Montag, 18. Mai 2015

Rockeskyll.

Von Mühlensteinen und sagenhaften Höhlen.
Wanderung: 16_2015
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 16 Hillesheim.
Länge: 16,3 km.
Gehzeit brutto: 5h 09 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung: Rockeskyll Kirche, Geopfad Querung B 410, Geopfad, Befreiungsbuche, Berlingen, Hohenfels-Essingen, Mühlenberg, Grotte, Weg Nr. 11, 9 und 7.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: mittel
Wetter: ca. + 16,0 Grad, bis 21,4 Grad bewölkt, Sonne
Steigung: von 400 m auf 599 m.
Sehenswürdigkeiten: am Mühlenberg, Grotte, Höhlen, Taschenlampe mitnehmen.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz im Überecken, in Rockeskyll. Das knapp 300 Seelen Dorf liegt inmitten einer Zone ehemaliger Vulkane, und zwar nicht wie der Ortsname sagt, an der Kyll, sondern an einem plätschernden Bach. Direkt am Bach, eine Bank, optimal zum Schuhwerk Wechsel.
Ein markanter Aussichtpunkt ist der Alte Voß, eine 599 Meter Höhe vulkanische Erhebung. Aus dem Waldgebiet ragt eine mächtige Buche hervor, und war von vielen Standorten der Wanderung zu sehen.
Die Buche geschätzte 200 bis 300 Jahre alt ist, wird auch Befreiungsbuche benannt, weil sie an die Vertreibung der Franzosen 1814 erinnern soll. Die nachfolgenden Befreier, die Preußen waren auch nicht gern gesehene Gäste in der Eifel, da hatten es die Rheinländer heute besser. Auf dem Weg dorthin präsentiert sich die Landschaft in vielfältigen Farben.
Ein steiler schneller Abstieg zu einer der vielen Lavagruben, und schon hatte die Wanderleitung, Gerd, die Orientierung verloren, bzw. ließ sich beeinflussen. über Berlingen, anstatt links der K 43 folgend ging der weitere Weg.
Dafür wurde nach der Pause die Route über den Gonnenstall nicht gewählt und somit die Kilometerangaben knapp überschritten. Am Forsthaus Hellenthal war endlich um 13:00 Uhr die wohlverdiente Pause. Wenn auch im folgenden Bild ein Mitwanderer im Vordergrund denkt, der will schon wieder weiter gehen.
In frühen Jahrhunderten wurden in diesem Gebiet Mühlsteine hergestellt, die aus dem porösen, doch festen Material des Auswurfs aus den Vulkanen gebrochen wurden.
Eine Höhle trägt den Namen Schwedenfeste, hier sollen sich die Einwohner im Dreißigjährigen Krieg eingeschlossen haben, zum Schutz vor den Schweden. In unmittelbarer Nähe wurde im 19. Jahrhundert eine Mariengrotte angelegt.
Bis 1970 sprudelte aus dem Gestein der Umgebung der Rockeskyller Sprudel, als einziger Erwerbszweig der Umgebung. Heute ist eine Schnapsbrennerei ansässig. Zwei An-und Rückfahrtwege, Umleitung, ließen doch noch Zeit einen Kaffee in Hillesheim zu genießen. Allen ein schönes Pfingstwochenende, die nächste Tour plant Herbert. Der sich während der Pause an der Hütte zum wilden Keiler, schon geistig und moralisch darauf vorbereitet hat.

Sonntag, 17. Mai 2015

Oberahreck.

Von Oberahreck zur Burgruine Schlossthal vorbei am markanten Finger Gottes.
Finger Gottes, Burgruine Schlossthal
Damenwanderung: 03_2015
Beschreibung der Wandertour am 30. April in der Kölnischen Rundschau
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 12.
Länge: 17,2 km, laut Rundschau 16,5 km.
Gehzeit brutto: 5h 19 min.
WDG: 3,5 km/h
Streckenführung: Rundschauwanderung.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: mittel
Wetter: ca. + 19,0 Grad, bewölkt, Sonne
Steigung: weitgehend sanfte Anstiege
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz Schaafbachtal. Das Streckenprofil wurde durch die Wanderung in der Rundschau vorgegeben und eingehalten. Gut beschrieben angenehm zu gehen, deshalb nur Bilder mit Untertitel.
Am Viadukt der alten Bahntrasse über die Ahr und Bundesstraße
Eifelgold am Ahrsteig
Sporteinlage am Hubertushof
Zuschauer bei den Sportübungen
Blick auf die Burgruine Schlossthal
freilaufende Enten vor Ahrhütte
Blick zurück ins Fuhrbachtal
Mittagsrast an der Antoniuskapelle
Die Antoniuskapelle zwischen Dollendorf und Schlossthal
Blick in Richtung Freilingersee
Im Lampertsbachtal
Letzter Anstieg nach Hüngersdorf, wohlverdienter Eisbecher in Blankenheim

Montag, 11. Mai 2015

Dreiborn.

Wald, Wasser, Wildnis, Beschreibung der Nationalparkbroschüre.
Wanderung: 15_2015

Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 3.
Länge: 18,2 km.
Gehzeit brutto: 5h 12 min.
WDG: 4,8 km/h
Streckenführung: Dreiborn über die Panzerstraße in Richtung Sauermühle, B 266 überqueren und bergan Richtung Wollseifen, Ordensburg Vogelsang, Dreiborn. Teilweise Wanderkarte aus dem Schaukasten am Nationalpark.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 25,0 Grad, bewölkt, Sonne
Steigung: minimal von 380m auf 540m.
Sehenswürdigkeiten: Gingsterblüte auf der Dreiborner Höhe.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz unmittelbar hinter der Wasserburg Dreiborn. Infotafeln, Tisch und Bänke, ideal für einen perfekten Wandertag.
Die hochsommerlichen Temperaturen komplettierten das Umfeld. Das sich die Gingsterblüte auf der Hochebene noch nicht herumgesprochen hatte traf den Nerv der Wanderleitung. Norbert versuchte das mit anderen Hinweisen zu kompensieren.
Das goldene Blütenmeer ist in den Hochlagen startbereit und wird sich wohl in 14 Tagen entfalten. Der Besengingster bildet auf den seit längerem nicht mehr gemähten oder beweideten Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes ausgedehnte Gebüsche, die mit ihrem leuchtenden gelb das Landschaftsbild im Frühsommer prägen.
Gingstersträucher sind Lebensraum zahlreicher Insekten und Schutzraum größerer Tiere. Ruhezone, betreten verboten, scheint angebracht, somit hatte die Wanderleitung einen schweren Stand die geplante Route zu realisieren. Da war Trost vom Präsidenten gefragt.
Die Wüstung Wollseifen wird mit Landesmitteln erhalten und Infotafeln vermitteln was sich hier vor und nach dem Krieg ereignet hat.

Die Ordensburg Vogelsang wird mit viel Geld in ein Dokumentationszentrum umgebaut und steht in den Schlagzeilen die Kosten nicht einzuhalten.



Beinahe 35 Millionen Euro sind weg und die Eröffnung ist fraglich. Keine Frage stellte sich den Wanderfreunden wo es Kaffee und Kuchen gab, schließlich wurde das neue Café in Dreiborn angesteuert, nach sieben Wochen fehlen hatte es sich der Dienstälteste, Peter, nicht nehmen lassen eine Runde zu spendieren. Lachen und scherzen in gemütlicher Runde, eine Wohltat für die Seele.

Berlin, Brühl, Bonn, Berlin.

Muttertag und Biergarten.
  
Scheint als Untertitel erst mal merkwürdig. Der Herr des Hauses hatte zwei Wandertermine wahrzunehmen. Am Muttertag eine Rheinsteigwanderung mit alten Arbeitskollegen, und am Montag die traditionelle Wanderung mit den Freunden aus der frühesten Jugend. Jedenfalls war einer zu Hause um den Berlinbesuch zu empfangen. So genossen Mutter und Sohn Michael die Gunst der Stunde sich in den 30 Stühlen am Sonntag verwöhnen zu lassen. Für den Montagabend war dann eine neue Lokation in Brühl angepeilt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen eine willkommene Abwechslung, der Biergarten am Bahnhof Brühl mit Blick auf das Schloss. Nette, freundliche Bedienung, faire Preise, reichliche Portionen.
Mal wieder viel zu schnell verging die Zeit, für den Lobbyisten aus Berlin begann der zweite Arbeitstag im BIBB früh, das hochsommerliche Wetter soll erstmal in Rheinland bleiben, auch für den Rentner steht genug auf dem Arbeitszettel.

Sonntag, 10. Mai 2015

Der Rheinsteig.

Von Niederlahnstein bis Braubach.
Wanderung Tour: 1 in 2015
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderkarte Rheinsteig. Kompass.
Länge: 16,85 km.
Gehzeit brutto: 6h 44 min.
WDG: 4,5 km/h
Streckenführung: In acht Etappen durch das Obere Mittelrheintal, in Niederlahnstein ist der diesmal der Anfang.
Wegbeschreibung : Einstieg gelbes R, sonst Blaues R.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege. Schmale Pfade, 2 Steilpassagen mit Klettersteigniveau, durch Seile gesichert.
Anspruch: mittelschwer, anspruchsvoll, bei guter Kondition.
Wetter: ca.23 Grad, bedeckt Sonne
Steigung: siehe Diagramm
Sehenswürdigkeiten: Burg Lahneck, Marksburg

Am 26.10.2014 hat man sich auf der Strecke von Bendorf nach Ehrenbreitstein das letzte Mal gesehen. Heute, erkannt und die Namen nicht vergessen. Ausgangspunkt der Wanderung war diesmal am Bahnhof Niederlahnstein. Die Etappen des Rheinsteigs sind so dimensioniert, das man immer gut an einem Bahnhof ankommt, und auch noch eventuell Zeit hat einen Fahrschein zu lösen, das funktioniert zwar nicht immer. Fahrkarte in der Privatbahn für zwei Stationen, gibt ein ruhiges Gewissen.
Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal beeindruckt nicht nur mit seiner weltweit einmaligen Burgendichte, sondern bietet auch immer wieder spektakuläre Panoramablicke auf steil abfallende Weinhänge und dramatische Rheinschleifen.
Die Tour startet mit direktem Anstieg an der Bundesstraße Kreuzung Kölner Straße - Hermsdorfer Straße, an der Kaserne vorbei Richtung Lichter Kopf. Durch gute Vorbereitung der Leitung, Heinz, wurde selbst der unscheinbar hinter einem Haus versteckte Zu weg zum Rheinsteig gefunden. An der Schutzhütte Ruppertsklamm ist die Mittagspause mit einem Nussschnaps von Evelyn fällig.

Nach der Pause geht es mit Klettersteigcharakter die Klamm bergab.
Die Ruppertsklamm bei Lahnstein ist ein kurzes, alpines Wandererlebnis zwischen Westerwald und Taunus. 235 Höhenmeter gilt es in der nur 1,5 Kilometer langen Klamm zu überwinden. Zwischen hohen Felsen muss man sich mehrfach an den zur Sicherung angebrachten Seilen entlanghangeln.

An der B 260 geht es weiter in Richtung Schleusenhäuschen sowie zu einer Fußgängerbrücke über die Lahn.
In Serpentinen steil zum Lahnsteiner Kurzentrum mit dem Ernst-Wagner-Park.

Weiter rauf auf die Höhe und über die Aspichklamm, die aber wesentlich moderater zu bewältigen ist, als die Ruppertsklamm. Hinter dem Lahnsteiner Stadtteil Einmuth wird die Zivilisation erneut verlassen. Jetzt erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Die Marksburg hoch über Braubach.
Diese einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein hat es allen angetan, wenn man nicht gerade ein Nickerchen macht.
Die Kerkertser Platte lädt zum Verweilen ein und zu einer Trinkpause. Die Silhouette der Marksburg aus ungewohnter Perspektive mit der Erinnerung bei der nächsten Tour ist das die erste Etappe. Über Geländerippen mit herrlichen Blicke ins Rheintal und stetig bergab. Die Ruinen der Grube Rosenberg in Sicht nun ist es nicht mehr weit bis nach Braubach.

Ein wohlverdientes Weizen alkoholfrei auf den Geburtstag von Harald und der nächste Termin sind festgeklopft, Samstag 26. September.