Samstag, 30. März 2013

Brühl, Frohe Ostern.

Frohe Ostern an alle Besucher dieser Seite.
gesehen bei Faßbender und Rausch in Berlin.

Montag, 25. März 2013

Decke Tönnes.


Wandertour: 2013_10
Wanderführer:  Gerd
Wanderkarte:  Bad Münstereifel Karte Nr. 7.
Region: Waldgebiet, Oberdick und Unterdick
Länge: 19,26 km
Gehzeit brutto 5 Std.10 min
WDG: 5,1 km/h
Wegmarkierung: Weg Nr. 7, Eifelverein Ahr Venn Weg, Radioteleskopweg.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, relativ trocken, teilweise vereist. schmale Pfade, querfeldein.
Anspruch: leichte Anstiege, von 325 Meter auf 520 Meter.
Wetter:  trocken, strahlender Sonnenschein.
Kaffeepause: Heimerzheim Lennartz
Das Wetter der vergangenen Woche drückt auf die Stimmung. So reagieren viele Menschen mit einer erhöhten Reizbarkeit und einer verstärkten Ungeduld. So wird die derzeitige Wetterlage beschrieben. Zwei warten schon oberhalb der Kapelle an der Straße.

Kalte Luft einatmen und dann los über den Wanderweg mit dem Zeichen des Radioteleskop, hier war zumindest noch eins vorhanden.
In der Nähe von Münstereifel unmittelbar an der L.234 steht an einsamer Stelle im Walde eine kleine Kapelle, die das Bild eines Heiligen enthält. Ein Standbild. Im Volksmund wird dieser seltsame Heilige und Eremit, der dicke Tönnes genannt. Es ist wohl nicht bekannt, wie seine Geschichte war, wie er lebte und aus welchem Grunde er an dieser einsamen Stelle seine Einsiedelei errichtete.
Die Kerzen verlöschen wohl nie. Keine Kerze am Decke Tönnes angezündet, das wird noch Nachwirkungen haben. Wie das in der Detailkarte zu sehen ist.
Kranke oder in Not geratene suchen ihn ebenso auf, wie junge Paare, die dort eine Kerze anzünden und so um seinen Segen für die Zukunft bitten. Das ist keine Frömmelei, sondern tief verwurzelter Eifeler Glauben. Früher stand der decke Tönn im Freien. Um 1900 erhielt er ein Dach über den Kopf. Wind und Wetter hatten ihm in den vergangenen Jahrhunderten doch so zugesetzt, dass man diese überlebensgroße Statue restaurieren musste.
Wind und Wetter sind den 4 Wanderern hold, zunächst über noch schneebedeckte Pisten wurde das Waldgebiet Oberdick, Unterdick durchquert.

Die L 498 oberhalb von Scheuren nach kurzer Suche überqueren und dann am Houveratherbach eine Pause im Windschatten bei strahlender Sonne mit österlicher Verpflegung einnehmen. So ein Pech, das im Ort Houverath eine Gastronomie am Montag geöffnet hatte, sollte man sich merken derweil ein Hinweis beschrieb, Wanderer willkommen. Das letzte Etappenziel wurde spontan abgekürzt und wie sich dann herausstellte wurde daraus eine längere Strecke. Das man im Schnee keine Spuren an einem Kreuzungspunkt von morgens fand war seltsam, ebenso die Bedienungsvarianten im Kaffee. Neue Minijobber hatten das wohl nicht im Griff, ebenso wie dem Wanderleiter zwei Punkte in der Karte unklar waren. Die nächste Tour ist am 08. April, hoffentlich ohne Schnee.


Montag, 18. März 2013

Villewald.


Wandertour: 2013_09
Wanderführer:  Herbert
Wanderkarte:  Insiderkenntnisse
Region: Naturpark Rheinland
Länge: 11,22 km
Gehzeit brutto 2 Std.30 min
WDG: 5,3 km/h
Wegmarkierung: bekannte Strecke.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, relativ trocken
Anspruch: leicht
Wetter:  trocken, strahlender Sonnenschein.
Mittagspause: in der Bundesakademie.
Breite Wanderwege, gut abgetrocknet, strahlender Sonnenschein und das in den heimischen Gefilden. Der Organisationsleiter der Montagswanderungen wagte sich seit dem 14.01.2013 mal wieder auf die Piste. Das traf sich gut, morgens schnell zum Finanzamt und dadurch ergab sich die Gelegenheit für die anstehende heimische Wanderung ein bei manchen Personen umstrittenes Denkmal, das seit dem 18 Februar einen Platz in Brühl gefunden hat, abzulichten.
Eimerkettenbagger, die im letzten Jahrhundert das Rheinische Braunkohlenrevier verändert haben. Deshalb kann man heute einige Meter vor der Haustüre dem Gesang der Vögel lauschen. Es scheint dass der Winter nun endlich vorbei ist.
In den damals gebauten Bundesakademien die auch nicht gerade Befürworter hatten kann man dann nach einer Wanderung preisgünstig Mittag machen. 

Sonntag, 17. März 2013

Berlin, Gendarmenmarkt, Brühl.


Fassbender und Rausch, bekannt für feinste Schokoladen immer ein Besuch wert,  Hochgenuss, eine Kleinigkeit kaufen für einen bekannten Brühler Blumenfreund, und Grabpfleger, dieser hatte im Vorfeld beim Vorbeifahren zu Bruni gesagt, bring was Schönes mit.

Das Riesen Ei ist es zwar nicht aber eine Kleinigkeit passte ins Gepäck. Top Wetter, schöne Tage, besten Dank den Gastgebern für den gelungenen Kurztrip. Da hatten wir Glück einen Tag Später angereist und wir würden immer noch in Köln Bonn sitzen.

Samstag, 16. März 2013

Berlin, Chek Point Charly.


Das Antike Pergamon hatten wir schon im letzten Jahr in Augenschein genommen. Tiefbeindruckt und deshalb neugierig auf ein neues Projekt am Chek Point.
Die Mauer.
Das Panorama als Massenunterhaltung des 19. Jahrhunderts entdeckte Yadegar Asisi. Dank neuer Medien mit hervorragender Technik und kontinuierlich weiterentwickelt wird vom Betrachter ein neues Kunstverständnis abverlangt. Asisi legt großen Wert auf Perspektive sowie auf Form-, Farb- und Pigmentlehre.


 
Im stetigen Dialog aus Wissenschaft und Kunst komponiert der Panoramakünstler aus Fotografien, Zeichnungen und Malerei seine 360°-Kunstwerke.

Diese entstehen aus unzähligen Bildebenen am Computer, bevor sie auf große Stoffbahnen gedruckt, konfektioniert und in Rundgebäuden inszeniert werden. Die Ausstellung vom Antiken Pergamon hatte uns in den Bann gezogen, die Mauer ließ Wünsche offen. Keine Wünsche offen blieben am Abend im Stammlokal La Piccola, herzlich willkommen die Kölner.


Freitag, 15. März 2013

Potsdam Biosphäre.


Wir freuen uns auf Sie, nicht nur in Berlin. Rund zwei Wochen vor dem Ende des kalendarischen Winters verwandelt sich die Biosphäre Potsdam in ein prachtvolles, buntes Blumenmeer. Für sechs Wochen füllt sich der Tropengarten mit den schönsten Farben und intensiven Düften: Die Orchideen blühen! Bis zu 700 Orchideen mit ihren Blüten, die zwischen einigen Millimetern und bis zu 15 Zentimetern groß sein können, machen den Spaziergang durch die Tropenhalle zu einem besonderen Genuss. Die frei fliegenden Schmetterlinge sind ebenso beeindruckend wie die Insekten und Fische in der Ausstellung. Diese sind auch an Größe zu bewundern.





Die frühen Morgenstunden bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen in den Tropen verbringen, ein gelungener Auftakt für unseren Kurzbesuch.
 
Und schon wieder hieß es abends, Es wartet auf Sie ofenwarmer Chatschapuri (Käsebrot) und heiße Chinkali, kunstvoll gefaltete und mit Hackfleisch gefüllte Nudeltaschen.
Lernen Sie den georgischen Landwein kennen, ob aus der Weinanbauprovinz Kacheti in Ost-Georgien oder aus den westlichen Regionen, samt seiner uralten Marani-Technologie. Lassen Sie sich vom Tischführer „Tamada“ in die Tradition der georgischen Tafel einführen, begleitet von der wunderschönen romantischen Musik. Da musste auf dem Heimweg ein kleines Video herhalten welches öfter in Filmsequenzen bei Bildern aus Berlin zu sehen ist.





Donnerstag, 14. März 2013

Brühl, Berlin Kreuzberg, Nikolei Viertel.



Nach dem bekannten Lied,
Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin. Der bleibt auch dort, und das hat seinen Sinn. Auf diese Weise lohnt sich die Reise, Denn wenn ich Sehnsucht hab’ dann fahr’ ich wieder hin.
Wurde auch Zeit nach der langen Winterpause mal wieder einen Kurztrip zu unternehmen. In der Tat war noch ein Koffer in Berlin, dieser war mit Karnevalsutensilien für Peter und Rica im Februar proppenvoll geworden und hatte jetzt Platz für die einen oder anderen Kleinigkeiten aus der Hauptstadt. So zum Beispiel Doppelkopfkarten mit extra großen Symbolen, die nur im Nikolei Viertel erhältlich sind. Die pünktliche Ankunft erlaubte dann auch bei strahlendem Sonnenschein einen Spaziergang dorthin. Dass man hier für das neue Schloß so tätig ist hatten wir nicht erwartet.
Ist doch im Baugrund des Berliner Stadtschlosses ein Kohlevorkommen entdeckt worden. Um diese zu entfernen, sind nun etwa 1000 zusätzliche Bohrungen nötig. Kohle ohne Ende wird hier verbraten.
In 2007 sah es hier noch ganz anders aus. Abriß des Lampenladens.
Ein hungriger Reiher am Kupfergraben machte uns klar heute Abend geht’s zum Abirams nach Kreuzberg mal wieder lecker die indische Küche genießen und zur Begrüßung meinte der Besitzer, Wie Sie wohnen nicht hier!!! 


Montag, 11. März 2013

Maulbach.


Wandertour: 2013_08
Wanderführer:  Wolfgang

Wanderkarte:  Nr. 7 Bad Münstereifel in der Hinterhand, toll programmiertes Garmin, also im Vorfeld am PC gewandert.
Region: offene Hochebene südlich von Rheinbach.
Länge: 13,81 km
Gehzeit brutto 4 Std.36 min
WDG: 3,0 km/h
Wegmarkierung:  
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, gottseidank tiefgefroren.
Anspruch: leicht, angepasste Kondition.
Wetter:  bedeckt, trocken, lausig kalt.
Steigung: in Summe 328m
Einmal verwöhnt, wenigstens vom Wetter letzte Woche, war es an diesem Montag lausig kalt. Grau in Grau die Landschaft in den Höhenlagen bizarre Eisblumen an den Sträuchern und Bäumen.
Hart gefroren die Wanderwege, gottseidank sonst wäre eine Schlammschlacht nötig geworden. A pro Po Schlammschlacht, böse Zungen behaupten die Montagswanderer haben nicht mehr lange. Schon seit Wochen zu zweit unterwegs. Das wird sich bald wieder ändern. Wenn wir auch diesmal wiederrum nur zu zweit unterwegs waren, Wolfgang und Gerd, so wird Letzterer pünktlich zum Montag wieder aus Berlin zurück sein.
Maulbach ein verschlafenes Nest mit ca. 150 Einwohnern war unser Startpunkt.
Ein Leuchtturm integriert in die Fassade weist uns den Weg.
Über den Wanderweg mit der Bezeichnung N geht es in Richtung Lanzerath. Leider schlechte Sicht, selbst der nahe Hochtürmer war nicht zu sehen. Belohnt wurde die Ausblicke durch die von Feuchte in Eis erstarrte Sträucher und Gräser.
Mehrmals den Houverather Bach überqueren, bei spiegelglattem Belag über Brücken wurde es zur Mittagszeit heller und die Blicke zurück entschädigten für das lausige Wetter.

Der feine Unterschied, eine Eigenwerbung, wurde im Kaffee Lennartz in Heimerzheim in die Tat umgesetzt und in der Erinnerung war noch der letzte Besuch als man draußen sitzen konnte, hoffentlich wird es bald wärmer.




Montag, 4. März 2013

Drachenfels, Siebengebirge.


Wandertour: 2013_07
Wanderführer:  Dieter
Wanderkarte:  keine.
Region: Naturpark Siebengebirge
Länge: 9,62 km
Gehzeit brutto 2 Std.24 min
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Insiderkenntnis ohne Karte unterwegs.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege,
Anspruch: leicht, angepasste Kondition.
Wetter:  erster Sonnentag bei blauem Himmel seit November.
Steigung: in Summe 364m
Sehenswertes: Schloss Drachenburg, neue Gastronomie Drachenfels.
Nach Wochen der Entbehrung ist Sie da, die Sonne, das lockte selbst bis dato verhinderte Mitwanderer vom Sofa. Zu dritt ins Siebengebirge. Woher das Siebengebirge seinen Namen hat ist nicht greifbar. Anhänger der Sprachgeschichte sehen seine Wurzel in dem Wort siefen, ein altes deutsches Wort für feuchtes Tal, woraus im Laufe der Zeiten Sieben wurde.
Die zweite Variante beruht auf der Tatsache, dass von den insgesamt 42 Gipfeln des Gebirgsraumes sich sieben, von Westen blickend, gegen den Horizont abheben.
Die großen 7 Berge des Siebengebirges sind, Großer Ölberg (460,1 m, Osten) mit Gipfelrestaurant, Löwenburg (455 m, Osten) mit Burgruine, Lohrberg (432,4 m, Osten), Nonnenstromberg (335,3 m, Westen), Petersberg (331,1 m, Westen), Name im früheren Mittelalter Stromberg, mit keltischem Ringwall, Peterskapelle, Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland, Wolkenburg (324 m, Westen), Drachenfels (320,7 m, westliches Siebengebirge) mit Burgruine und Gipfelrestaurant. Jetzt neu mit viel Platz wie man sieht.
Das dicht bewaldete Siebengebirge wird vom sagenumwobenen Drachenfels dominiert, wenngleich dieser mit seinen 321 Metern keineswegs die Spitze der genau genommen mehr als 42 Hügel darstellt. Doch die romantische Burgruine und die sehenswerte Drachenburg, ein Kleinod der Hochromantik, machen den Drachenfels zum Top-Ziel für Touristen und Wanderer, diese genießen einen Kaffee in der neuen Gastronomie.
Die heftigen Unwetter hatten am 5. Juni 2011 dem Trachyt Felsen des Drachenfels zugesetzt und zwei schwere Felsbrocken auf den obersten Teil des Eselsweges stürzen lassen. Als erste Sicherheitsmaßnahme ließ der Verein Siebengebirge, der Eigentümer des Eselsweges als auch des betroffenen Drachenfelshangs ist, den Weg oberhalb der Drachenburg mit Unterstützung der Stadt Königswinter sperren. Noch nicht freigegeben.
Schloss Drachenburg, 1882 bis 1884 auf halber Höhe des Drachenfelses erbaut, ist heute ein Haus der NRW-Stiftung. Die restaurierten historischen Räumlichkeiten bieten einen authentischen Einblick in die großbürgerlich- herrschaftliche Wohnkultur der Gründerzeit.
Den Petersberg in unmittelbarer Nachbarschaft krönt das stattliche Gästehaus der Bundesregierung, das nicht nur der Unterbringung der Staatsgäste, sondern auch als Nobelhotel für anspruchsvolle Reisende dient. Keinen Anspruch stellten die drei Wanderer heute, wie gewohnt wurde am Milchhäuschen in der Mittagssonne die Brotzeit verzerrt. Keine Datenwolken am Himmel. An der Hirschburg vorbei durch das Nachtigallental durchstreift, und viel zu schnell war der erste Sonnentag vorbei.