Dienstag, 7. August 2012

Berlin, Kiezwanderung.

Kiez, Zum Ende des 20. Jahrhunderts bezieht sich der Begriff Kiez als soziales Bezugssystem auf ein Viertel mit gewisser Altbausubstanz und seiner dazugehörigen Bevölkerung.
In diesem Rahmen zeichnet sich ein Kiez dadurch aus, dass der Bewohner hier über eine abgeschlossene urbane Infrastruktur mit Läden und Kneipen vorfindet. Daher hört man beispielsweise in Berlin oft die Wendung: Der kommt aus seinem Kiez nicht raus, was meint: Jemand verlässt seine Wohnumgebung kaum weil er alles vorfindet, was er für den Alltag braucht.

Das veranlasste uns eine Runde durch den Kiez Kreuzberg zu drehen. Sein orientalisches Flair ist nicht nur bundesweit sondern auch international berühmt und zieht sehr viele Touristen an, Orient am Maybachufer.
Mit einer bunten Vielfalt an Düften, Aromen und Gaumenfreuden. Großes Angebot an frischem und günstigem Obst und Gemüse. In letzter Zeit werden auch immer mehr biologisch erzeugte Produkte angeboten. Daneben findet der Kunde aber auch Kurzwaren in großer Auswahl und guter Sortierung, verwirrend viele Stoffe in allen Farben und Mustern, Käse-, Wurst- und Fleischspezialitäten, orientalische Süßigkeiten. Letztere wurden in Massen gekauft, schließlich sollen die rheinischen Freunde verwöhnt werden. Hier der Lieferanten Zuweg, mit dem Nachchub.
Die Kiezbewohner stehen an manchen Stellen in Berlin Schlange, nicht weil es etwas kostenlos gibt, wir vermuten weil es Inn ist.
Wo gibt es den besten Döner in Berlin? Ein klarer Fall von Geschmackssache. 2000 Dönerbuden in der Stadt, eine Frage, welche ist da Favorit, zurzeit vermutlich Mustafa am Mehringdamm 32. Döner-Fans stehen Schlange. Vielleicht auch durch die Werbung in You Tube. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 45 Minuten. Die Curry Station brauchte sich an diesem Abend auch nicht über Besuchermangel zu beklagen.
Wir zogen es vor bei einer Lokalität, die sich aus zwei Namen zusammensetzt, einzukehren, bzw. sich im Außenbereich zu etablieren. Rama und Abirams, sind eigentlich zwei Namen. Der zweite Teil des Namens steht für geistiges Wohlbefinden. Lecker war’s mal wieder.



Keine Kommentare: