Durch die idyllischen Seitentäler der
Ahr.
Wanderleitung: Dieter
Wanderkarte: Nr.9 Das Ahrtal zwischen Schuld
und Sinzig am Rhein .
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 10,4 km , 03:12 h Echtzeit, 242 hm
Wegführung: Wege in der Karte, dünne schwarze
Striche, auch als Karrenweg bezeichnet.
Anspruch: mittel.
Wetter: gemessene
+23,5 Grad C bis 30,3 Grad C, Sonne pur.
Wir starten in Blasweiler
das 992 urkundlich erwähnt wurde an der Kirche die stammt aus dem Ende 13.
Jahrhundert und wurde1939 geschlossen, weil Sie im Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes
lag. Die Einwohner von Blasweiler waren zu diesem Zeitpunkt schon ausgesiedelt,
und die Kirche diente als Kleiderkammer.
Über die Kleiderordnung
an diesem Tag brauchten wir uns keine Gedanken zu machen, hochsommerliche
Temperaturen und die Wanderleitung hatte schattige Seitentäler für die Tour
ausgesucht.
Auf Nebenwegen ohne
jegliche Bezeichnung, außer Eifelleiter, vollkommen unbekannt, neu, ging es in
Richtung Spessart. Die Wiesen in sattem Grün, das Eifelgold blühte, und hohe
Gräser warnten vor der Zeckengefahr. Zum Schutze, Dieter vorweg, dann Herbert
und Gerd in einer Spur. Auf einer Anhöhe war in der Ferne das Siebengebirge im
Dunst zu sehen.
Die unzähligen Basaltkreuze
der Eifel sind ein Beweis der Frömmigkeit der früheren Bewohner. Sie geben
Zeugnis von Glauben und Aberglauben sowie Wohlstand und Ansehen der Errichter.
Hinweise auf Unglücke sowie Berufsangaben und Gnadens Bitten sind in diesem
extrem witterungsbeständigen Material dauerhaft überliefert.
Die Verbreitung hat ihren
Mittelpunkt in den Basalt-Steinbrüchen von Mayen und Mendig. Das Gebiet umfasst
einen Radius von ca. 30 km zwischen Rhein, Ahr und Mosel. Die genaue Anzahl der
Mäler ist nicht bekannt. Man geht von einem Bestand von ca. 4500 Wegkreuzen und
ca. 6000 Grabkreuzen aus.
Viele Basaltkreuze waren
ursprünglich in bestimmte religiöse Bräuche eingebunden die heute meist untergegangen
sind. Manche Kreuze hatten zugleich eine juristische Funktion, sie markierten
Gemeinde, oder Gerichtsgrenzen und waren daher oft in entsprechende Bräuche
eingebunden. Somit war die Ortsbestimmung mit der Karte eindeutig. Eindeutig zu
warm war es so dass wir auf einem Holzstapel im Schatten die Pause verbringen
und die Wegstrecke abkürzen.
Bei einem Kreuz mit der
Darstellung von Ackergeräten erzählt man, es sei an der Stelle aufgestellt
worden, wo eine Bäuerin die andere erschlagen habe. Wir schlagen uns tapfer
durch bis zum Ausgangspunkt und genießen in Altenahr Eis in allen Variationen.
