Montag, 29. Juni 2009

Exkursion an den Ahrbergen, hautnah erleben.

Dieter hatte sich entschieden uns die Ahrberge hochzuscheuchen. Der Beginn, am Ufer der Ahr entlang mit geologischen Besonderheiten rund um den Langfig am Ahrbogen ging noch ohne große Anstrengungen.
Die Oberflächenstruktur des Gesteins weist hier Wellenformen auf, die vor Millionen Jahren entstanden sind. Die Devonzeiten wurden neu gelernt. Einige Trockenmauern zeugen von vergangenen Weingütern, die hier schon zur Römerzeit kultiviert wurden. Schließlich waren schon damals die klimatischen Bedingungen mit intensiver Sonnenseinstrahlung und die Lage des Ahrtals in der Leeseite der Eifel, für einen guten Rotwein bekannt.
Wir lauschen den Erklärungen von Dieter und sind guter Dinge das es so locker weitergeht. Die Tagestemperaturen sind hier schon bei 24 Grad am frühen Morgen, und in den Ahrauen herrscht ein so richtig tropisches Klima mit vielen Mücken.
Der Anstieg zum Schrock hatte es dann in sich. Meter um Meter wurde bezwungen und die Schweißperlen waren nicht mehr zu übersehen. Die Belohnung war dann nach zwei Stunden ein Sicht auf den Ahrbogen, leider diesig, aber besser als ein Gewitter, denn das lag in der Luft. Die Anstrengungen sind den Wanderern an zusehen.
Einer im frischen Outfit, ein anderer im leichten Schlaf, einer reißt sich noch ein Loch in die Hose und schon ist die Pause vorbei.
Wie gewohnt, geht’s nach der Pause noch mal bergan, bevor wir uns dann froh gelaunt auf den Eisbecher in Altenahr freuen können.
Nach ein Blick ins Tal und sehr schnell waren wir dann auch am Auto. Die nächste Tour wird von Norbert geplant, einige sind dann im wohlverdienten Jahresurlaub.

Montag, 22. Juni 2009

Wenn einer auch nicht das Sagen hat, es gibt auch andere Highlights.

In der Tat, dem ist so, wie schon im Blogger vom Montag den 16.03.2009, als der Frischling, Piccolo das Sagen hatte, und offensichtlich neue Maßstäbe gesetzt hatte, war diesmal auch eine Überraschung nach seinem Urlaub an der Tagesordnung.

Wie im Bild dokumentiert eine Mittagspause der anderen Art. In französischem Stil. Bei Rose, Käse, Wurst, Oliven und Baisse hatten wir in Rodder an einem Sportplatz eine Bleibe gefunden.
Ein Glück das Norbert so einen großen Rucksack hatte, aber die Kühlbox hätte er heute nicht gebraucht.
Es war kalt und windig gerade mal so 13 Grad. Die ausgesuchten Wege mit dem Eifelvereinszeichen ( 12 ) Rhein Rureifel Weg waren ausgesprochen schlammig. Umso mehr konnten wir schlemmen.
Von der Anhöhe nun direkt im Blickfeld die immer wieder diskutierten Berge Hohe Acht und Nürburg. Diesmal konnte keiner einem ein X vor einem U machen, denn diese waren deutlich zu sehen. Ebenso kam dann auch noch der markante Aremberg zur Geltung.
Die Hohe Acht - ein tertiärer Vulkan, dessen Kegel aus Unterdevongesteinen, die Kuppe aus Basalt besteht - ist mit 747 m ü. NN die höchste Erhebung der Eifel. Auf der Hohen Acht steht seit 1909 der Kaiser-Wilhelm-Turm, von dem aus sich eine herrliche Aussicht auf die Eifellandschaft bietet. Aus der Ferne ist dieser Turm nur im Herbst zu sehen.
Ab und zu mal Motorengeräusche vom Nürburgring, wo in 3 Wochen wieder Herzklopfen und Adrenalin in der grünen Hölle zu spüren ist. Auf den Spuren der Ordensritter zurück zum Startpunkt haben wir dann nach 6 Stunden und 20 km auch etwas in den Knochen gespürt, das sieht man dann beim Besuch eines Kaffees, wenn die Wanderer aus dem Auto aussteigen. Auf der Kahlenborner Höhe meinte der Wirt dann auch, na wo seit ihr den heute gewesen, man kennt sich.

Montag, 15. Juni 2009

GDW, bei jedem Wetter unterwegs.

Die elektronischen Wetterstationen haben wohl doch schon mal die richtigen Vorhersagen. Unter diesen Umständen ist der Treffpunkt dann meist der Villewald. Zu Beginn am Schnorrenberg war die Überlegung nach Wetterschutz noch hinten angestellt, beim dann einsetzenden Nieselregen an den uns bekannten Seen vorbei, mit dem Vorteil kein Schwein ist unterwegs, konnte man sich auf den breiten Wegen zu Dritt gut unterhalten. Das haben dann GDW
( Gerd, Dieter, Wolfgang ) auch gemacht. Einige Impressionen wurden dann doch im Bild festhalten.
Wer diese Ente aufs Wasser gesetzt hat, konnte nicht geklärt werden.
Die vielen Mücken setzten dem ein oder anderen zu, aber ansonsten war ja das Ziel klar, die Mittagspause ist in der Bundesakademie. Um im Jargon der Wanderer zu blieben eine unterhaltsame gute ½ Luschiwanderung, sprich ca. 8 Kilometer, in ruhigem Tempo, den Dieter war noch leicht angeschlagen von der Wanderfahrt.
Auf dem Schnorrenberg wurde 1883 ein eigenes Braunkohlenfeld erschlossen für die Brühler Zuckerfabrik und später entstand auch noch das Elektrizitätswerk Berggeist. Woher die Geister kamen die uns Drei zum Wandern riefen weiß ich nicht, aber trotzdem ein amüsanter Montagmorgen. Nächste Woche hat Herbert das Sagen,Wetterbesserung in Sicht.

Samstag, 13. Juni 2009

Jetzt geht’s los, Aufstieg in die Regionalliga.

Wir beide als Hobbytänzer hatten an diesem Samstag den Fanblock der Brühler Lateinformation unterstützt und sind nach Witten an der Ruhr gefahren.
6 Mannschaften stellten ihre sportlichen Leistungen in den Mittelpunkt bei den Aufstiegturnieren zur Regionalliga West. Fanblocks in der Halle, die mit geballter Unterstützung antreten für ihre Gruppen in der Hoffnung, jeder kommt weiter. Aber einer wird nur Erster.

Die von uns mittlerweile in den Jahren gesammelten Erfahrungen lassen doch schon ein Urteil zu, wie das Turnier ausgeht. Nach der Vorrunde ist die Truppe von Patrick Klinkhammer und Katja Matuschowitz unter den letzten vier. Da nur zwei in die nächste Liga aufsteigen wurde das Finale zu einem Highlight. Nachdem Dance Sport Team Cologne sich mit "One Moment on Time" als Letzter präsentiert hatte, einen kleinen Augenblick warten, und vor der offiziellen Wertung war uns klar dass die BRÜHLER den ersten Platz erreicht hatten.



Die für diese Saison erneuerte Choreografie mit Salsa Reloaded war absolut Klasse und wurde auch durch die Wertungsrichter so gesehen. Dreimal die Note 1 und zweimal 2 vor Neuss bedeutete damit den Aufstieg in die nächste Liga. Mal sehen wo wir dann ab und zu mal hinfahren und in den überwiegende mit jugendlichen gefüllten Sporthallen die dann wohl neue Choreografie der Lateintruppe bewundern dürfen.

Freitag, 12. Juni 2009

Wie die Zeit vergeht.

Nachdem sich Nichte Marion in die Staaten abgesetzt hatte, sind schon wieder vier Jahre vorbei. Durch die Konstellation der neuen Medien ist aber die Verbindung nicht abgerissen. Umso schöner der Besuch bei uns.
Live ist halt live. Da gab es natürlich sehr viel zu berichten, und die Stunden im Wintergarten vergingen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Fluge. Den Wunsch noch mal eine Currywurst zu essen wurde hinten angestellt, da war der Jahreszeit entsprechend Erdbeerkuchen angesagt. Da zeigt die Uhr uns die Neun und man merkt es nicht. Einen guten Flug nach Ashland und das Versprechen in zwei Jahren sieht man sich wieder wird hoffentlich eingehalten. Es war sehr schön dass du bei uns warst, wir haben uns sehr gefreut.

Dienstag, 2. Juni 2009

Stadtbummel der anderen Art.

Das sollte man sich doch wohl erlauben können, einen Stadtbummel der anderen Art, Zeit und Muse standen da im Vordergrund. Das ein oder andere Fotomotiv, welches noch nicht geschossen wurde bei den zahlreichen Berlinbesuchen schießen.

So leer war der Pariser Platz wohl selten, oder wir waren zu früh aufgebrochen. Strahlend blauer Himmel und schon am frühen Morgen 25 Grad, da ist eine Pause am Capitel Beach gegenüber dem Hauptbahnhof im Liegestuhl vorprogrammiert. Da entdeckte man am Pariser Platz 3 einen Mauerläufer der anderen Art, aber wohl vom gleichen Künstler wie der bei Axel Springer.

Die Warteschlange am Reichstag hatte auch schon wieder die Rasenfläche erreicht, und ist mit 8 Millionen Besuchern wohl rekordverdächtig. Die Boote der Berliner Reedereien füllen sich so langsam und winken uns zu bei der Pause im Liegestuhl. Also auf, die Zeit ist noch da und mit Hardinsky ein Stundenfahrt genießen. Die Kommentare zu den Berliner Gebäuden kamen nicht vom Band und etliche davon waren unbekannt. Wie man sieht immer was Neues zu entdecken.

Ein Demo von Kurden in Syrien die für ihre Freiheit sich am Auswärtigen Amt postiert hatten begleitet uns dann noch bis zum Gendarmenmarkt. Entdeckt hatten wir da auch wieder Schlögel`s im Plattenhinterhof am Alex und die obligatorische Curry mit Bratkartoffel. Die Stunden zerrinnen und da hieß es auch leider wieder Abschied nehmen. Zwei Passagiere zu viel im Flieger, das waren aber nicht wir, sondern welche die es wohl eilig hatten nach Köln zu kommen und eine Maschine zu früh an Bord waren.


Kleine Verspätung, guter Flug, schöne Sicht, pünktlich in Köln. Das könnte man wiederholen. Danke den Gastgebern für die schönen Pfingsttage.

Montag, 1. Juni 2009

Tierpark, Zoo oder Tiergarten. Wohin zu Pfingsten?

In den beiden Berliner Tiergärten wird die Tradition der Pfingstkonzerte gepflegt, im Zoo schon über 160 Jahre und im Tierpark seit einem halben Jahrhundert.

Der Park in Friedrichsfelde ist mit seinen 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten Europas.
Mehr als 7500 Tiere in fast 1000 Arten präsentieren sich in großzügigen Gehegen. Das Schloss Friedrichsfelde ist im Park eingebunden hier werden viele kulturelle Veranstaltungen angeboten. Der Tierpark als Pendant zum Zoo im Westen angelegt, hat sich vor allem auf die Zucht von afrikanischen Elefanten spezialisiert.
Durch einen Nebeneingang ersparen wir uns die Warteschlange am Haupteingang. Die weitläufigen Anlagen mit vielen Bänken und Restaurationen laden zum Verweilen. Der Kauf von Lotterielosen mit Gewinnversprechen auf Auszahlung einer Bargeldsumme verleitet zum Kauf von Losen. Immerhin werden 30 % des Kapitals ausgezahlt. War wohl nichts, dafür hatten wir zu den Futterkosten beigetragen. Die leichten aufziehenden Wolken sind für uns ein Anlass über die Prachtstrasse des Ostens, Karl Marx Strasse, Frankfurter Tor, mit den Häuserzeilen im Zuckerbäckerstil der Russen den Heimweg anzutreten.

Nach einer Kaffeepause geht’s dann noch mal zum Rummel auf den Karneval der Kulturen am Blücherplatz. Heute wirklich Gedränge wie auf dem Rummel, letzter Tag mit Toppwetter, Gelegenheit mal wieder köstliche Spezialitäten zu probieren.

Die Gastgeber hatten es auf rote Bohnen und nicht genau zu definierten Zutaten abgesehen, der Berichterstatter gönnt sich eine Mischung aus Fladenbrot und Bulette mit Salat, dazu noch ein afrikanisches Bier.
Der Stand mit 130 Biersorten wurde auch wieder angesteuert und so die Sammlung von Bierkorken in die Nähe der Marke 100 gebracht. Noch einige Blumen bei einem fahrenden Händler erstehen und dann den Heimweg antreten, denn wie schon gewohnt erfolgte auf Balkonien, das Schauspiel eines Platzregen, der wohl den Bücherplatz dann leergefegt hatte.