Wald, Wasser, Wildnis, Beschreibung der
Nationalparkbroschüre.
Wanderung: 15_2015
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 3.
Länge: 18,2 km.
Gehzeit brutto: 5h 12 min.
WDG: 4,8 km/h
Streckenführung: Dreiborn über die Panzerstraße in
Richtung Sauermühle, B 266 überqueren und bergan Richtung Wollseifen,
Ordensburg Vogelsang, Dreiborn. Teilweise Wanderkarte aus dem Schaukasten am Nationalpark.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. +
25,0 Grad, bewölkt, Sonne
Steigung: minimal von 380m auf 540m.
Sehenswürdigkeiten: Gingsterblüte auf der
Dreiborner Höhe.
Ausgangspunkt
der Wanderung war der Parkplatz unmittelbar hinter der Wasserburg Dreiborn.
Infotafeln, Tisch und Bänke, ideal für einen perfekten Wandertag.
Die
hochsommerlichen Temperaturen komplettierten das Umfeld. Das sich die Gingsterblüte
auf der Hochebene noch nicht herumgesprochen hatte traf den Nerv der
Wanderleitung. Norbert versuchte das mit anderen Hinweisen zu kompensieren.
Das goldene Blütenmeer ist in den Hochlagen startbereit
und wird sich wohl in 14 Tagen entfalten. Der Besengingster bildet auf den seit
längerem nicht mehr gemähten oder beweideten Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes
ausgedehnte Gebüsche, die mit ihrem leuchtenden gelb das Landschaftsbild im
Frühsommer prägen.
Gingstersträucher sind Lebensraum zahlreicher Insekten
und Schutzraum größerer Tiere. Ruhezone, betreten verboten, scheint angebracht,
somit hatte die Wanderleitung einen schweren Stand die geplante Route zu
realisieren. Da war Trost vom Präsidenten gefragt.
Die Wüstung Wollseifen wird mit Landesmitteln
erhalten und Infotafeln vermitteln was sich hier vor und nach dem Krieg
ereignet hat.
Die Ordensburg Vogelsang wird mit viel Geld in ein
Dokumentationszentrum umgebaut und steht in den Schlagzeilen die Kosten nicht
einzuhalten.
Beinahe 35 Millionen Euro sind weg und die Eröffnung
ist fraglich. Keine Frage stellte sich den Wanderfreunden wo es Kaffee und
Kuchen gab, schließlich wurde das neue Café in Dreiborn angesteuert, nach
sieben Wochen fehlen hatte es sich der Dienstälteste, Peter, nicht nehmen
lassen eine Runde zu spendieren. Lachen und scherzen in gemütlicher Runde, eine
Wohltat für die Seele.

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