Mittwoch, 15. August 2012

Berlin. Zimmerstraße, Wilhemstraße, Monbijouystraße.


Schon wieder blauer Himmel über Berlin. Graal-Müritz meldete zwar auch blauen Himmel aber niedrigere Temperaturen. Die Wilhemstraße ist zwar Politisch äußert interessant, jedoch weniger Touristen benutzen die Straße, deshalb entfällt das Gedränge und man ist schnell in der Mitte. Eigentlich war der erste Teil des Tages gedacht einen Pavillon am Check Point Charlie zu besichtigen. Dieser ist im Aufbau und lediglich die Exponate an der Straße sind in einem Innenhof aufgebaut. Informationsmaterial für gute Freunde sammeln, schließlich hat man sich mittlerweile an einen kleinen Rucksack gewöhnt.
Dem gegenüber wird zurzeit eine neue Panoramawand von Asisi errichtet. Motto
Die Mauer. Weiter im Morgenspaziergang wurde der Liegestuhlplatz an der Spree angesteuert. Leben in der Stadt war hier zu spüren. Ausflugsschiffe tuckern daher, Menschen beobachten die Relaxten in den Liegestühlen und umgekehrt, Eisenbahnen durchqueren die Museumsmeile, Sprachenwirrwarr schallt einem entgegen, Parfümdüfte werden verbreitet von gestylten Damen, einfach schön hier abzuhängen. In den Gesichtern ist zu sehen, warum machen die beiden Alten den Liegestuhl nicht frei, die sind schon wieder hier.

An der Stelle des Parks stand bis 1959 das Schloss Monbijouy, dessen durch den Krieg beschädigte Überreste, wenn auch in weiten Teilen erhalten, aus politischer Überzeugung ähnlich dem Berliner Stadtschloss und einen womöglich aufwändigen Wiederaufbau vermeidend, im Geist der DDR-Zeit abgetragen worden.
Palmen, Theaterspiele, und ein Kinderschwimmbad sind dort heute angesiedelt. Wieso ein Tatort Kommissar, Batic, hier verweilte war uns schleierhaft, ja so ist Berlin, man kann unbehelligt durch die Stadt streifen.
Den Reichstag noch nicht gesehen, außer von oben. Die Organisation der Warteschlangen wird nun von einen Container aus geregelt, Voranmeldungen sind hier möglich. Einen Eiskaffee und eine Fütterung der Spatzen das musste sein.

Eine Pause am Pariser Platz, und Menschen beobachten, einfach geil. Flaschensammler aus den Abfallbehältern geben sich ein Stelldichein. In kurzer Zeit 10 verschiedene Typen kenngelernt, mit Fahrrad, gut gekleidet, Jung und Älter, Ausgeflippte. Da wir uns auskennen in der Stadt wurde es Zeit den Heimweg.

1 Kommentar:

Ostsee-Urlauber hat gesagt…

Na dit scheint ja eua Lieblingsplätzchen zu werden

- da müssen wir doch glatt Mal sehen, ob wir keine Liegestühle für den Garten organisiert bekommen....