Montag, 19. Februar 2024

Feusdorf.

Am Rande der TE.

Blick in Richtung Alendorf

Die Landschaft südlich von Blankenheim

Wir starten am Ortsrand von Feusdorf, einer der vielen Orte am Rande der TE, oder bekannt als Toskana der Eifel. Auf so 550 Höhenmeter ist bei 8 Grad C und leichtem Westwind angenehm die Wanderung mit der Eifelvereinskarte zu beginnen, denn hier sind die Wegzeichen mit Farbe auf den Bäumen gemalt und ebenso in der Karte vorhanden.

Ob J6 oder F3 gut beschildert die Wegstrecke zum Beispiel bis auf Höhe Jünkerath und dann durch das Tal des Bisselbach bis zu Ort Esch.

Die Kirche von Esch Zuflucht für Wanderer

In der Kirche von Esch verbringen wir die Mittagspause derweil wir von Wetter her in den Überlegungen dazu tendieren die Route abzukürzen. Hinter der Ortschaft Esch kommen wir auf den Weg TE und in der Ferne ist der Kalvarienberg zu sehen.


Das Besondere an dem Weg sind die Wacholderbestände. Das ist schon was Außergewöhnliches, was sonst in der Dichte weit und breit nicht zu sehen ist. Denn die Wacholderbüsche erinnern an Zypressen, die die hügelige Landschaft in der Toskana prägen. Die markanten Wacholder Heiden sind die Merkmale dieser Gegend. Die schon im Mittelalter durch Rodung und großflächige Schafbeweidung hegestellten Kulturbiotope zeichnen sich durch einen enormen Artenreichtum aus, besonders im Sommer empfehlenswert zu erwandern. Heute bei leichtem Nieselregen. Der Wacholder, die Zypresse des Nordens, ist der Star südlich der Gemeinde Blankenheim gelegen und das größte zusammenhängende Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen und zu Teilen in Rheinland Pfalz.

Montag, 5. Februar 2024

Kempenich.


Am Kreuzwäldchen

Die Kirche am Kreuzwäldchen

Die Nette im Brohltal.

Nette Wanderung.

alte Wegkreuze auf der Wanderstrecke

Am Beginn des Nettetals

Wir starten im Ort Kempenich am Kreuzwäldchen. Auf der Hinreise ins Nettetal war die Sonne unsere Begleitung und das auch noch den ganzen Tag. Kempenich ist der größte Ort im oberen Brohltal und ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Die nahegelegenen Großstädte Koblenz, Bonn und Köln sind über die A 61 und B 412 bequem zu erreichen. In dieser Gegend sind oft uralte Wegekreuze zu sehen und als Wahrzeichen des Brohltals der Phonolitdom mit der mittelalterlichen Burg Olbrück.

Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes

Im Kreuzwäldchen waren wir auf unseren 873 Wanderungen noch nicht. Eine geruhsame und vollkommen idyllische Anlage so steht das Kreuzwäldchen da. Südwestlich des Dorfes Kempenich steht auf einer kleinen Anhöhe die Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes, die 1879 errichtet wurde, auf historischem Boden, denn hier befand sich in grauer Vorzeit eine Burganlage, vom Volksmund die alte Burg genannt. Damals fand man tief unter dem Wurzelwerk der Bäume starke Fundamentmauern eines Gebäudekomplexes.

Der Brohltalweg

Direkt am Parkplatz unterhalb der Kirche geht es über den Weg B, Brohltalweg, los bis zur Querung der Nette im oberen Verlauf. Des weiteren wundervoll auf der Sonnenseite geht es durch das Tal bis zur Überschreitung des Setbaches. Hier erreicht man den Traumpfad von Rheinland Pfalz mit der Bezeichnung WW.

Die Furt an der Nette

Kurz vor den 9 Häusern der Nettehöfe wird die Nette über eine Furt überquert. Bei mehr Wasser im Fluss wird angeraten einen kleinen Umweg zu nehmen der ca. 2 Kilometer lang ist. An den Traumpfaden mit Hinweisen für die Wanderer.

Hütte auf der Höhe mit Grillplatz

Hinter der Ansiedlung Nettehöfe über die Straße geht es leicht bergan auf die Höhe mit Blick auf den Ort Hausten. Hier oben ist eine Grillstation, Feuerstelle und ein stilles Örtchen. Man kann draußen sitzen oder die Mittagspause in der Hütte verbringen. Querfeldein über Wiesen geht es zum Startpunkt zurück, und die Kirche sieht man auf dem Hügel das aber nur in der laublosen Zeit wohl möglich ist. Die Kirche ist offen und da bietet es sich an 3 Kerzen zu entzünden, derweil eine verlorene Wette noch eingelöst wird und die Wegführung bei den beiden Mitwanderer auf Wohlwollen gestoßen ist.

Die Wanderstrecke im Nettetal