Montag, 19. März 2012

Berndorf.

Der moderne Mann weiß, was gut für ihn ist: Quoten-Frauen an die Front. Unter den deutschen Topmanagern und Führungskräften gibt’s nämlich noch nicht genug Vertreterinnen weiblichen Geschlechts. Wir sind sowieso von Powerfrauen beherrscht: Aber montags ist Herrentag, dann sind wir entbehrlich. Unentbehrlich ist Wolfgang nicht, schließlich wird immer gerne auf seine mitgeführte Technik zurückgegriffen, die er heute in den Handschuhen versteckt, er lässt sich nicht in die Karten blicken, so ist das halt bei Führungskräften.
Tourleiter in Berndorf
Startpunkt war in Berndorf an der alten Kirche bei frischen Temperaturen war schon ein schneller Schritt erforderlich für die nötige Betriebstemperatur. Das gelang natürlich auch entlang einer alten Bahntrasse, die uns bis Hillesheim begleitet.


Auf den Krimiwegen
Die Bahnstrecke Hillesheim–Gerolstein war eine durchgehend zweigleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz. Gebaut wurde die 12 km lange Strecke hauptsächlich aus strategischen Gründen, daher wurde die 1912 eröffnete Strecke nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut. Heute mit EU Mitteln für die Radfahrer asphaltiert, gut fürs Rad schlecht für Wanderer.

Stadtmauer Hillesheim

Die alten Stadtmauern von Hillesheim wurden erreicht. Die Stadt kreuz und quer erkundet wie in einem Krimi, den hier in Hillesheim sind einige Wanderwege mit Krimi 1 bis 6 bezeichnet, nach dem Autor Jacques Berndorf benannt. Seine Eifel-Krimis haben eine Gesamtauflage von über 4,5 Millionen Exemplaren erreicht. Sein Roman Eifel Schnee wurde vom ZDF unter dem Titel brennendes Schweigen verfilmt. Schnee war nicht mehr an den Eiskellern und leider auch eine verschlossene Tür.


Eiskeller Hillesheim
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist in die Gesteinsschichten der Buntsandsteinzeit, die hier im Schützental anstehen, ein Hohlraum (Eiskeller) geschlagen worden. Der Eiskeller wurde früher als Kühlkeller und auch als Schutzkeller benutzt. Auf dem Golfplatz am Ebenser Berg wurde schon fleißig das Grün geschnitten. Eine als Schutzhütte ausgewiesene Bebauung war allerdings ein Wochenendhaus.
In der Nähe der K 58

Hier  an der K 58 war aber ein Platz an der Sonne genau richtig für die Mittagspause. Da uns eine Begleitbroschüre für die schaurigen Kriminalgeschichten fehlte, wurde durch Zufall der Gesprächsstoff, was ist Master, was ist Bachelor, diskutiert. Der Begriff über Fachidioten machte die Runde. Durch das Eichenbusch Waldstück wurde in Sichtweite die Burg Kerpen erblickt. Wir erreichten über den Krimiweg 3 unseren Startpunkt. Berndorf. Der nächste Krimi wird am 26.03. zelebriert, Grillnachmittag auf einer Wochenende Enklave in der Nähe von Effelsberg. Nähere Einzelheiten werden in dieser Woche noch mitgeteilt.

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