1.Mai, Myfest.
Das Myfest
ist das seit 2003 jährlich am 1. Mai (Tag der Arbeit, Maifeiertag bzw. Kampftag
der Arbeiterbewegung) stattfindende Straßenfest in Berlin-Kreuzberg, das sich
vor allem an Kinder und Jugendliche und junggebliebene Senioren richtet und ein
großes kulturelles Angebot an Konzerten bietet, und jede Menge Angebote an Getränke
und Speisen aus fernen Ländern.
| Köfte anstatt Krawall |
Der Name wird
wie „Maifest“ ausgesprochen und ist ein Kunstwort aus diesem Begriff und dem
Englischen „my“ für „mein“. Organisiert wird es vom Netzwerk Myfest einem
breiten Bündnis aus Anwohnern, Gewerbetreibenden und bürgerschaftlichen
Initiativen, es raucht und qualmt an allen Ecken und Enden.
| Hähnchen nach Jamaika Art |
Das Fest soll
vor allem die Bereiche um das Kottbusser Tor, den Heinrichplatz und die
Oranienstraße mit friedlichen Menschen in Festatmosphäre überziehen, um den
Ausschreitungen am 1. Mai in diesem Gebiet entgegenzuwirken und potentiellen
Gewalttätern alternative Unterhaltung zu bieten.
| Mariannenplatz |
| Oranienstrasse |
Der seit 2003
zunehmend friedlichere Verlauf der Kreuzberger Maifeiern wird von Polizei,
Politik und Anwohnern in erster Linie dem Myfest zugeschrieben.
Gegen 20:00
Uhr wurde der Zugang wegen Überfüllung geschlossen.
Motto: Gegen Verdrängung, gegen
Ausgrenzung und Diskriminierung, Wir sind Risiko. Wir sind Chance. Wir sind
links. Wir sind laut.
Wir sind
leise. Wir sind die Guten. Wir sind die Bösen. Wir sind Schwul, Lesbisch,
Transen, Hetero, jung, alt. Wir sind Punks und Studentinnen, Jobberinnen,
Arbeiter, Angestellte, Über- und Unterqualifizierte. Wir akzeptieren 300
Millionen Götter. Wir sind Subkultur. Wir sind kosmopolitisch. Wir verachten
und bekämpfen alle Faschisten und Nationalisten. Wir sind viele. Wir sind
Kreuzberg 36.
| Mariannenplatz |
| Eingang Görlitzer Park |
| Görlitzer Park |
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