Montag, 11. Mai 2015

Dreiborn.

Wald, Wasser, Wildnis, Beschreibung der Nationalparkbroschüre.
Wanderung: 15_2015

Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 3.
Länge: 18,2 km.
Gehzeit brutto: 5h 12 min.
WDG: 4,8 km/h
Streckenführung: Dreiborn über die Panzerstraße in Richtung Sauermühle, B 266 überqueren und bergan Richtung Wollseifen, Ordensburg Vogelsang, Dreiborn. Teilweise Wanderkarte aus dem Schaukasten am Nationalpark.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 25,0 Grad, bewölkt, Sonne
Steigung: minimal von 380m auf 540m.
Sehenswürdigkeiten: Gingsterblüte auf der Dreiborner Höhe.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz unmittelbar hinter der Wasserburg Dreiborn. Infotafeln, Tisch und Bänke, ideal für einen perfekten Wandertag.
Die hochsommerlichen Temperaturen komplettierten das Umfeld. Das sich die Gingsterblüte auf der Hochebene noch nicht herumgesprochen hatte traf den Nerv der Wanderleitung. Norbert versuchte das mit anderen Hinweisen zu kompensieren.
Das goldene Blütenmeer ist in den Hochlagen startbereit und wird sich wohl in 14 Tagen entfalten. Der Besengingster bildet auf den seit längerem nicht mehr gemähten oder beweideten Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes ausgedehnte Gebüsche, die mit ihrem leuchtenden gelb das Landschaftsbild im Frühsommer prägen.
Gingstersträucher sind Lebensraum zahlreicher Insekten und Schutzraum größerer Tiere. Ruhezone, betreten verboten, scheint angebracht, somit hatte die Wanderleitung einen schweren Stand die geplante Route zu realisieren. Da war Trost vom Präsidenten gefragt.
Die Wüstung Wollseifen wird mit Landesmitteln erhalten und Infotafeln vermitteln was sich hier vor und nach dem Krieg ereignet hat.

Die Ordensburg Vogelsang wird mit viel Geld in ein Dokumentationszentrum umgebaut und steht in den Schlagzeilen die Kosten nicht einzuhalten.



Beinahe 35 Millionen Euro sind weg und die Eröffnung ist fraglich. Keine Frage stellte sich den Wanderfreunden wo es Kaffee und Kuchen gab, schließlich wurde das neue Café in Dreiborn angesteuert, nach sieben Wochen fehlen hatte es sich der Dienstälteste, Peter, nicht nehmen lassen eine Runde zu spendieren. Lachen und scherzen in gemütlicher Runde, eine Wohltat für die Seele.

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