Auf dem Klosterpfad.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3 Monschauer Land
Rurseengebiet.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 17,8 km, 04:41 h Echtzeit 349 hm.
Wegführung: Nr. 43,33,100,Klosterweg,
Wildkatze,71, querfeldein,53.
Anspruch: mittel. Wetter: + 20,0 Grad C, bedeckt, ab und an Sonne
Nieselregen am Nachmittag.
Der Parkplatz in der Nähe der Antoniuskappelle war
nicht anzufahren, Forst und Landwirtschaft frei, und so beginnt unser
Startpunkt direkt hinter der Grenze in Belgien an der Trasse der Vennbahn.
Als ersten Zielpunkt haben wir die Norbertuskapelle
im Visier. Entlang der Rur mit der Wegbezeichnung Nr. 43 wechseln wir nach
einer Weile auf den Klosterweg. Die Norbertuskapelle liegt unweit des Klosters
Reichenstein jenseits der Rurbrücke in Richtung Monschau. Neben der Kapelle
fließt ein kleiner Bach, der in die Rur mündet.
Erbaut wurde die Kapelle aus Bruchstein im Jahre
1926 im Andenken an den heiligen Norbertus, den Gründer des
Prämonstratenser-Ordens. Die Kapelle ist achteckig angelegt mit einem
Rundbogenportal, geschweiftem Dach und Zwiebelhaube. Von der Straße, der L 106,
führen zwei Treppenaufgänge direkt zum Innenraum.
In der Mitte der Kapelle steht ein Standbild des
heiligen Judas Thaddäus, links davon eine Wandmalerei, das Bild des heiligen
Hermann Josef von Steinfeld, rechts die Darstellung des heiligen Norbert von
Xanten. Im Innenraum sind zahlreiche Tafeln von Gläubigen angebracht, die dem
heiligen Judas Thaddäus oder dem heiligen Norbert für seine Fürsprache bei Gott
danken.
Unsere Wanderung führt nun streckenweise über
naturbelassene Pfade und Wege. Eine Schneise am Hangweg oberhalb der Rur
ermöglicht nochmals
einen schönen Blick auf Klosterruine Reichenstein,
die hatten wir links liegen lassen und so ging es direkt steil an auf den
sogenannten Klosterweg.
Blühendes Erika und Pilze säumen den Weg, bizarre
Felsformationen und die Rur mit gewaltigen Felsbrocken im Bachlauf sind eine
Augenweide. An der Perlbachtalsperre ist die obligatorische Mittagspause an
einer Schutzhütte und viele Gespräche über den weiteren Verlauf der Tour machen
die Runde, da für den späten Nachmittag Regen angesagt ist. Deshalb wählen wir
an der Perlenbach Mühle einen ungezeichneten alten Wanderweg, den kannte Herbert,
und die berühmten dünnen schwarzen Linien, bringen uns bis an den Ortsrand von
Kalterherberge. Dort erwischt uns dann für gut eine Stunde ein feiner
Nieselregen der auch am Auto nicht endet. Das Ende der Tour ist dann im Café
Cup in Dreiborn, warmer Kakao und große Portionen Kuchen, man gönnt sich was
Gutes.
1 Kommentar:
sehr schöne Wanderstrecke - sehr mieses Wetter, leider
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