Dienstag, 30. Oktober 2007

4-mal Hut und 2-mal Kappe der goldene Oktober ist vorbei

Die Montagswanderung am 29.10.2007 wurde wegen der nicht optimalen Wetteraussichten in Heimatnähe verlegt. Wir sind gestartet am Parkplatz Mohrenbusch am Iversheimer Wald. Bei gerade mal 8 °C Grad und bedecktem Himmel bis zur Schutzhütte Am Beßenberg. Ein leichter Nieselregen machte sich bemerkbar, aber was soll’s. Bis hier hatten wir die NT und HT Fragen der letzten Woche gelöst und uns mit dem Problem der CD Brennung befasst. Da waren dann 4 mit teilweise neuen Hüten unterwegs, aber es kommt noch schlimmer, dazu später ein Bild. Die Kaffeepause in der Schutzhütte Jägersruh machte doch deutlich das der goldene Oktober zu Ende ist. So langsam fängt man an zu fieren und der ein oder andere kommt nicht vom Hocker. Die Überlegung war, einen transportablen Gasofen in dem Rucksack zu etablieren. Die Pause wurde ausgenutzt und die Wegplanung geändert, Dieter hatte heute die Organisation und das wohl der Mitstreiter lag ihm doch am Herzen.
Der Regen wurde heftiger und es drängte sich die Frage auf, wo machen wir die Mittagspause. Bisher hatten wir den Weg A2 und A4 eingeschlagen, nun ging’s runter ins Schleyertal und danach wieder hoch bis zur Eichenhütte. Während der Mittagspause haben wir trotz des Regenwetters viel erzählt und gelacht. Der Regen war mittlerweile egal, denn wenn man mal unterwegs ist macht das nichts mehr aus, aber da war doch einer mit Schirm unterwegs. Über den A2 bis zum Arloffer Berg hatten wir doch noch einen Schlammweg zu durchqueren, bis jetzt hatten die Blätter der hohen Buchen noch für trockene Schuhe gesorgt. Nach 15 km und 4.0 Stunden waren wir wieder am Startpunkt. Bis Heimerzheim zum Stehcafe war es dann nicht mehr so weit. Im Auto hatten wir dann festgestellt, zu Hause gibt es folgende Begrüßungsworte: Na du armer Schatz muss du bei diesem Wetter wandern.Da hat Franz gut lachen, die kleinen Desserts in Form von Rittersport, verfeinern die Mahlzeit. Da hatte doch bei diesem naßkalten Wetter keiner einen Flachmann dabei, obwohl Dieter in dieser Woche einen beim Aldi gekauft hatte. Mal sehen was nächste Woche ist, man hat mich verdonnert mir was einfallen zu lassen.

Freundeskreis Stamm Kurfürst Herbstwanderung 28.10.2007 - Die Hölle im Hürtgenwald –

An diesem schönen Oktobersonntag hatte der Freundeskreis mal wieder seine Aktivitäten bewiesen und nicht nur Grillen und Singe Runde, sondern diesmal war wandern angesagt.
Nach einer kleinen Suche in Schmidt ( örtliche Umleitung ) hatten wir uns an der Mestrenger Mühle getroffen. Mit 19 Personen sind wir dann los und es ging direkt steil bergauf den sogenannten Kalltrail. An dieser Brücke über die Kall waren größere Kampfhandlungen, hier ist eine Gedenktafel aufgestellt.
Bei 10 ° C Grad und Sonnenschein war die Höhe nach Kommerscheidt schnell eingenommen. Es ging weiter über den Eifelvereinswanderweg. Die Organisation der Tour hat Günter ( Präsident ) hervorragend vorbereitet und schon waren die ersten Höhepunkte erklärt worden. Mit umfangreichem Bildermaterial hatte Günter die Zuhörer auf seiner Seite. Hier ein Auszug aus den Unterlagen von Günter: Mestrenger Mühle als Kriegsschauplatz.Liegt im Kalltal zwischen Vossenack und Schmidt am sogenannten Kall-Trail. Dies war ein schmaler Waldweg, den die Amerikaner auserkoren hatten um von Vossenack nach Schmidt zu gelangen. Die Wahl fiel auf diesen Weg aufgrund des schlechten Kartenmaterials der Amerikaner. Der Pfad taugte nicht für größere Verbände und erst recht nicht für schweres Gerät wie Panzer. Da die Deutschen das Gebiet kannten und gute Schusspositionen inne hatten, entwickelte sich der Vormarsch über den Kall-Trail immer wieder in brutale und vermeidbare Kämpfe, ohne militärischen Nutzen, aber vielen Opfern auf amerikanischer Seite.
Die Mühle, Dreh- und Angelpunkt auf halber Strecke am Übergang der Kall, diente als Gefechtsstand und Verbandsplatz und wechselte während der Kampfhandlungen mindestens 8-mal den Besitzer.
An der Brücke, wo der Kall-Trail den Bach überquert konnte der deutsche Stabsarzt Dr. Stüttgen einen inoffiziellen Waffenstillstand aushandeln um Verwundete beider Seiten zu versorgen.
Nachdem wir eine Wandergruppe mit vielen Kindern passieren haben lassen kamen die ersten Bunker in Sicht. Alle die mit Lampe und ohne sind dann auf Spurensuche gegangen. Die Mittagspause auf einem Stapel Baumstämme konnte dann bei leichtem Sonnenschein genossen werden. Danach ging’s steil bergab zur Kall. Entlang des Flusses hatten wir uns in kleineren Gruppen sehr gut unterhalten. Die 2. Generation der Pfadfinder, damit meine ich, Günter, Bernhard, Hans-Peter, Michael ect. haben ebenfalls untereinander und mit Familie so gute Kontakte wie die alten Montagswanderer. Finde ich toll.
Dieter konnte dann an einer Schautafel noch mit geologischen Feinheiten aufwarten. Dem ein oder anderen von den Pänz war die Pause willkommen, wir hatten schließlich schon 14 km hinter uns. Zurück in der Mühle haben wir dann noch eine kleine Kaffeetafel eingenommen. Nachdem am Nebentisch die Pänz ein kleines Problem mit ihrem Eisbecher hatten, meinte Bernhard lapidar ich schaue da jetzt nicht hin, danach haben wir uns auf die Heimreise begeben. Es war eine gelungene sehr schöne Familienwanderung und sollte in dieser Form beibehalten werden.

Freitag, 26. Oktober 2007

9 Männer und 1 Frau 2.Teil neuer Kochkurs.

Was war los,wir waren leider nicht komplett an diesem 2.Abend, einige Rentner hatten andere Termine oder waren krank, infolge dessen hatten wir mehr als satt zu essen. Aber da muss ich erst mal den Willi B. nennen, der uns immer das leckere Dessert macht. Er hat mal wieder Stangenbrot mitgebracht und dazu Flönz und Griebenschmalz, so das wir während der Menü Besprechung nicht nur ein Bierchen haben sondern auch noch was zum müffeln. Heute hatte er auch noch einige Blätter für die Wildbearbeitung kopiert, Toll. Wie gesund Wild ist war einem Spruch von Willi zu entnehmen: Das Wild ernährt sich aus der Apotheke Gottes. Nach der Besprechung musste Rolf mit seinem Rücken herhalten und Christine hatte uns die Partien der Fleischstücke erklärt, Rücken Filet, und vieles mehr.
Die Frage welcher Unterschied ist zwischen Armagnac und Cognac konnte Wolfgang G. direkt erklären, und das von einem Neuling. Wir hatten diesmal gleich 2 Hauptgerichte gemacht. Hier die Menüfolge des 2. Abend:

Feine Wildrahmsuppe
Wildschweinfilet mit Aprikosen
Wildschweinrücken mit Meerrettichkruste
Salatbuffet mit feinem Wildkräuteröl
Lauwarmer Reblochon mit Trauben in Traubensauce


Damit nicht genug für Wolfgang ( Bürgermeister ) der nicht anwesend war hatte Christine Lammrücken mitgebracht, den wir dann als leichte Zwischenspeise genossen haben, nachdem wir bis 21:00 Uhr auf ihn gewartet hatten. Auf Grund der geringeren Teilnehmeranzahl wurde es am diesem Abend dann auch spät. Nun werde ich doch mal ein Rezept des Abends hier schreiben, das Wildschweinfilet mit Aprikosen für 4 Personen:
125 g getrocknete Aprikosen, 125 ml Armagnac, 4 Wildschweinfilets a 150 g, grob gemahlener Pfeffer, 1 EL Butter, 1 EL Öl, Salz, 2 EL Honig, und 125 g saure Sahne, hm lecker.
Die Aprikosen sehr klein schneiden und in Armagnac marinieren, inzwischen die Filets waschen, abtrocknen und Fett und Haut entfernen, anschließend mit Pfeffer würzen.
Die Butter mit Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filets darin von jeder Seite ca. 5 Minuten braun braten. Die Filets salzen und in Alufolie warmhalten.
Die Aprikosen abtropfen lassen und die Flüssigkeit auffangen. Das Bratfett mit dieser ablöschen.
Aprikosen, Honig und saure Sahne hinzufügen und erhitzen, aber nicht mehr kochen. Die Filets mit dieser Sauce anrichten. Dazu schmeckt Rosenkohl und Salzkartoffel. Wir hatten eine andere Beilage und das war auch gut so, denn der Abend war noch nicht zu Ende.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Goldener Oktober….im Ahrtal nach neustem Stand der Technik.

Am Montag war wieder um 09:00 Uhr Treffpunkt bei Herbert zur Wanderung die diesmal von Wolfgang organisiert wurde. Auf der Hinfahrt in Herberts Auto meinte der, hier ist aber reichlich Knoblauch verzehrt worden. Unter anderem hatten wir eine technische Diskussion über HT und NT bei einem Stromzähler. Wir waren 6 Freunde und sind dann in Liers im Ahrtal gestartet. Wolfgang hatte seinen PC in der Hand und es wurde immer wieder Klappe auf Klappe zu als Geräusch wahrgenommen ,es ging zügig los über den Wanderweg Nr.1 an der Ahr entlang, und der Blick in die Berge linke Hand des Weges. Die Sonne lachte vom Himmel bei gerade mal 2°C Grad hatte der ein oder andere die Handschuhe vergessen. In Dümpelfeld durch kreuzen wir einen Biergarten durch die Hintertüre und wundern uns schon das Wolfgang so spontan den Weg gefunden hatte. Nach einem steilen Anstieg bis auf fast 500 Meter war auch dem letzten warm, und auf der Höhe piepste eine Stimme im PC jetzt links halten. Da waren wir schon etwas verwundert, wie war das möglich, hatte Wolfgang die Strecke vorab schon mal begangen, oder alles zu hause programmiert. Das sollte aber sein Geheimnis bleiben. Ein Abstecher zur Teufelsley, eine bizarre Felskombination, aus Quarzstein, wurde in Augenschein genommen und dann hatten wir auf Baumstämmen in der Sonne eine Pause eingelegt. Meteorologen bezeichnen die im Ahrtal herrschenden klimatischen Verhältnisse als ein in den Großklimaraum der gemäßigten Breiten eingesprengtes Sonderklima. Intensive Sonneneinstrahlung vor kalten Winden geschützte Tallagen und Niederschlagsarmut, die Zahl der Sonnenscheinstunden und heiteren Tage ist ungewöhnlich groß. Die Temperaturen wurden so langsam angenehmer. In der Mittagszeit hatten wir dann 7°C Grad. Während der Pause bemerkte Peter er müsse noch vor 17:00 Uhr zu Hause sein, was aber bei uns ein wenig Heiterkeit auslöste, auf Grund einer Wanderung vor 14 Tagen. Die Aussicht auf die Ahrberge war ein Augenweide, und die Wegstrecke sehr schön da wir uns in dieser großen Gruppe auf breiten Wegen gut unterhalten konnten. Zurück im Ahrtal auf dem Weg nach Liers konnten wir dann noch ein Sprichwort umsetzen, „ Schäflein zur linken Freude die Winken“. Das obligatorische Kaffeekränzchen hatten wir dann in Kalenborn auf der Höhe eingeplant. Franz behauptete dann, der Ort Mützenich ist in Belgien , das ist aber nicht der Fall. Habe beim schreiben des Blogger die Karte Hohes Venn zur Hand genommen. Nächste Woche hat Dieter die Verantwortung den Rentnern einen schönen Tag zu kredenzen. Wie das Wetter wird kann man auf dem Foto sehen das auf dem Ahrtalweg in Hönningen zur metrologischen Station ausgebaut war. Wir haben auf dieser Wanderung den Herbst nicht nur riechen können sondern auch gesehen. Eine herrliches Farbenspiel.

Goldener Oktober….Bilaterale Gespräche am runden Tisch

Ja , schon wieder ein Jahr älter, das 1. Jahr im Rentnerdasein. Nach meinen Erinnerungen bzw. Erzählungen war es vor 62 Jahren auch ein Sonntag. Nach dem Motto“ wer kütt, der kütt“, wird in meinem Freundeskreis Geburtstag gefeiert. Ein leckeres Kölsch und etwas zu müffeln hat man immer da, und ist auch kein Problem in dem Freundeskreis den Geburtstag zu feiern. Wenn ich so nachdenke haben wir früher in der Küche und im Wohnzimmer wie die Heringe auf der Stange gehockt. Mit dem Bau der Gartenlaube, die unter Mithilfe von Freunden 1984 erstand, wurde dann dort urig gefeiert. Nach dem Ausbau der Ölheizung wurde dann alles in den Partykeller verlegt. Der Wintergarten hat nun auch eine Premiere hinter sich und man kann dann in der Küche etwas anrichten und hat wesentlich weniger Arbeit. Es gab eine Suppe, unter dem Titel Mitternachtssuppe, ohne Tomaten und Knoblauch, dafür aber Frikas mit letzterem was auf der Wanderung von einem Mitfahrer wohl bemerkt wurde. Bruni hatte mir dann noch Schnitzelchen nach einem Rezept aus dem WDR Servicezeit gemacht. Die lockere Runde hat viel gelacht, weil unter anderem unser Schloßbote Peter mit von der Partie war. Leider waren einige Damen abwesend, Inge und Maria, die sich in dieser Woche im Krankenhaus operieren lassen müssen, hoffe auf gute Genesung. Den ganzen Tag über hat das Telefon nicht stillgestanden, unter anderem auch Anrufe aus Italien, wo sich Helmut und Sepp zur Zeit aufhalten, sind liebe Grüße bei mir angekommen. Gegen 23:30 Uhr war dann auch das Fässchen unter Palmen leer, und den Vorteil Türe zu und ab ins Bett war fast so wie in alten Zeiten. Montag wurde dann wieder gewandert und Abends das Tanzbein geschwungen.

Freitag, 19. Oktober 2007

24….23 Jahre ??? 13 Männer und 1 Frau ein neuer Kochkurs.

Einige von der Rentnern die sich nun im Oktober zu einem Kochkurs wie jedes Jahr wieder zusammengefunden hatten sind bereits seit vielen Jahre mit dabei. Das fängt bei 24 Jahre an und hört mit Neueinstieg auf. Die Christine hatte mal wieder für uns Zeit und die nächsten 6 Wochen wird Sie uns wieder das ein oder andere Menü kredenzen. Wie gehabt trafen wir uns in der Schule um 19 00 Uhr und zur Begrüßung gibt es ein freches Kölsch aus dem Pittermännchen. Anschließend wird im Nebenraum das Menü des Abends besprochen und es bilden sich Kochteams die sich die Arbeit in den Küchenzeilen aufteilen. Das Motto ist in diesem Jahr „ Wildgerichte“. Die Rezepte und Zutaten bringt Christine mit, und dann geht’s auch schon los. Wir haben dann folgende Menüfolge am 1. Abend aus probiert, weil am 6. Abend werden die Ehefrauen eingeladen und wir müssen dann das gelernte präsentieren.
Champignon – Tomaten - Gratin mit Kerbel als Vorspeise von Team 2 dort hatten sich diesmal die Altrover zusammengefunden.
Lammscheiben mit Kräuterkruste als Hauptgang von Team 1 was sich aus unserem Präsident und Wolfgang und Kurt gebildet hatte.
Beilagen von Team 3 bestehend aus Grüne Bohnen in Zitronensud und Kartoffelpüree
Marinierte Weintrauben mit Maracujasauce zubereitet von Team 4 da hatte Wilhelm Unterstützung von Wolfgang der sonst unser Pfeffermann ist.
Die einzelnen Komponenten die zubereitet wurden sind für 4 Personen kalkuliert und werden entsprechend der Teilnehmerzahl hochgerechnet. Bei einigen Testfragen von Christine haben wir mal wieder einiges aus der Gourmetsprache gelernt. So zum Beispiel, bardieren, was heißt das wohl? Die einen oder anderen Feinheiten im Menü werden dann handschriftlich in unseren Unterlagen ergänzt. Um 21:00 Uhr ist es dann meistens so weit und wir können das Menü genießen. Der große Abwasch wird dann gemeinsam vollzogen und das Menü für die nächste Woche angedacht, aber Christine kennt uns nun schon so lange, und Sie ist immer für eine Überraschung gut Mein Schatz meinte an diesem Abend warum macht du überhaupt noch mit, du kochst doch zu Hause auch nix mehr. Das trifft nicht ganz zu, wenn sich Besuch von den Pänz ankündigt wird Pittki Po Ruski oder Schweinelende in Cognacsause von mir zubereitet.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Goldener Oktober….die Blätter rascheln unter der Füßen.

Herbert hatte am Montag den 15.10.2007 eine Wanderung geplant in Heimbach in der Eifel. Er ist ja immer gut für eine Überraschung, aber dazu später. Den Blick auf die Burg Heimbach,
an der Rur, ohne H, Die Burg wurde um 1288 erbaut und Sitz der Jülicher Burggrafen ließen wir links liegen und der Wanderweg ging es erst einmal steil an zum Aussichtpunkt Meuchelberg. Von hier aus hatten wir einen Blick auf die Talsperre mit dem alten Kraftwerk aus dem Jahre 1905 im Jugendstil erbaut und 1975 renoviert. Trotz des steilen Anstiegs wurde über die aktuellen Zinssätze von Tagesgeldkonten der Banken diskutiert, und wir haben dann auf der Höhe die Neuordnung der Pfarrgemeinderäte aufs Korn genommen. Peter hatte da so seine eigene Meinung und ließ sich auch von Wolfgangs Fachkenntnissen, die aus erster Hand sind ( Gaby ) nicht von seiner Meinung abbringen. Nach einigen Metern passierten wir die gleiche Stelle wie beim Aufstieg
Durch die Quatscherei ging die Wegmarkierung aus dem Auge verloren und ein steiler Abgang stand bevor. Am alten Kraftwerk vorbei ging’s dann weiter an die Staumauer von Schwammenauel, mit 205 Mio.m³ Fassungsvermögen die zweitgrößte Talsperre in Deutschland. Erster Ausbau 1934-1938 und zweiter Ausbau 1955-1959. Dort hatte Herbert spontan die Überraschung bereit, Dieter ist nicht dabei, weil Mittagstisch wird nicht von der Sozialhilfe bezahlt, also auf der Terrasse „Am Pegel“ eine Mittagspause einlegen. Bei Kölsch und Erbsensuppe sowie Stachelbeerpfannkuchen mit Eis die Sonne genießen. Der anschließende Seeweg wurde dann zum verweilen genutzt und ein Nickerchen am Seeufer gemacht.
Das war die zweite Überraschung.
Nun weiter zur Hubertushöhe von 320 auf 420 Höhenmeter. Eine wunderschöne Aussicht auf die Rurtalsperre, eine kleine Insel war sichtbar, auf Grund des Wasserstandes, und die ist nicht in der Wanderkarte, erklärungsnot. Da meinte einer die Wildgänse machen am Heider Bergsee Abends eine Pause, aber ein Lied sagt doch, „ Wildgänse rauschen durch die Nacht im stillen Schrei nach…“ Am Wald ende haben wir dann linke Hand Schmidt passiert, Wolfgang noch über St. Mocca aufgeklärt, und sind dann zurück in Richtung Heimbach. Weg Nr.15 oder noch 15 km??? Nach 17 km und 6.0h Wanderung haben wir dann noch einen Kaffee getrunken, Wolfgang unser Neuzugang hatte um 17:00 Uhr noch einen Termin in Brühl ( Zahnarzt ) und nächste Woche wird er uns Navigieren, dann hat er die Verantwortung und Planung, wie im letzten Bild zu sehen, ist er sich dessen bewußt, auf Wunsch eines einzelnen Herren wird die Wanderkartennummer ab nun mit dokumentiert. Wenn der Wettergott uns hold ist wird es hoffentlich wieder eine schöne Herbstwanderung.

Montag, 8. Oktober 2007

Die Schatten werden länger....

Unsere Montagswanderung am 08.10.2007 hatte Dieter vorbereitet und führte uns nach Wehr ins Brohltal. Schon der Parkplatz war ein Höhepunkt der Wanderung,hohe Lindenbäume,die das Auto so schön einseifen können. Die ehemalige Kellerei des Klosters Steinfeld, ein zweigeschossiger, überaus stattlicher Bau von 1730 aus wechselnden Schichten von hellem und dunklem Tuff, hohem Mansarddach und zweiläufiger Freitreppe dominieren das Dorfbild. Es ging am Sportplatz vorbei bergan in Richtung Steinbergerhof, am Ortsausgang haben wir eine Pinkelpause eingelegt, an einer schönen Grillhütte. Die Wanderung führte dann weiter nach Galenberg, wo wir oberhalb des Ortes wiederum eine schöne Grillhütte als Pausenplatz belegten, wir konnten Biertische und Bänke in die Sonne stellen. Herbert nach langer Pause wieder dabei, erzählte von der schönen Venedigreise und einer unserer Wanderer kommt heute von einem Trip aus der Domrep. wo man eine Bestandsaufnahme der Hilfsmaßnahmen der Pfarrgemeinde gemacht hat. Im Schatten durch schönes Waldgebiet sind wir dann den Weg Nr. 8 in Richtung Ausgangspunkt gewandert. Die Schatten werden länger.... Dieter der die Leitung der Tour hatte mußte noch auf einen Geburtstag. Wir haben dann aber noch einen Schwenk durch die vulkanische Caldera Wehrer Kessel gemacht sonst wären wir doch etwas zu früh zu Hause angekommen. Die obligatorische Kaffeetafel nach der Wanderung fiel aus,Dieter hatte ja diesen Termin im Nacken. Als ich um 15:00 Uhr schon zu Hause die Tür aufschloß, war klar,
was willst du denn schon hier, bei diesem schönen Wetter.
Wir sollten uns doch mal vornehmen den Montag ausschließlich der Wanderung zu widmen, es war die 28.ste in diesem Jahr,oder die Termine der Mitwanderer verwerfen. Wir haben trotzdem die 12 km bei strahlendem Sonnenschein genossen und nächste Woche hat Herbert das sagen.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Die jungen Wilden,oder 2.Teil Hillesheim

Nach dem bei der letzten Wanderung im Bereich Hillesheim der südliche Geopfad erkundet wurde, und Heinz seine Jacke im Kaffee vergessen hatte, wurde eine 2.Auflage gestartet,bei gleichem Ausgangspunkt, aber in westlicher Richtung. Diesmal waren aber nur die jungen Wilden auf Wanderung. Wir waren über den Wanderweg Nr. 5 in Richtung Oberbettingen unterwegs, damit wir nicht den ganzen Weg durch Oberbettingen gehen mussten hatten wir eine Umkürzung genommen. Kurz vor Basberg hatten wir das nochmals in Augenschein genommen, nach dem Motto wer das sagen hat und die Karte der bestimmt wo es lang geht. Herbert der Vater der Montagswanderungen, war nicht dabei und so sind wir über Zäune und Bäche gesprungen. Die Mittagspause haben wir dann am Lühwald genossen bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Der Lühwald-Vulkan ist der südlichste Vulkan in der Reihe Lühwald-Wetschberg-Mühlenberg, bei dem es sich um mehrere Eruptionspunkte handelt, die entlang einer Spalte aufgereiht sind. Dieser Punkt des Geopfads ist eine der wenigen Stellen in der Westeifel, wo eine Spalteneruption deutlich erkennbar ist, auch für Laien. Wir lauschten den Erklärungen von Dieter.
Seine beruflich bedingten Erfahrungen kann er immer in allgemein verständlicher Form darstellen,so daß wir Laien ein Kopfnicken über haben. Die Wanderung führte dann durch ein schönes Waldgebiet über den Weg Nr.7 Geopfad und Weg Nr.5 zurück zum Parkplatz Bolsdorfer Wäldchen. Die Unterhaltungsthemata war diesmal, PC Probleme, Familie, und die Wanderung Oberjoch so das die Zeit schnell verging. Nach 5 Stunden hatten wir uns dann den Kaffee verdient.
Es gab eine Schneewittchen Torte und gedeckter Apfel aus eigener Herstellung, die Nachfrage nach Heinzs Jacke hatte sich erübrigt, die nette Bedienung hat wohl ein gutes Personengedächtnis, und sagte mir direkt ,die Jacke hatte Heinz mit Enkel Lars schon abgeholt. Meinen beiden Mitstreitern muß die Wanderung wohl sehr gefallen haben, weil sie auf der Heimreise so ein wenig des öfteren mit dem Kopfnicken bei geschlossenen Augen beschäftigt waren.