Montag, 8. Juni 2015

Lindweiler.

Zum Wandern Proviantpaket aus Berlin, oder, aus dem Urlaub ein Mitbringsel.
Wanderung: 18_2015
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 12 Blankenheim, Oberes Ahrtal.
Länge: 16,8 km.
Gehzeit brutto: 4h 54 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung: Start an der Tour am Kalkofen Lindweiler, Weg Nr. 16 bis zum Armuthsbach, Weg. Nr.1 Hümmel, Vermutlich V und Nr. 1 bis Wennefeldermühle, Nr. A bis Schutzhütte Segelflugplatz Wershofen, Nr. 1, bzw. V retour.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege, sumpfige Bachwege, Wiesengrund.
Anspruch: moderat.
Wetter: ca. + 17,0 Grad, bewölkt, Sonne, starker Wind.
Steigung: von 450 m auf 486 m, sanfte Steigungen und Gefälle.
Höhepunkte: Proviant Paket aus Berlin.
Eine neue Headline in den Informationen zur Wanderung. Eine Anmerkung dazu, einem Kreuzschifffahrer und Wanderfreund von mir waren die Äußerungen nach einem Urlaub zu viel. Er ist zurzeit in Südfrankreich. Die Lobby in Berlin hat wohl beim letzten Rheinlandbesuch die Ohren gespitzt. Wie keine Präsente vom Urlaub dabei, ein Thema bei der Wanderung in Dreiborn, wurde durch die heutige Leitung dank der Hilfe vom Präsidenten in die Tat umgesetzt. Leider war Norbert nicht dabei, so bleibt für Ihn hier nur eine DOKO in Bildern.

Zinner Kräuterschnaps und Wildsalami, gut verpackt, lange getragen im Rucksack von Herbert, genossen in der Schutzhütte am Segelflugplatz Wershofen, eine tolle Überraschung, da musste man im Büro anrufen.
Nun zu der eigentlichen Tour. Ausgangspunkt der Wanderung war der Grill- und Parkplatz Kalkofen in Lindweiler. Entlang des Weges Nummer 16 begleitete uns ein Melan.
Am Armuthsbach führt ein romantischer Weg bis in die Ortschaft Hümmel. Weit und breit keine Menschenseele außer einem Rehkitz in den hohen Gräsern.
Die Wegkennung hinter Hümmel wurde wohl verändert oder war so nicht mehr vorhanden. Entlang des Bachlaufes bis zur Wennefeldermühle ist die Wegführung gut und alle freuen sich schon auf das sauber bleibende Schuhwerk. Die Anhöhe nach Wershofen ist gesäumt mit dem blühenden Eifelgold.
Die ausgiebige Pause in der Schutzhütte tat Leib und Seele gut.Für die Dame des Hauses blieb noch was übrig. So wurde das letzte Drittel der Tour locker angegangen. Lindweiler war in Sicht.
Keine Kirche, keine Schule, keine Kita, keine Kneipe, mehrmals „K“, fast so wie beim Doppelkopf, leider spielen wir kein König-Solo. Keine Durchgangsstraße, ideal für ein G7 Treffen in den Ferienwohnungen des Ortes.
Ein Kalkofen steht als Mittelpunkt des Dorfes, mit direktem Grillplatz, und einer komplett eingerichteten Hütte. Küche, Wasser etc.
Grundlage für den Betrieb des Kalkofens bildeten die hochwertigen Riffkalksteine aus der devonischen Zeit, vor rund 360 Millionen Jahren, die in der Umgebung der sogenannten Rohrer Mulde zu finden waren. 1988 wurde der Ofen als Industriedenkmal wieder in Betrieb genommen. Noch eine Besonderheit, Lindweiler hat keinen Durchgangsverkehr. Hinter dem Ort endet die Kreisstraße 79. Durch den Ort fließen der Armutsbach und der Wellbach.
Unweit des Ortes bestand 1944/45 eine Abschussrampe für die sogenannte V 1. Die Flugkörper waren auf Brüssel, Lüttich und Antwerpen ausgerichtet.
Unser Hauptaugenmerk richtet sich nach der Frage wo trinken wir einen Kaffee, am Forstwalder Hof an der B 51. Nächste Woche hat Dieter die Leitung, und danach ist große Urlaubszeit.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Na dit is ja prima, bitte Wandasläut ooch zufriddn waan. Hoffantlisch denktä Berischtastatta dann künftisch selbst dranne... ;-)