Montag, 28. November 2011

Marmagen.

Ein inoffizieller Informant berichtete am frühen Morgen, das in Marmagen mit strahlendem Sonnenschein zu rechnen ist, bzw. richtig trocken kalt. Da wurde die längst geplante Tour schon zur Vorfreude. Eine kleine Überraschung war allerdings der Blitzer auf der Kaiserstrasse der den Fahrer mit der Kennzeichennummer 1945 ablichtete. Einmal bei Zahlen, gehen wir auf  das Jahr 1879 zurück, da fing alles an. Vor 120 Jahren war es auf dem Land noch üblich, dass man sein tägliches Brot selbst herstellte. Beinah jedes Haus hatte seinen eigenen Backes. Wir man halt so sagt, du bist noch nicht vorbei an Schmitz Backes.
Backen nach guter Eifeler Art

Eifelhöhenklini
Wir wanderten vorbei an der Eifelhöhenklinik, in der zurzeit eine bekannte Persönlichkeit im Moment einer Reha Maßnahme durchführt. Das Café Milz mit seiner uralten Tradition bäckt heute nicht nur Brote, sondern ist auch bekannt für seine Köstlichkeiten was Kuchen angeht. Darüber hinaus sprachen Kenner von einem hervorragenden Frühstück. So war das Motto des Wandertages, ohne Rucksack. Gerd hatte Geburtstag und sich ins Saarland verdrückt, also eine lohnende Gelegenheit, dass Frühstück in die Tat umzusetzen wovon immer gesprochen wurde.
Der Startpunkt der Wanderung war Kloster Steinfeld. Die Krippe gewährt der Familie keinen Einlass.
Eindeutige Handzeichen des Hausbesitzers
Also Aufbruch entlang des Eifelvereinswegs, der von Gemünd bis Blankenheim die Wanderkarte Nr. 5 von Nord nach Süd durchkreuzt, einige Kilometer durch das Gillesbachtal.
Morgenstimmung

Der nächste Winter kommt bestimmt
So ohne Rucksack mit Blick auf die morgendlichen Naturschauspiele ist das erste Etappenziel nach einer Stunde erreicht. Die Eifelhöhenklinik war links liegen gelassen worden, nach dem Motto die Gedanken sind frei, erwartete die frohen Wanderer ein Sektfrühstück im reservierten Kaminzimmer.Gut geheizt, ein kühles Gläschen zum Anfang, reichlich Käse, Wurst und Brot, einiges zum Erzählen, so vergingen die Stunden.
Der Präsident im Mittelpunkt, so ist das halt bei Hängelampen.
Gut gestärkt ging der Rückweg über den Weg Nr.2 in Richtung Urft. Die 600 Meter Anstieg nach Steinfeld hinterlassen hoffentlich für die leicht Verletzten keine Spuren. Das wir dann noch mal bei Milz landen zu Kaffee und Kuchen, hatte sich das zweite Geburtstagskind ausgesucht. Was würde einer sagen, der nicht dabei war??? Mist, so gerade über 13 km, dabei waren doch nur 8 km in der Planung, man kann sich aber auch auf nichts verlassen.

Montag, 21. November 2011

Kerpen,Niederehe,Wasserfall.

So sieht es bei den Montagswanderen aus, wenn der Chronist, und Fotograf abwesend ist. Dafür hält Wolfgang die Szene im GPS Stil fest.
Wanderung am 21.11.2011
Das ganze vom All aus
geleistete Arbeit in 3 Stunden 43 Minuten 

Samstag, 19. November 2011

Heiteres Spiel ums liebe Geld.


Viel Theater um das liebe Geld, oder anders gesagt „Jeld allein mäht nit jlöcklich.“ So ein Neues Stück des Mundarttheaters Kumede in Köln. Auf die kölsche Sprache hat sich das Laienspieltheater spezialisiert.
Pitter Duffesberg in Aktion,Architek
Anna Duffesberg mit Flejedens Rainer

Die Aufführungen samstags und sonntags sind ausgebucht, es gibt nur 26 Vorstellungen. Diesmal ist ein arbeitsloser Architekt mit Tochter und pflegebedürftiger Tante zusammen gezogen. Er bezieht die Miete ohne zu versteuern, und dazu noch eine Erwebsunfähigkeitsrente. Das Finanzamt kündigt sich an und der medizinische Dienst. Volles Haus, ab zweitem Akt lustig spritzig und humorvoll. Ein netter Herrenabend mit vielen Bekannten und Freunden. Zum Ausklang beim Unkelbach mit rheinischem Muscheltopf.

Montag, 14. November 2011

Merl.


Damit ist nicht in Brühl und Bundesweit bekannt eine Feinkostgruppe gemeint, sondern unser Startpunkt am Parkplatz Die Drei Steine in Merl. Dieter hatte eine Schongang Wanderung geplant. Schließlich waren er und Wolfgang 4-mal hintereinander nicht dabei. Komisch, Absprache. Die erste Bank zur Erholung war noch mit Raureif bedeckt, und somit ungeeignet für eine kleine Pause.
Am Wanderweg Nr 21 Kottenforst Ville kurz vor Pesch

Weiter über eine Allee mit gewaltigen sogenannten Clemens August Eichen wurde dann doch bald eine beschauliche Hütte für einen wärmenden Tee gefunden. Eine problemlose Orientierung bietet eine Wanderung im Kottenforst Ville. Wegweiser und Standorttafeln versorgen die Wanderer mit hilfreichen Informationen. Interessante Sehenswürdigkeiten ergaben sich am Forsthaus Schönwaldhaus.
Grenzsteingalerie
Infos zu Grenzsteinen

Dieses von Clemens August 1730/31 seinem Förster und reitenden kürfürstlichen Jäger Heinrich Schönewald erbaute Forsthaus ist und nach wie vor nach seinem ersten Förster benannt, Vater von elf Kindern, der hier im Jahre 1772 85-jährig starb. In der Außenmauer um das Schönwaldhaus sind von 1 bis 25 alte Kottenforster Grenzsteine eingelassen und dokumentiert. Seit 1899 durften sich die Förster einiges dazuverdienen. Sie hatten die behördliche Erlaubnis, an Spaziergänger Erfrischungen, jedoch mit Ausschluss von geistigen Getränken, gegen Entgelt zu verabfolgen. Ob der Förster Schnaps verschenken durfte, war nicht formuliert. Wir gönnten uns den bei der Mittagspause. Bis 1937 hatte die Lizenz Bestand, heute sorgen gleich zwei Nachbarn für das Wohl der Wanderer. Die ließen sich zwar nicht blicken, dafür aber herrliche Aussichten auf den Baumbestand.
Clemens August Eichen
Herbstende

Andenken an die im hiesigen Reviere genossenen Waidmannsfreuden damals allerhöchst eigenhändig und eine Eiche, wurde gepflanzt die dann im Dreikaiserjahr zur „Kaisereiche“ wurde.
Das Jägerhaus, ein Hexenhaus ohne Brezeln, erstrahlte in der Sonne. Die große Eiche liegt  dem Jägerhäuschen gegenüber, und wird vermutlich immer mal verwechselt mit der Prinz-Friedrich-Eiche von 1904, die mitten auf einer Kreuzung steht. Wir treten den Rückweg an und folgen dem asphaltierten Professorenweg
 (A 21)  nun kilometerweit bis zum Startpunkt. Asphalt war bei der heutigen Wanderung oft, so dass die gefühlten Kilometer vom Chronisten richtig eingeschätzt wurden. 
Jägerhaus
Die Bonner Runde wurde dann in einem Friedhofskaffee würdevoll beendet. Die Rechnung für Kaffee und Kuchen hatte der Reiseleiter übernommen, na dann hoffentlich gute Besserung der strapazierten Bein Muskulatur.