Dienstag, 19. Februar 2008

Alte Tradition geändert. Statt Kaffee und Kuchen, Bohnensuppe und Würstchen.

Alte Tradition geändert, so flexibel sind wir. Zum Schluss der Wanderung anstatt Kaffee und Kuchen, Bohnensuppe mit Würstchen. Nachdem wir bei lausigen – 5°C Grad morgens in Dollendorf gestartet sind war die warme Suppe in Bistro Courage in Wiesbaum willkommen. Der Start der Wanderung in Dollendorf war leider zuerst mal über viel Asphalt, so dass Herbert die Strecke geändert hatte, und wir dann auf neuen Wegen an zwei Bachläufen entlang bei Sonnenschein pur, die schöne Region Hillesheim erkunden konnten. Die ausgeprägten Kalkmagerrasenflächen mit Bach- und Trockentälern sind auch zu dieser Jahreszeit mit weiter Fernsicht schön. Dass wir zweimal mit kleinen Hindernissen zu kämpfen hatten, Bachdurchquerung, hat uns nicht entmutigt die neu angelegten Wege zu gehen. Die Kennzeichnung ist noch unzureichend, aber eine kleine Orientierungspause in der Sonne war willkommen. So hatten wir dann auch die Muse, Franz, den Ältesten, ( wird im Mai 80 ) davon abzuhalten das der uns nach seiner krankheitsbedingten Pause davon läuft. Die dargestellte Fieberkurve
( Höhenlinie ) von Wolfgangs PC ist so gar nicht aufgefallen, da wir zu viert unterwegs waren, und uns teilweise nebeneinander unterhalten konnten. Die zu Hause verschollenen Mitwanderer hatten entweder Termine oder waren Karnevalskrank. Der Abstecher zur Erlöserkirche in Mirbach war lohnenswert, da die Sonnenstrahlen die mit reichlich bestücktem Mosaik geschmückte Kirche erleuchteten. Sie ist im Hohenzollernstil erbaut und liegt am Rande der Wacholder Schutzgebiete, die wir im Juni mal durchqueren sollten wegen der großen Vielfalt der wilden Orchideenarten. Das aufgesuchte Bistro sollte man in Auge halten, weil hier Preis und Qualität in Ordnung ist. Nächste Woche hat Wolfgang die Leitung, mal sehen ob das Navi dann mitten in der Prärie wieder sagt, bitte links abbiegen.

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