Montag, 15. Mai 2017

Steckenborn.

Auf dem Kall - Rur - Panorama Weg.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr.3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  15,1 km , 04:00 h Echtzeit, 272 hm
Wegführung: Weg Nr. 13, Kall-Rur-Panorama Weg Nr. 15,23,16.
Anspruch: mittel.
Wetter: gemessene +17,9 Grad C, Sonne pur. 
Die Wanderleitung hatte sich als Ziel gesetzt vielleicht doch noch ein Wandergebiet ausfindig zu machen das noch keinem anwesenden Wanderfreund bekannt war, die Abwesenden eingeschlossen. Die Eifelvereinskarten durchsuchen und im Internet planen und fündig werden.
Wanderwege durchziehen mittlerweile en masse unsere deutschen Mittelgebirgslandschaften, wovon auch die Eifel betroffen ist. Dabei stehen Premiumwanderwege an oberster Stelle. Zu diesen gehört der Eifelsteig, der Rheinsteig der Ahrsteig und noch viele andere. Steig bezeichnete ursprünglich einen engen Weg über Anhöhen und Berge.
Diese Eigenschaften finden wir besonders im Verlaufe von Flusstälern. Dazu ist ohne weiteres auch das Rurtal zu zählen, prägt es doch die Landschaft der Nordeifel. Ein phantastischer Panorama Weg mit zunächst leichtem Auf und Ab, Blick auf Vogelsang und die Landzunge von Wolfesbach.
Der erste Steckebürer war ein Johan an dem Steckelboirn, der seinen Lebensunterhalt mit der Aufzucht und Mast von Schweinen verdiente. Er lebte mit seiner Familie in der Nähe einer Quelle, Born, der Ursprung von Steckenborn, an der heutigen Bornstraße.
Los geht es zunächst hinter der Kirche in Steckenborn über den Weg Nr. 13 in Richtung Heichelscheid. Die Anfangs fehlende Wegbezeichnung hat wohl ein Bauer entfernt, weil der Weg direkt durch sein Weideland geht. Nach einigen Metern ist die Strecke jedoch sehr gut bezeichnet. Am Ortsrand an der kleinen Kapelle wird das Sommeroutfit angelegt, Ärmel hoch und weiter geht’s. Am Zusammenfluss von Michelsbach und Allersbach an einem Forellenhof geht es steil an und dieser Teil war auch schon die einzige Schwierigkeit des Tages.
So wie wir eine Verschnaufpause einlegen sonnt sich eine Blindschleife in der Morgensonne.

Nach Querung der L 206 ist auch schon die 500 Meter Höhenmarke erreicht, hier treffen wir am Buhlert auf den Wanderweg Bunkeranlagen. Der Parkplatz bot keine Möglichkeit zu einer Rast, dafür einige Meter weiter am Wegrand auf gestapeltem Tannenholz.

Nach 2000 Metern verlassen wir den Panorama Weg an einer Y Kreuzung linke Hand. Die Route selbst geht bis zur Kalltalsperre. Wir nehmen auf einer Hochfläche den Weg Nr. 23 bzw. 15 über Strauch zurück zum Ausgangspunkt. Den Ausklang auf der neuen Terrasse von Hallman in Nideggen und schon ist wieder was für Körper, Herz und Seele an diesem Montag getan worden.

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