Montag, 2. Januar 2017

Hergarten.

Auf zur ersten Tour in 2017.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  10,3 km, 02:42 h Echtzeit 252 hm.
Wegführung: Wege Nr.A4 Heimbacher Bachtal, A1 zurück.
Anspruch: leicht  Wetter: +2,0 Grad C, bedeckt, Sonne, Schnee.
Lange ist es her das wir eine Wanderung am 02.01. gemacht haben, in 2006 mit 10 Personen in Begleitung der Damen in Effelsberg. Bravo Herbert, gutes Gedächtnis, schließlich hattest du die Tour geleitet.
Heute starteten wir am Parkplatz Nationaltor Eifel, an der B 265. Startpunkt fürs neue Jahr in einem der ältesten Orte in der Eifel. Viele kleine Ortschaften behaupten dies und verweisen auf die Zeit der Römer. Von einem römischen Gutshof, der einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen ist, fanden sich Reste in diesem Ort hinter dem Haus der Gebrüder Berbuir. Ein Nachkomme der Familie befreit den Weg von Schnee und wünscht der Gruppe eine schöne Tour nach Maria Wald, so fromm schlichen wir daher. Die Römerstraße Reims-Zülpich-Köln führte unmittelbar an der militärische Lagerstätte vorbei, die sich im Laufe der Zeit zu einem Heer-Garten entwickelte.
Bereits 846 konnte Herigarda in einer Urkunde nachgewiesen werden. Aus der alten Sprachform wurde zwischenzeitlich Hergarden, später Hergarten.
Seit dem 1. Juli 1969 gehört Hergarten zur Stadt Heimbach. Immer schon wurde der Ort, der rund 350 Meter über dem Meeresspiegel liegt, von der Landwirtschaft bestimmt. In jüngerer Vergangenheit hat er sich auch als touristischer Anlaufpunkt einen Namen gemacht. Durch die Eröffnung des Nationalparks Eifel entstand in Düttling die Wildnis Werkstatt und in Hergarten ein Nationalpark-Gästehaus.
Direkt hinter der Ortschaft betreten wir an diesem ersten Wandertag in 2017 die winterliche Landschaft. Eine gute Ausschilderung, entweder Übereinstimmung mit der Karte, oder mit den elektronischen Hilfsmitteln, das hat man selten. Peter ist begeistert und beneidet uns, dass wir dies jeden Montag erleben dürfen. Leicht bergan und in sanften Kurven geht es bergab in Richtung Heimbach.
Hohe Kiefern sind mit einer leichten Schneedecke, die Wege in fester Form, schneebedeckt, ein Vorteil die Schuhe blieben sauber, ein Nachteil Rutschgefahr, schlecht für die Bandscheiben. Entlang des Heimbachs Tal erreichten wir zur Mittagszeit eine Schutzhütte am Abzweig zum Kloster Maria Wald. Die neusten Errungenschaften technischer Art ausprobieren, und siehe da Mitwanderer Peter sitzt mit in der Hütte und ist nicht auf Besuch im heimischen Wintergarten in Brühl.
Die letzten Höhenmeter sind zu überwinden, eine Umleitung ist auf allgemeinen Wunsch hin nicht vorgesehen und so wird der Startpunkt mit zufriedenen Gesichtern erreicht. 3 Stunden Frischluft reicht für den Jahresbeginn, somit bleibt genügend Zeit auf dem Krewelshof bei Kaffee und Kuchen noch viel erzählt werden.

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