Montag, 15. November 2010

Neue Ansichten – Aussichten.

So hatten wir, da warens nur noch vier, uns einig, die Caldera, den Laacher See noch nicht gesehen.
Laacher See Einblick vom Lydia Turm
Lydia Turm
 Neue Ansichten bescherte uns Peter H. Seine vielen Untergebenen schauen ihm zwar immer bei der Arbeit zu, wie z.B. zwei Assenmachers in Kierberg auf dem Nordfriedhof, aber auf diese Sichtweise wollen wir noch etwas warten.
Ausblick nach 120 Stufen

Nachdem die 120 Stufen im Lydia Turm bewältigt waren konnte man zwar nicht die vulkanischen Sprudel im See erkennen, aber die sagenhaften Blicke auf die Abtei, den Bausenberg, Herchenberg, das Siebengebirge, Hunsrück und Westerwald, vom Lavagestein gemauerten Turm, ließen uns innehalten.

Da wir alle bei Dieters Exkursionen eifrig zuhören, wissen wir dass der Laacher See kein echter Kratersee ist und die Bezeichnung Maar ebenfalls falsch ist. Ein Einbruchskrater der sich mit Wasser gefüllt hat, auch Caldera genannt. Seine vulkanische Tätigkeit erfolgte etwa vor 11 000 Jahren. So war auch die heutige Wanderung überwiegend auf den Resten des Ausbruchs. An unserem Startpunkt in Burgbrohl war noch eine kleine Orientierungsschwierigkeit, das lag wahrscheinlich am Satelittenempfang, aber dann los ging’s durch das Greimertal zur Probstei Buchholz.

Probstei Buchholz
Das sich hinter Misthaufen und altem Bauernhaus eine der frühestens eingewölbten Basiliken im Rheinland befindet ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts als eine Niederlassung der Benediktiner gegründet, war in den folgenden Kriegen und den Besuchen der Franzosen der Untergang vorprogrammiert.
Den Veitskopf im Blickfeld, ist auf einer Bank eine kleine Verschnaufpause angesagt, Edelbrände und belgische Pralinen wurden von Peter zelebriert, Norbert und Gerd haben den Dachsbusch im Visier, und schon hieß es am Lydia Turm ist die wohlverdiente Mittagspause.
Veitskopf

Wenn man dann von hier aus den Laacher See so gut sehen konnte, wieso nicht die Schutzhütte. Flexibel sein, der Sportplatz von Wassenach mit überdachten Zuschauerbänken wurde avisiert Ein vielversprechendes Schild Kaffee Müller mit den Öffnungszeiten änderte den Verlauf der Tour und Schwarzwälder Kirsch überzeugte unseren Gast Peter mit den Worten, geben Sie mal 4 Stück ich hatte Geburtstag.

ohne Kommentar

An der Kante des Lavabruchs Kundskopf vorbei, war dann auch das Ziel erreicht. Der auf der Gegenfahrbahn entstandene Stau von 10 Kilometer lag da deutlich unter unserer Wanderstrecke. Der nächste Montag wird wohl ebenfalls neue Ansichten präsentieren, denn im Vorfeld hieß es ohne Rucksack eine Stunde später, Ersatzschuhe und Treffpunkt im Norden von Köln.

1 Kommentar:

Berlin hat gesagt…

sieht ja grau in grau aus!