Der September verabschiedet sich stürmisch.
| Zur Begrüßung am Startplatz schönes Wetter |
Wanderleitung. Herbert.
Wanderkarte. Karte Nummer 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wetter. 13,5 Grad C, bedeckt, trocken, Sonne
Wegprofil. Waldwege, Wirtschaftswege, querfeldein, Wiesen.
| Starpunkt Bahnhof Urft |
Et is Hervs oder Hervszick. De Blädder an de Bäum sin noch jrön. Un et doort noch bis se jäl wääde.
Charakteristisch ist für das Urfttal der ihm den Namen gebende Bach Urft. Voll mit Zeugnissen der Vergangenheit. Geschichtlich gesehen eine Fundgrube für Römerfreunde. Auf vielen Hinweisen ist das vermerkt. Wir starten am Pendlerparkplatz der Bahn im kleinen Ort Urft der an der Bahnlinie zwischen Kall und Nettersheim liegt.
| alte und neue Symbole |
Die von den Römern erbaute und ab ca. 80 nach Christus betriebene Eifelwasserleitung verläuft am Ortsrand mit einem Aufschluss mit Durchlass.
Tälerroute Urft bietet vielfältige Wandermöglichkeiten zum Beispiel den Eifelsteig oder den Römerkanal-Wanderweg. Heute nennt es sich Zur Zeit der Römer, teilweise Agrippa Straße oder Wasser für Köln. Der Römerkanal, Bauanfang im 2. Jahrhundert. beginnt mit seinem am weitesten von Köln abgelegenen Strang im linken Talgrund des Urftbaches zwischen Urft und Nettersheim. Den Kölnern reichte zur damaligen Zeit das Wasser aus dem Vorgebirge nicht mehr aus, zumal sie Geschmack an der Qualität des Eifeler Wassers gefunden hatten. Im Jahre 1988 wurde entlang der römischen Wasserleitung mit Unterstützung des Eifelvereins der »Römerkanal-Wanderweg« angelegt.
| Acherlochhöhle nie von Menschen bewohnt |
| Steinbruch Donner Maar links der L 206 von Kall nach Nettersheim |
Die Acherlochhöhle wurde nach einigen Metern tangiert. Merkmal mitten im Wanderweg ein Quader der Gesteinsmassen, zuletzt 2016 fotografiert.
Nach weiteren 750 Metern hinter einem Bahnübergang geht es leicht bergan zur L 206 in das Waldgebiet am Donner Maar. Durch unserer Querfeldein Route war da ein Steinbruch den auch unser Geologe noch nicht gesehen hatte. Da war es klar mach schnell ein Bild.
| Die Waldränder sind schon farblich geprägt |
Im weiteren Verlauf war eine Schutzhütte am Weg Nummer 8 angepeilt unweit vor Weyer, da waren die Treppen Fundamente noch nicht fertig. Trotz Schutz vor den Windböen war es zusehend kälter geworden.
| Am Urfeyer Bach kurz vor dem letzten Anstieg |
Zurück ins Tal des Urfeyer Baches wo beim leichten Anstieg noch mal eine Verschnaufpause eingelegt wurde. In der Nähe des Bauernhofes Brandenbusch wird die L 206 noch mal überquert und auf der Höhe 500 Meter werden wir durch eine Wildkamera beobachtet.
| Bei der Bildauswertung wäre ich gerne dabei |
Die große Freifläche im Blick talabwärts erreichte der Forstweg die L22 und deshalb den Parkplatz. Entsprechend der herbstlichen Stimmung gab es Pflaumenkuchen bei Milz durch einen überraschenden Sponsor. Peter, schön dass du wieder dabei bist.
