Montag, 29. August 2016

Kalterherberg.

Auf dem Klosterpfad.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  17,8 km, 04:41 h Echtzeit 349 hm.
Wegführung: Nr. 43,33,100,Klosterweg, Wildkatze,71, querfeldein,53.
Anspruch: mittel. Wetter: + 20,0 Grad C, bedeckt, ab und an Sonne Nieselregen am Nachmittag.
Der Parkplatz in der Nähe der Antoniuskappelle war nicht anzufahren, Forst und Landwirtschaft frei, und so beginnt unser Startpunkt direkt hinter der Grenze in Belgien an der Trasse der Vennbahn.
Als ersten Zielpunkt haben wir die Norbertuskapelle im Visier. Entlang der Rur mit der Wegbezeichnung Nr. 43 wechseln wir nach einer Weile auf den Klosterweg. Die Norbertuskapelle liegt unweit des Klosters Reichenstein jenseits der Rurbrücke in Richtung Monschau. Neben der Kapelle fließt ein kleiner Bach, der in die Rur mündet.

Erbaut wurde die Kapelle aus Bruchstein im Jahre 1926 im Andenken an den heiligen Norbertus, den Gründer des Prämonstratenser-Ordens. Die Kapelle ist achteckig angelegt mit einem Rundbogenportal, geschweiftem Dach und Zwiebelhaube. Von der Straße, der L 106, führen zwei Treppenaufgänge direkt zum Innenraum.
In der Mitte der Kapelle steht ein Standbild des heiligen Judas Thaddäus, links davon eine Wandmalerei, das Bild des heiligen Hermann Josef von Steinfeld, rechts die Darstellung des heiligen Norbert von Xanten. Im Innenraum sind zahlreiche Tafeln von Gläubigen angebracht, die dem heiligen Judas Thaddäus oder dem heiligen Norbert für seine Fürsprache bei Gott danken.
Unsere Wanderung führt nun streckenweise über naturbelassene Pfade und Wege. Eine Schneise am Hangweg oberhalb der Rur ermöglicht nochmals
einen schönen Blick auf Klosterruine Reichenstein, die hatten wir links liegen lassen und so ging es direkt steil an auf den sogenannten Klosterweg.


Blühendes Erika und Pilze säumen den Weg, bizarre Felsformationen und die Rur mit gewaltigen Felsbrocken im Bachlauf sind eine Augenweide. An der Perlbachtalsperre ist die obligatorische Mittagspause an einer Schutzhütte und viele Gespräche über den weiteren Verlauf der Tour machen die Runde, da für den späten Nachmittag Regen angesagt ist. Deshalb wählen wir an der Perlenbach Mühle einen ungezeichneten alten Wanderweg, den kannte Herbert, und die berühmten dünnen schwarzen Linien, bringen uns bis an den Ortsrand von Kalterherberge. Dort erwischt uns dann für gut eine Stunde ein feiner Nieselregen der auch am Auto nicht endet. Das Ende der Tour ist dann im Café Cup in Dreiborn, warmer Kakao und große Portionen Kuchen, man gönnt sich was Gutes.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

sehr schöne Wanderstrecke - sehr mieses Wetter, leider