Auf den Wegen im Vulkanpark Brohltal.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Nr.10 Das Brohltal mit Vulkanpark
und Laacher See.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 16,0 km , 04:30 h Echtzeit, 231 hm
Wegführung: Wege in der Karte Nr. N21, ND2,
DE2,DE3, in Wirklichkeit nicht eindeutig, sondern Vixbachtal und Vulkanroute.
Anspruch: mittel.
Wetter: gemessene
+23,5 Grad C, Sonne pur.
Die Wanderleitung hat sich heute eine Strecke ausgesucht wo herrliche
Panoramablicke die Landschaft prägen, z.B. auf die Ruine Olbrück, das
Siebengebirge, den Gänsehalsturm bei Rieden, und dazu eine Schutzhütte mit der
Bezeichnung, Schau ins Land.
Wir starten am Parkplatz
der L 88 hinter Niederzissen und es geht zunächst in Richtung Rodder Maar. Die klare
Luft und der strahlend blaue Himmel lassen schnell vergessen dass die
Wegzeichen nicht mit der Karte übereinstimmen. A pro Po Karte, Herbert hatte
keine am Mann, verblüffend wie genau die Ruheplätze, Bänke, und die
Landschaftsbeschreibungen erfolgten. Sprachlos hielt sich die Gruppe an die
Anweisungen. Da vorne links folgen auf der Höhe ist ein Holzstapel. Da konnten
nur die Frösche und Enten am Rodder Maar Einspruch einlegen, ein kleines
Beispiel.
Vor der Kulisse der Burg
Olbrück. Sie schimmert bei Windstille auf der Wasserfläche des Rodder Maares. Es ist ein besonderer Ort, an dem alle Sinne
ihre Freude haben. Eine geheimnisvolle Entstehungsgeschichte wird überliefert.
Seinen Ursprung soll das Maar einem Meteoriteneinschlag verdanken.
Bewiesen ist der Gruß aus
dem Kosmos nicht, aber es klingt magisch. Um 1800 diente das Maar als
Fischteich für die Herren der Burg Olbrück, erbaut im 11. Jahrhundert, die in
Sichtweite majestätisch über dem Brohltal thront. Später nutzten es Landwirte
als Anbaufläche und Futterquelle. Das Ergebnis seiner 1999 abgeschlossenen
Renaturierung ist eine Naturoase mit einer Flora und Fauna.
Kiebitze, Stockenten,
Grau- und Silberreiher bevölkern die 5 ha große Fläche. Zahlreiche Bänke laden
zum Rasten, zur Langsamkeit und zur Achtsamkeit ein. Wer hier nicht picknicken
will, kann im nahen Bauerncafé Neuer Maarhof einkehren.
Für uns reicht bei diesem
Wetter das Café Linnartz in Heimerzheim. Am Nachmittag wo wir wiederum ein
Sponsoring erlebten, der Präses war aus dem Urlaub zurück, und fährt in den
nächsten Tagen wieder.
Durch die guten
Ortskenntnisse erreichten wir am Ortsrand von Dedenbach eine Schutzhütte mit
der Bezeichnung, Schau ins Land, Schaukelsessel und Grillmöglichkeit alles
inclusive. Die Blicke in die Landschaft sind schon imposant, und eine
Schautafel hilft bei der Wahrheitsfindung für markanten Punkte in der Ferne.
Nach Passieren einer
Hochspannungsleitung geht es außerhalb von Schalkenbach durch das
Schalkenbachtal. An einem besagtem Holzstapel ist die Mittagspause und an der
beginnenden Wachholderheide am Weiselstein vorbei wird die Kehrtwende der Tour
eingeläutet.
Das Eifelgold ist in
voller Blüte, Wild auf den ausgedehnten Wiesen, da haben wir noch genügend Zeit
noch mal die Idylle am Rodder Maar zu genießen.
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