Dienstag, 26. Februar 2008

Navigationswanderung mit Berg und Tal.

Da haben wir lange drauf gewartet, mal wieder nur mit Navi wandern, die Wanderung am 25.02.2008 mit 6 Personen dabei Franz, Peter, Herbert, Dieter, Gerd und Wolfgang, letzterer hat diese Tour ausgesucht, und gleich zu Beginn souverän den Weg bestimmt, ohne wenn und aber. Wer vorlief musste leider umkehren, da war Franz und Peter genauso von betroffen wie einige andere auch. Direkt bei der Ankunft in Staffel, PC on, und los geht’s. Da schaut man auf den kleinen Bildschirm und braucht nicht lange nach Wanderzeichen Ausschau zu halten. Durch ein schönes langgestrecktes Tal dem Weg Nr. 15 in Zweiergruppen folgend sind wir dann los. Da hörte man das ein oder andere Mal, jetzt abbiegen. Dies haben wir schon mal erleben dürfen. Das wir dann auf einmal steil an mussten, obwohl der Weg gemütlich weiterging, hatten wir so nicht erwartet, dann hört auch noch der Weg auf und durch dichten Ginsterbestand haben wir die Anhöhe eines historischen Wanderweges erreicht. Teilweise war der Ginster so dicht, das gerade mal die graumelierten Köpfe zu sehen waren. Nun waren wir auf einem schönen Wanderweg mit vielen Wacholderbüschen und guter Fernsicht. Einmal durchschnaufen, einen Schluck Tee, und schon geht’s weiter. In Niederheckenbach haben wir dann wie es sich so bei uns eingebürgert hat die Selbstverpflegung verzehrt. Für jeden viel Platz in der Frühlingssonne. Hat Wolfgang doch eine Vortour gemacht? Übrigens die Gemeinde Heckenbach wurde 1937 geräumt zur Einrichtung eines Luftwaffenübungsplatzes. Erst 1951 wurde die Neuansiedelung vorgenommen. Nach der schönen langen Pause fiel es einem schon schwer die alten Knochen wieder zu bewegen. Eine Programmänderung wurde vorgenommen und so waren wir um 14:00 Uhr wieder am Startpunkt. Das ausgesuchte Lokal hatte Betriebsferien, Kaffee und Kuchen war nix, Fastenzeit. Die zwei fehlenden Mitstreiter haben eine locker leicht geführte Wanderung verpasst. Haste gut gemacht Wolfgang, an der einen oder anderen Abzweigung wurde das Navi in Frage gestellt, aber keine 15 Meter Abweichung hat es zugelassen. Betrachtet dies auf die gesamte Strecke sind das mal gerade
0,1 % Fehler. Gerd ist für nächste Woche verdonnert worden.

Dienstag, 19. Februar 2008

Alte Tradition geändert. Statt Kaffee und Kuchen, Bohnensuppe und Würstchen.

Alte Tradition geändert, so flexibel sind wir. Zum Schluss der Wanderung anstatt Kaffee und Kuchen, Bohnensuppe mit Würstchen. Nachdem wir bei lausigen – 5°C Grad morgens in Dollendorf gestartet sind war die warme Suppe in Bistro Courage in Wiesbaum willkommen. Der Start der Wanderung in Dollendorf war leider zuerst mal über viel Asphalt, so dass Herbert die Strecke geändert hatte, und wir dann auf neuen Wegen an zwei Bachläufen entlang bei Sonnenschein pur, die schöne Region Hillesheim erkunden konnten. Die ausgeprägten Kalkmagerrasenflächen mit Bach- und Trockentälern sind auch zu dieser Jahreszeit mit weiter Fernsicht schön. Dass wir zweimal mit kleinen Hindernissen zu kämpfen hatten, Bachdurchquerung, hat uns nicht entmutigt die neu angelegten Wege zu gehen. Die Kennzeichnung ist noch unzureichend, aber eine kleine Orientierungspause in der Sonne war willkommen. So hatten wir dann auch die Muse, Franz, den Ältesten, ( wird im Mai 80 ) davon abzuhalten das der uns nach seiner krankheitsbedingten Pause davon läuft. Die dargestellte Fieberkurve
( Höhenlinie ) von Wolfgangs PC ist so gar nicht aufgefallen, da wir zu viert unterwegs waren, und uns teilweise nebeneinander unterhalten konnten. Die zu Hause verschollenen Mitwanderer hatten entweder Termine oder waren Karnevalskrank. Der Abstecher zur Erlöserkirche in Mirbach war lohnenswert, da die Sonnenstrahlen die mit reichlich bestücktem Mosaik geschmückte Kirche erleuchteten. Sie ist im Hohenzollernstil erbaut und liegt am Rande der Wacholder Schutzgebiete, die wir im Juni mal durchqueren sollten wegen der großen Vielfalt der wilden Orchideenarten. Das aufgesuchte Bistro sollte man in Auge halten, weil hier Preis und Qualität in Ordnung ist. Nächste Woche hat Wolfgang die Leitung, mal sehen ob das Navi dann mitten in der Prärie wieder sagt, bitte links abbiegen.

Sonntag, 17. Februar 2008

Wandern ohne Karte und Navi.

War das ein Wetter, Sonne pur, und dazu noch wandern mit unseren Sonnenscheinen die montags immer zu Hause bleiben müssen. Herbert ruft an und sagt ich muss raus. Spontan wird die Route von Montag gewählt und ab geht die Post. Marlis hatte ihre nun schon all sonntäglichen Pflichten auf Samstag verlegt, und so stand der wunderschönen Wanderung mit optimalen Bedingungen nichts im Wege. Da Bruni die Info hatte, das es moderate Steigungen, sind war auch für Sie die Strecke interessant geworden, denn dem Gerd kann man nicht immer alles glauben. Wir haben von 10:00 Uhr bis 14:45 dann die Montagsstrecke in kleinen Abänderungen erkundet. Auf dem Parkplatz hatte wir dann nach Ende der Wanderung ein Auto mit suche Unfall Kennzeichen gesehen, da muss einer die gleiche Idee gehabt haben. Die Kaffeetafel wurde dann trotz Parkprobleme in Bad Münstereifel zelebriert.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Die verflixte 13 Gott sei Dank kein Freitag.

Am 13.02.2008 hatten wir ein Weihnachtsgeschenk von Gerd und Ria eingelöst. Aber die 13 sollte sich doch noch am späten Abend so kurz vor dem Übergang zu 14 als Aberglauben bemerkbar machen. Gott sei dank war Mittwoch. Dazu nachher noch mehr. Wir hatten Konzertkarten für die gute Stube von Köln, dem Gürzenich, für ein Highlight Musicals der Nacht. Die dritte Reihe mit den Sitzen 13 und 14 war hervorragend, da konnte man wirklich erleben dass hier Live Gesang geboten wurde. Auf den Eintrittskarten war der Preis von Ria unkenntlich gemacht worden. Die Eröffnung mit ,Tanz der Vampire, belohnte die Darsteller schon mit lang anhaltendem Applaus. Jesus Christ Superstar, Cats, Falco Meets Amadeus, Daddy Cool, Evita, Dirty Dancing, Elisabeth,und Mamma Mia wurde mit viel Hingabe und Leidenschaft vorgetragen. Phantastische Kostüme tolle Darsteller und Tanzgruppen ließen die Bühne beben. Die Veranstaltung war ausgebucht und überdurchschnittlich viele Jugendliche waren wohl genauso begeistert wie Bruni und Ich. Danke schön an die Kinder für das schöne Weihnachtsgeschenk. Stehender Applaus und mitsingen rundeten das Programm ab. Die Präsentation wurde von zahlreichen ehemaligen Hauptdarstellern vorgestellt, so sangen etwa Sabrina Weckerling und Thomas Borchet Melodien aus Dirty Dancing. Schnell zur Garderobe und ab mit der Eifelbahn nach Kierberg. Jetzt kommt die 13 zu Einsatz, wir drücken am Haltepunkt Kierberg den Türöffner, aber es tut sich nichts. Drücken beide mehrmals an verschiedenen Türen, immer noch nichts. Ab geht die Fahrt weiter Richtung Euskirchen. Aber wir hatten Glück im Unglück, denn ich hatte Heinz und Renate S. aus Weilerswist in der Vorstellung gesehen, einige Worte gewechselt, und in der Bahn waren wir zusammen. Beide haben spontan zu gesagt uns dann von Weilerswist mit dem Auto nach Hause zu bringen. Der dichte Nebel war nicht zu verachten, und die Wildschwein spuren am Waldrand kennt jeder. Mittlerweile war Mitternacht vorbei und alles ist noch mal gut gegangen. Also doch nur ein Aberglaube. Danke schön an alle.

Dienstag, 12. Februar 2008

Im Februar schon Frühling.

War das ein Wetter, Sonne pur, und dann noch 4 Stunden an der frischen Luft, was will man mehr. Da ist aber noch was, dazu später mehr. Nach einer Woche ohne Wanderschuh, war aber auch nicht so tragisch, bei dem Wetter an Rosenmontag, hatte ich mir eine Wanderung ausgesucht wo wir nur an einer Schutzhütte vorbeikamen, aber bei diesem Wetter kein Problem. Der Start war der Wanderparkplatz Nöthener Tannen an der L 206 kurz vor Bad Münstereifel. Entlang eines Hauptwanderwegs der auch als Pilgerpfad definiert wurde sind wir bis Roderath gewandert. Die kleine Kaffeepause am Dorfbrunnen wurde genutzt mit einer ausführlichen Diskussion zur diesjährigen Wanderfahrt. Der Pilgerweg der Jakobspilger führt von Norden kommend in südwestlicher Richtung und Heinz hat diesen Teil schon mal durchquert bis nach Frankreich. Bei diesem Wetter haben wir uns dann wieder die Rentnerbräune zulegen können. Über den Wanderweg Nr.3 und Nr.2 haben wir die Mittagspause diesmal ohne Kälte und Wind in einer Schutzhütte an den Witscheider Höfen genossen. Dass hinter uns ein abgebauter Vulkanberg mit sichtbaren vulkanischen Erscheinungen war, haben wir da noch nicht bemerkt. Der Anruf bei Christa zu Hause und das gemeinsame Geburtstagständchen mussten wir dann etwas später vornehmen. Es fiel uns schwer die gemütliche Runde aufzulösen und den Rest der Strecke weiter zu gehen. Über Kalvenbach zurück sind wir dann zu Ausgangspunkt. Der zweite Kontrollanruf von Dieter zu Hause hatte dann Erfolg, wenn ich bei dem Motto bleibe, Das fängt ja gut an, so gab’s dann in Buschdorf Kaffee und Kuchen und das Geburtstagsständchen fand dann doch noch seinen Einsatz, ich hatte am frühen Morgen beim Telefonat mit Christa schon ein gutes Gefühl, dabei wollte ich Dieter nur mitteilen, das wir uns in Weilerswist treffen. Heinz, Herbert, Wolfgang, Dieter und Gerd hatten einen schönen Wandertag hinter sich. Wir wünschen dem Franz gute Besserung, Heinz Jürgen und Peter haben leider einen Sonnenschein bestimmenden Tag verschlafen. Nächste Woche ist Herbert der Chef.

Dienstag, 5. Februar 2008

Kamelle…..Regen in Kölle

Ja das ist fast schon Tradition den Rosenmontagszug von einer überdachten Tribüne aus sich anzusehen. Melanie hatte die guten Kontakte zu ihren Exkollegen gepflegt und nun abgerufen. Mal wieder gute Sicht auf den Zug, da kann man nicht nein sagen und dazu noch : esse un drinke alles omesönst, da muss man hin. Rosenmontagswetter feucht, richtig feucht. Nach einem schönen Spielabend mit leckerem Gaffelkölsch für die Berliner, fahren wir mit der Eifelbahn um 12:00 Uhr zum Hauptbahnhof. Für alle Fälle noch einen großen Schirm dabei. Am Baucontainer an der U-Bahnbaustelle Am Hof sind die zwei Karten zu Betreten der Baustelle in gute Hände geraten. Wir brauchten nicht lange zu warten und der Zoch kütt. Wunderbare Fußgruppen bilden den Anfang, unter anderem die Sieger der Schull und Vedellszüge die das neue Domfenster zum Motto gewählt hatten. Die großen Mottowagen sind aus 4 Meter Höhe einfach herrlich anzuschauen. Ab und zu ein leckeres Kölsch, Frikadelle oder eine warme Suppe so konnte man die 6 Stunden genießen. Die paar Meter zu Bahnhof sind da auch nicht schlecht und man kann die Heimfahrt zu einem beliebigen Zeitpunkt ins Auge fassen. Der Höhepunkt mit dem Karnevalsprinzen, da war es schon etwas dunkel geworden, und der Wagen ist dann mit Scheinwerfern angestrahlt. Häste jood jemat, Mel, leider seit ihr morgen wieder in Berlin.

Sonntag, 3. Februar 2008

Wenn dat Trommjelche geit…

Da hatten die zwei Berliner noch mal Glück im Unglück, in Berlin war Streik im Öffentlichen Dienst, also nix U-Bahn oder Bus, schnell wieder zurück in die Wohnung und dann mit dem Auto zum Flughafen. Pünktlich sind Sie dann am Freitag in Köln-Bonn gelandet. Und somit noch rechtzeitig zum Karneval ins Rheinland gekommen. Im Gepäck waren auch Kostüme, aber wir hatten auch noch was im Depot. Da bin ich dann abends mit Schwiegertöchterchen Melanie in die Dorfkneipe zum traditionellen Roverball, das ist aber heute leider nur noch ein Verzellcherabend. Den Samstagabend haben wir dann in Großfamilie in der Alten Schmiede in Merten verbracht. Karin hatte zum Essen eingeladen und es hat sehr lecker geschmeckt. Für den Umzug in Brühl kam dann noch Enkel Marina am Sonntagvormittag. Wir hatten dann im Internet die Webcam der Stadt, Standort auf dem Rathaus im Netz, und als der Polizeiwagen auf dem Markt zu sehen war, sind wir los die Kaiserstrasse runter und hatten das Glück, 13:00 Uhr de Zoch kütt. Strahlender Sonnenschein und Verpflegung von Hans Jürgen am Bierstand ob de Eck, war einfach optimal gelaufen. Die Tüten wurden immer voller und letzt endlich waren es vier volle Taschen. Nach zwei Stunden an Straßenrand bei optimalen Bedingungen, Oma passt auf Marina auf und ich und die Berliner drinke ene sind wir dann nach Hause. Morgen geht’s auf den Rosenmontagszug nach Köln. Da hat Melanie den alten Kölschen Klüngel aufleben lassen, mal sehen was sich da so alles hinter verbirgt. Nun muß ich doch noch schnell was in den Blogger schreiben, da die Berliner den Labtop dabei haben und auch direkt Bericht erstatten wollen. Marina hat für Ria und Gerd aus dem Stapel auf dem Küchentisch etwas ausgesucht, was beide mögen. Wir haben jetzt genug Süßigkeiten um die ganzen Montagswanderer zu versorgen, für jeden ist etwas dabei.