Montag, 9. Januar 2017

Dollendorf.

2017 auf zur zweiten Tour.
Wanderleitung: Norbert
Wanderkarte: Nr. 12, Blankenheim Oberes Ahrtal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  13,3 km, 03:51 h Echtzeit, 288 hm.
Wegführung: Wege Nr.30, 32, 33 alle mit W bezeichnet für Wacholderweg.
Anspruch: mittelschwer, spiegelglatt.
Wetter: +0,5 Grad C, bedeckt, teilweise Sonne.
Wald und Wiesen gehören genauso zu unseren Vorstellung zur Eifel wie Dünen zur Nordsee und Gletscher zu den Alpen. Spiegelglatte Wege sind an diesem Montag vorhanden, befahrene Schneedecken, getaut, gefroren. Wie in den letzten Tagen in den Tageszeitungen beschrieben ist der Pinguin Gang angesagt. Hier ein Beispiel.
Wir starten im Ort Dollendorf, rechts der L 115 in Fahrtrichtung Hillesheim. Mit dem rechts oder links hat an diesem Tag noch eine Bedeutung. Zunächst geht es nach Unterquerung besagter Straße über eine Asphaltpiste, bergan in das Wacholdergebiet. Das hat im Sommer und Winter ihre Besonderheiten.
Die angepeilte Route sollte zur Mittagszeit am sogenannten Finger Gottes zu einer Ruhepause einladen. Diese Burgruine in Schlossthal von 1077 ist einen Ausflug wert, deutet sie doch noch heute auf die ehemals mächtige Burganlage hin, die den Herren von Dollendorf im Mittelalter Schutz und Wohnraum bot. Zuerst erreichten wir das Erschfelder Seifen Tal und mit der Wegnummer 30. Ein gut ausgebauter Split Weg jedoch leider auch Sau Glatt. An der alten Trasse der Ahr Bahn gönnen wir uns eine Trinkpause und bewundern die baumeisterlichen Hanglagen zum Schutz der Bahn.
Auf der gegenüberliegenden Seite von Ahrhütte führt uns die Tourleitung auf dem Weg Nr. 32 in das Fuhrbachtal. Wo jetzt rechts der Finger Gottes lag wurde dann endgültig auf den Wiesen und Hanglagen des Bechertstal geklärt.
Fuhrbach und Ahr verwechselt macht nix so können wir die Pause in der Kapelle zum Antonius unweit der ursprünglichen Lokation verbringen.

Zwischen Dollendorf und Schloßthal liegt auf einer kleinen Anhöhe die Antonius Feldkapelle. Sie wurde im Jahr 1701 von Maximilian Philipp, Graf zu Manderscheid und Blankenheim erbaut. Besagter Graf machte der Kapelle eine Messstiftung, nach der dienstags und freitags dort die Heilige Messe gefeiert wurde. In dieser Tradition ziehen heute an den Dienstagen der Fastenzeit Gläubige in Fußprozession zur Kapelle, um dort eine Andacht zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua zu feiern. Fünf Kerzen zu bisherigen unfallfreien Wanderung und ein Absacker, damit sind wir schon zufrieden.
Dem Kreuzweg folgend sind wir bei strahlendem Sonnenschein wieder zurück am Startpunkt. Diese Tour wird wohl auch in den Köpfen der Montagswanderer verewigt werden, das hat schon jeder Mal erlebt. Zu gelungenen Abschluss wird von einem Duo bei Kaffee und Kuchen noch ein Geburtstagsständchen gespielt, Danke für die Einladung, Herbert.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ganz herzlichen Dank den Mitwanderern für das Ständchen zu meinem Geburtstag - eine echte Überraschung

Herbert