Montag, 27. Oktober 2014

Brück.

Wandertour: 2014_36
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.9
Region:. Das Ahrtal, zwischen Schuld und Sinzig am Rhein
Länge: 16,9 km
Gehzeit brutto: 4 Std.30 Minuten.
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung Weg Nr.6, Ahrsteig, Sahrberg Höhenweg, Nr. 9 Richtung Waldesruh, Nr. 5.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Anstiege kaum Asphalt.
Anspruch: schwer.
Wetter: 6 bis 17 Grad C, morgens Nebel, Sonne.
Steigung: von 190 auf 405 und von 240 auf 407 Meter
Sehenswertes: Höhenpanorama.

Start der Wanderung Nummer 36 war Brück, ein Ortsteil der Ortsgemeinde Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Bis 1969 war Brück eine eigenständige Gemeinde. Die ersten Höhen von Brück aus über den Weg Nr. 6 in Richtung Ausblick auf die Pützfelder Kapelle um den Hengstberg waren zu bewältigen, in Serpentinen auf einem breiten Weg.
Im Tal war dann beim Blick auf die Karte von einem Mitwanderer zu hören, da hätte man auf der Höhe eine Querverbindung gehen können. So wäre aber der äußerst romantische steile Anstieg in Richtung Lind versäumt worden. Selbst Peter hat es gefallen, endlich mal so gehen wie in den Alpen.
Der Anstieg hatte es in sich, es fühlte sich an, als würde man auf einer federnden Wolke aus Nadeln und Blättern laufen. Die Stoßbelastung auf Fuß-, Knie-und Hüftgelenk sowie die Wirbelsäule wurde gedämpft. Die Durchblutung in der Beinmuskulatur gleichzeitig angeregt.
Der Ausblick auf den Ortsteil Lind war herrlich, und eine Erinnerung an die Gedächtnislücken der letzten Wanderungen wurden aufgefrischt. In den vielleicht letzten Sonnenstrahlen des Oktober, auf einer Bank unterhalb von Lind die Pause genießen und durch Hilfsmittel alle ablichten, wenn das nicht anspornt für den Rest der Wanderung, was dann.
Über den Weg mit Panoramablick bzw. Nr. 5 wurde zielgenau das Auto erreicht. Beim Caspari in Altenahr was für die Figur tun, mit der Erkenntnis das nächste Woche leider nur Zwei unterwegs sind.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Von Engers bis Ehrenbreitstein.

Wandertour: 3 in 2014
Ausschnitt bis zum Mittag, danach im Schlafmodus
Wanderleiter der TÜV Rheinsteiggruppe
Wanderleitung: Heinz.

Wanderkarte: Wanderkarte Kompass, Rheinsteig.
Region:. Mittelrhein
Länge: geschätzte 18 km
Gehzeit brutto: 6 Std. 55 Minuten.
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung blaues R.
Wegbeschaffenheit: schmale Pfade, breite Wege, viel Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: 17 Grad C, bedeckt, Sonne.
Steigung: 81,5 Meter auf 337 Meter, mehrmals.
Sehenswertes: Ausblick von Ehrenbreitstein auf Koblenz, Deutsches Eck.
Der Rheinsteig ist in 23 Tagesetappen eingeteilt, und so kann individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist überall möglich, ebenso die Laufrichtung. Diesmal am Bahnhof Engers. Lange war der Weg bis Bendorf durch die Orte, ist halt bei Streckenwanderung nicht zu vermeiden, will man von A nach B und zurück mit der Bahn. Ehrgeiz pur.
Hinter Bendorf ein Anstieg zum Wüstenhof. Nicht so leicht zu finden wenn auch in den Orten das blaue R nur so schimmert.
Hier war kein R mehr zu sehen.
Hier bekommen wir Hilfe
Die heimische Bevölkerung weist den Weg und schnell ist ein Höhenzug überwunden. Die mit Mispeln behangenen Obstbäume begeisterte die Wanderer dazu für die Liebsten zu Hause ein Gruß mitzunehmen. Die Idee kam von Berichterstatter, dem dritt jüngstem in diesem Kreis.
Etwas für die Großen und die Liebsten zu Hause
Kurz vor Wüstenhof werden Selbige deponiert, Position per Handy dokumentiert, und die Restauration tangiert, mit der Bemerkung, wir kommen heute noch mal vorbei.
Hier muss man rasten, nicht nur wegen des schönen Rheinblicks von der Terrasse, sondern auch, weil hier Johann Wolfgang Goethe von der Muse geküsst 1774 das Gedicht vom Heidenröslein geschrieben haben soll.


Vom Wüstenhof wandern wir hinab zum Meer Bach, wo wir an einer Schutzhütte in der Sonne die Mittagspause einlegen. Der Rathausplatz von Vallendar wird erreicht.
Den Markierungen folgend wandern wir im Hang zwischen Gärten an der Theologischen Fakultät vorbei. Am 1143 gegründeten Kloster Schönstatt wenden wir uns nach rechts in Richtung Wambachtal. Der Wambach begleitet unseren Weg durch eine naturbelassene Aue zum Bischofsbour. Um diesen Brunnen rankt sich die Sage um einen Bischof, der nach erfolgloser Jagd derart gotteslästerlich geflucht haben soll, dass sich die Erde auftat und ihn verschluckte. Nun geht es in einem Hohlweg hinab ins Mallendarer Bachtal bis nach Urbar. Frauen bemerkten die schönen Mispeln Zweige auf dem Rucksack eines Wanderers, die folgenden Bemerkungen wurden mit einem wir sind verheiratet erwidert. Auf der anderen Seite des Tals steigen wir wieder bergan und folgen der Markierung durch eine Wohnsiedlung auf der Niederberger Höhe. Nun teilen sich Rheinsteig und Rheinhöhenweg den Spazierweg bis in die Nähe der gewaltigen Festung Ehrenbreitstein. Vollen Besucherströmen auf dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau versuchen wir auszuweichen. Ein Blick auf das Deutsche Eck oder ins Glas.

Wer dem Rheinsteig treu bleibt, hat bald nach einem kurzen Abstieg den Ortsteil Ehrenbreitstein und das Rheinufer erreicht. Die Bahn kam viel zu schnell, und so war es möglich die deponierten Zweige zu holen und den Abend auf Wüstenhof zu beenden.

Der Bedienung noch sagen versprochen ist versprochen und einem guten Schluck Bier einige Spezialitäten genießen, ebenso wie die letzten Sonnenstrahlen. Im Mai geht es weiter.

Samstag, 25. Oktober 2014

Köln-Kumede.

Die “KUMEDE” ist eine Theaterspielgemeinschaft des Heimatvereins Alt-Köln. Sie wurde 1947 gegründet und besteht somit mehr als 66 Jahre. In der Zeit von Herbst bis kurz vor Karneval des Folgejahres werden von mehr als 20 aktiven Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne bis zu 29 Vorstellungen einer Inszenierung gespielt
Dubbelt jeniht hält besser?
Ne jroße Durchenein en drei Akte un einem Nohspill vun Wolfgang Semrau
René von Overbeck ist mit Sabine verheiratet, und hat mit ihr eine Tochter, Monika. Vater von René, Horst von Overbeck stammt aus einer traditionsreichen Kölner Bankiersfamilie und ihm gehört die Villa in der Marienburg, wo die Familie wohnt. Horst fühlt sich immer noch als Patriarch und tyrannisiert die Familie entsprechend, die ihm deshalb den Spitznamen „General“ verliehen hat. Die Trillerpfeife immer in Anschlag.
Erstmals ein Bühnenbild mit zwei Darstellungsorten Marienburg und Zollstock.
René ist Pilot und führt ein Doppelleben, sein zweites Zuhause ist Zollstock, fernab von der High Society. Dieses Leben führt René mit Kerstin Bollmann und deren Sohn Patrick aus erster Ehe.
Das sich hieraus eine listige und lustige Gesellschaft entwickelt ist vorprogrammiert. Seitensprünge im Internet inclusive.
Unter dem Namen Dolores und Roberto wird gechattet. Dieses Durcheinander ist zu viel für René. In seiner Verzweiflung kann er sich nur noch an seine ehemalige Gymnasiallehrerin und langjährige Vertraute, Petronella Stiller, wenden, die ihn bisher in allen Lebenslagen beraten hat.

Wann am Engk et Publikum applaudeet, dann es dat der schönste Luhn.

Freitag, 24. Oktober 2014

Mörz, Münstermaifeld, Burg Eltz, Mörz.

Das Schrumpftal, dort wo das Mittelgebirge der Eifel in das Tal der Mosel übergeht, liegt das Maifeld, eine ganz eigene Landschaft im Vergleich zu ihren Nachbarn. Weite, fruchtbare Felder bedecken wie ein Flickenteppich die sanft gewellten Hügel, nur gelegentlich unterbrochen von Baumreihen, Hecken und kleinen, eingestreuten Dörfern. So wie unser Künstlerdorf. Weithin sichtbar, auf dem höchsten dieser Hügel, thront das historische Städtchen Münstermaifeld.
Ein Besuch am frühen Morgen, mit Spaziergang zum Ausnüchtern nach einer tollen gelungenen Weinprobe. Steht ein Besuch in der Stiftskirche des Ortes an. Das heute noch weithin sichtbare West Werk, ein markanter nach Westen ausgerichteter, rund 34 Meter hoher Doppelturm beherrscht das Ortsbild.
Der aus dem 12. bis 13. Jahrhundert stammende Kirchenbau im rheinischen Übergangsstil wird auch als "Maifeldmünster" bezeichnet.

Ein Meisterwerk mittelalterlicher Holzschnitzkunst ist das spätgotische Antwerpener Retabel, das als Hauptaltar den Chor beherrscht. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Werk stand bis zu seiner Instandsetzung 1932 im nördlichen Seitenchor.
Noch ein Blick auf die abendliche Lokalität und weiter zu einer Wanderung nach Burg Eltz. Wir die Alten Kennen diese von einer Banknote her, die für uns jedoch nicht alltäglich war. Bei der dritten Banknotenserie der Deutschen Mark trug die 500-DM-Banknote auf der Rückseite eine Abbildung der Burg Eltz.
Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert, liegt im Tal der Elz, die das Maifeld von der Vordereifel trennt, auf 320 m ü. NN. Das Bauwerk gehört zu den bekanntesten Burgen Deutschlands. Wie das Schloss Bürresheim und die Burg Lissingen ist es eine jener Befestigungsanlagen in der Eifel, die niemals erobert werden konnten.

Nach der Wanderung lockten eine Speisekarte mit außergewöhnlichen Kartoffelspezialitäten und vielen saisonalen Gerichten, sowie frische Produkte aus dem Naturraum Eifel, Wo?? In Loeffels Landhaus.
Alles aus der Maifelder Landwirtschaft liefern die Partner und Produzenten der Regionalmarke Eifel. Fleisch, Schinken und Wild findet sich auf der Speisekarte. Die Kräuter aus eigenen Garten sowie Birnen und Äpfel von den eigenen Obstbäumen.

Die absolute Besonderheit der Speisekarte ist das „Eifler Landhausschnitzel“. Hier werden Spezialitäten wie Kalbsrücken, Zander, Hirschrücken und viele weitere, auch vegetarische, Zutaten in frisch geriebene Maifelder Kartoffeln eingepackt und in reinem Rapsöl knusprig braun gebraten. Ein sich immer lohnender Besuch, ohne Vorbestellung sind keine Plätze frei. Das hat Eventmanagerin Marlis einfach super organisiert, an dieser Stelle den besten Dank für die schönen Tage an der Mosel. Wir sind überzeugt da wird noch lange von gesprochen.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Mörz.

Auf zur Weinprobe an die Mosel.
Nach einem alten Slogan, Mann oder Frau könnte ja noch mal ein paar Tage zusammen verbringen war schnell ein Termin gefunden und festgeklopft, dank der Arbeit von Eventmanagerin Marlis, wurde das Resultat eines Herrenbierabend in die Tat umgesetzt.
Wandern durch das malerische Schrumpftal, mit Weinprobe und Spieleabend, so wie das im Silbertal schon mal stattfand.

Umrahmt von Feldern und Wäldern. Schlendern wir vorbei an schönen liebevoll restaurierten Mühlen. Im Ort Mörz machten wir Quartier.

Auf zur Weinprobe. Das Weingut liegt am unteren Lauf der Mosel in dem bekannten Ort Hatzenport.
Ein Betrieb der seit 1987 im Nebenerwerb geführt wird, die Arbeit in den Weinbergen mit 30 bis 70 % Steigung werden fast ausnahmsweise von Hand bewirtschaftet. Grauwacke, eine Schieferart bildet die Bodenstruktur. Eine erstklassige Südlage lässt bei optimaler Ausnutzung der Sonnenstrahlen unverkennbarer, gebietstypischer Riesling Weine wachsen. 
Einige Stichworte zur Traubenerzeugung: Begrenzung des Anschnittes, Grüne Lese, Ausdünnung der Trauben am Stock, Selektion von Hand bei der Traubenlese, Verringerung der Erntemenge.
Sorgfältige und schonende Weinentstehung im Edelstahl, einer bis zu 6 Monaten lange Lagerung im Holzfass, eine Kombination mit zukunftsorientierter aber auch alterprobter Technik, lassen die Weine auf ruhige Art heranreifen. Das erzeugen von Weinen mit einer dezenten Fruchtsäure und einer herzhaften Rest Süße ganz nach dem Geschmack der begleitenden Dame.


Ebenso war der Flammkuchen und diverse Beilagen zum Brot eine willkommene Zugabe die für uns ausgewählten Weine zu probieren. Probieren geht über studieren, viel gehört z.B. F.S. 4,6 g/ltr. Oder R.Z. 18 g/ltr. in diesem Sinne wurde schon mal vorab geordert und am Abend in der großen Ferienwohnung getestet. Ein toller Abend so wie schon mal praktiziert,vor vielen Jahren.

Montag, 20. Oktober 2014

Einruhr.

Wandertour: 2014_35

Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3
Region:. Monschauer Land Rurseengebiet.
Länge: 16,3 km
Gehzeit brutto: 5 Std.10 Minuten.
WDG: 4,9 km/h
Wegmarkierung Weg Nr.23 bis Urft Staumauer, querfeldhoch auf den Kermeter, A5 Staumauer Ober-Untersee,Nr.6 Einruhr.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, wenig Asphalt.
Anspruch: schwer.
Wetter: 15 bis 17 Grad C, bedeckt.
Steigung: von 270 auf 486 Meter
Sehenswertes: Höhenpanorama. Talsperren Blicke
Start der Wanderung Nummer 35 war der touristisch vielbesuchte Ort Einruhr. Die Autokennzeichen verrieten fest in holländischer Hand. Entlang des Oberen Sees, da bedeutetet zuerst mal über Asphalt, was der Tourleitung nicht so genehm war. Nach dem Motto, wer das Sagen hat, bestimmt wo es langgeht. Die vorgesehene Änderung der Route entpuppte sich jedoch als Weg in Richtung Wolfgarten, und das war gar nicht im Programm eingeplant. Also wieder zurück über die Wiese und am Nationalpark Eingang war dann letztendlich Schluss mit Teerdecke. Die alten belgischen Wachhäuser des ehemaligen Geländes stehen noch als Mahnmal, ebenso die Hinweise die Wege nicht zu verlassen.
An der Staumauer zum Urftsee wird der Blick frei auf Vogelsang. Wie ist denn nun die Zuordnung der Seenpalette??? Ein Blick in die überdimensionale Karte verdeutlich das die Urft von Gemünd aus einen riesigen Bogen macht. Also Urft-Schwammenaueltalsperre mit Obersee und Untersee.
Der Kermeter, ein Höhenzug mit seinem etwa 33 km² großen Waldgebiet, soll herhalten für einen anspruchsvollen Anstieg quer Beet. Eines der größten geschlossenen Laubwaldgebiete des Rheinlands und seit dem 1. Januar 2004 ist er das Kerngebiet des Nationalparks Eifel. So nach dem Wunsch der Leitung, geht es Berg an. Ein Blick zurück sagt dazu alles.

Nach erreichten der höchsten Stelle geht es bergab zum Staudamm Paulushof. In einer überaus schönen Hütte ist die Mittagsrast. Da keine eindeutige Aussage vernommen wurde, wir fahren mit dem nächsten Schiff zurück hatte man die Möglichkeit in der aufkommenden Sonne die herbstlichen Farben zu genießen.
Die würzige Luft des Waldes, machte dann am Uferweg nicht halt vor dem Kanaren Fan, der Duft nach Erde, Pilzen und Baumharz war wohl zu rein. Was auch immer in der Luft lag, die Hasselnußblüte konnte es nicht sein.


Über den Wanderweg Nr. 6 geht es zurück nach Einruhr und die Fronten sind geklärt, welche Talsperre wo ist und wie sie heißt. Keine Klärung war nötig für ein Sponsoring, das hatte die Leitung schnell im Griff. Besten Dank und du kannst ruhig öfter in Urlaub fahren. Ob Kurztrips nach Norddeutschland auch dazu zählen wird noch abgecheckt, ebenso das Weihnachtsessen.

Samstag, 18. Oktober 2014

Die Brühler Tanznacht

Der TSC Brühl feiert im Jahr 2014 sein 40-jähriges Bestehen und zur zweiten Brühler Tanznacht wurden einige Highlights geboten.
Tolle Programmpunkte, den Anfang gestaltete Carsten Fenner, zu unserer aktiven Zeit Trainer der Montagsgruppe, mit Magic meets Dance, eine verblüffende Großillusion und blitzschnelle Kostümwechsel.
Ein grandioses Ergebnis wurde präsentiert von Simone Segatori und Annette Sudol den Weltmeistern 2013 im Show Dance Standard. Seit dem jeweils achten Lebensjahr sind Annette Sudol und Simone Segatori vom Tanzsport begeistert, und trainieren in den Räumlichkeiten des Vereins.
Die A-Lateinformation TSZ Velbert/ TC Seidenstadt Krefeld in der Bundesliga beheimatet wurde frenetisch gefeiert.

Musikalisch begleitet wird die Brühler Tanznacht live in von der Feedback Dancing Band.
Neben einem sportlich hochwertigen Turnier, als Einladungsturnier, wobei keine sportlichen Punkte gesammelt werden können, gab es auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit des Publikumstanzens. Das wurde so ausgiebig genutzt, dass nicht viel Raum für die gelernten Figuren übrig blieb, so konnte man mit gelernten Grundschritten über das Parkett schweben.
Die Sieger des Turniers, Vadim Lehmann und Maria Kleinschmidt vom TC Seidenstadt Krefeld lagen in allen 5 Disziplinen vorne.

Da sind noch keine Achilles oder Rückenprobleme erkennbar. Eine super gelungene Veranstaltung im vollbesetzten Tanzzentrum.

Montag, 13. Oktober 2014

Binzenbach.

Wandertour: 2014_34
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.9
Region:. Das Ahrtal, zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Länge: 14,5 km
Gehzeit brutto: 4 Std.32 Minuten.
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung Weg Nr.10,8,9, alt, Neu: Sahrbachweg, Kirchpfad, Sonnenweg Wald und Flur, Sahrbacher Höhenweg, Ermschosser Weg.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, wenig Asphalt, viel Schlamm.
Anspruch: mittel.
Wetter: 15 bis 17 Grad C, bedeckt.
Steigung: von 280 auf 439 Meter
Sehenswertes: Höhenpanorama.
Start der Wanderung Nummer 34 war direkt am Gasthaus Eifelstube im Sahrtal in der Ortschaft Binzenbach. Ein uns bekanntes Restaurant von einer Weihnachtsfeier, verwerte uns in den frühen Morgenstunden den Einlass. Nix, mal anders wandern mit Kaffee am Morgen. Über die alte Wegnummer 10 wurde unmittelbar in Burgsahr ein schlichtes barockes Backsteinhaus tangiert. Prompt folgte eine Bemerkung, das hast du schon tausendmal fotografiert, jedoch nicht aus dieser Position, lieber Norbert.
Seine Vergangenheit reicht bis ins 14. Jahrhundert, es wurde 1970 gerettet und liebevoll restauriert, und ist heute ein vielbewundertes Kleinod spätmittelalterlicher Baukunst.
Über neue Wegweisungen, z.B. anstatt Nr. 10 hieß es bergan in Richtung Plittersdorf über den Kirchweg. Ein schmaler Pfad bis zum Ortsanfang von Plittersdorf.
Ein Panorama Blick auf der Höhe von Hürnig und weiter folgend über die Beschilderung Wald und Flur ging es in Richtung Lind.

Ein Gruß an die Wanderer und eine Mahnung an die offenen Feuerstellenbenutzer entfachten eine Diskussion über die anstehenden neuen Verordnungen. Was nicht in Ordnung war, das merkten wir auf den Wegen, die wurden zunehmend regelrecht Matschwege mit tiefen Spuren von Arbeitsfahrzeugen. Entweder frisch aufgeraut, bzw. planiert oder links und rechts tiefe Wasserrillen. So sollten Premium Wanderwege nicht aussehen, selbst wenn der Freundeskreis Sahrbachtal eine eigene Karte erstellt hat.
Am Sahrbacher Höhenweg zwischen Plittersdorf und Lind war dann auch die Mittagspause mit wohlverdienter erhöhter Sitzposition nach ca. 8,5 km fällig. Wenn schon, denn schon, keine Bank, aber ein Holzstapel ist ebenso gut für eine trockene Sitzposition.
Die plötzlich zu hörende Motorengräusche kamen näher und wie man sieht ließen sich drei Wanderfreunde davon nicht beeindrucken, die Blicke gingen jedoch immer wieder zurück zum Arbeitsgerät.
Der Sahrbacher Höhenweg ( 9 ) und der Ernschosser Weg ( 9 ) wurden als Wendepunkt der Wanderung eingeschlagen und immer bergab ging es zurück in das Sahrtal.
Noch einmal strahlender Sonnenschein genießen durch raschelndes Laub Stapfen, den Blätterteppich aufspüren, die vielen Farben, Formen und Strukturen des Waldes wahrnehmen, damit sind alle Kriterien erfüllt für einen schönen Wandertag.
Die Eifelstube wurde angesteuert. Leider ist am 15. Dezember wegen einer privaten Feier geschlossen sonst wäre hier schon ein Termin festgelegt worden. Im Oktober darf man doch schon an Weihnachtsfeier denken. Keine Gedanken brauchten wir uns über die Rechnung zu machen, Sponsoring vom Urlauber am Bodensee, der heutigen Wanderleitung.