Montag, 25. März 2013

Decke Tönnes.


Wandertour: 2013_10
Wanderführer:  Gerd
Wanderkarte:  Bad Münstereifel Karte Nr. 7.
Region: Waldgebiet, Oberdick und Unterdick
Länge: 19,26 km
Gehzeit brutto 5 Std.10 min
WDG: 5,1 km/h
Wegmarkierung: Weg Nr. 7, Eifelverein Ahr Venn Weg, Radioteleskopweg.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, relativ trocken, teilweise vereist. schmale Pfade, querfeldein.
Anspruch: leichte Anstiege, von 325 Meter auf 520 Meter.
Wetter:  trocken, strahlender Sonnenschein.
Kaffeepause: Heimerzheim Lennartz
Das Wetter der vergangenen Woche drückt auf die Stimmung. So reagieren viele Menschen mit einer erhöhten Reizbarkeit und einer verstärkten Ungeduld. So wird die derzeitige Wetterlage beschrieben. Zwei warten schon oberhalb der Kapelle an der Straße.

Kalte Luft einatmen und dann los über den Wanderweg mit dem Zeichen des Radioteleskop, hier war zumindest noch eins vorhanden.
In der Nähe von Münstereifel unmittelbar an der L.234 steht an einsamer Stelle im Walde eine kleine Kapelle, die das Bild eines Heiligen enthält. Ein Standbild. Im Volksmund wird dieser seltsame Heilige und Eremit, der dicke Tönnes genannt. Es ist wohl nicht bekannt, wie seine Geschichte war, wie er lebte und aus welchem Grunde er an dieser einsamen Stelle seine Einsiedelei errichtete.
Die Kerzen verlöschen wohl nie. Keine Kerze am Decke Tönnes angezündet, das wird noch Nachwirkungen haben. Wie das in der Detailkarte zu sehen ist.
Kranke oder in Not geratene suchen ihn ebenso auf, wie junge Paare, die dort eine Kerze anzünden und so um seinen Segen für die Zukunft bitten. Das ist keine Frömmelei, sondern tief verwurzelter Eifeler Glauben. Früher stand der decke Tönn im Freien. Um 1900 erhielt er ein Dach über den Kopf. Wind und Wetter hatten ihm in den vergangenen Jahrhunderten doch so zugesetzt, dass man diese überlebensgroße Statue restaurieren musste.
Wind und Wetter sind den 4 Wanderern hold, zunächst über noch schneebedeckte Pisten wurde das Waldgebiet Oberdick, Unterdick durchquert.

Die L 498 oberhalb von Scheuren nach kurzer Suche überqueren und dann am Houveratherbach eine Pause im Windschatten bei strahlender Sonne mit österlicher Verpflegung einnehmen. So ein Pech, das im Ort Houverath eine Gastronomie am Montag geöffnet hatte, sollte man sich merken derweil ein Hinweis beschrieb, Wanderer willkommen. Das letzte Etappenziel wurde spontan abgekürzt und wie sich dann herausstellte wurde daraus eine längere Strecke. Das man im Schnee keine Spuren an einem Kreuzungspunkt von morgens fand war seltsam, ebenso die Bedienungsvarianten im Kaffee. Neue Minijobber hatten das wohl nicht im Griff, ebenso wie dem Wanderleiter zwei Punkte in der Karte unklar waren. Die nächste Tour ist am 08. April, hoffentlich ohne Schnee.


2 Kommentare:

BerlinerKindl hat gesagt…

Nüscht vom Besuuuch mit Rievkooche?

BerlinerKindl hat gesagt…

Schwach! Nüscht ma 'n Ostergruß!