Zum Wandern Proviantpaket aus Berlin,
oder, aus dem Urlaub ein Mitbringsel.
Wanderung: 18_2015
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 12
Blankenheim, Oberes Ahrtal.
Länge: 16,8 km.
Gehzeit brutto: 4h 54 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung: Start an der Tour am Kalkofen Lindweiler,
Weg Nr. 16 bis zum Armuthsbach, Weg. Nr.1 Hümmel, Vermutlich V und Nr. 1 bis
Wennefeldermühle, Nr. A bis Schutzhütte Segelflugplatz Wershofen, Nr. 1, bzw. V
retour.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege,
sumpfige Bachwege, Wiesengrund.
Anspruch: moderat.
Wetter: ca. +
17,0 Grad, bewölkt, Sonne, starker Wind.
Steigung: von 450 m auf 486 m, sanfte
Steigungen und Gefälle.
Höhepunkte: Proviant Paket aus
Berlin.
Eine
neue Headline in den Informationen zur Wanderung. Eine Anmerkung dazu, einem
Kreuzschifffahrer und Wanderfreund von mir waren die Äußerungen nach einem
Urlaub zu viel. Er ist zurzeit in Südfrankreich. Die Lobby in Berlin hat wohl
beim letzten Rheinlandbesuch die Ohren gespitzt. Wie keine Präsente vom Urlaub
dabei, ein Thema bei der Wanderung in Dreiborn, wurde durch die heutige Leitung
dank der Hilfe vom Präsidenten in die Tat umgesetzt. Leider war Norbert nicht
dabei, so bleibt für Ihn hier nur eine DOKO in Bildern.
Zinner
Kräuterschnaps und Wildsalami, gut verpackt, lange getragen im Rucksack von
Herbert, genossen in der Schutzhütte am Segelflugplatz Wershofen, eine tolle
Überraschung, da musste man im Büro anrufen.
Nun
zu der eigentlichen Tour. Ausgangspunkt der Wanderung war der Grill- und Parkplatz
Kalkofen in Lindweiler. Entlang des Weges Nummer 16 begleitete uns ein Melan.
Am
Armuthsbach führt ein romantischer Weg bis in die Ortschaft Hümmel. Weit und
breit keine Menschenseele außer einem Rehkitz in den hohen Gräsern.
Die
Wegkennung hinter Hümmel wurde wohl verändert oder war so nicht mehr vorhanden.
Entlang des Bachlaufes bis zur Wennefeldermühle ist die Wegführung gut und alle
freuen sich schon auf das sauber bleibende Schuhwerk. Die Anhöhe nach Wershofen
ist gesäumt mit dem blühenden Eifelgold.
Die
ausgiebige Pause in der Schutzhütte tat Leib und Seele gut.Für die Dame des Hauses blieb noch was übrig. So wurde das letzte
Drittel der Tour locker angegangen. Lindweiler war in Sicht.
Keine Kirche, keine Schule, keine Kita, keine
Kneipe, mehrmals „K“, fast so wie beim Doppelkopf, leider spielen wir kein
König-Solo. Keine Durchgangsstraße, ideal für ein G7 Treffen in den
Ferienwohnungen des Ortes.
Ein Kalkofen steht als Mittelpunkt des Dorfes, mit
direktem Grillplatz, und einer komplett eingerichteten Hütte. Küche, Wasser etc.
Grundlage für den Betrieb des Kalkofens bildeten die
hochwertigen Riffkalksteine aus der devonischen Zeit, vor rund 360 Millionen
Jahren, die in der Umgebung der sogenannten Rohrer Mulde zu finden waren. 1988 wurde
der Ofen als Industriedenkmal wieder in Betrieb genommen. Noch eine
Besonderheit, Lindweiler hat keinen Durchgangsverkehr. Hinter dem Ort endet die
Kreisstraße 79. Durch den Ort fließen der Armutsbach und der Wellbach.
Unweit des Ortes bestand 1944/45 eine Abschussrampe
für die sogenannte V 1. Die Flugkörper waren auf Brüssel, Lüttich und Antwerpen
ausgerichtet.
Unser Hauptaugenmerk richtet sich nach der Frage wo
trinken wir einen Kaffee, am Forstwalder Hof an der B 51. Nächste Woche hat
Dieter die Leitung, und danach ist große Urlaubszeit.

1 Kommentar:
Na dit is ja prima, bitte Wandasläut ooch zufriddn waan. Hoffantlisch denktä Berischtastatta dann künftisch selbst dranne... ;-)
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