Auf dem Kall - Rur - Panorama Weg.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr.3 Monschauer Land
Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 15,1 km , 04:00 h Echtzeit, 272 hm
Wegführung: Weg Nr. 13, Kall-Rur-Panorama Weg
Nr. 15,23,16.
Anspruch: mittel.
Wetter: gemessene
+17,9 Grad C, Sonne pur.
Die Wanderleitung hatte sich als Ziel gesetzt vielleicht doch noch ein
Wandergebiet ausfindig zu machen das noch keinem anwesenden Wanderfreund
bekannt war, die Abwesenden eingeschlossen. Die Eifelvereinskarten durchsuchen
und im Internet planen und fündig werden.
Wanderwege durchziehen
mittlerweile en masse unsere deutschen Mittelgebirgslandschaften, wovon auch
die Eifel betroffen ist. Dabei stehen Premiumwanderwege an oberster Stelle. Zu
diesen gehört der Eifelsteig, der Rheinsteig der Ahrsteig und noch viele
andere. Steig bezeichnete ursprünglich einen engen Weg über Anhöhen und Berge.
Diese Eigenschaften
finden wir besonders im Verlaufe von Flusstälern. Dazu ist ohne weiteres auch
das Rurtal zu zählen, prägt es doch die Landschaft der Nordeifel. Ein
phantastischer Panorama Weg mit zunächst leichtem Auf und Ab, Blick auf
Vogelsang und die Landzunge von Wolfesbach.
Der erste Steckebürer war
ein Johan an dem Steckelboirn, der seinen Lebensunterhalt mit der Aufzucht und
Mast von Schweinen verdiente. Er lebte mit seiner Familie in der Nähe einer
Quelle, Born, der Ursprung von Steckenborn, an der heutigen Bornstraße.
Los geht es zunächst
hinter der Kirche in Steckenborn über den Weg Nr. 13 in Richtung Heichelscheid.
Die Anfangs fehlende Wegbezeichnung hat wohl ein Bauer entfernt, weil der Weg
direkt durch sein Weideland geht. Nach einigen Metern ist die Strecke jedoch sehr
gut bezeichnet. Am Ortsrand an der kleinen Kapelle wird das Sommeroutfit angelegt,
Ärmel hoch und weiter geht’s. Am Zusammenfluss von Michelsbach und Allersbach
an einem Forellenhof geht es steil an und dieser Teil war auch schon die
einzige Schwierigkeit des Tages.
So wie wir eine
Verschnaufpause einlegen sonnt sich eine Blindschleife in der Morgensonne.
Nach Querung der L 206
ist auch schon die 500 Meter Höhenmarke erreicht, hier treffen wir am Buhlert
auf den Wanderweg Bunkeranlagen. Der Parkplatz bot keine Möglichkeit zu einer Rast,
dafür einige Meter weiter am Wegrand auf gestapeltem Tannenholz.
Nach 2000 Metern verlassen
wir den Panorama Weg an einer Y Kreuzung linke Hand. Die Route selbst geht bis
zur Kalltalsperre. Wir nehmen auf einer Hochfläche den Weg Nr. 23 bzw. 15 über
Strauch zurück zum Ausgangspunkt. Den Ausklang auf der neuen Terrasse von
Hallman in Nideggen und schon ist wieder was für Körper, Herz und Seele an
diesem Montag getan worden.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen