Freitag, 24. Oktober 2014

Mörz, Münstermaifeld, Burg Eltz, Mörz.

Das Schrumpftal, dort wo das Mittelgebirge der Eifel in das Tal der Mosel übergeht, liegt das Maifeld, eine ganz eigene Landschaft im Vergleich zu ihren Nachbarn. Weite, fruchtbare Felder bedecken wie ein Flickenteppich die sanft gewellten Hügel, nur gelegentlich unterbrochen von Baumreihen, Hecken und kleinen, eingestreuten Dörfern. So wie unser Künstlerdorf. Weithin sichtbar, auf dem höchsten dieser Hügel, thront das historische Städtchen Münstermaifeld.
Ein Besuch am frühen Morgen, mit Spaziergang zum Ausnüchtern nach einer tollen gelungenen Weinprobe. Steht ein Besuch in der Stiftskirche des Ortes an. Das heute noch weithin sichtbare West Werk, ein markanter nach Westen ausgerichteter, rund 34 Meter hoher Doppelturm beherrscht das Ortsbild.
Der aus dem 12. bis 13. Jahrhundert stammende Kirchenbau im rheinischen Übergangsstil wird auch als "Maifeldmünster" bezeichnet.

Ein Meisterwerk mittelalterlicher Holzschnitzkunst ist das spätgotische Antwerpener Retabel, das als Hauptaltar den Chor beherrscht. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Werk stand bis zu seiner Instandsetzung 1932 im nördlichen Seitenchor.
Noch ein Blick auf die abendliche Lokalität und weiter zu einer Wanderung nach Burg Eltz. Wir die Alten Kennen diese von einer Banknote her, die für uns jedoch nicht alltäglich war. Bei der dritten Banknotenserie der Deutschen Mark trug die 500-DM-Banknote auf der Rückseite eine Abbildung der Burg Eltz.
Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert, liegt im Tal der Elz, die das Maifeld von der Vordereifel trennt, auf 320 m ü. NN. Das Bauwerk gehört zu den bekanntesten Burgen Deutschlands. Wie das Schloss Bürresheim und die Burg Lissingen ist es eine jener Befestigungsanlagen in der Eifel, die niemals erobert werden konnten.

Nach der Wanderung lockten eine Speisekarte mit außergewöhnlichen Kartoffelspezialitäten und vielen saisonalen Gerichten, sowie frische Produkte aus dem Naturraum Eifel, Wo?? In Loeffels Landhaus.
Alles aus der Maifelder Landwirtschaft liefern die Partner und Produzenten der Regionalmarke Eifel. Fleisch, Schinken und Wild findet sich auf der Speisekarte. Die Kräuter aus eigenen Garten sowie Birnen und Äpfel von den eigenen Obstbäumen.

Die absolute Besonderheit der Speisekarte ist das „Eifler Landhausschnitzel“. Hier werden Spezialitäten wie Kalbsrücken, Zander, Hirschrücken und viele weitere, auch vegetarische, Zutaten in frisch geriebene Maifelder Kartoffeln eingepackt und in reinem Rapsöl knusprig braun gebraten. Ein sich immer lohnender Besuch, ohne Vorbestellung sind keine Plätze frei. Das hat Eventmanagerin Marlis einfach super organisiert, an dieser Stelle den besten Dank für die schönen Tage an der Mosel. Wir sind überzeugt da wird noch lange von gesprochen.

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