Sonntag, 31. August 2008

Schon wieder 50 Jahre.

Da ist doch schon wieder die 50 mit goldener Umrandung zu sehen. Aber diesmal in Kierberg.
50 Jahre Dorfgemeinschaft in Kierberg. Kirmes ist angesagt, und diesmal mit großem Festzelt. Vorab, leider die Kamera nicht dabei. Dafür aber viele alte Freunde getroffen. Am Samstag muss wohl die Höhle los gewesen sein, nach einer Auskunft von Jürgen, der am Sonntagmorgen schon mit dem Rucksack bei uns vorbei kam, und ich dachte der wird doch den Montag nicht verwechselt haben. Er und Lilo sind in Kierberg stark arrangiert. Bei schöner Musik von den Heider Bergsee Musikanten haben wir dann Bruni, Ingrid und Ich Rievkooche, Bratwurst, und Schwenkbraten mit Reissdorf Kölsch genossen. Alte Freunde fanden sich ein, und die Kalkulation, kaufe ich noch Biermarken ja oder nein wurde eine Frage wie lange bleiben wir. Da kam dann noch eine Frau W. und legte ihre ganzen Marken auf unseren Tisch. Helmut, Franz, Marion und meine Person schauen uns an und überlegen wann gehen wir nach Hause. Siegerehrung des Motor-Oldtimerclub noch ein Bier mit einem Gastromen des Biergarten von Kaiserbahnhof, den ein oder anderen Bekannten grüßen und dann Feierabend. War eine lange Woche, Geburtstag bei Marion, Goldhochzeit, Kirmes in Kierberg. Morgen wird gewandert.

Blitzlichtgewitter.

Golden wie die Abendsonne, dementsprechend groß ist der Menschenauflauf, nicht nur wegen des Bekanntheitsgrads, sondern auch vor allem durch ihre uneingeschränkte Hilfsbereitschaft, und 50 Jahre ist schon eine stolze Leistung. Kamm hatte Maria und Heinz das Rosenspalier in der Kirche durchschritten, wurde die vielen Kameras startklar gemacht und jeder wollte ein Bild von beiden erhaschen.
Die Gratulanten hatten alle Mühe beiden die besten Wünsche zu übermitteln. Wollte man ein Foto machen waren immer wieder Köpfe oder Blumen mit auf dem Bild, ließen sich nicht vermeiden. Es war ein regelrechtes Blitzlichtgewitter, was da auf beide niederprasselte. Es dauerte schon eine Zeit bis das Hochzeitsauto eine 2 CV Ente das Paar zum Schützenheim fahren konnte.
Eine große Schar Gäste aus Nah und Fern fand sich dort ein und erlebte einen wunderschönen Abend. Nicht nur ein Spanferkel wurde geopfert, sondern durch fleißige Hände auch eine Menge an Kölsch verteilt. Die vielen Gruppen in denen beide ihre langjährigen Freizeitaktivitäten verbrachten, hatten ein volles Programm auf die Beine gestellt. Eine Dia-Schau, präsentiert nach dem neusten Stand der Technik, ließ die 50 Jahre im Sekundentakt vorüberziehen. Enkelin Franka mit Freundinnen, machte den Auftakt und präsentierte uns einen Hipp Hopp Tanz, kam nicht an einer Zugabe vorbei. Begleitet von Gitarren brachten die Pfadfinderfreunde einige Lieder zum Besten. Bei einer Parodie der Capri-Fischer mit dem Refrain Bella, Bella Marie, hatte Maria ein freudestrahlendes Gesicht. Verwandte,

und Freunde des Pfarrkreises hatten bei ihren Sketchen die Lacher auf ihrer Seite. Ein Feuerwerk bei Einbruch der Dunkelheit und viele Lichtballons stiegen in den sommerlichen Himmel. Bis weit nach Mitternacht wurde gefeiert, und auch schon überlegt wer ist der Nächste im Bunde.

Dienstag, 26. August 2008

Spessart im Brohltal. Auf der Suche nach den Sendern auf dem Schöneberg.

Dieter hatte diesmal das Sagen und der Start war in Spessart, nicht im Odenwald, sondern im Brohltal. Ein kleiner Ort nicht weit von der Brohlbachquelle.
Die sonst weithin sichtbaren Sendetürme auf dem Schöneberg sollten erstürmt werden. Tiefhängenden Wolken lassen den Standort erahnen. Ich wurde mehrmals darauf hingewiesen, dass die Sender nicht auf dem Schellkopf stehen. Die Sender haben die Aufgabe unsere Handyaktivitäten zu unterstützen.
Nachdem das erste Ziel erreicht war, immer am Zaun entlang und doch Abstand halten, hieß es immer gerade aus.
Nach gut einer Stunde stehen wir dann an einer Weggabelung wo sich die Frage ergab, wo sind wir. Wer das Sagen hat trägt die Verantwortung und Dieter bestimmt, wir gehen ins Tal. Herbert, Jürgen, Norbert und Ich, wie gelernt, folgten den Anweisungen. Das hatten wir aber dann später in Lederbach mal umgekehrt. Bei meiner Wanderkarte von 2003 war eh schon längst der Kartenrand erreicht. Die 1996 er Ausgabe von Dieter schien da doch weiter zu gehen. An einem Forsthaus mitten in der Pampa ist dann nach einigen Diskussionen die Sandortbestimmung erledigt. Von einem Waldarbeiter bekommen wir dann auch die Information, dass die Wegzeichen von den Förstern nicht gepflegt werden, wegen des Wildbestandes. Zur Mittagspause gibt’s Kuchen von Norbert und einen Aperitif von Jürgen. Dann hieß es jetzt erst recht, steil an, gut für die lahmen Knochen, schwitzen, und querfeldein in Richtung Lederbach.
An der großen Karte in der Ortsmitte haben wir dann einstimmig die weitere Wanderrichtung durchgeboxt.

Am Ortsrand lief uns ein Frischling über die Strasse und versteckte sich im Gebüsch.
Durch ein weitläufiges Tal ging’s dann fast wie auf der Flucht zum Ausgangspunkt. Der Cafehaus Spezialist lotste uns nach Niederzissen, denkste, Ruhetag. Da wurde dann in Pingsdorf noch die Eisdiele angesteuert. Wir haben viel erzählt und gescherzt, der Navigator Wolfgang wurde vermisst, und unter dem Vorwand den schnellen Schritt bei den Montagswanderungen etwas zu reduzieren, wollen sich zwei alte Mitwanderer ( Franz und Heinz ) uns wieder anschließen. So eine Info von Dieter. Die nächste Tour sucht dann Herbert aus. Norbert geht nach Santiago auf dem Pilgerweg und wird uns dann mit einem Heiligenschein demnächst vorne weg gehen. Wie sonst der Navigator vom RWE.

Sonntag, 24. August 2008

Bayrischer Abend im Bergischen Land.

Schmitzhöhe, schon gehört, ein Dorf, eine Kirche, eine Schule, eine Bank und einen kleinen Supermarkt. Was gibt es sonst noch zu erfahren. Zwischen grünen Tälern und bewaldeten Hügeln, mit Bächen und Flüssen durchzogen, nicht weit vom Rhein liegt das Bergische Land. Im 11.Jahrhundert wanderten hier die Grafen von Berg ein, und im 19 Jahrhundert Bille und Fips.

Der Freundeskreis der Pfadfinder hatte zu einer Singerrunde ins Bergische eingeladen. Die Gastgeber hatten mal wieder alle Register der kulinarischen Möglichkeiten am Lagerfeuer gezogen. Begleitet von 3 Gitarren wurden beim Einbruch der Dunkelheit die Lieder aus dem selbst gestalteten Liederbuch
von A bis Z, für jeden einen Wunsch frei, gesungen.

Die große Pfanne mit den zubereiteten mexikanischen Kartoffeln brauchte gar nicht so lange über dem Schwenkgrill zu verweilen, der lecker gewürzte Leberkäse war schnell aufgeschnitten, und die Salate auf dem Buffett waren in ihrer Vielzahl nur durch kleinere Kostproben zu bewältigen. Da Hans ( Fips ) noch Spiegeleier mit Ananas und Käse brutzelte, war ein reges Treiben unter dem Pentagon mit Feuerstelle angesagt. Der zuvor kurze Starkregen hatte sich verzogen und in der Ferne verschwand die Sonne, dies sollte für die Zeltübernachtungen ein gutes Omen sein, eine trockene Nacht zu verbringen.


Besten Dank an die Gastgeber, war ein rundum gelungener schöner Abend am vorletzten Augustwochenende mit leicht herbstlichen Temperaturen, schließlich ist man hier im Grünen auf 200 Höhenmeter, kurz unterhalb der Schneefallgrenze.


Dienstag, 19. August 2008

Ohne Umwege zur Kaffeetafel, dem war leider nicht so.

Das war mein Plan,denkste,den Start- und Zielpunkt der Montagswanderung hatte ich am Cafe Maus ausgesucht, damit man ohne Umwege zur Kaffeetafel konnte. Das Internet hatte keinen Hinweis auf die Öffnungszeiten, leider Mo.-Di. geschlossen. Dabei war die Homepage so vielversprechend. Wie zum Beispiel, die prächtigen Waldwege, ohne lästige Steigungen, führen durch eine abwechslungsreiche, stille Landschaft, die dem Naturfreund alles bietet, was er sich wünscht. Wir liegen in einem Naturschutzgebiet mit wildwachsenden Orchideen, Kuhschellen und Enzian. In der näheren Umgebung befindet sich ein Wachholderschutzgebiet. Auto abstellen und los.
Dem Wanderweg Nr.7 folgend erreichen wir die Schutzhütte am Brotpfad. Ein kleiner Umweg, durch ignorieren des Wegzeichens verfolgte mich noch lange. Die Wanderkarte hatte da eine andere Interpretation.
Die Verschnaufpause an der Hütte zum Brotpfad wird genutzt zur Inspektion der selbigen und einen nochmaligem Vergleich der dort befindlichen Wanderkarte. Die Hütte beherbergt alles was ein Wanderer braucht, vom erste Hilfe Kasten bis zum Klopapier. Aus Datenschutzgründen verzichten wir auf einen Eintrag ins Hüttenbuch. Über den Weg Nr. 6a auf ca. 500m Höhe hat man einen schönen Panoramablick bis zum Erreichen des Ahrtal. Hier gingen wir dann das langgezogene Schaafbachtal entlang. Da hatte wohl einer Rittersporn Samen verteilt, oder ist das doch Enzian, die Fülle der blauen Blumen wollte nicht abreißen. An der Ripsdorfer Mühle war die Mittagspausenzeit erreicht.
Zwei Bänke standen uns Dieter, Herbert, Jürgen, Gerd, und Norbert zur Verfügung. Eine SMS aus der Schweiz mit lieben Grüßen an alle erreicht uns von Wolfgang. Zwei Damen kreuzen auf und wissen definitiv nicht wo sie sind. Das Angebot auf die Karte zu schauen wurde angenommen, aber nach dem Sie dreimal auf der gleichen Stelle auskamen, hatten die absolut keinen Bock mehr weiter zu wandern. Die Frage nach einem Handy war schnell erledigt. Wir hatten unseren Spaß.
Leicht ansteigend am Eichholzbach entlang, der Bezeichnung 10 und 12, erreichen wir ein ND Düwelsteen. Ein riesiger Buntsandstein der auch von Eichendorff Felsen genannt wird. Die Entzifferung der Inschrift ist nicht so einfach, weil die Witterung ihre Spuren hinterlassen hat. Nach 4.0h erreichen wir das Ziel, das könnte auch eine Wanderung für die Frauen sein. Ein Eifeler Kaffeehaus Experte meinte dann lapidar, das ausgesuchte Kaffee in Blankenheim ist dritte Wahl, wir werden ihn wohl mal dazu Verdonnern einen Montag zu organisieren. Wenn der sich auch erst mal auf den Pilgerpfad konzentrieren will, so kann man sagen : Kommt Zeit Kommt Rat, oder Nie verzagt nach altem Brot wird auch gefragt. Dieter will uns nächste Woche den Schellkopf näherbringen, auf ins Brohltal.

Sonntag, 17. August 2008

Bevölkerungsdichte auf engstem Raum.

Große Geburtstagsfete, Ria wurde 40, und viele fanden sich ein. Dem Wetter trotzen mit einem Großzelt über den ganzen Garten, aber in dieser Mondfinsternisnacht war das nicht nötig.
Es blieb trocken, aber nur beim Wetter. Für die trockenen Kehlen gab es Reissdorf vom Fass, Bowle, Wasser und reichlich Sekt. Die Gastgeberin und der Gastgeber waren bei diesem Andrang gut beschäftigt. Immer wieder hörte man es hat geklingelt. Das reichhaltige Buffett traute sich so recht keiner zu eröffnen, da hatte ich mich dann freiwillig gemeldet. Braten und Salate reichlich und lecker, da kann man doch glatt zweimal zulangen. Das einige Gäste auf den letzten Drücker abgesagt hatten, scheint bei der heutigen Jugend üblich.
Die Freiluftveranstaltung war trotzdem gut besucht. Der Kater Bruno konnte sich nur mühsam einen Weg suchen und verschwand dann aber auch wieder schnell. Gut essen und trinken, und so haben wir dann auch die Jugend alleine gelassen. Nochmals herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag, der rein statistisch noch mal stattfinden kann.

Samstag, 16. August 2008

Du könntest mal, es wird Zeit, oder soll ich das machen.

Diese Worte hatte ich in letzter Zeit öfter zu hören bekommen. Die Frage war immer soll die Garage noch mal gestrichen werden oder fällt sie einem Abriss zum Opfer. Den ganzen freien Blick in den Garten versperrt sie. Da ist aber auch die Erinnerung, dass der letzte Anstrich wohl vor über 40 Jahren war. Da die Pänz die Garage nicht mehr nutzen und der Stellplatz im Carport ausreicht, ist das da sein jetzt auf Gartengeräte beschränkt. Da werden wir wohl demnächst doch mal eine kleinere Blockhütte in die linke Gartenhälfte stellen. Ein neuer Anstrich zu nächst mal von den Seiten die man direkt sieht, den Rest kann man erst gestalten wenn Kiwi und Wein abgeerntet sind. Da bot es sich an das Hausvordach auch mal von der Unterseite zu streichen, hier kamen noch alte Kabel aus dem Hausbau 33 zum Vorschein. Das schöne Sommerwetter trug dann schnell zum Trocknen der Farbe bei. Ruhe im Haus. Versprechen vor der Berlinreise einglöst.

Dienstag, 12. August 2008

Genießen Sie ihr Getränk in aller Ruhe, auch wenn es Ihnen gerade mit ca. 750 km/h serviert wurde.

Da kann man nicht nein sagen, ein Prosecco, und schon ist man wieder in Köln. So schnell können die Tage vergehen. Berlin weint, meinte Michael und da hatte der nicht unrecht. Regen war angesagt. Die schönen Sonntage sind vorbei und wir müssen wieder in den Erstwohnsitz. Reihe Nummer 1 im neuen Airbus, leider an der falschen Stelle, den bei den Sitzen D-F ist noch eine Trennwand vorhanden, muss man sich merken, das nächste mal A-C buchen. Da hat man die größte Beinfreiheit und sieht immer in die lächelnden Gesichter der Stewardessen. In der Achtuhr dreißig Maschine ist Business angesagt, hier noch schnell ein Telefonat, oder den Lab an. Vorteile haben dann Langzeiturlauber, die Koffer sind schnell am Band. Die Spreewaldgurken und ein Pfirsichlikör hatten die Reise gut überstanden. Der Chauffeur war auch schon da, und so ist man zum 2.ten Frühstück in Köln. Den letzten Blogger schreiben und dann kann man auch schon wieder die Angebote im Netz sehen.

Montag, 11. August 2008

Von Köpenick zum Müggelsee.

Sonnenschein und leichte Bewölkung machten den vorerst letzten Tag in Berlin zum Wandertag, vor allem weil Montag ist. Wo sich Spree und Dahme vereinen, liegt Köpenick mit seiner sehenswerten Altstadt und dem aufwändig restaurierten Schloss. Von hier führt ein schöner Wanderweg am Ufer der Müggelspree zum Müggelsee. So ist die Beschreibung im Buch „Wandern kompakt Berlin und Umgebung“.
Hier sind 30 Wanderungen beschrieben und einige davon hatten wir schon hinter uns. Bei diesem Wetter raus in die Natur, und doch mal den
Hauptmann von Köpenick besuchen. Ab Jannowitzbrücke mit der S-Bahn bis Köpenick. Nach 30 Min. hatte man das Rathaus erreicht. Ein obligatorisches Foto und ein Blick in das Schloss ist ein Muss. Das Rathaus ist in märkischer Backsteingotik mit fünfteiligem Ziergiebel und Turm, erbaut 1901-1904.
Wir alle kennen die Geschichte oder den Film. Für seinen Coup hatte sich Voigt aus bei verschiedenen Trödlern erworbenen Teilen die Uniform eines Hauptmanns zusammengestellt. In dieser Verkleidung hielt er am 16. Oktober 1906 im Westen Berlins mittags zur Zeit des
Wachwechsels auf der Straße willkürlich zwei Trupps mit Gardesoldaten an, unterstellte zehn Mann unter Hinweis auf eine gefälschte Kabinettsorder „auf allerhöchsten Befehl“ seinem Kommando und fuhr mit ihnen in der Stadtbahn nach Köpenick, da es ihm, wie er den Soldaten erklärte, nicht möglich gewesen sei, „Kraftwagen zu requirieren“. Bei einem Zwischenhalt ließ er den Männern Bier ausgeben und nach der Ankunft auf dem Bahnhof in Köpenick, wo er jedem Soldaten noch eine Mark übergab, besetzte er mit ihnen das Rathaus der damals noch nicht zu Berlin eingemeindeten Stadt.
Ohne die Stadtkasse wandern wir weiter über die lange Wendenschloßstraße. Am Ende erreicht man das Ufer der Müggelspree. Ein schöner Weg mit Laubgehölzen durchmischt, Birken, Ahornen, Eichen und Akazien lösen sich ab. Sobald man Friedrichshagen nach 1.5Stunden erreichte ging’s durch einen Tunnel unter der Spree in die Flaniermeile des Berliner Südostens, die Bölschestraße, eine breite Allee mit eingeschossiger Bebauung und vielen Geschäften in den Privathäusern. Nach 2 Stunden fuhren wir zurück zum Alex. Mit dem Tagesticket mal kurz auf dem Platz verweilen, Bruni kauft ein, ich genehmige mir einen Eiskaffee. Wieder zum Alex Richtung Hackescher Markt, für Dieter 2 Ampelmännchen besorgen. Noch mal kurz Unter den Linden flanieren und dann mit der U-Bahn, Stadion Französ. Strasse bis Kochstrasse zur Kaffeezeit pünktlich zu Hause.

Sonntag, 10. August 2008

Ab in den Süden Berlins, 10. Spreewälder Gurkentag in Golßen.

Der etwas dunkle Himmel in Berlin konnte die Vorfreude auf einen Ausflug in den Süden nicht vermiesen. Nach dem traditionellem Sektfrühstück mit dem Diesel Golf ab in den Süden.

Die Bewölkung reißt auf und der Besuch in Golßen kann ohne Regenschutz durchgeführt werden. Die Kleinstadt Golßen wird für ein Wochenende zum Schaufenster für regionale und Brandenburger Spezialitäten, traditionelles Handwerk und kulturelle Vielfalt im Spreewald, ein deutsch-sorbisches Siedlungsgebiet. Das bunte Markttreiben präsentiert sich in einem kleinen Dorf vor allem mit Spreewälder-Gurken, und einem jährlich neuem Königspaar. Brauchtum und Handwerkstechniken sind auf engstem Raum beieinander.



Auf zwei Bühnen wurde dann Musik Show und Tanz gesponsert von Antenne Brandenburg dargeboten.Vor der Dorfeinfahrt regelt die örtliche Feuerwehr den Verkehr, und auf einer großen abgemähten Wiese finden sich die für uns nicht so bekannten Autonummern ein. EE,TF,LDS, und siehe hier und da EU oder SU. Der Bummel durch das bunte Treiben wird mit Probierköstlichkeiten zu Erlebnis. Gurken, Gurken, und nochmals Gurken. Einige Schnäpschen sind auch nicht zu verachten. Was kann man im Flieger mitnehmen muss man abwägen. Ein Glas Gurken und ein Pfirsichlikör ist dann schnell entschieden.

Da wird auch noch der Wunsch eines einzelnen Herrn berücksichtigt und die Heimreise über die Karl-Marx-Allee zum Frankfurter Tor eingeleitet. Die Bauweise im sowjetischen Zuckerbäckerstil muss im Bild festgehalten werden. Auf dieser langen Strasse war in der letzten Woche die Berliner Bierbörse. Leider setzt nun leichter Nieselregen ein, da wollen wir doch morgen am Müggelsee wandern und das Rathaus von Köpenick erobern. Mal sehen.

Samstag, 9. August 2008

Spandau, RBB, Mongolei, und das alles an einem Tag.

Was wie wo hatten wir in Berlin noch nicht gesehen, keine Frage, da hatte ich mich als Kenner bereit erklärt die Besitzer der Ferienwohnung mal nach Spandau zu entführen. Mit der U-Bahn bis Spandau Zitadelle und dann im Julisturm die Führung beginnen. Einige dunkle Wolken verziehen sich zwischendurch, und so kann der Rundgang nach der Info im Gebäude beginnen.

Die Zitadelle Spandau gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Ortsteils Spandau im gleichnamigen Bezirk, der bis zur Schaffung Groß-Berlins im Jahr 1920 eine eigenständige Stadt war. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer.

Der Juliusturm, eines der Wahrzeichen Spandaus, ist 30 Meter hoch. Auf seine Spitze führt die berühmte Wendeltreppe, die 1964 nach dem Vorbild der neugotischen Treppe von 1843 rekonstruiert wurde. Wenn man die 145 Stufen erklommen hat, bietet sich ein Rundblick über Spandau und Umgebung, bis nach Tegel, zur Berliner Innenstadt und zum Grunewald. Die Zeit der Erbauung ist unbekannt. Nach dem Baubefund gehört das Baumaterial des Sockels dem 13. Jahrhundert an. Die Mauerstärke beträgt im Sockelgeschoss 3,60 m und im Obergeschoss 2,30 m. Den Zinnenkranz, ein Zeugnis der deutschen Romantik, entwarf Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1838.

Zurück durch die alte Innenstadt über den Wochenmarkt wollten wir zum RBB. Da kauften wir dann noch einen Korb Pfifferlinge für vielleicht abends zu essen, aber da hatten die Gastgeber etwas anderes vor.
Mit der U-Bahn zum Theodor Heuss Platz und dann einen Besuch Beim RBB mit einem Einblick hinter die Kulissen. Eine informative Führung die besonders in den Hörstudios und dem großen Sendesaal die Aufmerksamkeit der Gruppe fesselte. Gelochte, dicker gepolsterte Stühle im Studio für Aufnahmen von Konzerten, mehrere Bodenbeläge im Hörspielsaal. Eine Vielseitigkeit der Technik wurde uns geboten. Die 1.5 Stunden Führung ging nicht sang und klanglos vorbei. Sehr informativ.

Jetzt aber zu den Mongolen. 9 verschiedene Soßen mit einer diversen Auswahl an Fisch, Fleisch und Gemüse wurden beim Live Kochen kreiert. Wer was und wie oft den Weg zum Buffett eingeschlagen hat war dann nach zwei Stunden auch nicht mehr so wichtig. Die vielfältigen Angebote konnte man nur mit kleinen Portionen austesten. Zum guten Schluss noch einen Pflaumenwein und dann ab zur nächsten Haltestelle der BVG. Den Weg nach Hause sollte man wohl zu Fuß machen, aber die 7 Kilometer durch die Stadt hatten wir dann doch Dank der Gruppentageskarte anders gewählt. Obwohl der Wettergott nichts dagegen gehabt hätte. Morgen geht’s in den Spreewald.

Freitag, 8. August 2008

Orient in der Maybachstrasse und Shopping im Alexa.

Morgenstunde hat Gold im Munde. Früh um 10:00 machten wir uns auf zum Orient in der Maybachstrasse. Dort ist mittlerweile auch in Stadtführer der Tipp zum Besuch erwähnt. Überwiegend türkische Händler schlagen hier dienstags und freitags ihre Stände auf.

Eine interessante Straßenwerbung hat es mir angetan, wen sollten die damit meinen???

Wir versorgen uns mit orientalischen Köstlichkeiten die wir gegen Abend auf dem Balkon genießen werden. Frühmorgens ist das Treiben noch nicht so hektisch wie kurz vor Schluss um 18:30. Schon erlebt, man hört dann nur noch alles 1 Euro. Wir versuchten alles im überfülltem Kühlschrank unterzubringen, geht so gerade noch. Weil samstags und sonntags Brunch angesagt ist.

Noch mal in das Großstadtleben stürzen und Shopping im Alexa machen ein Neues Einkaufszentrum im Osten. Ein Fassadenkletterer am Park Inn war sich seiner Aufmerksamkeit sicher, oder war es doch nur eine Puppe, es schauten viele nach oben. Durch einige Regentropfen gestört, essen wir eine Currywurst bei Pawaslik lecker und scharf. Ein kurzer Besuch im Roten Rathaus und sehen wer sich als letzter ins Goldene Buch eingetragen hat. Obama
war letzte Woche da. Herbert und Ich hatten die Möglichkeit im Juni eine Führung unter dem Thema BB (besondere Beziehung )zu erleben. Wir konnten nun leider nur die allgemeinen der Offentlichkeit zugänglichen Räumlichkeiten sehen. Den Aqua Dom im Radission Hotel in Augenschein nehmen und eine Verschnaufpause einlegen.
Die Arme auf den Schultern von zwei Damen legen und dem Trubel am alten Dom und Lustgarten wahrnehmen. Heute werde ich dann mal die Digitalen Eindrücke abspeichern und die Bloggerpflege in Angriff nehmen. Den ganzen Tag auf den Beinen freuen wir uns auf den Orientabend auf dem Balkon. Die vielseitigen Sorten Brot und Käse, Oliven und Obst, Berliner Weiße, und Rotkelschen werden verputzt.Morgen geht’s zum RBB.

Berlins beliebteste Schiffstour und das Ende eines Parlamentsgebäudes.

Bei so einem Wetter, wolkenloser Himmel und fast schon zu heiß, suchen wir Abkühlung auf dem Wasser. Berlins Wasserwege bieten die einzigartige Möglichkeit, die Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten von Wasser aus zu betrachten.

Die ca. 3,5 - Stunden Rundfahrt, in der Woche mit Seniorentarif, geht im großen Kreis von 26 km vorbei an historischen und modernen Bauten, durch das Regierungsviertel, dreimal durch Schleusen, und dazu noch ein guter Service so kann man den Tag beginnen. Bei 64 Brücken heißt es immer wieder Köpfe einziehen sonst gibt’s blaue Flecken. Im Regierungsviertel ist dann Schiffsverkehr wie bei Rhein in Flammen. Die höchsten Schleusenwerte waren dann am Mühlendamm mit 1,50 meter. Eine schöne Fahrt mit vielen Erläuterungen und Anektoden aus dem Berliner Leben werden durch das Personal mitgeteilt.


Das war einmal der Ost-Berliner „Palast der Republik“ Nun können Berlin-Touris die noch vorhandenen Treppenhäuser sehen, das ehemaligen Gebäudes der DDR-Volkskammer. Der ab 1973 errichtete und am 23. April eröffnete Gebäudekomplex, im Volksmund auch wegen seiner üppigen Innenbeleuchtung „Erichs ( Honeckers ) Lampenladen“ genannt, war 1990 geschlossen worden, um eine Asbest-Sanierung vorzunehmen. Später wurde der Abriss beschlossen. Es wird davon ausgegangen, dass die komplette Demontage im Februar 2009 abgeschlossen sein wird. Die stadtplanerische Entwicklung des Berliner Schlossplatzes ist aufgrund seiner zentralen Lage und der geschichtlichen Bedeutung von Schloss und Palast seit der Wiedervereinigung Gegenstand intensiver Diskussionen.
Wir hatten dann nicht lange diskutiert und ich habe Bruni davon überzeugt die Bernauer Strasse zu besuchen. Nach 2 Stunden kreuz und quer durch den Osten wurde das Dokumentationscenter erreicht. Über eine Aussichtsplattform hat man einen Blick auf die alten Grenzanlagen. Im Center kann man sich über den Ablauf des Mauerbaus informieren. Die moderne Kommunikation signalisierte den Wunsch einen Flammkuchen bei Russen in der Friedrichstrasse zum Abendausklang zu genießen. Viele Leute unterwegs, es ist halt Sommer. Das erste Krusevice lief runter wie Öl. Zum Glück steht in der Wohnung eine reichliche Auswahl der verschiedensten Biersorten zu Verfügung. Michael mußte noch einen Abendtermin wahrnehmen. Eine Sendung in ZDF Reporter und dreimal darf man Raten wo der sogenannte Chatroom zu finden ist.

Kunterbunt zum langen Wochenende nach Berlin.

Der Privat Chauffeur, Herbert,kommt pünktlich zur Fahrt nach Köln-Bonn im frisch gewienertem Fahrzeug. An einer Hand kann ich nicht mehr abzählen wie oft wir die größte Stadt Deutschlands besuchen.
Der kunterbunte Flieger war im Schnelldurchlauf in Berlin, super pünktlich hob er ab, und in 50 Minuten waren wir da. Der BSR Transfer hatte leichte Verspätung, was wir mit einem Kaffee auf der Terrasse des Flughafen Schönefeld überbrückt haben. Nicht viel los hier, aber das soll sich ja 2010 ändern. Die neue Autobahn ist fertig und so ist man noch schneller in der Ferienwohnung. Urlaub, Ferien, Erholen, also nichts wie hin um die Ecke zum Italiener. Nach einem GfP, ( Grappa für Papa ) und scharfer Pizza lassen wir den Abend auf Balkonien ausklingen. Die Wettervorhersage ist perfekt morgen wird die ausstehende Bootstour aufs Programm gesetzt.

Dienstag, 5. August 2008

Der Westwall im Dreiländereck ist weg, Mahnke, Assenmacher, May, die Gartengrenzen sind wieder sichtbar.

Die großen Kompostberge an der oben genannten Gartengrenze, bei uns im Volksmund der Westwall, ist verschwunden.

Nach fast einjähriger kontinuierlicher Arbeit mit Recycling der Humuserde, kleineren Martinsfeuern, und zu guter letzt die Reste mit einem Häcksler zerkleinert ist die Sicht frei auf die dort schon länger stehende Buchenhecke,
die nun auch noch gepflegt werden kann. Teile sind schon zum Teil Neu mit Rasen eingesät, und nun kann man sich Gedanken machen die nächste Rasensaison mit einem Traktor zu bewältigen.
Einige dicke Erdkröten haben sich nun in den Nachbargärten eine neue Heimat gesucht. Für die zurzeit im Garten lebende Igelfamilie ist noch genug Platz an der Gartenlaube vorhanden. Sollte sich allerdings der Fuchs wieder über den Winter einrichten wird es eng. Nach getaner Arbeit steht nun ein Kurzurlaub in Berlin an.

Montag, 4. August 2008

Mit der Limousine zum wandern nach Rodert.

Nicht nur die Limousine war bei dieser Montagswanderung eine Überraschung, sondern der Fahrer, Norbert, hat mal wieder zum Schluss der Wanderung alle ausgetrickst.
Herbert hat ebenfalls die etwas ungünstige Wettervorhersage genutzt und eine Wanderung bei Bad Münstereifel ausgesucht. Pünktlich um Zwölf zur Mittagspause in der Schutzhütte am Pinneberg hatten wir eine Schauer abgewettert.
Vom Waldparkplatz in Rodert ging’s erst mal Richtung Bad Münstereifel, das hieß erst mal steil ab.
Etwas oberhalb vom Wanderweg Nr.4 ist das sogenannte Felsennest auf dem Eselsberg. Hier war am 09.Mai 1940 in aller Frühe reges Treiben. Von hier wurde der Westfeldzug eingeleitet und der Diktator selbst war im FHQ. Im Dorf Rodert selbst waren schon viele Bunker, Baracken und Blockhäuser errichtet worden, aber nur weinige Eifler wussten etwas über dieses dunkle Kapitel der Geschichte.
Dem Wanderweg Nr.3 folgend das Bodenbachtal entlang wurde die Mittagspause am Pinneberg verbracht. Der leichte Schauer war schnell vorbei und dann ging’s weiter Richtung Decke Tönnes. Da hatte doch einer seinen Hut in der Hütte zurück gelassen, manchmal trifft es immer ihn, kurze Pause bis zum erreichen der Kapelle Decke Tönnes.
Dies ist ein viel besuchter Wallfahrtsort im Kreisdekanat Euskirchen, Erzbistum Köln. Verehrt wird der Eremit St. Antonius. Antonius wird heute als Schützer des Waldes und der Tiere geachtet. Täglich halten viele Wanderer, Läufer und Autofahrer an seiner Kapelle inne. Der Heilige dient heute als Schutzpatron des Waldes und der Autofahrer, so was können wir gebrauchen.
Strahlender Sonnenschein kleine Umkürzung und schon sind die Gedanken im Cafe Rodert. Die von Norbert ins Spiel gebrachte Diskussion über die besten Kuchen in der Eifel, war wohl ein Ablenkungsmanöver von ihm. Ratz fatz 5-mal Cafe und Kuchen bezahlt und die Aufnahmezeremonie in den Montagswanderkreis hat sich erledigt. Danke schön. Wolfgang, unser PC Spezi hatte mich hängen gelassen und so wurde die Wanderung nach alter Art und Weise in der Karte markiert. Den nächsten Törn macht er oder Jürgen und ich setze mich nach Berlin ab.

Sonntag, 3. August 2008

Spiel und Spaß bei sommerlichen Temperaturen. Oder Haus und Hof verkauft.

Es war mal wieder Doppelkopf angesagt und die vier zum Spiel notwendigen Personen hatten sich bei Helmut auf der Terrasse, umgeben von vielfarbigem Oleander, leckeren Brötchen und gut gekühltem Kölsch eingefunden. An diesem Abend war ich wohl nur der vierte Mann, der bedingt notwendig war damit diese Runde in ihrem vierwöchentlichen Rhythmus stattfinden konnte. Die Karten waren so beschissen, das ich in den spontanen Zugriff den Euroschein auf die Stirn kleben musste. Da verliert man ein Bubensolo mit 120 Punkten, oder wird mit keinen 30 Punkten beim ersten fremden Re abgezockt. Zu Trost blieb da nur, dass Helmut das Heimrecht verteidigt hat und die Mitstreiter auch im Minus waren, allerdings mit Centbeträgen. Die nächste Runde fällt wegen einer größeren Feierlichkeit aus.