Donnerstag, 9. August 2012

Berlin, Am Kupfergraben.

Da Angie noch in Urlaub war besuchten wir direkt gegenüber Yadegar Asisi im Pergamon Museum. Archäologische Ausstellung mit 360°-Panorama in temporärer Rotunde. Leider absolutes Fotografier Verbot.
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Eine umfassende Schau über Geschichte, Kultur und Umland der viel gerühmten antiken Stadt Pergamon an der türkischen Westküste. Für die Herstellung des Rundbildes war der Maler und Architekt Asisi mehrfach in das heutige Bergama in der Türkei gereist. Bei Fotoshootings wurden historisch eingekleidete Statisten des Ortes abgelichtet, die auf dem künftigen Bild Massenszenen und Bewohner von Pergamon darstellen. Dazu wird ein monumentales 360°-Panorama präsentiert. Als Bestandteil der Ausstellung mit zahlreichen erstmals gezeigten Exponaten auf 4000 Quadratmetern im Pergamonmuseum wird das Panorama die antike Stadt Pergamon, seine Kultur, Architektur und das Leben in einer griechisch-römischen Stadt des Altertums erlebbar gemacht. Ein zusammengeschweißter Behälter vermittelt im Inneren auf, ca. 25 x 100 Meter, ein großes fotorealistisches Rundbild. Man taucht ein in eine super Audio und visuelle Präsentation, Tag und Nacht, Stimmen und Ruhe, jeden Moment wartet man darauf dass die Personen sich bewegen. Eine kleine Positionsänderung auf der Tribüne gibt einem die Illusion im Frühjahr 129 n. Chr. zu sein. Die Warteschlange erreichte die Dimensionen wie beim Gemüsedöner.
Kritiker sehen das Panoramabild als überwältigend in seiner Betrachtung, historisch jedoch durch künstlerische Freiheit nur bedingt aussagefähig. Wir waren so beeindruckt, dass wir die Tag und Nacht Rhythmen im Dutzend erleben durften.



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