Mittwoch, 31. August 2016

Waldbröl.

Auf den Baumwipfeln.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: bruche me nit.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  1,635 km, 01:00h 41 hm.
Wegführung: über Bretter.
Anspruch: luschi Wetter: + 25,0 Grad C, Sonne.
Der Parkplatz in der Nähe von Panarbora am Straßenrand ist unser Sratpunkt so erspart man 3 Euro Gebühr. Der Rentnerausweis ebenfalls 1 Euro Rabatt, da kann man oder frau nicht meckern.
Ein Kunstname der Name Panarbora wählte man übrigens sehr treffend. Er ist ein Zusammenspiel aus Pan, der griechische Gott des Waldes, und dem lateinischen Begriff arbor, der auf Deutsch Baum bedeutet.

Am Rande des Naturparks Bergisches Land, sind der Naturerlebnispark und die Jugendherberge Waldbröl. Ein Baumwipfel Pfad mit Aussichtsturm, Abenteuerspielplatz, Restaurant, Übernachtungsmöglichkeit, Baumhäuser oder globalen Dörfern.

Ziel war es die Menschen neugierig zu machen und eigene Erfahrungen in der Natur zu erleben. So waren wir auch neugierig und nutzen den metrologischen letzten Sommertag für eine Stippvisite.

Montag, 29. August 2016

Kalterherberg.

Auf dem Klosterpfad.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  17,8 km, 04:41 h Echtzeit 349 hm.
Wegführung: Nr. 43,33,100,Klosterweg, Wildkatze,71, querfeldein,53.
Anspruch: mittel. Wetter: + 20,0 Grad C, bedeckt, ab und an Sonne Nieselregen am Nachmittag.
Der Parkplatz in der Nähe der Antoniuskappelle war nicht anzufahren, Forst und Landwirtschaft frei, und so beginnt unser Startpunkt direkt hinter der Grenze in Belgien an der Trasse der Vennbahn.
Als ersten Zielpunkt haben wir die Norbertuskapelle im Visier. Entlang der Rur mit der Wegbezeichnung Nr. 43 wechseln wir nach einer Weile auf den Klosterweg. Die Norbertuskapelle liegt unweit des Klosters Reichenstein jenseits der Rurbrücke in Richtung Monschau. Neben der Kapelle fließt ein kleiner Bach, der in die Rur mündet.

Erbaut wurde die Kapelle aus Bruchstein im Jahre 1926 im Andenken an den heiligen Norbertus, den Gründer des Prämonstratenser-Ordens. Die Kapelle ist achteckig angelegt mit einem Rundbogenportal, geschweiftem Dach und Zwiebelhaube. Von der Straße, der L 106, führen zwei Treppenaufgänge direkt zum Innenraum.
In der Mitte der Kapelle steht ein Standbild des heiligen Judas Thaddäus, links davon eine Wandmalerei, das Bild des heiligen Hermann Josef von Steinfeld, rechts die Darstellung des heiligen Norbert von Xanten. Im Innenraum sind zahlreiche Tafeln von Gläubigen angebracht, die dem heiligen Judas Thaddäus oder dem heiligen Norbert für seine Fürsprache bei Gott danken.
Unsere Wanderung führt nun streckenweise über naturbelassene Pfade und Wege. Eine Schneise am Hangweg oberhalb der Rur ermöglicht nochmals
einen schönen Blick auf Klosterruine Reichenstein, die hatten wir links liegen lassen und so ging es direkt steil an auf den sogenannten Klosterweg.


Blühendes Erika und Pilze säumen den Weg, bizarre Felsformationen und die Rur mit gewaltigen Felsbrocken im Bachlauf sind eine Augenweide. An der Perlbachtalsperre ist die obligatorische Mittagspause an einer Schutzhütte und viele Gespräche über den weiteren Verlauf der Tour machen die Runde, da für den späten Nachmittag Regen angesagt ist. Deshalb wählen wir an der Perlenbach Mühle einen ungezeichneten alten Wanderweg, den kannte Herbert, und die berühmten dünnen schwarzen Linien, bringen uns bis an den Ortsrand von Kalterherberge. Dort erwischt uns dann für gut eine Stunde ein feiner Nieselregen der auch am Auto nicht endet. Das Ende der Tour ist dann im Café Cup in Dreiborn, warmer Kakao und große Portionen Kuchen, man gönnt sich was Gutes.

Montag, 22. August 2016

Marmagen.

Nieselregen oder Freudentränen.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  15,3 km, 03:44 h Echtzeit 288 hm.
Wegführung: Bezeichnung Quellenpfad, Eifelverein, Sm 2.
Anspruch: mittel. Wetter: + 23,0 Grad C, Nieselregen, bedeckt, ab und an Sonne.

Keine Freudentränen sondern leichter Nieselregen bei den drei Wanderfreunden heute, weil der Berichterstatter wieder dabei ist, gefühlte 5 Wochen sollte er weggewesen sein, Spontan wurde im Café Milz erst mal eine Kaffeerunde eingeläutet.
Direkt neben dem Café erweckte das Fenster der Kirche in Marmagen bei einem Mitwanderer die Aufmerksamkeit. He habt ihr das schon mal gesehen, ja aber nicht so beachtet. Es ist das Teufelsfenster an der Westwand von Titus Reinarz, Sohn der rheinischen Künstlerfamilie Reinarz, der seine Steinmetzlehre bei Pater Theodor Bogler im Kloster Maria Laach begann.
Über den Eifeler Quellenpfad geht es Richtung Bahnhof Blankenheimer Wald über einen mit Tannenwurzeln bestückten kleinen Trampelpfad, der Josef Schramm Weg, bergab. An der Bahnstrecke Köln nach Trier hinter dem Bahnhof dafür wieder bergan entlang des Wisselbaches, ebenfalls über einen schmalen Pfad. Eisenhut und Schmetterlinge erwecken die Aufmerksamkeit der Wandersleute.


Am Parkplatz Silberberg an der L 104 ist gut die Hälfte der Tagestour erreicht und an einer schönen Sitzgruppe am Wanderweg Sm am Rande des Heidbergs, ist Mittag. Nach der Pause überqueren wir die B 285 und wagen dann in Richtung Marmagen die in der Karte dünnen schwarzen Linien und verlassen die Wanderwege. Mit Sonne im Rücken ist die morgendliche Lokalität schnell erreicht und auch die Entscheidung für die riesige Kuchenvielfalt des weit über die Grenzen bekannten Cafés schnell getätigt. 

Freitag, 19. August 2016

Berlin – Treptow – Neucölln - Brühl.

Ade Berlin, auf ins Rheinland.
Was sich innerhalb von 3 Wochen so alles tut hat man ja an den Werbeplakaten gesehen. Die Urlaubszeit ist um. Seit 2007 haben wir nun schon in Berlin 323 Tage verbracht, und solange wir noch flexibel auf den Beinen sind werde noch weitere Tage folgen, mit Flieger oder Auto. Die nächsten Termine sind gebucht.
Die Gastgeber kommen vom Strandurlaub am Bodden zurück und die Rentner packen für die Heimreise ins Rheinland.

Damit das reibungslos über die Bühne geht packen die einen aus und die anderen schlendern noch mal durch den Treptower Park. Schöne Erinnerungen wurden abgerufen, denn das Wasserflugzeug landet und das war schon toll im letzten Jahr dabei zu sein als Copilot. Die Weiße Flotte von Stern und Kreis ist in Einklang mit den Häusern in Stralau an der Spree, Sonne und weiß in weiß.
Nun geben wir die Schüssel ab und ein gemütlicher Abend in einer Lokalität in Neucölln bildet den Abschluss. Bei Begur, von den Gastgebern getestet, einen leckeren Wein und schön essen, da muss der Berichterstatter doch noch einige Worte mit dem Chef wechseln. Ein Kompliment an die Küche tolle Menüfolge. Schönen Dank das wir die Zeit nutzen konnten und neue Aktivitäten ausleben durften.

Donnerstag, 18. August 2016

Berlin – Mitte.

Die alte Mitte.


Der Gendarmenmarkt ein Platz zum Verweilen und einen Kaffee zu genießen. An der Ecke Charlottenstraße bei Fassbender und Rausch noch etwas Süßes für gute Freunde besorgen, denn der Urlaub geht langsam zu Neige.
Süße Angebote kann man auch im ersten Stock genießen, Heiße Schokolade mit Mint und ein Mango Törtchen bietet sich da so richtig an.
Es ist Wahlkampf in Berlin, und wie sich die Bilder der Kandidaten ändern zeigen die zwei Bilder an der Puschkin Allee, innerhalb von 3 Wochen.
Riskieren, das machen an lauen Abenden auch junge Leute in der Nachbarschaft die steigen dann einfach aufs Dach und trinken einen.

Mittwoch, 17. August 2016

Krausnick oder Groß Wasserburg.

Berge, Spreewald, Heideseen.
Wanderleitung: Vadder
Wanderkarte: Wanderkarte Tourist e.V. Märkisch Buchholz.
Beschreibung aus der Broschüre Wandern im Dahme Spreeland

Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  13,8 km, 03:26 h 111 hm.
Wegführung: örtliche Wege Bezeichnung grüner und blauer Balken
Anspruch: mittel. Wetter: + 13,0 Grad C, morgens, Nebel, 20,0 Grad C bedeckt, Sonne, mittags.
Wanderkarte mit Streckenführung.
Wir starten mitten im bescheidenen Ort Groß Wasserburg, vorgesehen war das nicht. So kam eine kleinere Rundwanderung mit direktem Anstieg auf den Wehlaberg zur Entscheidung. Eine Teilstrecke hatte die begleitende Dame schon im Mai unternommen.
Die Krausnicker Berge sind ein kleines Hochgebiet im südlichen Brandenburg. Auch unter dem Namen Bergspreewald bekannt, und nach dem südlich gelegenen Dorf Krausnick benannt. Die höchste Erhebung ist mit 144 Metern der Wehlaberg, der auf der Gemarkung von Groß Wasserburg liegt.
Dunst und leichter Nebel ließen an Hand der Bezeichnungen erahnen wo was in welcher Richtung lag. Auf dem Gipfel steht ein im Jahr 2003 errichteter hölzerner Aussichtsturm. Von dem 28 Meter hohen Turm hat man einen weiten Blick über die Krausnicker Berge hinweg und die sich nördlich erstreckenden Heideseen. Westlich ist die Halle des Tropical Islands zu sehen. Bei guten Sichtbedingungen ist im Norden der Berliner Fernsehturm zu erkennen, heute nüscht.

Die Krausnicker Berge bilden die Grenze zwischen dem Spreewald im Südosten und dem Dahmeland im Nordwesten. Sowohl die Berge selbst als auch die unmittelbar angrenzenden Seen gehören zum Biosphärenreservat Spreewald und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Einige Radtouristen waren in großer Gruppe unterwegs schließlich heißt ein Teil des Weges Gurken Radweg. Ein einzelnes Ehepaar kam aus Köthen und verfluchte die Sandpiste, kein Wunder Ihnen war auch nicht bewusst wo Sie gerade standen, trotz Radwanderkarte. Die Bemerkung hoffentlich hat das Pad genug Batterie war überflüssig, Sie kamen aus Köthen und wollten nach Köthen. Naja wenn das mal gutgeht, der Wehlaberg war Ihnen zu hoch.
Die nordwestlichen Teile liegen im Naturschutzgebiet Heideseen, schon bewandert, bekannt. Im Norden liegt das Dorf Köthen am Köthener See, hier machten wir eine Mittagspause bevor die letzte Schlussetappe im Gasthaus Müller endet. Von hier kann man mit Paddelboot bis Schlepnitz ist vorgemerkt fürs nächste Jahr. Paddeln und Wandern gut für die Muskeln.

Dienstag, 16. August 2016

Bernau

Bernau bei Berlin.


So ist es auf vielen Hinweisen zu lesen. Wir beginnen unsere Entdeckungen vom Marktplatz aus zum Steintor. Es ist das letzte der drei Stadttore Bernaus, die in die acht Meter hohe und ca. 1.300 m lange Feldsteinmauer aus dem 14. Jh. eingebaut ist. Das Steintor steht mit seiner ganzen Wucht und Pracht am östlichen Ende der Berliner Straße. Durch zwei Wehrgänge ist es mit dem Hungerturm verbunden
Weiter zur 1908 erbauten Herz-Jesu-Kirche, eine einschiffige Hallenkirche im Stile norddeutscher Backsteingotik, leider verschlossen, hier wurde der Wunsch eines Pfarrers 1906 begonnen.
Das blaue Wunder von Bernau, ein Scheibengaskessel ist seit 1993 ein technisches Denkmal in seiner Zeit 1931 erbaut einzigartig in der Welt.
Als der Berliner Bär noch darauf wartete, erstmals in der Weltgeschichte aufzutauchen, machte in Brandenburg schon ein Bär von sich reden: Albrecht der Bär, ein askanischer Markgraf, welcher der Sage nach um das Jahr 1140 die Stadt Bernau gründete.
Die günstige Lage an einer Handelsstraße, die Tuchmacherei und vor allem die Bierbrauerei verhalfen der Stadt zum Aufschwung. Laut dem Stadtchronisten Wernicke wurde zu dieser Zeit in 146 von 326 Hausstellen Bier gebraut. Mehr als 30.000 Tonnen des beliebten Gerstensaftes wurden noch im 17. Jahr- hundert ausgeführt. Jahrhundertelang galt das Bernauer Bier als das Beste der Mark Brandenburg.
Öfter taucht der Name Hussiten auf. Unter dem Begriff Hussiten, auch Bethlehemiten genannt, werden verschiedene reformatorische beziehungsweise revolutionäre Bewegungen im Böhmen des 15. Jahrhunderts zusammengefasst, die sich ab 1415 nach der Verbrennung des Theologen und Reformators Jan Hus herausbildeten.
Bei der Vertreibung der Hussiten, die Bernau im Jahre 1432 belagerten, sollen heiße, breiartige Braurückstände, gezielt über die Brüstung der Stadtmauer gekippt, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Schwere Zeiten brachen für die Stadt am Ende des 16. und dann im 17. und 18. Jahrhundert an.

Unser zweistündiger Rundgang, Kulturpfad, nach einem Prospekt Bernau beenden wir in einem Café in der Mühlenstraße direkt neben der St.-Marien-Kirche. Überschaubar diese kleine Stadt, die offensichtlich viel Tourismus erlebte an diesem Tag.

Montag, 15. August 2016

Britz.

Britzer Garten, Dahlienfeuer

Ein Glück, das die Berliner Morgenpost durch die Gastgeber abonniert wurde für die Zeit des Aufenthalts der Homesitter, was hätten wir sonst an diesem Tag gemacht? Auf zu den Britzer Gärten, Bewegung ist angesagt, na dann wenn die begleitende Dame das wünscht hilft uns Google.
Das Britzer Schloss schnell abgelichtet, immer den Britzer Damm entlang. Geheimtipp, über den Massimer Weg erreicht man eine Drehtür, dort ist auch ein Kassenhaus, unbesetzt, 2 nette Leute öffnen von innen den Eingang und so gelangt man ohne Bezahlung in die weiten Anlagen.



Dahlienfeuer in schönsten Farben, ein Wanderfreund wäre blas geworden.
Wetter mäßig ist seit einigen Tagen Spätsommer, bevor das Blütenjahr zu Ende geht, bündelt die Natur noch einmal die Farben des Sommers in den Blüten der Dahlien.

Der Britzer Garten feiert die beliebte Gartenblume erneut mit einer Sonderschau. Der ehemalige Sommerblumengarten wurde umgebaut und erweitert, die 8.000 Dahlien in 280 Sorten blühen wieder in fast allen Farben des Regenbogens. Sie sind jetzt nicht mehr in Reihen, sondern in großen Beeten angelegt.

Der Clou der Sache, man kann das Ganze auch per Bahn abfahren, dazu sollte man Zeit haben immerhin 1 Stunde. Praktisch nach ca. 9 Kilometer auf den Pflaster. Das Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Zum einen wird die Farbpalette von Lachs, Orange, Gelb-Rot über helle bis dunkle Rot-Töne bis zu Purpur und Rosa präsentiert.


Andrerseits wird neben dem Spiel der Farben auch die Formenfülle der Dahlie demonstriert. Man unterscheidet verschiedene Dahlien-Klassen nach der Blütenform - z.B. Kaktus-, Schmuck oder Ball-Dahlien. Botanisch handelt es sich bei allen Sorten, ob groß- oder klein blütig, hoch oder niedrig, um Dahlien-Hybriden, also Zuchtformen.

Den Abend verbringen wir im Dell Arte um die Ecke. Der Wasserschaden ist behoben und so freut man sich uns zu sehen und die Frage wann kommen „Die“ zurück wird positiv aufgenommen. Eine ausgesprochene leckere Pizza, dünner Teig, kein Wunder den drei Köche wechseln hier den Job. Der heutige bekommt für die gute Leistung einen Espresso spendiert. Wir einen Grappa für Papa, der Sambuca wird dankend abgelehnt, Bruni hat sich durchgesetzt. Zurück einmal Westseite einmal Ostseite so wäre das vor 55 Jahren nicht möglich gewesen.