Sonnenschein und leichte Bewölkung machten den vorerst letzten Tag in Berlin zum Wandertag, vor allem weil Montag ist. Wo sich Spree und Dahme vereinen, liegt Köpenick mit seiner sehenswerten Altstadt und dem aufwändig restaurierten Schloss. Von hier führt ein schöner Wanderweg am Ufer der Müggelspree zum Müggelsee. So ist die Beschreibung im Buch „Wandern kompakt Berlin und Umgebung“.
Hier sind 30 Wanderungen beschrieben und einige davon hatten wir schon hinter uns. Bei diesem Wetter raus in die Natur, und doch mal den
Hauptmann von Köpenick besuchen. Ab Jannowitzbrücke mit der S-Bahn bis Köpenick. Nach 30 Min. hatte man das Rathaus erreicht. Ein obligatorisches Foto und ein Blick in das Schloss ist ein Muss. Das Rathaus ist in märkischer Backsteingotik mit fünfteiligem Ziergiebel und Turm, erbaut 1901-1904.
Wir alle kennen die Geschichte oder den Film. Für seinen Coup hatte sich Voigt aus bei verschiedenen Trödlern erworbenen Teilen die Uniform eines Hauptmanns zusammengestellt. In dieser Verkleidung hielt er am 16. Oktober 1906 im Westen Berlins mittags zur Zeit des
Wachwechsels auf der Straße willkürlich zwei Trupps mit Gardesoldaten an, unterstellte zehn Mann unter Hinweis auf eine gefälschte Kabinettsorder „auf allerhöchsten Befehl“ seinem Kommando und fuhr mit ihnen in der Stadtbahn nach Köpenick, da es ihm, wie er den Soldaten erklärte, nicht möglich gewesen sei, „Kraftwagen zu requirieren“. Bei einem Zwischenhalt ließ er den Männern Bier ausgeben und nach der Ankunft auf dem Bahnhof in Köpenick, wo er jedem Soldaten noch eine Mark übergab, besetzte er mit ihnen das Rathaus der damals noch nicht zu Berlin eingemeindeten Stadt.
Ohne die Stadtkasse wandern wir weiter über die lange Wendenschloßstraße. Am Ende erreicht man das Ufer der Müggelspree. Ein schöner Weg mit Laubgehölzen durchmischt, Birken, Ahornen, Eichen und Akazien lösen sich ab. Sobald man Friedrichshagen nach 1.5Stunden erreichte ging’s durch einen Tunnel unter der Spree in die Flaniermeile des Berliner Südostens, die Bölschestraße, eine breite Allee mit eingeschossiger Bebauung und vielen Geschäften in den Privathäusern.
Nach 2 Stunden fuhren wir zurück zum Alex. Mit dem Tagesticket mal kurz auf dem Platz verweilen, Bruni kauft ein, ich genehmige mir einen Eiskaffee. Wieder zum Alex Richtung Hackescher Markt, für Dieter 2 Ampelmännchen besorgen. Noch mal kurz Unter den Linden flanieren und dann mit der U-Bahn, Stadion Französ. Strasse bis Kochstrasse zur Kaffeezeit pünktlich zu Hause.
Hier sind 30 Wanderungen beschrieben und einige davon hatten wir schon hinter uns. Bei diesem Wetter raus in die Natur, und doch mal den
Wir alle kennen die Geschichte oder den Film. Für seinen Coup hatte sich Voigt aus bei verschiedenen Trödlern erworbenen Teilen die Uniform eines Hauptmanns zusammengestellt. In dieser Verkleidung hielt er am 16. Oktober 1906 im Westen Berlins mittags zur Zeit des
Ohne die Stadtkasse wandern wir weiter über die lange Wendenschloßstraße. Am Ende erreicht man das Ufer der Müggelspree. Ein schöner Weg mit Laubgehölzen durchmischt, Birken, Ahornen, Eichen und Akazien lösen sich ab. Sobald man Friedrichshagen nach 1.5Stunden erreichte ging’s durch einen Tunnel unter der Spree in die Flaniermeile des Berliner Südostens, die Bölschestraße, eine breite Allee mit eingeschossiger Bebauung und vielen Geschäften in den Privathäusern.
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