Mittwoch, 17. Oktober 2007

Goldener Oktober….die Blätter rascheln unter der Füßen.

Herbert hatte am Montag den 15.10.2007 eine Wanderung geplant in Heimbach in der Eifel. Er ist ja immer gut für eine Überraschung, aber dazu später. Den Blick auf die Burg Heimbach,
an der Rur, ohne H, Die Burg wurde um 1288 erbaut und Sitz der Jülicher Burggrafen ließen wir links liegen und der Wanderweg ging es erst einmal steil an zum Aussichtpunkt Meuchelberg. Von hier aus hatten wir einen Blick auf die Talsperre mit dem alten Kraftwerk aus dem Jahre 1905 im Jugendstil erbaut und 1975 renoviert. Trotz des steilen Anstiegs wurde über die aktuellen Zinssätze von Tagesgeldkonten der Banken diskutiert, und wir haben dann auf der Höhe die Neuordnung der Pfarrgemeinderäte aufs Korn genommen. Peter hatte da so seine eigene Meinung und ließ sich auch von Wolfgangs Fachkenntnissen, die aus erster Hand sind ( Gaby ) nicht von seiner Meinung abbringen. Nach einigen Metern passierten wir die gleiche Stelle wie beim Aufstieg
Durch die Quatscherei ging die Wegmarkierung aus dem Auge verloren und ein steiler Abgang stand bevor. Am alten Kraftwerk vorbei ging’s dann weiter an die Staumauer von Schwammenauel, mit 205 Mio.m³ Fassungsvermögen die zweitgrößte Talsperre in Deutschland. Erster Ausbau 1934-1938 und zweiter Ausbau 1955-1959. Dort hatte Herbert spontan die Überraschung bereit, Dieter ist nicht dabei, weil Mittagstisch wird nicht von der Sozialhilfe bezahlt, also auf der Terrasse „Am Pegel“ eine Mittagspause einlegen. Bei Kölsch und Erbsensuppe sowie Stachelbeerpfannkuchen mit Eis die Sonne genießen. Der anschließende Seeweg wurde dann zum verweilen genutzt und ein Nickerchen am Seeufer gemacht.
Das war die zweite Überraschung.
Nun weiter zur Hubertushöhe von 320 auf 420 Höhenmeter. Eine wunderschöne Aussicht auf die Rurtalsperre, eine kleine Insel war sichtbar, auf Grund des Wasserstandes, und die ist nicht in der Wanderkarte, erklärungsnot. Da meinte einer die Wildgänse machen am Heider Bergsee Abends eine Pause, aber ein Lied sagt doch, „ Wildgänse rauschen durch die Nacht im stillen Schrei nach…“ Am Wald ende haben wir dann linke Hand Schmidt passiert, Wolfgang noch über St. Mocca aufgeklärt, und sind dann zurück in Richtung Heimbach. Weg Nr.15 oder noch 15 km??? Nach 17 km und 6.0h Wanderung haben wir dann noch einen Kaffee getrunken, Wolfgang unser Neuzugang hatte um 17:00 Uhr noch einen Termin in Brühl ( Zahnarzt ) und nächste Woche wird er uns Navigieren, dann hat er die Verantwortung und Planung, wie im letzten Bild zu sehen, ist er sich dessen bewußt, auf Wunsch eines einzelnen Herren wird die Wanderkartennummer ab nun mit dokumentiert. Wenn der Wettergott uns hold ist wird es hoffentlich wieder eine schöne Herbstwanderung.

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