal zurück wurden die Kilometerangaben von 4 Navigationsgeräten verglichen. Garmin Wolfgang 13,8 km, Garmin Peter 14,3 km, Teasi Gerd 14,0 km, Ntrip Gerd 13,26 km. Abgerundet wurde die Wanderung mit hochwertigem Kuchen und Kaffee, gesponsert von Wolfgang im Café Schlich in Rheinbach. Nächste Woche möchte Norbert die Runde komplettieren und Herbert den langersehnten Urlaub antreten, bleibt also alles wieder an mir hängen. Haha.

Sonntag, 14. Juni 2015

Wasserscheide.

Wandern im Grenzbereich NRW Rheinland Pfalz.
Damen-Wanderung: 3_2015
Wanderleitung: Vater
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 7 Bad Münstereifel.
Länge: 16,5 km.
Gehzeit brutto: 5h 04 min.
WDG: 3,9 km/h
Streckenführung: Start der Tour an der Wasserscheide, Kreuzung L 113 – L 165, Nr. A1 alte Römerstr. bis Höhe 485, Richtung Bröhlingen, Nr. 1 Richtung Mühlenweg, bis zur Rettungspunkt 6, Eifelverein Pitscheid, Sasserather Heide.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: moderat.
Wetter: ca. + 21,0 Grad, Sonne.
Steigung: von 508 m auf 345 m auf 508 m, sanfte Steigungen und Gefälle.
Sehenswürdigkeiten: Panoramablicke nach dem Starkregen am Vortag.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz an der Wasserscheide. 
Ziel der Wanderung war an diesem Tag, das Vertrauen der Kilometerangaben die Vatter so macht wiederherzustellen. 10 % mehr, da kann Frau nicht meckern. Nach gut 1 ½ Stunden wurde das Bachtal des Armuthsbach erreicht. Im oberen Abschnitt waren noch die Spuren der Montagswanderer erkennbar. Der kleine fleißige Maulwurf lag noch auf seinem Bett.
Der leichte in Serpentinen schlängelnde Weg in Richtung Pitscheid war schnell passiert und auf dem Höhenplateau bot sich ein herrlicher Blick auf die Landschaft mit dem markanten Aremberg.

Über den frisch gemähten Wiesen kreisten die Melane und suchten nach Beute. Unsere Ausbeute war eine erholsame Wanderung und lastet not least ein prächtiger Eisbecher am Birkhof, eine Lokalität wo vor fast 10 Jahren eine Fete war, die nächste ist dann im Bermuda Dreieck von Brühl.

Montag, 8. Juni 2015

Lindweiler.

Zum Wandern Proviantpaket aus Berlin, oder, aus dem Urlaub ein Mitbringsel.
Wanderung: 18_2015
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 12 Blankenheim, Oberes Ahrtal.
Länge: 16,8 km.
Gehzeit brutto: 4h 54 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung: Start an der Tour am Kalkofen Lindweiler, Weg Nr. 16 bis zum Armuthsbach, Weg. Nr.1 Hümmel, Vermutlich V und Nr. 1 bis Wennefeldermühle, Nr. A bis Schutzhütte Segelflugplatz Wershofen, Nr. 1, bzw. V retour.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, sumpfige Bachwege, Wiesengrund.
Anspruch: moderat.
Wetter: ca. + 17,0 Grad, bewölkt, Sonne, starker Wind.
Steigung: von 450 m auf 486 m, sanfte Steigungen und Gefälle.
Höhepunkte: Proviant Paket aus Berlin.
Eine neue Headline in den Informationen zur Wanderung. Eine Anmerkung dazu, einem Kreuzschifffahrer und Wanderfreund von mir waren die Äußerungen nach einem Urlaub zu viel. Er ist zurzeit in Südfrankreich. Die Lobby in Berlin hat wohl beim letzten Rheinlandbesuch die Ohren gespitzt. Wie keine Präsente vom Urlaub dabei, ein Thema bei der Wanderung in Dreiborn, wurde durch die heutige Leitung dank der Hilfe vom Präsidenten in die Tat umgesetzt. Leider war Norbert nicht dabei, so bleibt für Ihn hier nur eine DOKO in Bildern.

Zinner Kräuterschnaps und Wildsalami, gut verpackt, lange getragen im Rucksack von Herbert, genossen in der Schutzhütte am Segelflugplatz Wershofen, eine tolle Überraschung, da musste man im Büro anrufen.
Nun zu der eigentlichen Tour. Ausgangspunkt der Wanderung war der Grill- und Parkplatz Kalkofen in Lindweiler. Entlang des Weges Nummer 16 begleitete uns ein Melan.
Am Armuthsbach führt ein romantischer Weg bis in die Ortschaft Hümmel. Weit und breit keine Menschenseele außer einem Rehkitz in den hohen Gräsern.
Die Wegkennung hinter Hümmel wurde wohl verändert oder war so nicht mehr vorhanden. Entlang des Bachlaufes bis zur Wennefeldermühle ist die Wegführung gut und alle freuen sich schon auf das sauber bleibende Schuhwerk. Die Anhöhe nach Wershofen ist gesäumt mit dem blühenden Eifelgold.
Die ausgiebige Pause in der Schutzhütte tat Leib und Seele gut.Für die Dame des Hauses blieb noch was übrig. So wurde das letzte Drittel der Tour locker angegangen. Lindweiler war in Sicht.
Keine Kirche, keine Schule, keine Kita, keine Kneipe, mehrmals „K“, fast so wie beim Doppelkopf, leider spielen wir kein König-Solo. Keine Durchgangsstraße, ideal für ein G7 Treffen in den Ferienwohnungen des Ortes.
Ein Kalkofen steht als Mittelpunkt des Dorfes, mit direktem Grillplatz, und einer komplett eingerichteten Hütte. Küche, Wasser etc.
Grundlage für den Betrieb des Kalkofens bildeten die hochwertigen Riffkalksteine aus der devonischen Zeit, vor rund 360 Millionen Jahren, die in der Umgebung der sogenannten Rohrer Mulde zu finden waren. 1988 wurde der Ofen als Industriedenkmal wieder in Betrieb genommen. Noch eine Besonderheit, Lindweiler hat keinen Durchgangsverkehr. Hinter dem Ort endet die Kreisstraße 79. Durch den Ort fließen der Armutsbach und der Wellbach.
Unweit des Ortes bestand 1944/45 eine Abschussrampe für die sogenannte V 1. Die Flugkörper waren auf Brüssel, Lüttich und Antwerpen ausgerichtet.
Unser Hauptaugenmerk richtet sich nach der Frage wo trinken wir einen Kaffee, am Forstwalder Hof an der B 51. Nächste Woche hat Dieter die Leitung, und danach ist große Urlaubszeit.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Brühl.

Kultursommer im Rathausinnenhof.
Bei Fritz & Hermann tut manches richtig weh, und Zartbesaiteten wird so manche Pointe treffen.
Großartiges Kabarett in historischen Ambiente. Innenhof des Franziskaner Kloster, heute Rathaus der Stadt.

Das waren die Themen, Europa am Abgrund, Bomben in Kiew und der Russe vor der Tür. Volkszorn erobert die Plätze der Welt. Früchte platzen, wenn sie reif sind. Tomaten und Sellerie aus der Tram 66 in Bonn werfen. Früchte des Zorns. Aber es rollen nicht die Köpfe der Mächtigen. Ist Helmpflicht eine Lösung. Von der Leyen, Merkel und co. bekamen ihr Fett ab, ebenso Vegetarier und Geschmacksverstärker, z.B. der Erdbeere Joghurt. Zum Vergnügen aller wird gesungen und gesteppt. für uns eine Vorfreude auf die Russland Reise.

Montag, 1. Juni 2015

Nöthen.

Wandern im Naturschutzgebiet zwischen A1 und B51.
Wanderung: 17_2015

Links im Bild Stockert, Grauwacke Steinbruch Eschweiler, rechts Kirche Eschweiler.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 7 Bad Münstereifel.
Länge: 15,8 km.
Gehzeit brutto: 4h 46 min.
WDG: 3,3 km/h
Streckenführung: Start an der L168 zwischen Nöthen und Bad Münstereifel, Weg E 8, A1, Nr. 3 bis Nöthen, Nr. 11 unterhalb des Hirnbergs Nr.10 bis Radioteleskop Stockert, Pause am Golfplatz, hinter der Kirche Eschweiler Nr.9 ins Eschweiler Bachtal, A2 retour.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, Anstieg Weg Nr.9 Trampelpfad fast zugewachsen.
Anspruch: moderat.
Wetter: ca. + 16,0 Grad, bewölkt, Sonne
Steigung: von 400 m auf 435 m.
Sehenswürdigkeiten: Radioteleskop Stockert. Golfplatz Bad Münstereifel.
Meteorologischer Sommeranfang
Ausgangspunkt der Wanderung war der Wander-Parkplatz Hirnberg, an der L 168, östlich von Nöthen. In Sichtweite befindet sich seit 1956 das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Radioteleskop Astropeiler Stockert, mit 25 Meter Durchmesser, das erste Radioteleskop nach dem Krieg, und ein Ziel der Tagesetappe.
Die Berge um Eschweiler gehören geologisch gesehen zur Sötenicher Kalkmulde und zeichnen sich durch alkalische Böden aus mit hoher Wasserdurchlässigkeit. Am Eschweilerbach in der Straße zum Teufelsloch,
(am Haus gegenüber von Manuela und Herrmann Josef Gerhards, in dem Navisystem NTRIP markiert) treffen wir auf zwei Mitarbeiter der Wasserbehörde Euskirchen bei der Überprüfung des Grundwasserstandes und im Gespräch erfahren wir Details über die allgemeine Wasserversorgung der Umgebung. Wasser von oben ist heute nicht angesagt. So wird die Pause am Golfplatz oberhalb von Eschweiler genutzt sich durch weitere Fragen schlau zu machen. Was ist Handikap 18??? 5 Golfer erklären die Regeln, und der Älteste mit 82 Jahren ist der Beste in der Gruppe.
Auf den trockenen und warmen, mageren, grasbewachsenen Kuppen konnte eine Vegetation mit mediterranen Arten Fuß fassen. Besonders die Kalkmagerrasen bieten eine vielfältige Flora einheimischer Orchideen.

Im Verlauf der Tour hatten wir den Eindruck, diese Bank hatten wir schon mal gesehen. Nun weiter links vorbei so wurde letztendlich keine Achterrunde gewandert. 
Am Salzmarkt in Bad Münstereifel an der Erft war noch ein Platz für 3 Wanderfreunde frei, Sonne im Rücken, Kaffee und Kuchen gesponsert, besser kann der metrologische Sommer nicht beginnen, da braucht man nicht nach Südfrankreich zu fahren.