Donnerstag, 2. August 2012

Berlin, Die Müggelberge.

Wie erreicht man die auf kürzestem Wege??? U6 Kochstraße bis Tempelhof. Hier in der Nähe ist der Arbeitsplatz der Gastgeberin. S 47 bis Treptower Park. Umsteigen auf Stern und Kreis und per Boot bis Köpenick/Rübezahl der Sonne entgegen die Landschaft genießen, man ist ja Rentner, und deren waren viele unterwegs. Die Schiffsstation Rübezahl wird nur von einigen verlassen, der Rest ist mit Bockwurst und Toast beschäftigt, während wir schon dir Wanderkarte studieren, nach dem Motto heute gehen wir’s mal gemütlich an.


Nach einigen Hundert Metern ist man schon am Teufelssee.

Der Teufelssee ist ein eiszeitlicher Toteissee, der durch einen Eisblock entstand. Der in einer Mulde liegende Block wurde durch Geröll und Schmelzwasser versandet und blieb dort solange erhalten, bis die Bodenfrostperiode beendet war. Als der Frost den Boden freigab, wurde auch aus dem Eisblock unter dem Sand Wasser. Der Sand sickerte auf den Boden und es entstand ein 1,5 ha großer See. Heute hat der See eine Wassertiefe von 2 Metern und die weiteren 17 Meter bis zum See Boden aus Sand und Kies sind aufgefüllt mit Schlick, Morast, Torf und Pflanzenresten. Ein Teil des Sees führt über Stege durch Sumpfgebiet.



Nach ca. 150 Metern ist auf der rechten Seite eine Treppe zu sehen. Über diese erreicht man den kleinen Müggelberg, auf dem in 88 Metern Höhe der Müggelturm steht. Am Fuße des Müggelturmes sieht man den Verfall des Sozialismus bzw. den Unwillen von Investoren dies Mitten im Grünen bestehende Ensemble zu renovieren. Wer hoch hinaus möchte, kann weitere 30 Meter hinauf auf den Turm steigen. Von dort oben hat man einen guten Ausblick in die Umgebung.



Am Horizont ist Schönefeld zu sehen und nach einer Weile schweben die ersten Flieger über unseren Köpfen, warmer Südwind. Im Schweiße deines Angesicht sollst du dir die Rente verdienen, am Vortage noch kontrolliert, ob auch die voluminöse Erhöhung angekommen ist. Angekommen in der Wohnung sind wir folgender Maßen: X 69 Bus bis Köpenick, S 3 bis Ostkreuz, S 7 Richtung Alex, dann sprunghaft die Bahn verlassen, weil der Bus 248 bei diesen hochsommerlichen Temperaturen ältere Leute an der Ritterstraße aussteigen ließ.

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