Wandertour:
2013_10
Wanderführer:
Gerd
Wanderkarte:
Bad Münstereifel Karte Nr. 7.
Region:
Waldgebiet,
Oberdick und Unterdick
Länge: 19,26 km
Gehzeit
brutto
5 Std.10 min
WDG: 5,1 km/h
Wegmarkierung: Weg Nr. 7, Eifelverein Ahr Venn
Weg, Radioteleskopweg.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, relativ
trocken, teilweise vereist. schmale Pfade, querfeldein.
Anspruch: leichte Anstiege, von 325 Meter
auf 520 Meter.
Wetter: trocken, strahlender Sonnenschein.
Kaffeepause:
Heimerzheim
Lennartz
Das
Wetter der vergangenen Woche drückt auf die Stimmung. So reagieren viele
Menschen mit einer erhöhten Reizbarkeit und einer verstärkten Ungeduld. So wird
die derzeitige Wetterlage beschrieben. Zwei warten schon oberhalb der Kapelle
an der Straße.
Kalte
Luft einatmen und dann los über den Wanderweg mit dem Zeichen des
Radioteleskop, hier war zumindest noch eins vorhanden.
In der Nähe von Münstereifel unmittelbar an
der L.234 steht an einsamer Stelle im Walde eine kleine Kapelle, die das Bild
eines Heiligen enthält. Ein Standbild. Im Volksmund wird dieser seltsame
Heilige und Eremit, der dicke Tönnes genannt. Es ist wohl nicht bekannt, wie
seine Geschichte war, wie er lebte und aus welchem Grunde er an dieser einsamen
Stelle seine Einsiedelei errichtete.
Die Kerzen verlöschen wohl nie. Keine Kerze am Decke Tönnes angezündet, das wird noch Nachwirkungen
haben. Wie das in der Detailkarte zu sehen ist.
Kranke oder in Not geratene suchen ihn ebenso
auf, wie junge Paare, die dort eine Kerze anzünden und so um seinen Segen für
die Zukunft bitten. Das ist keine Frömmelei, sondern tief verwurzelter Eifeler
Glauben. Früher stand der decke Tönn im Freien. Um 1900 erhielt er ein Dach
über den Kopf. Wind und Wetter hatten ihm in den vergangenen Jahrhunderten doch
so zugesetzt, dass man diese überlebensgroße Statue restaurieren musste.
Wind
und Wetter sind den 4 Wanderern hold, zunächst über noch schneebedeckte Pisten
wurde das Waldgebiet Oberdick, Unterdick durchquert.
Die L
498 oberhalb von Scheuren nach kurzer Suche überqueren und dann am
Houveratherbach eine Pause im Windschatten bei strahlender Sonne mit
österlicher Verpflegung einnehmen. So ein Pech, das im Ort Houverath eine
Gastronomie am Montag geöffnet hatte, sollte man sich merken derweil ein
Hinweis beschrieb, Wanderer willkommen. Das letzte Etappenziel wurde spontan
abgekürzt und wie sich dann herausstellte wurde daraus eine längere Strecke.
Das man im Schnee keine Spuren an einem Kreuzungspunkt von morgens fand war
seltsam, ebenso die Bedienungsvarianten im Kaffee. Neue Minijobber hatten das
wohl nicht im Griff, ebenso wie dem Wanderleiter zwei Punkte in der Karte
unklar waren. Die nächste Tour ist am 08. April, hoffentlich ohne Schnee.
2 Kommentare:
Nüscht vom Besuuuch mit Rievkooche?
Schwach! Nüscht ma 'n Ostergruß!
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