Samstag, 9. August 2008

Spandau, RBB, Mongolei, und das alles an einem Tag.

Was wie wo hatten wir in Berlin noch nicht gesehen, keine Frage, da hatte ich mich als Kenner bereit erklärt die Besitzer der Ferienwohnung mal nach Spandau zu entführen. Mit der U-Bahn bis Spandau Zitadelle und dann im Julisturm die Führung beginnen. Einige dunkle Wolken verziehen sich zwischendurch, und so kann der Rundgang nach der Info im Gebäude beginnen.

Die Zitadelle Spandau gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Ortsteils Spandau im gleichnamigen Bezirk, der bis zur Schaffung Groß-Berlins im Jahr 1920 eine eigenständige Stadt war. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer.

Der Juliusturm, eines der Wahrzeichen Spandaus, ist 30 Meter hoch. Auf seine Spitze führt die berühmte Wendeltreppe, die 1964 nach dem Vorbild der neugotischen Treppe von 1843 rekonstruiert wurde. Wenn man die 145 Stufen erklommen hat, bietet sich ein Rundblick über Spandau und Umgebung, bis nach Tegel, zur Berliner Innenstadt und zum Grunewald. Die Zeit der Erbauung ist unbekannt. Nach dem Baubefund gehört das Baumaterial des Sockels dem 13. Jahrhundert an. Die Mauerstärke beträgt im Sockelgeschoss 3,60 m und im Obergeschoss 2,30 m. Den Zinnenkranz, ein Zeugnis der deutschen Romantik, entwarf Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1838.

Zurück durch die alte Innenstadt über den Wochenmarkt wollten wir zum RBB. Da kauften wir dann noch einen Korb Pfifferlinge für vielleicht abends zu essen, aber da hatten die Gastgeber etwas anderes vor.
Mit der U-Bahn zum Theodor Heuss Platz und dann einen Besuch Beim RBB mit einem Einblick hinter die Kulissen. Eine informative Führung die besonders in den Hörstudios und dem großen Sendesaal die Aufmerksamkeit der Gruppe fesselte. Gelochte, dicker gepolsterte Stühle im Studio für Aufnahmen von Konzerten, mehrere Bodenbeläge im Hörspielsaal. Eine Vielseitigkeit der Technik wurde uns geboten. Die 1.5 Stunden Führung ging nicht sang und klanglos vorbei. Sehr informativ.

Jetzt aber zu den Mongolen. 9 verschiedene Soßen mit einer diversen Auswahl an Fisch, Fleisch und Gemüse wurden beim Live Kochen kreiert. Wer was und wie oft den Weg zum Buffett eingeschlagen hat war dann nach zwei Stunden auch nicht mehr so wichtig. Die vielfältigen Angebote konnte man nur mit kleinen Portionen austesten. Zum guten Schluss noch einen Pflaumenwein und dann ab zur nächsten Haltestelle der BVG. Den Weg nach Hause sollte man wohl zu Fuß machen, aber die 7 Kilometer durch die Stadt hatten wir dann doch Dank der Gruppentageskarte anders gewählt. Obwohl der Wettergott nichts dagegen gehabt hätte. Morgen geht’s in den Spreewald.

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