Ein inoffizieller Informant berichtete am frühen Morgen, das in Marmagen mit strahlendem Sonnenschein zu rechnen ist, bzw. richtig trocken kalt. Da wurde die längst geplante Tour schon zur Vorfreude. Eine kleine Überraschung war allerdings der Blitzer auf der Kaiserstrasse der den Fahrer mit der Kennzeichennummer 1945 ablichtete. Einmal bei Zahlen, gehen wir auf das Jahr 1879 zurück, da fing alles an. Vor 120 Jahren war es auf dem Land noch üblich, dass man sein tägliches Brot selbst herstellte. Beinah jedes Haus hatte seinen eigenen Backes. Wir man halt so sagt, du bist noch nicht vorbei an Schmitz Backes.
| Backen nach guter Eifeler Art |
| Eifelhöhenklini |
Wir wanderten vorbei an der Eifelhöhenklinik, in der zurzeit eine bekannte Persönlichkeit im Moment einer Reha Maßnahme durchführt. Das Café Milz mit seiner uralten Tradition bäckt heute nicht nur Brote, sondern ist auch bekannt für seine Köstlichkeiten was Kuchen angeht. Darüber hinaus sprachen Kenner von einem hervorragenden Frühstück. So war das Motto des Wandertages, ohne Rucksack. Gerd hatte Geburtstag und sich ins Saarland verdrückt, also eine lohnende Gelegenheit, dass Frühstück in die Tat umzusetzen wovon immer gesprochen wurde.
Der Startpunkt der Wanderung war Kloster Steinfeld. Die Krippe gewährt der Familie keinen Einlass.
| Eindeutige Handzeichen des Hausbesitzers |
Also Aufbruch entlang des Eifelvereinswegs, der von Gemünd bis Blankenheim die Wanderkarte Nr. 5 von Nord nach Süd durchkreuzt, einige Kilometer durch das Gillesbachtal.
| Morgenstimmung |
| Der nächste Winter kommt bestimmt |
So ohne Rucksack mit Blick auf die morgendlichen Naturschauspiele ist das erste Etappenziel nach einer Stunde erreicht. Die Eifelhöhenklinik war links liegen gelassen worden, nach dem Motto die Gedanken sind frei, erwartete die frohen Wanderer ein Sektfrühstück im reservierten Kaminzimmer.Gut geheizt, ein kühles Gläschen zum Anfang, reichlich Käse, Wurst und Brot, einiges zum Erzählen, so vergingen die Stunden.
| Der Präsident im Mittelpunkt, so ist das halt bei Hängelampen. |
Gut gestärkt ging der Rückweg über den Weg Nr.2 in Richtung Urft. Die 600 Meter Anstieg nach Steinfeld hinterlassen hoffentlich für die leicht Verletzten keine Spuren. Das wir dann noch mal bei Milz landen zu Kaffee und Kuchen, hatte sich das zweite Geburtstagskind ausgesucht. Was würde einer sagen, der nicht dabei war??? Mist, so gerade über 13 km, dabei waren doch nur 8 km in der Planung, man kann sich aber auch auf nichts verlassen.