Montag, 23. Januar 2017

Scheuren.

2017 Neue Methoden.
Teilstrecke bis Mittag.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Nr. Bad Münstereifel Karte Nr. 7
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  11,74 km, 03:15 h Echtzeit, 175 hm.
Wegführung: Wege Nr. N, bzw. Eifelverein.
Anspruch: leicht
Wetter: - 2,5 Grad C, trocken, wolkig, trüb, hohe Luftfeuchte.

Den Ausgangspunkt der heutigen Wanderung, Parkplatz Wolkenbruch, haben wir am 19. Dezember 2016 das letzte Mal aufgesucht. Eine kurze Anreise, da sich die Wetterbedingungen ändern sollten. Gegenüber dem sonnigen Sonntagwetter war es heute grau in grau, mit weißer Schneedecke, oder wie der Kölsche sagt uselich.
Dafür hatten wir an diesem Monat den Mannschaftsbus zur Verfügung. Wir müssen wohl mal die Werbetrommel rühren, es sind noch Plätze frei.
Durch die leicht hügelige Landschaft ging es zuerst mal in Richtung Wald. Nicht zu verwechseln mit Wald im Allgäu, wo Brunhilde aufgewachsen ist. Eine Besonderheit haben aber drei Orte in der Nähe, Houverath, Limbach und Wald, wurden in der Vergangenheit von Einbrüchen heimgesucht.
Nun halten Junggesellen Ausschau nach Fremden. Wir wollen keine Sheriffs sein, wird öffentlich betont. Doch die Houverather und einige weitere junge Männer aus den umliegenden Orten wollen auch nicht tatenlos zusehen, wie umherreisende Einbrecher verstärkt in dem Bad Münstereifeler Höhengebiet zuschlagen.
Darum treffen sich derzeit jeden Abend fünf oder sechs junge Männer aus dem Junggesellenverein, um in den Straßen des Ortes nach eventuellen Auffälligkeiten Ausschau zu halten: etwa unbekannte Autos mit fremden Kennzeichen oder Personen, die im Ort nicht bekannt sind und sich auffällig unauffällig verhalten. Wir können die Orte passieren und unterhalten uns mit Einheimischen. Hinter der Ortschaft Limbach am Abzweig Weg Nr. 3,8 sagt Dieter zu unserer Überraschung: In Houverath gibt es doch eine Restauration die montags auf hat. Kleine schlechte Anmerkung die direkt in die Tat umgesetzt wird.

Die Gaststätte Eifeldom verdankt ihren Namen der Pfarrkirche von Houverath, die im Volksmund wegen ihrer Größe Eifeldom genannt wird. Die Inhaberin kann sich an uns erinnern und wir bekommen ein Tages Menü. Suppe, Hauptgericht und Dessert, alles für 8 Euro.
Nach guter Speise geht es talwärts an der alten Pfarrkirche St Thomas vorbei in Richtung Maulbach. Ein romanischer Kern Bau aus dem 12 Jahrhundert. Restauriert wurde in 1764 und 1935. Entlang des Houverather Baches und Querung der K52 wird eine Nikolaus Überraschung zur Brust genommen, Gebirgskräuter Wilthener. Dem Weg weiter folgend, in Pfeilrichtung, laut Karte des Eifelvereins in der Legende ein Rundweg ohne Gepäck, lustig, das hätten wir heute nicht gebraucht.

Samstag, 21. Januar 2017

Berlin. Grüne Woche.


Wie sagt der Kölner so schön: mer muss och jönne könne. Ein Spruch der uns sagt, im Leben ist es schon gelegentlich erforderlich anderen ihr Glück aus vollem Herzen mit guten eigenen Gefühlen gönnen zu können. Somit ist Mutter für ein paar Tage nach Berlin zu den Pänz und auf der grünen Woche.

Montag, 16. Januar 2017

Nettersheim.

2017 auf zur dritten Tour, Wintermärchen Landschaft.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  17,6 km, 04:43 h Echtzeit, 171 hm.
Wegführung: Wege Nr.1, 2 bzw. Quellenpfad, Weg Nr. 4 ab Marmagen.
Anspruch: schwer,
Wetter: -0,7 Grad C, trocken, Tiefschnee, Sonne.
Ein Traum von weiß wird zum Alptraum. Die anfänglichen Schneehöhen in Nettersheim liegen bei 20 bis 30 cm, im Eichtertal kurz vor Marmagen werden die 50 cm überschritten.
Das Schneetreiben auf der Autobahn führte dazu die Wandertour zu ändern. Erstmal einen heißen Kakao im Römer Café in Nettersheim. Da hieß es für die Wanderleitung, Flexibel sein, das ergibt eine Routenänderung, anstatt an die Ahr, in den Hügeln der Kalkeifel auf historischen Strecken. Das geht hier auch ohne Wanderkarte, die römischen Wege sind gut ausgeschildert, und die Elektronik des 21. Jahrhunderts gibt hilfreiche Informationen.
Entlang der Urft ist ein breiter Radweg gut bedeckt mit Schnee und bis zur Römerquelle, Grüner Pütz, leicht zu gehen. Durch das Eichtertal in Richtung Marmagen leicht bergan werden die Schneehöhen direkt spürbar, hier war in den letzten Tagen weniger Publikumsverkehr, selbst die Spurrillen im Gestein wo einst die Römerstraße war sind zugeweht.
In der Römerzeit wurden die Wälder gewaltig zurückgedrängt, Holz war zum Bauen nötig für die vielen Gehöfte an der Strecke. Bis auf die Höhen der Schneifel besiedelten Römer, bzw. die galloromanische Bevölkerung, die gesamte Eifel mit einem dichten Straßennetz und nutzten mit ihren oft auf den Höhen liegenden Gutshöfen weite Teile der Landschaft für Ackerbau und Viehzucht.

Am Sportplatz von Marmagen ist die Pause unter der Tribüne bei leichten Minusgraden und heißem Tee mit einer Schnapsmischung aus Geranienblüten und Rum angesagt. Nach einem leichten Anstieg und hinter den Ortsrand von Marmagen entfaltet sich eine atemberaubende Landschaft.

Die angekündigte Mittagssonne und der tiefverschneite Weg Nr. 4 parallel zum Josef Schramm Weg, den wir nicht nehmen wegen der verwurzelten Wegführung bis zur Urft, geht es immer leicht bergab, das Highlight des Tages, Wildwechsel inclusive, strahlend blauer Himmel, Tiefschnee. Noch eine irreführende Wegorientierung in Richtung Nettersheim an der Bahnüberführung der Eifelstrecke Köln Trier. Das war es und wir nehmen die kürzere Variante und lassen uns im besagten Römer Café verwöhnen, Fußbodenheizung, Schuhe sauber, Hosen trocken.

Montag, 9. Januar 2017

Dollendorf.

2017 auf zur zweiten Tour.
Wanderleitung: Norbert
Wanderkarte: Nr. 12, Blankenheim Oberes Ahrtal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  13,3 km, 03:51 h Echtzeit, 288 hm.
Wegführung: Wege Nr.30, 32, 33 alle mit W bezeichnet für Wacholderweg.
Anspruch: mittelschwer, spiegelglatt.
Wetter: +0,5 Grad C, bedeckt, teilweise Sonne.
Wald und Wiesen gehören genauso zu unseren Vorstellung zur Eifel wie Dünen zur Nordsee und Gletscher zu den Alpen. Spiegelglatte Wege sind an diesem Montag vorhanden, befahrene Schneedecken, getaut, gefroren. Wie in den letzten Tagen in den Tageszeitungen beschrieben ist der Pinguin Gang angesagt. Hier ein Beispiel.
Wir starten im Ort Dollendorf, rechts der L 115 in Fahrtrichtung Hillesheim. Mit dem rechts oder links hat an diesem Tag noch eine Bedeutung. Zunächst geht es nach Unterquerung besagter Straße über eine Asphaltpiste, bergan in das Wacholdergebiet. Das hat im Sommer und Winter ihre Besonderheiten.
Die angepeilte Route sollte zur Mittagszeit am sogenannten Finger Gottes zu einer Ruhepause einladen. Diese Burgruine in Schlossthal von 1077 ist einen Ausflug wert, deutet sie doch noch heute auf die ehemals mächtige Burganlage hin, die den Herren von Dollendorf im Mittelalter Schutz und Wohnraum bot. Zuerst erreichten wir das Erschfelder Seifen Tal und mit der Wegnummer 30. Ein gut ausgebauter Split Weg jedoch leider auch Sau Glatt. An der alten Trasse der Ahr Bahn gönnen wir uns eine Trinkpause und bewundern die baumeisterlichen Hanglagen zum Schutz der Bahn.
Auf der gegenüberliegenden Seite von Ahrhütte führt uns die Tourleitung auf dem Weg Nr. 32 in das Fuhrbachtal. Wo jetzt rechts der Finger Gottes lag wurde dann endgültig auf den Wiesen und Hanglagen des Bechertstal geklärt.
Fuhrbach und Ahr verwechselt macht nix so können wir die Pause in der Kapelle zum Antonius unweit der ursprünglichen Lokation verbringen.

Zwischen Dollendorf und Schloßthal liegt auf einer kleinen Anhöhe die Antonius Feldkapelle. Sie wurde im Jahr 1701 von Maximilian Philipp, Graf zu Manderscheid und Blankenheim erbaut. Besagter Graf machte der Kapelle eine Messstiftung, nach der dienstags und freitags dort die Heilige Messe gefeiert wurde. In dieser Tradition ziehen heute an den Dienstagen der Fastenzeit Gläubige in Fußprozession zur Kapelle, um dort eine Andacht zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua zu feiern. Fünf Kerzen zu bisherigen unfallfreien Wanderung und ein Absacker, damit sind wir schon zufrieden.
Dem Kreuzweg folgend sind wir bei strahlendem Sonnenschein wieder zurück am Startpunkt. Diese Tour wird wohl auch in den Köpfen der Montagswanderer verewigt werden, das hat schon jeder Mal erlebt. Zu gelungenen Abschluss wird von einem Duo bei Kaffee und Kuchen noch ein Geburtstagsständchen gespielt, Danke für die Einladung, Herbert.

Montag, 2. Januar 2017

Hergarten.

Auf zur ersten Tour in 2017.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  10,3 km, 02:42 h Echtzeit 252 hm.
Wegführung: Wege Nr.A4 Heimbacher Bachtal, A1 zurück.
Anspruch: leicht  Wetter: +2,0 Grad C, bedeckt, Sonne, Schnee.
Lange ist es her das wir eine Wanderung am 02.01. gemacht haben, in 2006 mit 10 Personen in Begleitung der Damen in Effelsberg. Bravo Herbert, gutes Gedächtnis, schließlich hattest du die Tour geleitet.
Heute starteten wir am Parkplatz Nationaltor Eifel, an der B 265. Startpunkt fürs neue Jahr in einem der ältesten Orte in der Eifel. Viele kleine Ortschaften behaupten dies und verweisen auf die Zeit der Römer. Von einem römischen Gutshof, der einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen ist, fanden sich Reste in diesem Ort hinter dem Haus der Gebrüder Berbuir. Ein Nachkomme der Familie befreit den Weg von Schnee und wünscht der Gruppe eine schöne Tour nach Maria Wald, so fromm schlichen wir daher. Die Römerstraße Reims-Zülpich-Köln führte unmittelbar an der militärische Lagerstätte vorbei, die sich im Laufe der Zeit zu einem Heer-Garten entwickelte.
Bereits 846 konnte Herigarda in einer Urkunde nachgewiesen werden. Aus der alten Sprachform wurde zwischenzeitlich Hergarden, später Hergarten.
Seit dem 1. Juli 1969 gehört Hergarten zur Stadt Heimbach. Immer schon wurde der Ort, der rund 350 Meter über dem Meeresspiegel liegt, von der Landwirtschaft bestimmt. In jüngerer Vergangenheit hat er sich auch als touristischer Anlaufpunkt einen Namen gemacht. Durch die Eröffnung des Nationalparks Eifel entstand in Düttling die Wildnis Werkstatt und in Hergarten ein Nationalpark-Gästehaus.
Direkt hinter der Ortschaft betreten wir an diesem ersten Wandertag in 2017 die winterliche Landschaft. Eine gute Ausschilderung, entweder Übereinstimmung mit der Karte, oder mit den elektronischen Hilfsmitteln, das hat man selten. Peter ist begeistert und beneidet uns, dass wir dies jeden Montag erleben dürfen. Leicht bergan und in sanften Kurven geht es bergab in Richtung Heimbach.
Hohe Kiefern sind mit einer leichten Schneedecke, die Wege in fester Form, schneebedeckt, ein Vorteil die Schuhe blieben sauber, ein Nachteil Rutschgefahr, schlecht für die Bandscheiben. Entlang des Heimbachs Tal erreichten wir zur Mittagszeit eine Schutzhütte am Abzweig zum Kloster Maria Wald. Die neusten Errungenschaften technischer Art ausprobieren, und siehe da Mitwanderer Peter sitzt mit in der Hütte und ist nicht auf Besuch im heimischen Wintergarten in Brühl.
Die letzten Höhenmeter sind zu überwinden, eine Umleitung ist auf allgemeinen Wunsch hin nicht vorgesehen und so wird der Startpunkt mit zufriedenen Gesichtern erreicht. 3 Stunden Frischluft reicht für den Jahresbeginn, somit bleibt genügend Zeit auf dem Krewelshof bei Kaffee und Kuchen noch viel erzählt werden.

Sonntag, 1. Januar 2017

Walberberg.

Sylvester Party.
Im Landhaus Wieler in Walberberg war für uns und einige Freunde der Abschluss für 2016, was durch viele Gemeinsamkeiten bestimmt war. Ruth und Johannes, sowie Bruni und Gerd hatten einen runden Tisch belegt.
Lecker Essen, schönes Ambiente, Musik, gekühlte Getränke aufmerksames Personal so kann man das Jahr ausklingen lassen, und das Neue beginnen, und ebenso lange feiern wie im vergangenen Jahr.

Die Tischnummer 47 war im zweiten Drittel aus dem Los Topf des Hauses Wieler gezogen worden, und der Andrang auf die Köstlichkeiten des Büfetts hielt sich in Grenzen, immer frisch nachgelegt bis Mitternacht.
Zwischendurch genug Zeit zu schwofen, leider bis Mitternacht zu viel Karnevalsmusik. Sprichwörtlich nicht das Gelbe vom Ei.

Dafür war dann das Neue Jahr mit alten Hits hervorragend. Bei Baby come back wurden Erinnerungen an alte Zeiten in der Corrida Bar zurückgezoomt. Gegen 02:30 Uhr hatte sich der Tanzsaal langsam geleert, ebenso die Gläser. Ein wunderschöner Sylvester Abend in Begleitung lieber Freunde neigte sich dem Ende zu.