Sonntag, 10. Mai 2015

Der Rheinsteig.

Von Niederlahnstein bis Braubach.
Wanderung Tour: 1 in 2015
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderkarte Rheinsteig. Kompass.
Länge: 16,85 km.
Gehzeit brutto: 6h 44 min.
WDG: 4,5 km/h
Streckenführung: In acht Etappen durch das Obere Mittelrheintal, in Niederlahnstein ist der diesmal der Anfang.
Wegbeschreibung : Einstieg gelbes R, sonst Blaues R.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege. Schmale Pfade, 2 Steilpassagen mit Klettersteigniveau, durch Seile gesichert.
Anspruch: mittelschwer, anspruchsvoll, bei guter Kondition.
Wetter: ca.23 Grad, bedeckt Sonne
Steigung: siehe Diagramm
Sehenswürdigkeiten: Burg Lahneck, Marksburg

Am 26.10.2014 hat man sich auf der Strecke von Bendorf nach Ehrenbreitstein das letzte Mal gesehen. Heute, erkannt und die Namen nicht vergessen. Ausgangspunkt der Wanderung war diesmal am Bahnhof Niederlahnstein. Die Etappen des Rheinsteigs sind so dimensioniert, das man immer gut an einem Bahnhof ankommt, und auch noch eventuell Zeit hat einen Fahrschein zu lösen, das funktioniert zwar nicht immer. Fahrkarte in der Privatbahn für zwei Stationen, gibt ein ruhiges Gewissen.
Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal beeindruckt nicht nur mit seiner weltweit einmaligen Burgendichte, sondern bietet auch immer wieder spektakuläre Panoramablicke auf steil abfallende Weinhänge und dramatische Rheinschleifen.
Die Tour startet mit direktem Anstieg an der Bundesstraße Kreuzung Kölner Straße - Hermsdorfer Straße, an der Kaserne vorbei Richtung Lichter Kopf. Durch gute Vorbereitung der Leitung, Heinz, wurde selbst der unscheinbar hinter einem Haus versteckte Zu weg zum Rheinsteig gefunden. An der Schutzhütte Ruppertsklamm ist die Mittagspause mit einem Nussschnaps von Evelyn fällig.

Nach der Pause geht es mit Klettersteigcharakter die Klamm bergab.
Die Ruppertsklamm bei Lahnstein ist ein kurzes, alpines Wandererlebnis zwischen Westerwald und Taunus. 235 Höhenmeter gilt es in der nur 1,5 Kilometer langen Klamm zu überwinden. Zwischen hohen Felsen muss man sich mehrfach an den zur Sicherung angebrachten Seilen entlanghangeln.

An der B 260 geht es weiter in Richtung Schleusenhäuschen sowie zu einer Fußgängerbrücke über die Lahn.
In Serpentinen steil zum Lahnsteiner Kurzentrum mit dem Ernst-Wagner-Park.

Weiter rauf auf die Höhe und über die Aspichklamm, die aber wesentlich moderater zu bewältigen ist, als die Ruppertsklamm. Hinter dem Lahnsteiner Stadtteil Einmuth wird die Zivilisation erneut verlassen. Jetzt erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Die Marksburg hoch über Braubach.
Diese einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein hat es allen angetan, wenn man nicht gerade ein Nickerchen macht.
Die Kerkertser Platte lädt zum Verweilen ein und zu einer Trinkpause. Die Silhouette der Marksburg aus ungewohnter Perspektive mit der Erinnerung bei der nächsten Tour ist das die erste Etappe. Über Geländerippen mit herrlichen Blicke ins Rheintal und stetig bergab. Die Ruinen der Grube Rosenberg in Sicht nun ist es nicht mehr weit bis nach Braubach.

Ein wohlverdientes Weizen alkoholfrei auf den Geburtstag von Harald und der nächste Termin sind festgeklopft, Samstag 26. September.

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