Beitrag von Norbert.
Bei kaltem Winterwetter - 6°C starteten vier Aufrechte von Lechenich in Richtung Heimbach. In Höhe der Grover Heide überquerten zwei Rehböcke direkt vor unserem Auto die Straße, das konnte ja noch böse enden. Ich erinnerte mich gleich an eine alte Indianerweisheit, die da lautet: "siehst du einen Rehbock am Morgen, fällst du leicht und hast dann vielleicht Sorgen".
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| Heimbacher Wald |
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| Zauberei im Winter |
Vom Bahnhof Heimerzheim ging es durch das Städtchen an der Burg vorbei zum Wanderweg 5. Wie es dann so üblich ist, musste sich der Anführer erst mal einnorden, um auf die richtige Wegstrecke zu kommen. Das bedeutet erst mal los, dann sind wir hier wohl richtig? Wolfgang schaut mal auf sein Navi, also wieder 300m zurück und der richtige Weg ist nun gefunden.
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| Steil bergan |
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| Gute Kondition vorne weg |
Der erste Anstieg war sehr steil, was aber die Durchblutung bei dem trocken kalten Wetter förderte und wir vorerst auf einen Schnaps zum Aufwärmen verzichten konnten.Durch stille Wälder auf gefrorenen Wegen, zum Teil mit verharschtem Schnee, ging es dann mit munteren Sprüchen über die Daheimgebliebenen zielstrebig zur ersten Hütte, wo Trinkpause angesagt war.
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| Schnapsdrosseln |
Weiter führte uns der Weg an Mommerscheid und Adamberg vorbei, wo dann ein Rudel von zwölf Schwarzröcken unseren Weg querte. Mittagspause war im Kloster Mariawald angepeilt. Da mussten wir allerdings noch mal einen kräftigen Anstieg bis zur Abtei bewältigen.
Also haben wir uns an der nächsten Hütte erst noch mal mit einem Himbeerschnaps und einem leckeren Panettone gestärkt.
Endlich ist nach zwei dreiviertel Stunden die Abtei erreicht und gleich geht es rein in die warme Klosterstube, wo wir dann die traditionelle Erbsensuppe mit Einlage genüsslich verspeisen.
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| Kloster Mariawald |
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| Erbsensuppe mit Einlage |
Wir versuchten noch vergeblich einen Kontakt mit Gerd, der ja heute zuhause dicke Pfähle setzen wollte. ( ist wohl doch nur auf dem Weihnachtsmarkt)Gut gestärkt ging es dann nur noch steil bergab am Herbstbach entlang wieder Richtung Heimbach.
Der Weg war an vielen Stellen mit Schnee und Eis bedeckt. Als erster rutschte Wolfgang aus, dann wäre Norbert fast gestürzt und dann traf es auch noch Dieter, der dann aber auch mit dem Schrecken davon kam.
Merke:" denke immer an die Indianerweisheit!"
Bald war dann das Ufer der Ruhrtalsperre erreicht und die Lichter vom Cafe Burgblick spornten zum Endspurt an.
Nach einem schönen Wandertag konnte nun jeder unter 22 leckeren Torten auswählen.
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| Köstlichkeiten |
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| Das Christkind ist am backen |
Da keiner von uns das Tanzbeinschwingen musste, genossen wir etwas länger die weihnachtliche Stimmung im Cafe.
Beim letzten Abendrot waren wir dann wieder zu Hause und in Gedanken schon bei der jährlichen Weihnachtswanderung, mit der uns Dieter dann überraschen wird.
Leiter: Norbert
Mitwanderer: Herbert, Dieter, Wolfgang
Strecke: 18,5 km