Herbstanfang und Wünsche berücksichtigen.
| Tour rechts der L 33 von Nideggen aus gesehen |
Wanderleitung. Gerd.
Wanderkarte. Karte Nummer 4 Zülpicher Börde.
Wetter. 20,5 Grad C, bedeckt, sonnig.
Wegprofil. Waldwege Wirtschaftswege und ca. 3 Kilometer Asphalt.
Wenn die Nordeifel als Wandergebiet ausgesucht wurde hieß es auf der Heimreise, die rechte Seite der Dover Heide kennen wir noch nicht, Kinderwunsch und Rentnerwunsch ist schnell zu erfüllt. Die Wetterbedingungen haben sich gegen 9 Uhr verbessert und der Dauerregen der Nacht ist vorbei.
| Embken von der Antonius Kapelle aus zu sehen |
In dem kleinen Ort Embken starten wir die Tour. Bezüglich der Deutung des Ortsnamen Embken gibt es eine ganze Reihe von Versionen. Der durch den Ort fließende Neffelbach ist für das Dorf von großer Bedeutung, und so darf wohl angenommen werden, dass er dem Ort seinen Namen gab. Im deutschen Sprachraum findet sich für Wasser häufig der Begriff „Ambra“. Schließlich wurde aus „Ambe-aha“ über Embeke(n) dann Embken. Die Römer hatten hier schon Wein angebaut. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Embken wegen seines hohen Anteils jüdischer Bevölkerung im heimischen Dialekt als „Jüddedörp“ bezeichnet. Der Ort liegt auf rund 180 m bis 229 m über NHN.
| Durch die Felder der Zülpicher Börde hier oberhalb von Ginnick |
Durch die Felder der Zülpicher Börde entlang des Neffelbach und Querung der L 33 erreichen wir den südlichsten Teil der Drover Heide.
Die Nachbarorte kennen wir, oder sehen sie heute Wollersheim, Muldenau, Ginnick, Thum.
| Die Brücke der L33 über dem Wanderweg Nummer 47 |
Am Sportplatz bei Blau Weiß Thum wird im strahlenden Sonnenschein die Mittagspause eingelegt. Die L 33 wird unter einer großen Brücke auf dem Wanderweg Nummer 47 unterquert. Der weitere Verlauf geht nahe an Nideggen vorbei und auf den Höhenzügen ist eine gute Fernsicht möglich. Die Rheinischen Kraftwerke, die Sophienhöhe, die Silhouette von Köln und das Siebengebirge.
| Glockenturm Antonius Kapelle |
| Auszug der Beschreibung des Schutzpatron |
Bergab über die Kalkmagerwiesen erreichen wir das Antonius Häuschen, eine Feldkapelle mit einem Glockenturm im Außenbereich. Das überraschend gute Wetter wurde bei Kaffee und Kuchen bei Hallmanns gefeiert.
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