2017 auf zur zweiten Tour.
Wanderleitung: Norbert
Wanderkarte: Nr. 12, Blankenheim Oberes
Ahrtal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 13,3 km, 03:51 h Echtzeit, 288 hm.
Wegführung: Wege Nr.30, 32, 33 alle mit W bezeichnet für
Wacholderweg.
Anspruch: mittelschwer, spiegelglatt.
Wetter: +0,5 Grad
C, bedeckt, teilweise Sonne.
Wald und Wiesen gehören genauso zu unseren Vorstellung zur Eifel wie
Dünen zur Nordsee und Gletscher zu den Alpen. Spiegelglatte Wege sind an diesem
Montag vorhanden, befahrene Schneedecken, getaut, gefroren. Wie in den letzten
Tagen in den Tageszeitungen beschrieben ist der Pinguin Gang angesagt. Hier ein
Beispiel.
Wir starten im Ort Dollendorf, rechts der L 115 in Fahrtrichtung
Hillesheim. Mit dem rechts oder links hat an diesem Tag noch eine Bedeutung.
Zunächst geht es nach Unterquerung besagter Straße über eine Asphaltpiste,
bergan in das Wacholdergebiet. Das hat im Sommer und Winter ihre
Besonderheiten.
Die angepeilte Route sollte zur Mittagszeit am sogenannten Finger
Gottes zu einer Ruhepause einladen. Diese Burgruine in Schlossthal von 1077 ist
einen Ausflug wert, deutet sie doch noch heute auf die ehemals mächtige
Burganlage hin, die den Herren von Dollendorf im Mittelalter Schutz und
Wohnraum bot. Zuerst erreichten wir das Erschfelder Seifen Tal und mit der
Wegnummer 30. Ein gut ausgebauter Split Weg jedoch leider auch Sau Glatt. An
der alten Trasse der Ahr Bahn gönnen wir uns eine Trinkpause und bewundern die
baumeisterlichen Hanglagen zum Schutz der Bahn.
Auf der gegenüberliegenden Seite von Ahrhütte führt uns die Tourleitung
auf dem Weg Nr. 32 in das Fuhrbachtal. Wo jetzt rechts der Finger Gottes lag
wurde dann endgültig auf den Wiesen und Hanglagen des Bechertstal geklärt.
Fuhrbach und Ahr verwechselt macht nix so können wir die Pause in der
Kapelle zum Antonius unweit der ursprünglichen Lokation verbringen.
Zwischen Dollendorf und Schloßthal liegt auf einer kleinen Anhöhe die
Antonius Feldkapelle. Sie wurde im Jahr 1701 von Maximilian Philipp, Graf zu
Manderscheid und Blankenheim erbaut. Besagter Graf machte der Kapelle eine
Messstiftung, nach der dienstags und freitags dort die Heilige Messe gefeiert
wurde. In dieser Tradition ziehen heute an den Dienstagen der Fastenzeit
Gläubige in Fußprozession zur Kapelle, um dort eine Andacht zu Ehren des
Heiligen Antonius von Padua zu feiern. Fünf Kerzen zu bisherigen unfallfreien
Wanderung und ein Absacker, damit sind wir schon zufrieden.
Dem Kreuzweg folgend sind wir bei strahlendem Sonnenschein wieder
zurück am Startpunkt. Diese Tour wird wohl auch in den Köpfen der
Montagswanderer verewigt werden, das hat schon jeder Mal erlebt. Zu gelungenen
Abschluss wird von einem Duo bei Kaffee und Kuchen noch ein
Geburtstagsständchen gespielt, Danke für die Einladung, Herbert.
1 Kommentar:
Ganz herzlichen Dank den Mitwanderern für das Ständchen zu meinem Geburtstag - eine echte Überraschung
Herbert
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