Von Niederlahnstein bis Braubach.
Wanderung Tour: 1 in 2015
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderkarte Rheinsteig. Kompass.
Länge: 16,85 km.
Gehzeit brutto: 6h 44 min.
WDG: 4,5 km/h
Streckenführung: In acht Etappen durch das Obere
Mittelrheintal, in Niederlahnstein ist der diesmal der Anfang.
Wegbeschreibung
: Einstieg gelbes R, sonst Blaues R.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Schmale Pfade, 2 Steilpassagen mit Klettersteigniveau, durch Seile gesichert.
Anspruch: mittelschwer, anspruchsvoll, bei
guter Kondition.
Wetter: ca.23
Grad, bedeckt Sonne
Steigung: siehe Diagramm
Sehenswürdigkeiten: Burg Lahneck,
Marksburg
Am
26.10.2014 hat man sich auf der Strecke von Bendorf nach Ehrenbreitstein das
letzte Mal gesehen. Heute, erkannt und die Namen nicht vergessen. Ausgangspunkt
der Wanderung war diesmal am Bahnhof Niederlahnstein. Die Etappen des
Rheinsteigs sind so dimensioniert, das man immer gut an einem Bahnhof ankommt,
und auch noch eventuell Zeit hat einen Fahrschein zu lösen, das funktioniert zwar
nicht immer. Fahrkarte in der Privatbahn für zwei Stationen, gibt ein ruhiges
Gewissen.
Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
beeindruckt nicht nur mit seiner weltweit einmaligen Burgendichte, sondern
bietet auch immer wieder spektakuläre Panoramablicke auf steil abfallende
Weinhänge und dramatische Rheinschleifen.
Die
Tour startet mit direktem Anstieg an der Bundesstraße Kreuzung Kölner Straße -
Hermsdorfer Straße, an der Kaserne vorbei Richtung Lichter Kopf. Durch gute
Vorbereitung der Leitung, Heinz, wurde selbst der unscheinbar hinter einem Haus
versteckte Zu weg zum Rheinsteig gefunden. An der Schutzhütte Ruppertsklamm ist
die Mittagspause mit einem Nussschnaps von Evelyn fällig.
Nach
der Pause geht es mit Klettersteigcharakter die Klamm bergab.
Die
Ruppertsklamm bei Lahnstein ist ein kurzes, alpines Wandererlebnis zwischen
Westerwald und Taunus. 235 Höhenmeter gilt es in der nur 1,5 Kilometer langen
Klamm zu überwinden. Zwischen hohen Felsen muss man sich mehrfach an den zur
Sicherung angebrachten Seilen entlanghangeln.
An
der B 260 geht es weiter in Richtung Schleusenhäuschen sowie zu einer
Fußgängerbrücke über die Lahn.
In
Serpentinen steil zum Lahnsteiner Kurzentrum mit dem Ernst-Wagner-Park.
Weiter
rauf auf die Höhe und über die Aspichklamm, die aber wesentlich moderater zu
bewältigen ist, als die Ruppertsklamm. Hinter dem Lahnsteiner Stadtteil Einmuth
wird die Zivilisation erneut verlassen. Jetzt erwartet uns ein weiterer
Höhepunkt: Die Marksburg hoch über Braubach.
Diese
einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein hat es allen angetan, wenn man nicht
gerade ein Nickerchen macht.
Die
Kerkertser Platte lädt zum Verweilen ein und zu einer Trinkpause. Die
Silhouette der Marksburg aus ungewohnter Perspektive mit der Erinnerung bei der
nächsten Tour ist das die erste Etappe. Über Geländerippen mit herrlichen
Blicke ins Rheintal und stetig bergab. Die Ruinen der Grube Rosenberg in Sicht
nun ist es nicht mehr weit bis nach Braubach.
Ein wohlverdientes Weizen alkoholfrei auf den
Geburtstag von Harald und der nächste Termin sind festgeklopft, Samstag 26.
September.
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