Montag, 25. Februar 2019

Ripsdorf.


Auf historischen Wegen.
Brotpfad, Wachholderweg, Vierherrenstein, Römerstraße.

Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Karte Nummer 12. Blankenheim, Oberes Ahrtal.
Wanderkilometer 14,6 km.
Zeit 03:33 h.
Höhenmeter  267 hm.
Streckenführung: Weg Nr.37, Eifelsteig, Quellenpfad, Querfeldein.
Wetter: 4,0 Grad C morgens, Sonne, 16,2 Grad C Mittagssonne,
Wegcharakter: befestigte Wege, Wiesengrund, urige Pfade.
Im Nachgang geplante Streckenführung Ripsdorf

Wir starten am Wanderparkplatz direkt im Ort Ripsdorf gegenüber der Kirche. Noch ist das Parken kostenlos, die Installation eines Automaten ist kurz vor der Fertigstellung. Ob das einen Einfluss auf die neue Kompass App hatte ist nicht nachvollziehbar, jedenfalls hatte sich erst nach einer Stunde die Aufzeichnung bereit erklärt zu die Strecke zu dokumentieren
Am Ortseingang von Ahrmühle, Ostereier am Tannenbaum

Den Weg Nummer 37 folgend geht es zur Ripsdorfer Mühle. Wie so oft sind die Zeichen durch das neue Logo ersetzt und für Eifelvereinskarten Nutzer nicht hilfreich. Entlang des Schaafsbaches wird die Ahrmühle erreicht, Wo offensichtlich Weihnachten und Ostern zeitgleich gefeiert wird.
Höhenweg am Itzbach entlang hinter Ahrmühle

Am kleinen Itzbach entlang erreichen wir eine Motocroos Strecke. Wie auch immer steht Mailempfang im Display, und die Streckenführung wird dokumentiert. Neu in Gelb. Entlang an alten Grenzsteinen querfeldein geht es in Richtung Heidenkopf III. Ein sichtlich alter Wanderweg wird erreicht und auch die Erinnerung beim Berichterstatter ist da und sagt, hier habe mal mit meiner Frau gestanden beim Pilze sammeln.
An den alten Landesgrenzen Vierherrenstein alles im Schatten

So ist es auch möglich nicht am Vierherrenstein eine Pause im Schatten zu tätigen, sondern 100 Meter weiter ist eine Agrippastation mit allem Komfort bei herrlichem Sonnenschein, wenn das kein Grund ist ein Selfie zu schießen, wann dann.
Volle in der Februarsonne an der Agrippastrasse  unweit der Vierherrensteine

In Höhe des Reinertshof geht es bei alter Bezeichnung über den Quellenpfad am Bonnesbach entlang zur Anhöhe Griesheuel.
Blich auf Waldorf vom Griesheuel aus

Blick auf Hohe Acht und Nürburg vom Griesheuel aus

Blicke auf die Hohe Acht und Nürburg, das Geschrei von Kranichen, Ripsdorf in Sichtweite, eine Mail von einem Urlauber, da habt ihr heute wieder eine 1. Klasse Wanderung mit dem Präsidenten, mehr ist nicht zu berichten.

Montag, 18. Februar 2019

Wolfert.


Auf den Bergbaupfaden.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Karte Nummer 5. Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderkilometer 14,77 km.
Zeit 04:02 h.
Höhenmeter  407 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 4 bis auf Windparkhöhe, JH, Bergbaupfad, Eifelverein, und die dünnen schwarzen Striche der App.
Wetter: 12,5 Grad C, trocken, Sonne.
Wegcharakter: von allem etwas, befestigte Wege, urige Pfade, Wiesengrund.
Startpunkt Wolfert, Mittag Kamberg
Wir starten im Ort Wolfert. In unmittelbarer Nähe hieß es bis 1940 noch Glück Auf. Ein Tiefbaubergbau für Bleierze, seit 1993 ist ein Besuch möglich. Eine gute Stunde ist man in gebückter Haltung unterwegs, nicht jedermanns Sache.
Stollenausgang Schwalenbach
Die Grube Wohlfahrt liegt an einem rund 60km langen sogenannten Streifen mit Bleierzvorkommen, der sich von Bleialf bis nach Mechernich zieht.
Über Tage kann man den Spuren des Rescheider Bergbaus auf dem Bergbaupfad rund um die Grube Wohlfahrt folgen. Da diesmal keine Besichtigung geplant ist wird der Streckenverlauf dementsprechend verlängert, was bei dem herrlichen Wetter keine Frage ist.
Windpark Wittscheid Giescheid
Wir starten an der Kirche in Wolfert und gehen erst mal über den Wanderweg Nr. 4 in Richtung Zehntstelle, Giescheid auf 675 Meter Höhe. Ein Wartungsteam an den Windrädern gewehrt uns einen Einblick in die Röhre.
Kontrollpaneel
Zum Zeitpunkt wurden 180 KW erzeugt bei einer Windstärke von 6 m/sec. Die Anlage ist ausgelegt für 800 KW. Wir drosseln auch unsere Leistung nach dem Anstieg in Sparposition und bergab geht es zur Prethtalhütte.
Im Prethtalbach unterhalb von Schwalenbach

Durch das Tal des Prether Bach an der Oberprether Mühle wechseln wir den Weg auf die Schattenseite des Tals auf den Matthiasweg. Die massiven Brücken und die sogenannten Höckerlinien sind ein Überbleibsel des 2, Weltkrieges.
Höckerlinien weit hinter dem Westwall

Udenbrether Mühle
Die Udenbrether Mühle ist im Dornröschen Schlaf und am Schwalenbach stoßen wir auf einen Ausgang des Bergbaus. Da wir wieder auf der Sonnenseite der Täler waren wurde in Kamberg die Bank an der Bushaltestelle kurzer Hand so platziert das wir bei 12,5 Grad ein Sonnenbad nehmen konnten. Über den Schnorrenberg geht es im Bachtal des Bleibaches zurück zum Ausgangsort, eine Zick-Zack Wegführung kann in direkter Nähe des Baches auf schlammigen urigen Pfaden umgangen werden.

Sonntag, 17. Februar 2019

Gemünd.


Von Gemünd nach Morsbach, Vogelsang, über die Victor Neels Brücke.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Karte Nummer 5. Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderkilometer 14,4 km.
Zeit 04:04 h.
Höhenmeter  348 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 4/14 Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Wetter: morgens – 2 Grad C, mittags 18,0 Grad C, trocken, Sonne.
Wegcharakter: befestigte Wege.
Streckenverlauf für eine Wanderung mit Frühstück

Gemünd ist immer ein schöner Ort als Ausgangspunkt für eine Wanderung. Mit unseren Berlin Besuchern hat Vadder etwas ausgesucht was Geschichte vermittelt, und zur Abwechslung den Flachländern Höhenmeter bietet.
Erster Hinweis nach 3 Kilometer

Die Gäste, ausreichend Stärkung für die weitere Runde

In Nähe der Urft an der Kläranlage parken und über den Eifelsteig in Richtung Morsbach. Los geht es frühmorgens den das Frühstück ist geplant in einem alten Bauernkaffee in Morsbach. Mittwochs die Reservierung für Sonntag getätigt, so kann man die Eifeler Köstlichkeiten genießen.
Das zweite Etappenziel in Sichtweite

letzter Anstieg am Morsbach

Dem weiteren Streckenverlauf folgend am Eifelblick Modenhügel vorbei bis zum Eifelblick Kickley. Nach Überquerung des Morsbach ist das zweite Etappenziel die sogenannte Ordensburg Vogelsang in Sichtweite. Hier ist heute ein Zentrum der Nationalpark Verwaltung und es werden viele Führungen und Exponate angeboten. Zeit braucht man für die 172 Stufen des Turmes zu ersteigen. Offen von Mai bis Oktober.
Teilansicht der Anlage
Fackelträger am Sonnenwendplatz

Mosaik im Schwimmbad

Im unteren Bereich des 100 Hektar großen Geländes ist das Schwimmbad was auch öffentlich genutzt werden kann. Hier sind auch die typischen großen monumentalen Darstellungen von Menschen der damaligen Ideologie dargestellt.
Victor Neels Brücke

Die neue Victor Neels Brücke an der Urft bietet die Möglichkeit entlang der Urft ohne weitere Anstrengungen den Ort Gemünd zu erreichen. Wie es so schön heißt, nun geht es nur noch bergab. Die Victor-Neels-Brücke ist eine Stahl-Hängebrücke mit vier Seilen, die seit 2009 den Urftsee im Nationalpark Eifel überspannt. Ziel und Zweck des Brückenbaus war es, für Radfahrer und Wanderer eine Verbindung zu schaffen, um vom Urftseerandweg von Gemünd als auch von Rurberg kommend auf die Höhe jenseits des Sees zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang zu gelangen. Nach dem Krieg lagen Urftsee und Vogelsang im Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes Vogelsang und waren nicht öffentlich zugänglich.
An den Schweizer Bergen
Sonnenanbeter

An den Schweizer Bergen vorbei ist es Zeit mal die Außentemperatur zu checken sage und schreibe stellen sich 18 Grad C ein, da ist ein Sonnenbad angenehm.

Montag, 11. Februar 2019

Hergarten.


Am Tor zum Nationalpark Eifel.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Karte Nummer 5. Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderkilometer 10,6 km.
Zeit 02:58 h.
Höhenmeter  205 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 9 und 5. Alte Bezeichnung A2,A1,A4.
Wetter: 4,5 Grad C, bedeckt, trocken.
Wegcharakter: befestigte Wege, schlammig, Wiesengrund.
Wegführung Hergartener Wald Startpunkt Hoher Schirm Ortseingang

Wir starten am Wanderparkplatz im Ort Hergarten am Parkplatz Hoher Schirm an der K 25. Wann und wie oft hier eine Tour begann die Meinungen waren vielseitig. Somit werden Wetten abgeschlossen und eine davon hatte der Berichterstatter verloren. Somit ist nächste Woche ein Kaffee fällig.
Informationstafel Nationalpark Eifel

Die Gruppe Best Ager ist wieder unterwegs. Eine Zielgruppe von Personen im Marketing mit einem Lebensalter von über 50.
Unklar ist ob die Zeit der besten Jahre bereits weit vorher war, oder mit der Pensionierung und dem damit meist verbundenen Freizeitstress endet.
6 Augen sehen besser als Zwei ohne Brille

Die alten Wegkennzeichen sind auch auf der Informationstafel vorhanden, alt und neu wechselt, da ist mal ein Blick auf die Karte von Nöten. Die Kompass App ist mit der neuen Kennung wohl die aktuellste Version. Es geht in Richtung Heimbach und die Forstwirtschaft hat hier viele Wege massiv verunstaltet.
Am Wanderweg Nummer 9 nach der Abzweigung zur Sandgrube

Oberhalb von Heimbach ist in einer Schutzhütte eine Erholungspause angesagt und gut 2/3 der Strecke zurückgelegt. Noch einen Wildwechsel von drei Jungtieren beobachten und dann heißt es auch schon, wo gehen wir Kaffee trinken.
Pflege der Ausrüstung

Das Schuhwerk reinigen für den nächsten Einsatz und dann heißt es viele Wege führen nach Kommern, ein Grund mal wieder die leckere Eissplittertorte bei Quasten zu genießen.

Montag, 4. Februar 2019

Mühlheim.


Schneewanderung im Waldgebiet Mürel.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Karte Nummer 5. Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderkilometer 15,4 km.
Zeit 04:09 h.
Höhenmeter  238 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 5.
Wetter: Um die Null Grad, Schnee, trocken, Sonne.
Wegcharakter: Schnee in unterschiedlicher Höhe, von festgefahren und glatt, bis Schuhtief.
Streckenführung Start an den Forstwalder Stuben

Wir starten am Rastplatz Forstwalder Stube an der B 51, auch Mülheimer Haus benannt nach dem Ort jenseits der Bundesstraße kurz vor Blankenheim. Das Waldgebiet hat die Bezeichnung Mürel und die Fläche ist auf über 500 Meter Höhe, gut ausgesucht, Schnee ohne Ende auf der gesamten Wanderstrecke.
Forstwalder Stube Rastplatz für Fernfahrer und Wanderer

Teilweise im Gleichschritt hintereinander durch ca. 20 cm Schnee geht es entlang des Genfbaches in unmittelbarer Nähe der Autobahn, den Schlenker zur Wildbrücke lassen wir aus zu viele Kameras und Betretungsverbot.
Wegweisung an der Schutzhütte Quellenpfad, Tiergartentunnelweg, Sonnenalle

Wie hier abgebildet sind die Hinweisschilder rar, nur für die Radler ist eine ausreichende Kennung da. So können wir nur erahnen wir der Untergrund beschaffen ist. Heute heißt es aufpassen Glätte und in der Spur bleiben die durch Forstfahrzeuge vorhanden sind.
Im Gleichschritt Schnee Schuhtief

Mit dem Laserscan aus der Luft wurde vor Jahren der Streckenverlauf der alten römischen Agrippastraße ausfindig gemacht. Die wird auch von uns teilweise frequentiert. Dabei erreichen die Signale den Waldboden, sodass nach Ausblenden der Bäume ein Relief der Geländeoberfläche entsteht. Auf diese Weise zeichnete sich ein rund zwei Kilometer langer Trassenabschnitt der Agrippastraße ab, der geradewegs nach Süden verlief.
Ahekapelle
Die Landschaft abseits des Weges

Der Jakobsweg ist ausreichend beschildert und führt zur Ahekappelle. Die lassen wir rechts liegen und folgen nun dem Weg Nummer 4 und 5 bis zur Schutzhütte an der Kreuzung Quellenpfad, Tiergartentunnel und Sonnenweg.
Wildsalami mit Trüffel von der Grünen Woche macht die Runde und die Erinnerung das im Dezember 2005 hier für den Berichterstatter die erste Tour Leitung auf dem Tiergartentunnelweg war und diese Hütte ebenfalls als Pausenort diente.
Im Dezember 2005 mit 4 Personen

Über den Sonnenweg geht es zurück zum Startpunkt. Dank der vielen Schneemassen sind Schuhe und Hose sauber geblieben. Wie sagt man, 1.Klasse Tour.