Mittwoch, 17. August 2016

Krausnick oder Groß Wasserburg.

Berge, Spreewald, Heideseen.
Wanderleitung: Vadder
Wanderkarte: Wanderkarte Tourist e.V. Märkisch Buchholz.
Beschreibung aus der Broschüre Wandern im Dahme Spreeland

Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  13,8 km, 03:26 h 111 hm.
Wegführung: örtliche Wege Bezeichnung grüner und blauer Balken
Anspruch: mittel. Wetter: + 13,0 Grad C, morgens, Nebel, 20,0 Grad C bedeckt, Sonne, mittags.
Wanderkarte mit Streckenführung.
Wir starten mitten im bescheidenen Ort Groß Wasserburg, vorgesehen war das nicht. So kam eine kleinere Rundwanderung mit direktem Anstieg auf den Wehlaberg zur Entscheidung. Eine Teilstrecke hatte die begleitende Dame schon im Mai unternommen.
Die Krausnicker Berge sind ein kleines Hochgebiet im südlichen Brandenburg. Auch unter dem Namen Bergspreewald bekannt, und nach dem südlich gelegenen Dorf Krausnick benannt. Die höchste Erhebung ist mit 144 Metern der Wehlaberg, der auf der Gemarkung von Groß Wasserburg liegt.
Dunst und leichter Nebel ließen an Hand der Bezeichnungen erahnen wo was in welcher Richtung lag. Auf dem Gipfel steht ein im Jahr 2003 errichteter hölzerner Aussichtsturm. Von dem 28 Meter hohen Turm hat man einen weiten Blick über die Krausnicker Berge hinweg und die sich nördlich erstreckenden Heideseen. Westlich ist die Halle des Tropical Islands zu sehen. Bei guten Sichtbedingungen ist im Norden der Berliner Fernsehturm zu erkennen, heute nüscht.

Die Krausnicker Berge bilden die Grenze zwischen dem Spreewald im Südosten und dem Dahmeland im Nordwesten. Sowohl die Berge selbst als auch die unmittelbar angrenzenden Seen gehören zum Biosphärenreservat Spreewald und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Einige Radtouristen waren in großer Gruppe unterwegs schließlich heißt ein Teil des Weges Gurken Radweg. Ein einzelnes Ehepaar kam aus Köthen und verfluchte die Sandpiste, kein Wunder Ihnen war auch nicht bewusst wo Sie gerade standen, trotz Radwanderkarte. Die Bemerkung hoffentlich hat das Pad genug Batterie war überflüssig, Sie kamen aus Köthen und wollten nach Köthen. Naja wenn das mal gutgeht, der Wehlaberg war Ihnen zu hoch.
Die nordwestlichen Teile liegen im Naturschutzgebiet Heideseen, schon bewandert, bekannt. Im Norden liegt das Dorf Köthen am Köthener See, hier machten wir eine Mittagspause bevor die letzte Schlussetappe im Gasthaus Müller endet. Von hier kann man mit Paddelboot bis Schlepnitz ist vorgemerkt fürs nächste Jahr. Paddeln und Wandern gut für die Muskeln.

Keine Kommentare: