Freitag, 31. August 2012

Ehrwald.


Hallo Ehrwald, Tschüss Köln, Brühl u. Bonn , Willkommen in der Tiroler Zugspitze Arena .

Sehr geehrte Montagswanderer ,

wir freuen uns, dass Sie sich wieder für eine Reise mit Trans Drive Köln entschieden haben und möchten uns auf diesem Wege höchst persönlich bei Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken.
Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und damit Sie genügend Zeit haben, diese zu genießen und sich vorzubereiten, erhalten Sie anbei die Reisemodalitäten.
Ihr Reisefahrzeug ist in technisch einwandfreiem Zustand und war im Juni zur Inspektion in der Werkstatt.
Wir stellen Ihnen wieder unseren beliebten, ausgeglichenen, höflichen und erfahren Driver für Ihre An- und Rückfahrt zur Verfügung, der Sie ja bereits 2011 gefahren hat.
Abreisetag : 03.September 2012
Abholung: Die Teilnehmer werden alle kurzfristig persönlich angeschrieben.

Anbei nochmals die Ihnen bekannten Reisemodalitäten!
Der Fahrer ist angehalten, die An- und Abreisetermine einzuhalten, um eine rechtzeitige Ankunft in Ehrwald sicherzustellen. Bitte verabschieden Sie sich daher schon am Vortag von Ihren Lieben ausgiebig und in aller Ruhe .
Unser Fahrer ist sehr sensibel und kann aus Trauer oder Freude weinende Frauen nicht mit ansehen und will diese dann unbedingt trösten, was nach unseren Erfahrungen zu erheblichen Verspätungen führt.
Gepäck: pro Reisendem ist ein Koffer (max. 15 kg) und ein Stück Handgepäck
( Rucksack ) und ein Schuhbeutel im Beförderungspreis enthalten.
Für Übergewicht müssen wir leider einen Benzinzuschlag von 4.15 € pro 100 km berechnen.
Sitzplätze: Sie haben keine Sitzplatzreservierung gebucht. Bei eventuellen Streitigkeiten entscheidet der Driver.
Der Beifahrer hat aktiv das Verkehrsgeschehen mit zu beobachten, vor allem Geschwindigkeitsbegrenzungen. Bei Nichtbeachtung gehen bis 4 Wochen nach der Reise eintreffende Bußgelder zu Lasten des Beifahrers.
Sonstiges: im Fahrgastraum dürfen keine spitzen Gegenstände wie Gehhilfen, Regenschirme usw. mitgenommen werden; diese gehören in den Kofferraum.
Rauchen ist untersagt, auch in evtl. dafür vorgesehenen Holzbehältnissen.
Das Essen von Nüssen, Sandkuchen, Pommes und ähnlichem ebenso.
Leises Singen von Wanderliedern ist erlaubt.
Pin.... Pausen sind dem Fahrer rechtzeitig anzumelden!!!
Der Fahrgastraum ist klimatisiert, die Temperatur wird vom Fahrer eingestellt, Fenster dürfen daher nur mit Zustimmung des Fahrers geöffnet werden. Nörgeleien über den Fahrer sind strengstens untersagt, Belobigungen dürfen reichlich, laut und deutlich ausgesprochen werden.
Trinkgeld: wenn Sie sich für den aufmerksamen Service des Drivers bedanken möchten, dann dürfen Sie ihm gerne am Ende der Fahrt etwas in die Trinkgeld - Box legen,
einen Scheck überreichen oder in Naturalien ausgleichen.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme und entspannte Reise und tolle, sonnenreiche Wandertage in der Tiroler Zugspitze Arena.
Trotz der gestiegenen Lebenshaltungskosten, Entwertung des Euro und der heftigen Energiekosten, erhalten Sie gleichen Service Leistungen wie im Vorjahr!
Sollten sich zwischenzeitlich noch Fragen ergeben, kontaktieren Sie uns unter
0900 4711
Viele Grüße aus Köln
Ihr Trans Drive -Team
P.S.
Für die Vergesslichen: Wir sind im Hotel Sonnenspitze in Ehrwald.
Tel. 043 5673/2208 Fax 2208440
Preis pro Person 553,00€ inklusive HP, Abzüglich der Anzahlung von 25,00€, Sonderpreis für das Z- Ticket 43,00€ (kann an der Rezeption erworben werden).
Entspannen & Ausruhen
Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine, Fitnessraum.
Freier Eintritt in das Hallenbad Ehrwald

 

 

Dienstag, 28. August 2012

Venlo-Floriade.


Rund zwei Millionen Besucher werden an den 180 Öffnungstagen erwartet, darunter 800.000 aus Deutschland, und drei von der Kaiserstraße. Die Floriade ist die weltweit größte Veranstaltung ihrer Art. Sie findet erstmals nahe der Grenze zu Deutschland statt. Bisherige Ausstellungsorte waren 1960 Rotterdam, 1972 und 1982 Amsterdam, 1992 Zoetermeer und 2002 Haarlemmermeer. Rund hundert Aussteller beteiligen sich an der Schau. "Wir nehmen die Besucher mit auf eine internationale Erlebnisreise in die Welt der Gärten, Blumen und Pflanzen", so Paul Beck, der Geschäftsführer der Floriade 2012.
 
 

Für die Ausstellung ist die bestehende Landschaft mit in die Planungen einbezogen worden - wie der Wald, die Wiesen und die archäologischen und kulturhistorischen Elemente. Es gibt auf dem Gelände 5000 Jahre alte Hügelgräber und mittelalterliche Wälle. Die Gesamtfläche der Floriade ist 66 Hektar groß - das entspricht etwa hundert Fußballfeldern. 6000 Quadratmeter davon sind unter Dach. Der Großteil der Grundbepflanzung ist schon vor zwei Jahren in die Erde gebracht worden, blüht also in natürlichem Zyklus. Ergänzt mit vorgezogenen Blumen.
 

 

Schnell hin nur noch bis 7. Oktober offen, und das nur alle 10 Jahre. Ein Insider Tip, direkt nach dem Eingang die Kabelbahn benutzen und sich vom Ende bis Vorne durcharbeiten.

Montag, 27. August 2012

Walporzheim.


Zu den Besonderheiten des Ortes gehört das älteste Weinhaus der Ahr, das Gasthaus „St. Peter“. Dieses Anwesen war um 1100 Hofgut der Grafen von Are, die es 1246 dem Kölner Domkapitel schenkten. Bis 1802 blieb das Gut im Besitz des Domkapitels.

Streckenprofil als Trainingseinheit
Diesen Startpunkt hatte sich die heutige Wanderleitung unter Führung von Norbert ausgesucht, aber bis das dieser Ort erreicht wurde verging eine Weile. War doch glatt wegen eines Winzerfestes der ganze Ort abgeriegelt und die Anfahrt zum Parkplatz wurde zu einem Roulett Spiel.
Ziel erkannt aber nicht den Vorschlägen der örtlichen Kurverwaltung folgen, sondern entgegengesetzt. Schließlich sollte der Tag eine Trainingseinheit für die kommende Wanderung an der Zugspitze werden.

Frühburgunder, Spätburgunder, Portugieser, Dornfelder, Riesling, Silvaner und Kerner, beschrieben die geernteten Mengen und gaben einen Einblick in die auch heute noch mühevolle Arbeit in den Steilhängen.
Steile Felsformationen - am bekanntesten ist die „Bunte Kuh“ genannte Felsnase - bilden bei Walporzheim ein bis zu 200 Meter tief eingekerbtes, klammartiges Tal. Maschineneinsatz bei den Arbeiten im Weinberg ist fast nicht möglich.
 
Vom Aussichtspunkt Steinhalskopf war das Siebengebirge zu erkennen. Die Turmbesteigung ist nur für 10 Personen erlaubt. Die Schraubverbindungen hinterlassen noch einen guten Eindruck, die Hölzer könnten eine Erneuerung vertragen.
Beeindruckend die Lichterfarben im Wandergebiet, noch alles grün, und blühend. Eine Schutzhütte mit riesigem Mückenanteil wurde gemieden und siehe da an der Kreuzung zum Eifelvereinsweg nach Ramersbach wurde die Sonnenseite des Tages genossen. Wie kam wohl die Bank an diese Stelle??? Eine schöne Streckenführung, die im letzten Teilabschnitt ab Dernauer Platz einem bekannt vorkam, bei so vielen Wanderungen keine Seltenheit mehr, dafür bekam die Tourleitung eine Belohnung in Form eines lauwarmen Italiano Expresso in Ahrweiler. Das hat man davon wenn man kein Liebhaber von köstlichen Eisspezialitäten ist. Naja dann kann der Spezialist für die Wanderung vom 03. bis 10. September sich auf einen eisgekühlten Obstler einstellen.

 

Donnerstag, 23. August 2012

Hürtgen, Brandenburger Tor.


Ein Beitrag von Norbert, Wanderung am 20.08.2012 

Brandenburger Tor- aber wo bleibt Gerd?
Herbert hatte heute die Tourleitung. Für unseren Berliner Gastwanderer hatte er sich extra den Start am Brandenburger Tor aus gedacht. Nach einer halbstündigen Wartezeit haben wir es dann aufgegeben auf ihn zu warten und machten uns auf den Weg zum Weißen Wehebach.
 
Auf dem A1/ A4 gehen wir, (Herbert, Dieter, Peter, Norbert) durch alten Baumbestand mit zum Teil 40m hohen Douglasien runter an den Wehebach.
Der Wehebach ist ein Fließgewässer mit nördlicher Fließrichtung, welches in der Wehetalsperre gestaut wird und bei Lamersdorf in die Inde mündet. Er hat eine Gesamtlänge von 25.696 Meter. Über eine alte Steinbrücke queren wir dann den Wehebach und gönnen uns in der am Weg liegenden Schutzhütte eine Trinkpause.

Da wir immer noch um die 31°C haben und für den Nachmittag Gewitter angesagt sind, hatte Herbert eine kurze Tour geplant.
Der Weg geht nun am Wehebach entlang durch den Hürtgenwald. Hier im Hürtgenwald fand vom September 1944 bis Februar 1945 eine der blutigsten Schlachten der Kriegsgeschichte statt. Ca. 68.000 Deutsche und Amerikaner ließen hier Ihr Leben. Einige Dörfer und Waldgebiete wurden völlig vernichtet.
Dann machten wir einen Schwenk nach rechts querten den Mühlenbach und aufwärts wanderten wir durch alten Mischwald Richtung Manes-Stein. Blühendes Heidekraut am Wegesrand zeigte uns auf, dass der Sommer nun dem Ende zugeht.
An der Schutzhütte Manes-Stein hielten wir Mittagsrast. Mittels moderner Kommunikationstechnik erfuhren wir dann auch warum unser Berliner nicht am Brandenburger Tor war, er hatte sich mit seiner Liebsten auf den Brocken abgesetzt.
Dunkle Wolken und ein Grummeln in der Ferne kündigten eine Wetterverschlechterung an und so ging es dann auf dem kürzesten Weg wieder zum Parkplatz Brandenburger Tor. Dort angekommen vielen dann auch die ersten Regentropfen. Perfektes Timing, hoffentlich wird dann auch noch der Wunsch Eis essen in Niedeggen erfüllt. Na, Er ist doch lernfähig. Wir erreichen tatsächlich die Eisdiele in Niedeggen!!!
Ein schöner Montag ist zu Ende.

 

Mittwoch, 22. August 2012

Harscheid.


Harscheid - Schuld - Dümpelhardt- Harscheid, ein Beitrag von Norbert.
Am Montag, den 06.08 12 wanderten Herbert, Peter und Norbert bei angenehmen Temperaturen den Wanderweg 2 von Harscheid ,423 m hoch liegend, bergabwärts in Richtung Schuld.

Der Weg führt bis kurz vor die Ahr, die hier wie die Saarschleife Schuld umfließt. Wir sind nun auf einer Höhe von 234 m und wandern an einem Steilhang die Ahr entlang. Von der mächtigen Felswand soll sich ein Mitwanderer (W.G.) in jungen Jahren todesmutig aus 8m Höhe in die Ahr gestürzt haben um den Schönen des Dorfs zu imponieren!
Nun gehen wir an einem wildromantischem Bach entlang, mit kräftigem Anstieg auf etwa 360 m Höhe. Vorbei an schroffen Gesteinswänden mit schönen Wildblumen erreichen wir eine schmucke Schutzhütte, die einen atemberaubenden Ausblick auf die Windungen der Ahr, den Ort Schuld und das Umland bei guter Fernsicht gestattet. Da ist eine kurze Rast willkommen.

Ein kurzer Abstieg und wir treffen auf den Weg Nr.1, der uns durch Wald und Feld bei einem moderaten Anstieg in den schmucken kleinen Ort Sierscheid führte. Der Weg geht dann weiter rund um den Dümpelhardt. Ein sehr schöner Panoramaweg auf 420m Höhe der dann wieder in Sierscheid ankommt.

Auf dem sehr netten Dorfplatz war dann Mittagsrast angesagt. Am Ortsausgang von Sierscheid ging es dann über den Wanderweg V runter ins stille Liersbachtal.

Ein Stück der Liers entlang, vorbei am Laubachshof folgen wir dann dem Karl - Kaufmann-Weg. Rechts am Weg lag noch die Ruine Wensburg, eine SPORNBURG, versteckt im Wald auf einer Bergkuppe aus dem 14. Jahrhundert, die ich erkunden wollte. Da kam aber die deutliche Ansage eines Mitwanderers "Hamme schon mal gesehen, lohnt sich nicht, nur Ruine, aber wenn du willst können wir ja hingehen". Trotz Tourleitung habe ich es dann doch vorgezogen von einer Besichtigung abzusehen und heimlich aus der Ferne ein Foto zu schießen.

Der weitere Weg war nun sehr schlecht ausgezeichnet und nur ein tief in den Berg eigeschnittener Bachlauf gab uns in etwa die Richtung vor. Aber auf der Gipfelhöhe angekommen sahen wir dann Rupperath und dann auch unseren Zielort Harscheid.
Dann die obligatorische Frage, Kaffeetrinken oder Eis essen!? Eis essen in Pingsdorf wurde beschlossen.
Als der Silberpfeil dann anhielt, standen wir vor dem Kaffee in Heimerzheim!!! Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt.
 

 

 

Montag, 20. August 2012

Schierke, Brocken, Brühl.

Schierke unser Domizil für 2 Nächte im Brockenscheideck, eine älteres Hotel im Stile der Nachkriegsjahre für Funktionäre. Funktioniert hatte hier alles. Nette Bedienung, gutes Frühstück und Insider Tipps, letztes Haus rechts der Brockenstraße, absolute Stille, kein Fremdlicht, daher abends stockdunkel.
Gut essen und trinken, Schierker Feuerstein, geschmacklich wie Flimms Kabänes. Der Tipp nach Wernigerode per Bus, dann mit der Bahn zum Brocken und umgekehrt, füllte den ganzen Tag aus. Schließlich betrugen die Fahrtkosten von allen Stationen 32 Euro. Brechend voll an diesem Tag. Er großer Teil davon finanziert wohl die beiden anderen Harzbahnen. Die Querbahn von Drei Annen Hohne nach Nordhausen, und die Selketalbahn von Quedlinburg nach Eisfelder Talmühle. Wir starten in Wernigerode und in 1,5 Stunden sind wir auf dem höchsten Berg Norddeutschlands. Leicht diesig die Aussicht, aber an klaren Tagen sollte man bis nach Berlin sehen können.

Eisenbahner Romantik pur von den Kleinsten bis zu den Großen, von Jung und Greis, dank der modernen Technik wird alles in Bild und Ton festgehalten.


Im offenen Wagoon kann man kostenlos Rußpartikel und Dampf einamtmen.




Sonntag, 19. August 2012

Berlin, Boxwiese, Wernigerode.


Boxwiese
Die Gustav-Adolf-Stabkirche ist nach dem Vorbild norwegischer Stabkirchen eine freie Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Einige Änderungen waren nötig, damit in der Kirche 350 Sitzplätze untergebracht werden konnten. Der Bau der Kirche begann 1907, ihre Weihe fand am 28. Juni 1908 statt. Ganz aus Holz. 1907/1908 von Prof. Karl Mohrmann erbaut. Sie ist in Ihrer Art einmalig und weit über Deutschland hinaus bekannt. Neben ihrem imposanten Erscheinungsbild, fasziniert sie durch den prächtigen Innenraum, ein Grund für uns nicht nur wie im Oktober 2011 die Kirche vor verschlossenen Türen zu sehen.



Wernigerode
Eine Stadt im Landkreis Harz. Nach Hermann Löns wird Wernigerode auch als, die bunte Stadt am Harz bezeichnet. Wernigerode hat sehr viele touristische Attraktionen  Der Stadtkern besteht zum großen Teil aus niedersächsischen Fachwerkhäusern. Das neugotische Wernigeröder Schloss thront markant über der Stadt und ist schon aus der Ferne gut zu erkennen. Sehr liebevoll restaurierte Fachwerke. Trotz der hohen Temperaturen war der Spaziergang eine Wohltat für die Seele. Das war auch nötig nach einer anstrengenden Fahrt von Berlin und der Suche nach einer Parkmöglichkeit direkt in der Altstadt.



Samstag, 18. August 2012

Berlin, Hagelbergerstraße 9


Mitten in Kreuzberg kann man kulinarisch Urlaub in Österreich machen, zumindest auf der Speisekarte. Eingebunden in den Wohntrakt Riehmers Höfe liegt das Restaurant und bietet eine ausgezeichnete österreichische Küche. Als willkommener Kontrast zu den Döner- und Pizza-Buden der Umgebung kann man hier bei gutem Wetter im kleinen Biergarten speisen und dazu einen gepflegten Wein oder kräftiges Bier trinken.Einige Ecken weiter war allerdings während unseres Aufenthalt ein Lieblingslokal zum Favoriten geworden.

Ein Teil des Sommerangebots.
Ankommen und sich sofort zu Hause fühlen, köstlich Tafeln, guten Wein genießen und verwöhnt werden, ist das Motto für Ihren Besuch bei uns.
Das ist unser Anspruch für Ihr Erlebnis, denn wir machen Gastronomie aus Leidenschaft. So steht es auf der Webseite der Gastronomie. Bodenständig im Preis, wie auch im Angebot, immer frisch und mit besten Produkten auf höchstem Niveau zubereitet. Das ein oder andere trifft zu, ob der Preis bodenständig ist brauchten wir nicht zu beachten, denn wir waren eingeladen.
Das war ausgesprochen lecker und ein gemütlicher Abend, besten Dank, die anstehenden Termine machten es jedoch erforderlich Berlin zu verlassen.




Berlin. Ministerien


Wenn eine Einladung in der Größe geschrieben wurde muss man doch mal sehen ob es sich lohnt diese anzunehmen. Schließlich hatte uns Schäuble vor 2 Jahren 4 Cent geschenkt.
Zuerst folgten wir der Einladung einer Ministerin, die laut Kabarett Distel die Frage aufwarf, seit wann hat das Modelabel Aigner einen Vornamen. Hier wurden Äpfel verteilt  und im Halbstunden Rhythmus eine Hausführung angeboten. Das Thema in diesem Jahr bezog sich aufs Brot, ab gebacken, Mehl oder Korn, alles für die Besucher zum greifen nahe. Besprechungsbüro mit Kruzifix und einfacher Kunst. 1/3 der Beamten ist erst in Berlin.

Die Einladung der nächsten Dame war dann in der Wilhelmstraße. Ein geschichtsträchtiges Gebäude. Göring residierte hier und Piek. Die Führung durch das Gebäude dauerte gut eine Stunde. Frau von der Leyen war in Urlaub, hatte es aber zugelassen einen Blick in ihr Büro zu werfen. Anwesend ist Sie von Sonntagabend bis Donnerstagabend. Ein Friseur kommt morgens um sechs, weil sie auch Wohnräume im Ministerium hat. Ein historischer Aufzug im angrenzenden Kleistgebäude ist leider stillgelegt.

Die Sammelleidenschaft von einigen Besuchern ist einfach zu bewundern. Wir schätzten, wenn man keine Führungen macht, die Charterbuslinien Orange und Blau benutzt, kann man an den 2 Tagen sich mit ausreichend Büromaterial und Tragetaschen eindecken. fürs ganze Jahr. In der französichen Straße noch einen Blick auf die Schulden Uhr, Kein Wunder überall ist in der Planung die Ministerien zu erweitern und an zu bauen.