Auf zur ersten Tour in 2017.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich,
Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 10,3 km, 02:42 h Echtzeit 252 hm.
Wegführung: Wege Nr.A4 Heimbacher Bachtal, A1
zurück.
Anspruch: leicht Wetter: +2,0 Grad C, bedeckt, Sonne, Schnee.
Lange ist es her das wir eine Wanderung am 02.01. gemacht haben, in
2006 mit 10 Personen in Begleitung der Damen in Effelsberg. Bravo Herbert,
gutes Gedächtnis, schließlich hattest du die Tour geleitet.
Heute starteten wir am Parkplatz Nationaltor Eifel, an der B 265. Startpunkt
fürs neue Jahr in einem der ältesten Orte in der Eifel. Viele kleine
Ortschaften behaupten dies und verweisen auf die Zeit der Römer. Von einem
römischen Gutshof, der einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen ist, fanden sich
Reste in diesem Ort hinter dem Haus der Gebrüder Berbuir. Ein Nachkomme der
Familie befreit den Weg von Schnee und wünscht der Gruppe eine schöne Tour nach
Maria Wald, so fromm schlichen wir daher. Die Römerstraße Reims-Zülpich-Köln
führte unmittelbar an der militärische Lagerstätte vorbei, die sich im Laufe
der Zeit zu einem Heer-Garten entwickelte.
Bereits 846 konnte Herigarda in einer Urkunde nachgewiesen werden. Aus der
alten Sprachform wurde zwischenzeitlich Hergarden, später Hergarten.
Seit dem 1. Juli 1969
gehört Hergarten zur Stadt Heimbach. Immer schon wurde der Ort, der rund 350
Meter über dem Meeresspiegel liegt, von der Landwirtschaft bestimmt. In
jüngerer Vergangenheit hat er sich auch als touristischer Anlaufpunkt einen
Namen gemacht. Durch die Eröffnung des Nationalparks Eifel entstand in Düttling
die Wildnis Werkstatt und in Hergarten ein Nationalpark-Gästehaus.
Direkt hinter der
Ortschaft betreten wir an diesem ersten Wandertag in 2017 die winterliche
Landschaft. Eine gute Ausschilderung, entweder Übereinstimmung mit der Karte,
oder mit den elektronischen Hilfsmitteln, das hat man selten. Peter ist
begeistert und beneidet uns, dass wir dies jeden Montag erleben dürfen. Leicht
bergan und in sanften Kurven geht es bergab in Richtung Heimbach.
Hohe Kiefern sind mit
einer leichten Schneedecke, die Wege in fester Form, schneebedeckt, ein Vorteil
die Schuhe blieben sauber, ein Nachteil Rutschgefahr, schlecht für die
Bandscheiben. Entlang des Heimbachs Tal erreichten wir zur Mittagszeit eine
Schutzhütte am Abzweig zum Kloster Maria Wald. Die neusten Errungenschaften
technischer Art ausprobieren, und siehe da Mitwanderer Peter sitzt mit in der
Hütte und ist nicht auf Besuch im heimischen Wintergarten in Brühl.
Die letzten Höhenmeter
sind zu überwinden, eine Umleitung ist auf allgemeinen Wunsch hin nicht
vorgesehen und so wird der Startpunkt mit zufriedenen Gesichtern erreicht. 3
Stunden Frischluft reicht für den Jahresbeginn, somit bleibt genügend Zeit auf
dem Krewelshof bei Kaffee und Kuchen noch viel erzählt werden.
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