Mittwoch, 29. Dezember 2010

Brühl in der Bundesliga???


Caterina Schaefer,J.Tobias Linke

Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit in der Landesliga, Oberliga, Regionalliga gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nicht die Fußballer, oder Handballer, nein die Lateinformation des TSC Brühl mit ihrem A Team. Kurz vor Start der Saison am 08.01.2011 in Dorsten hatten die Vereinsmitglieder und Gäste die Möglichkeit die neue Choreografie kennen zu lernen. Zur Einstimmung tanzten Caterina Schaefer und Jan Tobias Linke die in der Hauptgruppe S Standard zu Hause sind, und in diesem Jahr den fünften Platz bei der Landesmeisterschaft erreichten. 

Dann hieß es „ ON FIRE AGAIN“. Stimmgewaltig wurde die Formation begrüßt.
"Cinemotion" vereint die emotionsgeladensten Soundtracks der Filmgeschichte, Pearl Harbour, Armageddon, Fluch der Karibik, James Bond, Mission Impossible und bietet sowohl sehr gefühlvolle, sanfte Passagen als auch aggressive, actionreiche Stücke.

Lateinformation A Team
Aus dem Fanblock kamen Namenrufe und wie später zu erfahren war, hatte sich das Team einige Paare aus der Konkurrenz sprichwörtlich unter den Schuh gezogen. Von Köln und Velbert kommen einige und nun ist der Kader perfekt und bereit durch die Lande zu starten. Von D wie Dorsten bis N wie Nürnberg ist das Programm gesteckt, und als Ziel ein Durchmarsch wie in den vergangenen Jahren geplant.
Das Team wird trainiert von Cheftrainer Patrick Klinkhammer, Mitglied im Landesleistungskader, A-Latein, Michael Klinkhammer, 1. Bundesliga Lateinformation, S-Latein, und Katja Matuschowitz,1. Bundesliga Lateinformation, A-Latein.

Na dann viel Erfolg, und nach einem alten Trinkspruch: Slow  Quick Quick Slow, Rumba, kann dann der Aufstieg gefeiert werden. Als Fan mitreisen oder sich im Internet informieren, das wird noch überlegt.

Montag, 27. Dezember 2010

Wie schnell die Zeit vergeht.

So wird in der Zeit zwischen Dezember und Januar laufend geklagt, und umso älter man wird um so schneller scheint das Jahr sich dem Ende zu neigen. Zeit sich in Gedanken an die schönen Tage zu erinnern und eine Statistik zu erstellen.
50 Wanderungen in 2010.
Der offizielle Rückblick erfolgt  im Januar, aber wenn schon alles Positiv verkündet wird, z.B. Wirtschaftswachstum, oder Steuersenkungen, wollen wir nicht zurückstehen, und wie gewohnt von den Regierenden keine Details bekannt geben, sondern lediglich mit Eckdaten glänzen.
Reichsbahn im Schnee
50 Wanderungen sind veranstaltet worden, eine Steigerung um gute 13%. Gegenüber dem Vorjahr. Die gewanderten Kilometer haben mit 714 km gegenüber dem Vorjahr nur ein Plus von 3,6%. Was sagt uns das, leicht über Luschi, durchschnittlich 14 km. Der Durchschnitt der Vorjahre betrug in 07/19km, in 08/17km und in 09/15 km, da soll mal einer behaupten wir hätten es nur auf Kilometer abgesehen. Den mit gewanderten Freunden, werden dann bei einer Bildpräsentation am 17. Januar die Offiziellen Zahlen verkündet. Gesehen haben wir viel und über die Bemerkungen da waren wir schon mal kann man heute nur Lächeln.

Pfad entlang einer Obstplantage mit Blick auf den Heider Bergsee

Bedingt durch die Straßenzustände  führte uns die letzte Wanderung mal wieder durch den Villewald,  selbst die Züge hatten sich im Schnee festgefahren.
 Ein schmaler unbekannter Pfad ergab neue Ansichten auf den Heider Bergsee. Noch mehr Schnee als in der vorigen Woche war aber für die in der Statistik an der Spitze stehende Gruppe Herbert, Gerd, Norbert und Dieter kein Hindernis den Weg bis Schloss Gracht in Liblar einzuschlagen.
Fisch oder Pasta

Die Karte beim Italiener konnte überzeugen und es hatte allen gemundet, wenn das auch in den folgenden Bildern vielleicht  nicht so aussieht.

keine leichte Entscheidung, Knobi ja oder nein
In Höhe des Liblarer See begleitete uns eine Horde von Wildschweinen, die gewaltige Schneemassen beiseite gebracht hatten für ihr Mittagsmahl. Die schmackhafte leichte italienische Küche bereitete uns kein Problem, und nach insgesamt 4 Stunden Wanderung gab’s am Zielort noch einen Kaffeeplausch.
Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und am 3.Januar heißt es dann wieder:
 und wenn dat Trömmelche geht.

Samstag, 25. Dezember 2010

Der Baum brennt.

Im wahrsten Sinne des Wortes, nach alter Tradition sind bei uns schon immer Wachskerzen die den Baum erleuchten lassen. Diesmal alles in Rot. Ein Stück höher hätte der Baum sein können, aber beim aussuchen war er schneebedeckt. Weiß ist in diesem Jahr auch das Umfeld und es schneit nach wie vor ununterbrochen.  
Frohe Weihnachten
Wenn dann dazu noch Kinder – ( Jugend ) Augen strahlen dann ist es soweit, Bescherung.
 
kein Kommentar

Zuerst mal sehen was so alles in den kleineren Paketen sich versteckt, und raten was darin sein könnte. Die Inhalte der größeren Pakete sind ja wohl schon vor Wochen geordert worden, und dürften sich nicht verändert haben.

Da konnten selbst Bemerkungen von Opa,  das ist alles versteigert worden keinen Zweifel hegen. Selbst die Lan – Verbindung, dankt Berliner Installationshilfe, wurde sofort ausgetestet und wie man so beiläufig sagt, der Abend war gelaufen. Die strahlende wohlige Wärme der Kerzen, der dunkle Rote, die Lende in Cognacsoße und wie schon erwähnt die zufriedenen Mienen danken es Ihnen.
Frohe Weihnachten.



Freitag, 24. Dezember 2010

**********Frohe Weihnachten**********

Die Weihnachtsgeschichte hat schon immer die Menschen fasziniert. Ein Kind wird geboren in einer Krippe und mit ihm kommt in diesem Jahr ein schneebedeckte Landschaft. Allen ein Frohes Fest im Kreise der Familie.

Montag, 20. Dezember 2010

Weihnachtswanderung - essen.

Wenn alles so einfach wäre wie das Jammern über das Wetter, wären Lösungen schnell gefunden. Eine geplante Route in Mayen fiel buchstäblich dem Schnee zur Last. Die Autobahn zu und gesperrt. Dabei hatte sich Dieter schon das ganze Jahr überlegt wie der Jahresabschluss gestaltet werden könnte. Das Montagswanderer flexibel sind wurde dann am Treffpunkt beim Präsidenten in die Tat umgesetzt. Keine Hektik oder Stress das sollte heute vermeiden werden. Einen Verwöhntag einlegen.
So fiel die Stadtführung in Mayen, und Speisen in Braukeller des Ortes dem Tief Petra in den Schoß.
Ab nach Liblar in ein Stammlokal eines Mitwanderer. Durch Tiefschnee führte uns dann Peter durch den Villewald. Entlang der Bahntrasse und über die alte Luxemburger Strasse wurde die Lokalität erreicht. Das hier schon für 10 Personen eingedeckt war hat sicher mit der modernen Kommunikation zu tun.
Weihnachtsessen
Alle zufrieden
Eine frohe Botschaft verkündete dann Jürgen, ( Ede ) nach langer Abstinenz wieder mit dabei, die Getränke gehen auf mich. Eine reichhaltige Speisekarte war schnell durchforstet, und wie beim Jugoslawen üblich gab es große Portionen.
Einer will in eine andere Richtung
Ein warmer Pflaumenschnaps für das körperliche Wohlbefinden, und bei strahlendem Sonnenschein wurde mit einer kleinen Umleitung  der Rückweg angetreten.
Mittel See

Die Arbeitgeber freundliche Lage der Feiertage ist schlecht für den arbeitenden Teil der Bevölkerung, eine große Teilnehmerzahl an der 50. Wanderung hat sich schon angekündigt. Also zusammenraufen und wie immer montags bei Wind und Wetter unterwegs sein.
Anstieg an Donatussee

Die Westtangente sollte mal den Wald von der idyllischen Bebauung trennen.











In diesem Sinne, allen ein besinnliches Fest im Kreise ihrer Lieben.

Montag, 13. Dezember 2010

Anspruchsvoller Wandertag bei Heimbach.

Beitrag von Norbert.
Bei kaltem Winterwetter - 6°C starteten vier Aufrechte von Lechenich in Richtung Heimbach. In Höhe der Grover Heide überquerten zwei Rehböcke direkt vor unserem Auto die Straße, das konnte ja noch böse enden. Ich erinnerte mich gleich an eine alte Indianerweisheit, die da lautet: "siehst du einen Rehbock am Morgen, fällst du leicht und hast dann vielleicht Sorgen".
Heimbacher Wald

Zauberei im Winter
Vom Bahnhof Heimerzheim ging es durch das Städtchen an der Burg vorbei zum Wanderweg 5. Wie es dann so üblich ist, musste sich der Anführer erst mal einnorden, um auf die richtige Wegstrecke zu kommen. Das bedeutet erst mal los, dann sind wir hier wohl richtig? Wolfgang schaut mal auf sein Navi, also wieder 300m zurück und der richtige Weg ist nun gefunden.
Steil bergan
Gute Kondition vorne weg
Der erste Anstieg war sehr steil, was aber die Durchblutung bei dem trocken kalten Wetter  förderte und wir vorerst auf einen Schnaps zum Aufwärmen verzichten konnten.
Durch stille Wälder auf gefrorenen Wegen, zum Teil mit verharschtem Schnee, ging es dann mit munteren  Sprüchen über die Daheimgebliebenen zielstrebig zur ersten Hütte, wo Trinkpause angesagt war.
Schnapsdrosseln
Weiter führte uns der Weg an Mommerscheid und Adamberg vorbei, wo dann ein Rudel von zwölf Schwarzröcken unseren Weg querte. Mittagspause war im Kloster Mariawald angepeilt. Da mussten wir allerdings noch mal einen kräftigen Anstieg bis zur Abtei bewältigen.
Also haben wir uns an der nächsten Hütte erst noch mal mit einem Himbeerschnaps und einem leckeren Panettone gestärkt.
Endlich ist nach zwei dreiviertel Stunden die Abtei erreicht und gleich geht es rein in die warme Klosterstube, wo wir dann die traditionelle Erbsensuppe mit Einlage genüsslich verspeisen.
Kloster Mariawald
Erbsensuppe mit Einlage
Wir versuchten noch vergeblich einen Kontakt mit Gerd, der ja heute zuhause dicke Pfähle setzen wollte. ( ist wohl doch nur auf dem Weihnachtsmarkt)
Gut gestärkt ging es dann nur noch steil bergab am Herbstbach entlang wieder Richtung Heimbach.
Der Weg war an vielen Stellen mit Schnee und Eis bedeckt. Als erster rutschte Wolfgang aus, dann wäre Norbert fast gestürzt und dann traf es auch noch Dieter, der dann aber auch mit dem Schrecken davon kam.
Merke:" denke immer an die Indianerweisheit!"
Bald war dann das Ufer der Ruhrtalsperre erreicht und die Lichter vom Cafe Burgblick spornten zum Endspurt an.
Nach einem schönen Wandertag konnte nun jeder unter 22 leckeren Torten auswählen.
Köstlichkeiten
Das Christkind ist am backen
Da keiner von uns das Tanzbeinschwingen musste, genossen wir etwas länger die weihnachtliche Stimmung im Cafe.
Beim letzten Abendrot waren wir dann wieder zu Hause und in Gedanken  schon bei der jährlichen Weihnachtswanderung, mit der uns Dieter dann überraschen wird.  
Leiter: Norbert
Mitwanderer: Herbert, Dieter, Wolfgang
Strecke: 18,5 km

Freitag, 10. Dezember 2010

Hauruck war angesagt.

Entsorgung 1. Teil

Schnell die Gunst der Stunde nutzen und anhängen an Arbeitsleistungen in der Nachbarschaft.
Andere Aussichten präsentierten sich nach der Fällung der Thujahecke zum linken Nachbar.
Sägen, sägen und in der Dunkelheit boten sich andere Aussichten. Alles zur Seite räumen, schnell ein Angebot die Wurzeln mit einem Bagger zu entsorgen nicht aus schlagen.
Da kann ja dann im Frühjahr etwas Neues entstehen, aber ohne großes Wurzelwerk. Die weiteren Arbeiten erforderten einen Ausfall der Montagswanderung.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Kleinkunstfestival in der Garage.

Schon beim Kartenkauf, Anfang Oktober, ergab sich die Frage, wo ist das??? Kultgarage.Selbst ein Blick in den Hinterhof konnte keine Klarheit schaffen. Geduld war angesagt, ist ja noch hin bis Dezember. Unter dem Namen Kultur-Garage entwickelte sich in der Wehnachtszeit ein Veranstaltungsort wo sonst ein Hauch von Öl und Benzin in der Luft lag.
Hermann und Fritz
Fritz und Hermann
Im Vorfeld wurde für die Sondernutzung ein Sicherheitskonzept, Bestuhlungs- und Fluchtpläne mit der Stadtverwaltung erarbeitet, die Hebebühnen waren außer Betrieb, und im Schauraum für Karossen wurden von Gourmet Bach passende Speisen zum Motto des Abends kreiert.


Zur Premiere in der Kult-Garage mit dem schrägen Weihnachtsspezial von Rainer Pause und Norbert Alich alias Fritz Litzmann und Hermann Schwadderlappen gab es rheinische Speisen, Sauerbratengulasch, Döpekuchen und Pumpernickelparfait serviert. Serviert haben uns Fritz und Herrmann das neueste aus dem Leben.
Wikileaks,  ( Obama bis Merkel ) Merapi,  ( im Loch von Schlackschmalen die Castoren versenken und quer durch das Erdinnere in Indonesien wieder als weiße Wolke ausspucken) Griechenland, Irland, Korruption,  Missbrauch in der Kirche,
( Keuschheitsgürtel für Priester ) Spendensammlungen und wie gewohnt Gesangsvorträge der Spitzenklasse.


Das die Reifenstapel riechen wie Lebkuchen, oder die kleine Bühne in einer Ecke platziert war hatte diesem Spitzenprogramm von Komödie keinen Abbruch getan. Gute zwei Stunden lachen und mitsingen so schön kann ein Adventabend sein. Einfach super, dieser Weihnachtsspezial ist weiter zu empfehlen.

Montag, 6. Dezember 2010

Mit dem Nikolaus in den Tiefschnee.

Die Definition des Wortes Tiefschnee ist nicht eindeutig beschreibbar, dafür die heutige Wandertour. Schneewanderung Anfang Dezember. Unwetterwarnungen vom Wochenende trafen für den Nikolaustag nicht zu. Los ging’s an der Hubertus Kapelle in Arloff, entlang des Pilgerpfads. Die Errichtung des kleinen Gotteshauses fällt in die Zeit, in der zwei Pestepidemien die Region heimgesucht hatten. Nachdem sich die Bevölkerung von der ersten Pestwelle des Jahres 1348 erholt hatte, wurde das nahe Münstereifel im Jahr 1451 durch den Schwarzen Tod nahezu entvölkert. Kein Pflasterweg erwartete uns, gepolstert mit neuem Schnee der letzten Nacht.
Sprichwörtliche Freude

Nach dem Spruch, Schäflein zur Linken Freude dir winken, in der Tat, keine Wanderung durch den Matsch, Schnee, zwar nasse aber saubere Schuhe, das sollte doch ein Pluspunkt auf dem Konto werden. Oberhalb Iversheim verlassen wir den Pfad und gingen auf die Pirsch durch den Friedwald  Iversheim.

Der Tourleiter hatte da schon im Sinn das Kaffee Rodert in Bad Münstereifel nicht zu tangieren. Quer über den Friedhof und dann dem Weg Nr. 9 folgend in Richtung Eschweiler ging’s weiter. Schmale steile Pfade mit Schneezauber in vielen Variationen verschönern den Tag. 
Eschweiler Bach Talgrund
Friedwald am Weg Nr.12

Navi Doko Profil der Strecke
Die Navi - Doko zeigt zwar eine durchschnittliche Wandergeschwindigkeit von 10 km/h das wäre dann fast dreimal soviel wie die Geschwindigkeit der Schneeflocken beim Aufprall auf die Erde. Da ist aber sehr wahrscheinlich ein Berechnungsfehler, in Prozent gesehen vermutlich so groß wie die Abschätzung mittels Zeigefingers, als Normzustand, sind das auf der 25 000 er Karte 500 Meter. Ein Lieblingsspiel  der heutigen Tourleitung.
Schutzhütte am Schlangenberg
Die Schutzhütte am Schlangenberg wurde dann auch trotz der Berg und Tal Wanderung gegen Mittag erreicht. Nikolaus hatte für die Mitwanderer kleine persönliche Schnapstassen im Gepäck mit eigener Namens Gravur, und der bezaubernde Winterwald der Kiefern sorgte für Aufheiterung trotz einsetzender Kälte, die sich dort zumindest einstellte.
An der Brücke Eschweiler Bach

Es geht jetzt nur bergab, war nicht korrekt, weil der Routenleiter unbedingt die Römische Kalkbrennerei an der B51 besichtigen wollte. Die römische Kalkbrennerei in Iversheim ist der museale Ausbau einer ehemaligen antiken Kalkfabrik. Sie bestand aus sechs nebeneinander liegenden Kalköfen, die von römischen Legionären der Legio XXX Ulpia Victrix vermutlich in der Zeit von 150 n. Chr. bis 300 n. Chr. betrieben wurden. Die modernen Schutzhütten erlaubten keine Besichtigung zu dieser Jahreszeit. Steil ab, querfeldein waren da nicht gerade gute Vorraussetzungen für Bandscheibe oder Hexenschuss. 


Dafür konnte man in Arloff die gefühlte Temperatur im Hammerwerk wahrnehmen. Rohlinge in glühendem Format wurden dort bearbeitet. Keine Arbeit war dann für uns per Auto doch noch das vermeintliche Kaffee aufzusuchen. Schnee ohne Ende hatte uns den ganzen Tag begleitet, leider ohne Sonnenschein.

Montag, 29. November 2010

Hurra der erste Schnee, und das im November.

Wandern auf dem Mittelstreifen
Zwei Tage vor dem metrologischem Winterbeginn konnten wir schon durch ein mit leichtem Pulverschnee verschneites Wandergebiet streifen. Im letzten Jahr zeigte das Thermometer noch 10 Grad plus. Die Gruppe hatte sich wieder auf fünf Personen erhöht und trotz leichter Blessuren bei dem ein oder anderen merkte man, die kühle frische Eifelluft tat einem gut. Hilberath, das Tor zur Eifel, wird erstmalig um 1274 erwähnt, und war unser Startpunkt. Bis ca. 1800 gehörte dieser Ort zur einen Hälfte dem Herzog von Jülich und zur anderen den Herren von Dalwigk.
Der  Eifelvereinsweg  ( 2 ) der Nord Süd Richtung teilt den Ort. Über stark gefrorenen Boden erreichten wir das Tal des Vischelbachs. Der durch Rodungsarbeiten mit tiefen Fahrspuren versehene Weg konnte Dank des Dauerfrostes mit sauberem Schuhwerk bewältigt werden.
Winterzauber im Vischelbachtal

Pluspunkte für die heutige Tourleitung. Wanderfreunde kommen bei dieser Wanderung voll auf ihre Kosten. Diese grenzüberschreitende Tour zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bietet unterschiedliche Landschaftsformen und daher  abwechslungsreiche Strecken bergauf und bergab und laden z.B. bei der Burg Vischel und im Naturfreundhaus zu ausgedehnten Erkundungen ein.
Burg Vischel

Der Herr von Vischel hatte die hohe und niedere Gerichtsbarkeit über seine Untertanen, unsere Tourleitung hatte dann bald die Aufgabe einen Pausenplatz für die Mittagspause zu erkunden, wenn auch diesbezüglich nichts in der Karte vermerkt war. Oberhalb von Freisheim schnell an einem Unterstand in der Prärie ein paar Bretter verteilen und die Pause konnte dann pünktlich um 12:00 Uhr eingenommen werden. 
Pausenhof bei Friesheim
Die vorweihnachtlichen Gebäcke waren schnell verteilt, und die aufziehende Kälte wurde mit einem Klaren bekämpft. Über den Ort Berg erreichten wir unseren Startpunkt und die Streudienste fuhren ihren ersten Einsatz. Entweder hatte die gute Stimmung im Cafe Lennartz oder die lange Wanderabstinenz des Präsidenten ihn dazu verleitet den Kassenbon regelrecht unter seine Kontrolle zu bringen.

Die 46.ste Wanderung bis dato, im November Schnee, das war Neu. Alt bleibt die Regel Touren auszusuchen, nächste Woche ist die Berichterstattung gefordert.

Samstag, 27. November 2010

Kölsche und Imis.


Die aktuelle Vorstellung im Kumede Theater ließ vom Titel her schon erkennen dieses Stück nach Kölscher Mundart lässt die Lachmuskeln beben.
Wo ess dat Testament???
Testamentseröffnung
Frauenklatsch
Nach dem Sechswochenamt  für Finchen Heimbach sind alle zum Kaffetrinken versammelt. Die Wohnung der Verstorbenen leer geräumt durch einen Unternehmer, da niemand anders die Hinterlassenschaften haben wollte. Nun taucht die Frage auf, wo ess dat Testament??? Ein Schuhkarton mit alten Fotos bringt die ersten Erkenntnisse aber noch kein Durchstarten mit dem Geld der Verstorbenen. Ein Sofa wird gesucht, aber der Name des Entrümplers ist nicht mehr bekannt. Nach langer Suche wird im Sperrmüll ein Sofa entdeckt und der entsprechende Brief gefunden. Einige Bedingungen sind von der Verstorbenen an die Erben geknüpft. Ein unehelicher Sohn aus einem Kuraufenthalt ist zu suchen.


Dass dieser ausgerechnet der örtliche Pfarrer ist macht die Sache noch spannender, schließlich erbt dieser den größten Patzen. Im Happyend werden die Nüsele gerecht verteilt und ein lecker Kölsch getrunken. Kleine politische Spitzen und Lieder von Nikuta sorgten für einen tosenden Applaus als Dank an die Laienspieler.  Wir hatten dann die Kunst dafür zu sorgen den Abend mit einem schönen Essen zu beenden, das ging allerdings voll daneben, so ist es halt wenn die Kneipenbesitzer wechseln. Vielleicht hätten wir die Prummetaat vom Kaffeeklatsch mitnehmen sollen.

Montag, 22. November 2010

Novemberansichten – Stau, Stau, Grau, Grau.


Menüfolge

Die neuen Ansichten, zuletzt schon beschrieben, wurden beim Lesen der folgenden Karte erstaunlich himmelblau.

Ein Herbstmenü für die Montagswanderer, ließ das triste graue Wetter und den Megastau rund um Köln, verursacht durch einen Gurkenlaster mit portugiesichem Fahrer, vergessen. Wir waren immerhin schon fast 2 Stunden unterwegs. Schnell eine Ehrenrunde drehen bis zum Stammwerk Cafe, und am gut geheizten Kamin einen Plausch halten.
Im Stammcafe Weiden

Ein alter Bauernhof, nach Umbauten leben hier Menschen mit Behinderung, denen ein Umfeld geschaffen wurde wo Unterschiede keinen Unterschied mehr machen. Entstanden durch einen Geschäftsmann in Köln, Gold Krämer, der hier eine Begegnungsstätte und Arbeitsplätze geschaffen hat.

An den Spielplätzen der Schönen und Reichen vorbei erreichten wir nach einer Weile den Herdplatz von Norbert und konnten den Künsten des Kochkurs von Bensberg verzaubernd zu sehen. Nach tagelangen Vorbereitungen wurde uns folgendes Menü mit Weinbegleitung präsentiert:
Mit Freude und Leidenschaft am Werke

Kürbisschaumsuppe a la Nobbes ( Piccolo )
Lauwarmer hausgebeizter Lachs an Sellerie-Apfel-Cannelloni
Bunter Herbstsalat mit Gänsestreifen an Himbeere - Balsamico - Dressing
Geschmorte Milch-Kalbsbäckchen mit Barolosauce, Kartoffelpüree und in Speckbutter sautierte Rosenkohlblätter
Altnürnberger Lebkuchen Parfait mit Glühweinschaum
Altnürnberger Lebkuchen

illustere Gesellschaft

 Vorzüglich lecker hatte es uns gemundet, was in dem großen Wandbild ersichtlich ist, viel zu schnell wurde es dunkel, der Stau hatte sich mittlerweile aufgelöst, und losgelöst von unseren Frauen war leider ein schöner kurzer Wandertag wieder zu Ende. Im Namen Aller nochmals herzliche Glückwünsche zum Geburtstag, und mit diesem Arragement kann man nach dem vollendeten 65.ten unbegrenzt dazu verdienen. Langsam müßten ja alle wieder in die Puschen kommen, Weihnachtsessen steht an.

Montag, 15. November 2010

Neue Ansichten – Aussichten.

So hatten wir, da warens nur noch vier, uns einig, die Caldera, den Laacher See noch nicht gesehen.
Laacher See Einblick vom Lydia Turm
Lydia Turm
 Neue Ansichten bescherte uns Peter H. Seine vielen Untergebenen schauen ihm zwar immer bei der Arbeit zu, wie z.B. zwei Assenmachers in Kierberg auf dem Nordfriedhof, aber auf diese Sichtweise wollen wir noch etwas warten.
Ausblick nach 120 Stufen

Nachdem die 120 Stufen im Lydia Turm bewältigt waren konnte man zwar nicht die vulkanischen Sprudel im See erkennen, aber die sagenhaften Blicke auf die Abtei, den Bausenberg, Herchenberg, das Siebengebirge, Hunsrück und Westerwald, vom Lavagestein gemauerten Turm, ließen uns innehalten.

Da wir alle bei Dieters Exkursionen eifrig zuhören, wissen wir dass der Laacher See kein echter Kratersee ist und die Bezeichnung Maar ebenfalls falsch ist. Ein Einbruchskrater der sich mit Wasser gefüllt hat, auch Caldera genannt. Seine vulkanische Tätigkeit erfolgte etwa vor 11 000 Jahren. So war auch die heutige Wanderung überwiegend auf den Resten des Ausbruchs. An unserem Startpunkt in Burgbrohl war noch eine kleine Orientierungsschwierigkeit, das lag wahrscheinlich am Satelittenempfang, aber dann los ging’s durch das Greimertal zur Probstei Buchholz.

Probstei Buchholz
Das sich hinter Misthaufen und altem Bauernhaus eine der frühestens eingewölbten Basiliken im Rheinland befindet ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts als eine Niederlassung der Benediktiner gegründet, war in den folgenden Kriegen und den Besuchen der Franzosen der Untergang vorprogrammiert.
Den Veitskopf im Blickfeld, ist auf einer Bank eine kleine Verschnaufpause angesagt, Edelbrände und belgische Pralinen wurden von Peter zelebriert, Norbert und Gerd haben den Dachsbusch im Visier, und schon hieß es am Lydia Turm ist die wohlverdiente Mittagspause.
Veitskopf

Wenn man dann von hier aus den Laacher See so gut sehen konnte, wieso nicht die Schutzhütte. Flexibel sein, der Sportplatz von Wassenach mit überdachten Zuschauerbänken wurde avisiert Ein vielversprechendes Schild Kaffee Müller mit den Öffnungszeiten änderte den Verlauf der Tour und Schwarzwälder Kirsch überzeugte unseren Gast Peter mit den Worten, geben Sie mal 4 Stück ich hatte Geburtstag.

ohne Kommentar

An der Kante des Lavabruchs Kundskopf vorbei, war dann auch das Ziel erreicht. Der auf der Gegenfahrbahn entstandene Stau von 10 Kilometer lag da deutlich unter unserer Wanderstrecke. Der nächste Montag wird wohl ebenfalls neue Ansichten präsentieren, denn im Vorfeld hieß es ohne Rucksack eine Stunde später, Ersatzschuhe und Treffpunkt im Norden von Köln.