Zu den Besonderheiten des Ortes gehört
das älteste Weinhaus der Ahr, das Gasthaus „St. Peter“. Dieses Anwesen war um
1100 Hofgut der Grafen von Are, die es 1246 dem Kölner Domkapitel schenkten.
Bis 1802 blieb das Gut im Besitz des Domkapitels.
| Streckenprofil als Trainingseinheit |
Diesen Startpunkt hatte sich die
heutige Wanderleitung unter Führung von Norbert ausgesucht, aber bis das dieser
Ort erreicht wurde verging eine Weile. War doch glatt wegen eines Winzerfestes
der ganze Ort abgeriegelt und die Anfahrt zum Parkplatz wurde zu einem Roulett
Spiel.
Ziel erkannt aber nicht den Vorschlägen
der örtlichen Kurverwaltung folgen, sondern entgegengesetzt. Schließlich sollte
der Tag eine Trainingseinheit für die kommende Wanderung an der Zugspitze
werden.
Frühburgunder, Spätburgunder,
Portugieser, Dornfelder, Riesling, Silvaner und Kerner, beschrieben die
geernteten Mengen und gaben einen Einblick in die auch heute noch mühevolle
Arbeit in den Steilhängen.
Steile Felsformationen - am
bekanntesten ist die „Bunte Kuh“ genannte Felsnase - bilden bei Walporzheim ein
bis zu 200 Meter tief eingekerbtes, klammartiges Tal. Maschineneinsatz bei den
Arbeiten im Weinberg ist fast nicht möglich.
Vom Aussichtspunkt Steinhalskopf war
das Siebengebirge zu erkennen. Die Turmbesteigung ist nur für 10 Personen
erlaubt. Die Schraubverbindungen hinterlassen noch einen guten Eindruck, die
Hölzer könnten eine Erneuerung vertragen.
Beeindruckend die Lichterfarben im
Wandergebiet, noch alles grün, und blühend. Eine Schutzhütte mit riesigem
Mückenanteil wurde gemieden und siehe da an der Kreuzung zum Eifelvereinsweg
nach Ramersbach wurde die Sonnenseite des Tages genossen. Wie kam wohl die Bank
an diese Stelle??? Eine schöne Streckenführung, die im letzten Teilabschnitt ab
Dernauer Platz einem bekannt vorkam, bei so vielen Wanderungen keine Seltenheit
mehr, dafür bekam die Tourleitung eine Belohnung in Form eines lauwarmen Italiano
Expresso in Ahrweiler. Das hat man davon wenn man kein Liebhaber von köstlichen
Eisspezialitäten ist. Naja dann kann der Spezialist für die Wanderung vom 03. bis
10. September sich auf einen eisgekühlten Obstler einstellen.
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