Freitag, 25. März 2016
Montag, 21. März 2016
Nettersheim.
Auf historischen Wegen zur
Ostereisuche.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5 Kall, Kommern,
Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 15,6 Kilometer, 3h 59 min, 275 hm.
Wegführung: Quellenweg, örtliche Wege Nr.2 , Nr.7,
Römerkanalweg.
Anspruch: mittel. Wetter: + 7,0 Grad C, bedeckt, eine leichte
Graupelschauer.
Startpunkt war am Café Römer in Nettersheim. Zur
Anmerkung ein Pott Kaffee hat mindestens 2 Tassen Inhalt, Fazit kein Kännchen
bestellen, da kann max. 1 ½ das Volumen sein. Zunächst über einen Asphaltweg
entlang der Bahnstrecke geht es in Richtung Grüner Pütz. Ein kurzer
Treppenanstieg und weiter über schmale Pfade wird an vielen Stellen mit
Infotafeln über die Neugestaltung des Römerkanalweg informiert.
Am Grünen Pütz in der Urfttal Aue ist seit Ende des
1. Jh. n. Chr. die südlichste Quellfassung des bedeutendsten technischen
Bauwerks der Römerzeit nördlich der Alpen, der Römerkanal sichtbar. Die Leitung
versorgte etwa 150 Jahre lang das heutige Köln, mit täglich circa 20 000 m³
Wasser.
Das am Fuß eines Hanges austretende Wasser wurde
zunächst in einer ca. 80 Meter langen Sickerleitung aufgefangen. Durch die zum
Hang mörtelfrei gebaute Mauer konnte das Wasser einsickern. Durch die offenen
Fugen der Sickerleitung quillt auch heute noch Wasser in die Leitung. Die
Abdeckung der Sickerleitung besteht aus Sandsteinplatten. An zwei Stellen ist
die Leitung hier einsehbar.
Von hier aus floss das Wasser im überwölbten
Römerkanal in Richtung Köln. Medusenhäupter, die die Ecksteine zieren, sollten
Unheil von der Quelle fernhalten. Am Grünen Pütz beginnt die erste Station des
Römerkanal-Wanderwegs, dem man entlang der Leitungstrasse bis nach Köln folgen
kann.
Weiter über Wanderweg Nr. 2 erreichten wir den
kleinen Ort Bahr Haus wo sich noch ein altes Trafohaus präsentiert, richtig
schön nostalgisch. Bis dato keimte bei den Mitwanderern noch die Hoffnung auf
einen Stopp im Café Milz in Marmagen, von der Richtung hätte es sein können.
Kurz die Landstraße L 204 nach Steinfeld
frequentieren und auf dem Eifelblick am Wanderweg Nr. 7 ergibt sich auf dem Königsberg
ein Blick auf das Kloster Steinfeld. An einem Grillplatz in der Nähe des
Hermann-Josef Haus ist die Eiersuche mit Erfolg gekrönt.
Im weiteren Verlauf nach Dalbenden wird die Urft überquert
und ein kleiner Regenschauer lässt sich nieder. Über den Römer Kanal Weg geht
es an der Acherlochhöhle vorbei und die Trasse des Schmetterlingswegs in
Richtung Nettersheim. Zurück zum Ausgangspunkt die ausgebaute breite
gepflasterte Wegführung des Radweges wurde gemieden und somit ein Teil der morgendlichen
Strecke passiert.
Allen Wanderfreunden ein schönes Osterfest, da keine
Schiegermütter mehr zu besuchen sind wird der Ostermontag als Wandertag
ausfallen, die nächste Tour gestaltet Herbert.
Donnerstag, 17. März 2016
Steinbachtalsperre.
Spaziergang bei fast frühlingshaften
Temperaturen.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7
Wanderstrecke und Zeit: 2,8 Kilometer, 0h 55 min, 7 hm.
Wegbeschaffenheit: gepflasterter Rundweg. Anspruch: leicht.
Wetter: + 10,0
Grad C, strahlend blauer Himmel.
Startpunkt war der Wanderparkplatz an der Talsperre.
Über den Rundweg, vollständig mit Schwarzdecke überzogen, wurde das Ziel die
Gastronomie avisiert für eine Café Pause. Der schöne Sonnentag hatte einige in
die Natur gelockt, nachdem der Spruch vom Personal mehrmals beantwortet wurde,
das macht mein Kollege, wurde die Pause in den heimischen Wintergarten verlegt.
Montag, 14. März 2016
Roderath.
Wanderung bei fast frühlingshaften
Temperaturen.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7 Bad Münstereifel
Wanderstrecke und Zeit: 11,9 Kilometer, 3h 41min, 253 hm
auf, 250 hm ab.
Wegbeschaffenheit: gepflasterter Pilgerweg, Nr. 2 ,
im einem schlechten Zustand, Weg WDE Nummer 4 gute Befestigung. Anspruch: mittel
Wetter: + 10,0
Grad C, strahlend blauer Himmel auf der Bank in Hohn.
Startpunkt war an der Kirche von Roderath, auf 500
hm, mal wieder fast vollzählig. An manchen Wegrändern waren noch Schneereste
vorhanden. Über den Pilgerweg geht es durch das Hombachtal in Richtung
Schutzhütte Zimmerscheid.
Die morgendlichen Null Grad und die Bewölkung hatte
sich bis dato gebessert. Die Trinkpause mit einem alten Mirabelle angereichert,
lassen vergessen das ein Teil der Wege durch die Reiter in einem desolaten
Zustand waren.
In dem Wandergebiet sind weite Bereiche mit Feldern
und Wiesen überzogen an einigen Stellen sind die Parzellen gut abgeholzt
worden, und nach dem Spruch: Willst du den Wald vernichten, so Pflanze Fichten,
neue Anpflanzungen zu sehen.
Weiter ging es über den Weg Nr. 2 in Richtung Hohn.
Links und rechts des Weges waren die Folgen der Waldzerstörung zu sehen, früher
wurde durch die Rottwirschaft, die seit dem Mittelalter in der Eifel betrieben
wurde eine noch extensive Nutzung des Waldes für den Getreideanbau betrieben.
In bestimmten Abständen wurde der Wald gehauen, ohne
dass man die Strünke entfernte. Die Bauern verbrannten einen Teil des Holzes um
der Düngerwirkung willen und bestellten das Gelände für ein oder zwei Jahre mit
Getreide.
In Hohn wurde die Mittagspause im Sonnenschein auf
einer Bank bei angenehmen 10 Grad C zelebriert. Kleine schmackhafte Frikadellen
von Dieter, Ferrero Rocher und alte Mirabelle von Gerd, kein Wunder das zwei
Wanderer innehielten und die lebenserwachende Natur genossen.
Über den Wanderweg Nr.2 wurde auf 462 hm ein
Eifelblick auf Bouderath frei. Trinkpause und mal probieren wie sich ein Panorama
Bilder bei ruhiger Hand darstellen lässt, da nütze es nix wenn auch Herbert sich
aus dem Bilderschwenk wegschleichen wollte.
Die Anpflanzung der Nadelbäume, im Volksmund
»preußisch Holz« genannt, führte aber auch zu einer entscheidenden
Strukturveränderung der Eifelwälder.
Im Ersten Weltkrieg war ein gewaltiger Holzbedarf,
ebenso im Zweiten Weltkrieg. Aber am Ende stand zwar kein Sieg, dafür ist die
Eifel für uns ein beliebtes Wandergebiet geworden. Ein herrlicher Vorfrühlingstag,
könnte so bleiben, dann kann Norbert nächste Woche eine lange Tour planen vor
der Zeitumstellung. Zeit hatten wir noch in Nettersheim im Römer Café das
traditionelle Schiffchen in gesponserter Form zu verzehren.
Sonntag, 13. März 2016
Besucherwoche in Brühl.
Den Anfang machte Michael für einen Sitzungstag in
Bonn mit Übernachtung in den heimischen Gefilden und Tipps für ein Programm auf
Mutters PC.
Wolfgang ist mal wieder für einige Zeit Strohwitwer,
Frau in der Reha, und wird bei uns mehrere Tage in Vollpension sein bis in der
Wohnung anstehende Arbeiten im Bad erledigt sind.
Gerd und HSV Kumpel Sebastian kommen auf einen
Absacker nach dem verlorenen Spiel in Leverkusen vorbei.
Freitag, 4. März 2016
Donnerstag, 3. März 2016
Brühl-Kultur.
Sebastian Puffpfaff
Auf Anfang, eine Beschreibung des Künstlers:
Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel
oder Fassade. Das Wir sind zum Ich verkümmert und fristen sein Dasein in den
digitalen Legebatterien von Facebook, Twitter und Spiegel-online. Doch wir sind
anders. Wir wissen Bescheid. Noch sind wir wenige, doch wir werden mehr. Schon
mit der Entscheidung, sich eine Live-Show ansehen zu wollen, brechen Sie aus.
Ich verspreche Ihnen alles und garantiere für mehr.
Fast 3 Stunden Programm mit viel Aktion in der
ersten Reihe hautnah erleben wie sich der sogenannte Georg Clooney des Kabarett
im Anzug darstellt. Wir lachen uns tot, Er redet
viel und schnell, sehr schnell und allzu gern zieht er Grimassen, wenn er sich
über etwas aufregt. Eine tolle Veranstaltung im Brühler Kulturkalender 1. Halbjahr.

