Montag, 22. Mai 2017

Niederzissen.

Auf den Wegen im Vulkanpark Brohltal.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Nr.10 Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  16,0 km , 04:30 h Echtzeit, 231 hm
Wegführung: Wege in der Karte Nr. N21, ND2, DE2,DE3, in Wirklichkeit nicht eindeutig, sondern Vixbachtal und Vulkanroute.
Anspruch: mittel.
Wetter: gemessene +23,5 Grad C, Sonne pur.
Die Wanderleitung hat sich heute eine Strecke ausgesucht wo herrliche Panoramablicke die Landschaft prägen, z.B. auf die Ruine Olbrück, das Siebengebirge, den Gänsehalsturm bei Rieden, und dazu eine Schutzhütte mit der Bezeichnung, Schau ins Land.
Wir starten am Parkplatz der L 88 hinter Niederzissen und es geht zunächst in Richtung Rodder Maar. Die klare Luft und der strahlend blaue Himmel lassen schnell vergessen dass die Wegzeichen nicht mit der Karte übereinstimmen. A pro Po Karte, Herbert hatte keine am Mann, verblüffend wie genau die Ruheplätze, Bänke, und die Landschaftsbeschreibungen erfolgten. Sprachlos hielt sich die Gruppe an die Anweisungen. Da vorne links folgen auf der Höhe ist ein Holzstapel. Da konnten nur die Frösche und Enten am Rodder Maar Einspruch einlegen, ein kleines Beispiel.
Vor der Kulisse der Burg Olbrück. Sie schimmert bei Windstille auf der Wasserfläche des Rodder Maares. Es ist ein besonderer Ort, an dem alle Sinne ihre Freude haben. Eine geheimnisvolle Entstehungsgeschichte wird überliefert. Seinen Ursprung soll das Maar einem Meteoriteneinschlag verdanken.
Bewiesen ist der Gruß aus dem Kosmos nicht, aber es klingt magisch. Um 1800 diente das Maar als Fischteich für die Herren der Burg Olbrück, erbaut im 11. Jahrhundert, die in Sichtweite majestätisch über dem Brohltal thront. Später nutzten es Landwirte als Anbaufläche und Futterquelle. Das Ergebnis seiner 1999 abgeschlossenen Renaturierung ist eine Naturoase mit einer Flora und Fauna.
Kiebitze, Stockenten, Grau- und Silberreiher bevölkern die 5 ha große Fläche. Zahlreiche Bänke laden zum Rasten, zur Langsamkeit und zur Achtsamkeit ein. Wer hier nicht picknicken will, kann im nahen Bauerncafé Neuer Maarhof einkehren.
Für uns reicht bei diesem Wetter das Café Linnartz in Heimerzheim. Am Nachmittag wo wir wiederum ein Sponsoring erlebten, der Präses war aus dem Urlaub zurück, und fährt in den nächsten Tagen wieder.
Durch die guten Ortskenntnisse erreichten wir am Ortsrand von Dedenbach eine Schutzhütte mit der Bezeichnung, Schau ins Land, Schaukelsessel und Grillmöglichkeit alles inclusive. Die Blicke in die Landschaft sind schon imposant, und eine Schautafel hilft bei der Wahrheitsfindung für markanten Punkte in der Ferne.
Nach Passieren einer Hochspannungsleitung geht es außerhalb von Schalkenbach durch das Schalkenbachtal. An einem besagtem Holzstapel ist die Mittagspause und an der beginnenden Wachholderheide am Weiselstein vorbei wird die Kehrtwende der Tour eingeläutet.

Das Eifelgold ist in voller Blüte, Wild auf den ausgedehnten Wiesen, da haben wir noch genügend Zeit noch mal die Idylle am Rodder Maar zu genießen.

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