Das
Schrumpftal, dort wo das Mittelgebirge der Eifel in das Tal der Mosel übergeht, liegt
das Maifeld, eine ganz eigene Landschaft im Vergleich zu ihren Nachbarn. Weite,
fruchtbare Felder bedecken wie ein Flickenteppich die sanft gewellten Hügel,
nur gelegentlich unterbrochen von Baumreihen, Hecken und kleinen, eingestreuten
Dörfern. So wie unser Künstlerdorf. Weithin sichtbar, auf dem höchsten dieser
Hügel, thront das historische Städtchen Münstermaifeld.
Ein Besuch am
frühen Morgen, mit Spaziergang zum Ausnüchtern nach einer tollen gelungenen
Weinprobe. Steht ein Besuch in der Stiftskirche des Ortes an. Das heute noch weithin sichtbare West Werk, ein markanter nach Westen
ausgerichteter, rund 34 Meter hoher Doppelturm beherrscht das Ortsbild.
Der aus dem 12. bis 13. Jahrhundert stammende
Kirchenbau im rheinischen Übergangsstil wird auch als
"Maifeldmünster" bezeichnet.
Ein Meisterwerk mittelalterlicher Holzschnitzkunst
ist das spätgotische Antwerpener Retabel, das als Hauptaltar den Chor
beherrscht. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Werk stand bis zu seiner
Instandsetzung 1932 im nördlichen Seitenchor.
Noch ein
Blick auf die abendliche Lokalität und weiter zu einer Wanderung nach Burg
Eltz. Wir die Alten Kennen diese von einer Banknote her, die für uns jedoch
nicht alltäglich war. Bei der dritten Banknotenserie der Deutschen Mark trug
die 500-DM-Banknote auf der Rückseite eine Abbildung der Burg Eltz.
Die Höhenburg
aus dem 12. Jahrhundert, liegt im Tal der Elz, die das Maifeld von der Vordereifel
trennt, auf 320 m ü. NN. Das Bauwerk gehört zu den bekanntesten Burgen
Deutschlands. Wie das Schloss Bürresheim und die Burg Lissingen ist es eine
jener Befestigungsanlagen in der Eifel, die niemals erobert werden konnten.
Nach der
Wanderung lockten eine Speisekarte mit außergewöhnlichen Kartoffelspezialitäten
und vielen saisonalen Gerichten, sowie frische Produkte aus dem Naturraum
Eifel, Wo?? In Loeffels Landhaus.
Alles aus der
Maifelder Landwirtschaft liefern die Partner und Produzenten der Regionalmarke
Eifel. Fleisch, Schinken und Wild findet sich auf der Speisekarte. Die Kräuter
aus eigenen Garten sowie Birnen und Äpfel von den eigenen Obstbäumen.
Die absolute
Besonderheit der Speisekarte ist das „Eifler Landhausschnitzel“. Hier werden
Spezialitäten wie Kalbsrücken, Zander, Hirschrücken und viele weitere, auch
vegetarische, Zutaten in frisch geriebene Maifelder Kartoffeln eingepackt und
in reinem Rapsöl knusprig braun gebraten. Ein sich immer lohnender Besuch, ohne
Vorbestellung sind keine Plätze frei. Das hat Eventmanagerin Marlis einfach
super organisiert, an dieser Stelle den besten Dank für die schönen Tage an der
Mosel. Wir sind überzeugt da wird noch lange von gesprochen.
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