Die 25.zigste Wanderung in diesem Jahr hatte ich auf Grund der nicht guten vorhergesagten Wetterbedingungen in die Nähe von Bad Münstereifel gelegt. Bis zum Mittag war dann auch das Wetter den tapferen Wandern Wolfgang, Jürgen, Dieter und Gerd, noch hold. Zur Mittagspause erreichten wir um 13:00 Uhr eine Schutzhütte an der L74 zwischen Ohlenhard und Wershofen.
Der Startpunkt war an der Daubiansmühle, die wurde erstmals um das Jahr 1600 in der Chronik der Burg Aremberg erwähnt (Getreidemühle). Im Jahre 1809 "Tauben Johans Mühl" genannt. Anfang des 19. Jh. gehörte die Mühle drei Brüdern aus Ohlerath, danach wurde sie an Pastor Keuten aus Mutscheid verkauft. 1928 entstand in der Mühle, die am Armutsbach liegt, ein Gasthaus. Leider montags und dienstags Ruhetag.
Vom Parkplatz aus geht’s über eine Brücke den Wanderweg 2 und F folgend in Richtung Laufenbacherhof. Ein kurzes überqueren der Landstrasse, das waren übrigens die ersten wenigen Meter Asphalt, ging’s weiter durch das Dreisbachtal mit flachen Hängen und wilden Wiesen. Am Kreuzungspunkt der Wege 3 und 1 bergauf durch das Kirchtal erreichen wir zum Abwettern die oben genannte Schutzhütte. Bis dato wurden von den Mitwandern Plu
s – oder Minuspunkte der Streckenführung verteilt.
s – oder Minuspunkte der Streckenführung verteilt. Von nun an ging’s bergab querfeldein über Weg Nr.4 bis zur Brücke am Armuthsbach, der einen makaberen Trittsteig aufwies.
Der Armuthsbach ist ein kleiner Bach, der südlich von Blankenheim entspringt, sich durch die Landschaft mäandert, und bei Schuld, Kreis Ahrweiler, in die Ahr mündet. Das Tal ist ohne Bebauung, zum Teil erfolgt eine landwirtschaftliche Nutzung durch Beweidung mit Rindern. Das Tal ist geprägt durch seitliche bewaldete Hänge. Die Weiden in der Talsohle sind sehr feucht und dadurch bietet sich eine reiche Nahrungsquelle für die sehr scheuen und seltenen Schwarzstörche, die hier langsam wieder heimisch werden. Gesehen haben wir keine.
Entlang des flach abfallenden Weges Nr.1 und 2 zum Ausgangspunkt unserer Montagswanderung. Zu guter letzt einige Meter Pflaster, noch eine kurze Schauer und nach 5.5 h und ca. 20 km war das Ziel erreicht. Die vier freien Plätze im Stammcafe in Bad Münstereifel am Bahnhof wurden in Beschlag genommen, und der nächste Tourleiter ausgelotet. Der allgemeine Kommentar lautete 1.5 Luschiwanderung, Pluspunkte sehr wenig Pflaster, viele Bänke, pünktlich Mittag. Mal sehen wo uns Wolfgang nächste Woche hinführt.





