Eine Redensart im Rheinland hat eine folgenschwere Bedeutung.
Du bist noch nicht an Schmitz Backes vorbei.
Damit ist aber nicht der heutige Tourleiter Dieter gemeint. Es bezieht sich auf ein früheres Backhaus der Familie Schmitz in Köln. Zu Schlägen Verurteilte wurden in einem Spalier mit Knüppeln malträtiert bis Sie den Weg zum Backhaus hinter sich hatten, und dann die Stadt sofort verlassen mussten. Die Redensart hatte also die Bedeutung: Das Schlimmste ich noch nicht überstanden. Das merkte die Gruppe dann am Nachmittag.
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| Tourleiter Dieter |
Unser Startpunkt war die spätgotische Wasserburg Langendorf bei Zülpich. Man munkelt es sei die besterhaltene Burg ihrer Art zwischen Eifel und Börde. Stammsitz der Herren von Gertzen, eines mächtigen Geschlechtes. Im Herrenhaus finden sich der Gerichtssaal mit mächtigem Rippengewölbe, Verlies, Kapellen- und Aborterker.
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| Wasserburg Langendorf |
Auf dem Areal der früheren Vorburg stehen Wirtschaftsgebäude. Im Außenbereich der Burg hat der Eigentümer unter dem Motto „Kunst auf dem Feld“ mehrere mächtige Granit-Stelen aufstellen lassen. Diese wurden von Ulrich Rückriem geschaffen, einem der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit. Wofür und weshalb hier die Kunst präsent ist, steht auf einigen Infotafeln.
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| Eine von vielen Stelen |
Über ausgesprochen gute Pflasterwege ging es in Richtung Bürvenich, was in der ersten Januarwoche von uns schon erobert wurde. Über Empenich nach Wollersheim war immer noch Pflastatreto angesagt. Ein Vorteil ist das für sauberes Schuhwerk, ein Nachteil für Leute mit Knieproblemen. Da hilft nur noch Beten, was uns aber in der ältesten Kirche des Ortes (11. Jahrhundert) verwehrt blieb. Die obligatorische Trinkpause konnte schon durch auflockernde Bewölkung genossen werden. Die Sehenswürdigkeiten des Tages lagen noch vor uns, die Muschelkalkkuppen aus dem mittleren Trias, oder auch als Germanischer Trias bekannt.
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| An der Rentmühle |
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| Vor 215-230 Millionen Jahren entstanden |
Eine geologische und eine botanische Besonderheit. Jenseits der B 265 an der Göderesheimer Burg bzw. Mühle in der Nähe der Rentmühle wurden die Blicke frei auf die Landschaft. Durch die beschauliche ausgesprochen saubere Ortschaft Embken wurde dann durch Ausleihe einer Karte, bis dato ungewöhnlich, die Richtung nach Langendorf eingeschlagen.
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| Anno Dazumal |
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| Hier fehlte eine Machete |
Dort wo gestrichelte Wege aufhören kann man mit Überraschungen rechnen. Dichte Dornen umwobene Neuanpflanzungen mussten überwunden werden, nach dem Motto dort oben ist ein Weg. Lehrreich war somit nicht nur der Wandertag in Bezug auf die Informationen, und die Anmerkung, das ist Dieter, sondern die Voreifel und Zülpicher Börde ist landschaftlich etwas Besonderes. Wenn dann auch noch eine Anmerkung des Berichterstatters, müssen wir das Portemonnaie aus dem Rucksack nehmen für die Kaffeerunde, mit einem eindeutigem Nein beantwortet wird, ist nur noch zu sagen Danke schön Peter, schön dass du dabei warst.
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| v.l. nach r. Präsident, Chroniker, Geologe, Sponsor, Navigator |