Freitag, 1. Mai 2015

Berlin-Kreuzberg.

1.Mai, Myfest.
Das Myfest ist das seit 2003 jährlich am 1. Mai (Tag der Arbeit, Maifeiertag bzw. Kampftag der Arbeiterbewegung) stattfindende Straßenfest in Berlin-Kreuzberg, das sich vor allem an Kinder und Jugendliche und junggebliebene Senioren richtet und ein großes kulturelles Angebot an Konzerten bietet, und jede Menge Angebote an Getränke und Speisen aus fernen Ländern.
Köfte anstatt Krawall
Der Name wird wie „Maifest“ ausgesprochen und ist ein Kunstwort aus diesem Begriff und dem Englischen „my“ für „mein“. Organisiert wird es vom Netzwerk Myfest einem breiten Bündnis aus Anwohnern, Gewerbetreibenden und bürgerschaftlichen Initiativen, es raucht und qualmt an allen Ecken und Enden.
Hähnchen nach Jamaika Art

Das Fest soll vor allem die Bereiche um das Kottbusser Tor, den Heinrichplatz und die Oranienstraße mit friedlichen Menschen in Festatmosphäre überziehen, um den Ausschreitungen am 1. Mai in diesem Gebiet entgegenzuwirken und potentiellen Gewalttätern alternative Unterhaltung zu bieten.
Mariannenplatz

Oranienstrasse


Der seit 2003 zunehmend friedlichere Verlauf der Kreuzberger Maifeiern wird von Polizei, Politik und Anwohnern in erster Linie dem Myfest zugeschrieben.
Gegen 20:00 Uhr wurde der Zugang wegen Überfüllung geschlossen.
Motto: Gegen Verdrängung, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, Wir sind Risiko. Wir sind Chance. Wir sind links. Wir sind laut.



Wir sind leise. Wir sind die Guten. Wir sind die Bösen. Wir sind Schwul, Lesbisch, Transen, Hetero, jung, alt. Wir sind Punks und Studentinnen, Jobberinnen, Arbeiter, Angestellte, Über- und Unterqualifizierte. Wir akzeptieren 300 Millionen Götter. Wir sind Subkultur. Wir sind kosmopolitisch. Wir verachten und bekämpfen alle Faschisten und Nationalisten. Wir sind viele. Wir sind Kreuzberg 36.


Mariannenplatz

Eingang Görlitzer Park

Görlitzer Park

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