
Die sonst weithin sichtbaren Sendetürme auf dem Schöneberg sollten erstürmt werden. Tiefhängenden Wolken lassen den Standort erahnen. Ich wurde mehrmals darauf hingewiesen, dass die Sender nicht auf dem Schellkopf stehen. Die Sender haben die Aufgabe unsere Handyaktivitäten zu unterstützen.
Nachdem das erste Ziel erreicht war, immer am Zaun entlang und doch Abstand halten, hieß es immer gerade aus.
Nach gut einer Stunde stehen wir dann an einer Weggabelung wo sich die Frage ergab, wo sind wir. Wer das Sagen hat trägt die Verantwortung und Dieter bestimmt, wir gehen ins Tal. Herbert, Jürgen, Norbert und Ich, wie gelernt, folgten den Anweisungen. Das hatten wir aber dann später in Lederbach mal umgekehrt. Bei meiner Wanderkarte von 2003 war eh schon längst der Kartenrand erreicht. Die 1996 er Ausgabe von Dieter schien da doch weiter zu gehen. An einem Forsthaus mitten in der Pampa ist dann nach einigen Diskussionen die Sandortbestimmung erledigt. Von einem Waldarbeiter bekommen wir dann auch die Information, dass die Wegzeichen von den Förstern nicht gepflegt werden, wegen des Wildbestandes. Zur Mittagspause gibt’s Kuchen von Norbert und einen Aperitif von Jürgen. Dann hieß es jetzt erst recht, steil an, gut für die lahmen Knochen, schwitzen,
und querfeldein in Richtung Lederbach.An der großen Karte in der Ortsmitte haben wir dann einstimmig die weitere Wanderrichtung durchgeboxt.

Am Ortsrand lief uns ein Frischling über die Strasse und versteckte sich im Gebüsch.
Durch ein weitläufiges Tal ging’s dann fast wie auf der Flucht zum Ausgangspunkt. Der Cafehaus Spezialist lotste uns nach Niederzissen, denkste, Ruhetag. Da wurde dann in Pingsdorf noch die Eisdiele angesteuert. Wir haben viel erzählt und gescherzt, der Navigator Wolfgang wurde vermisst, und unter dem Vorwand den schnellen Schritt bei den Montagswanderungen etwas zu reduzieren, wollen sich zwei alte Mitwanderer ( Franz und Heinz ) uns wieder anschließen. So eine Info von Dieter. Die nächste Tour sucht dann Herbert aus. Norbert geht nach Santiago auf dem Pilgerweg und wird uns dann mit einem Heiligenschein demnächst vorne weg gehen. Wie sonst der Navigator vom RWE.
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