Montag, 30. November 2015

Marmagen.

Wanderung: 38_2015
Wanderleitung: Gerd.

Vom Eiffelplatz bis Café Milz bei Dauerregen.

Montag, 23. November 2015

Gönnersdorf.

Kaffee Lennartz von morgens bis zum Nachmittag.
Wanderung: 37_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte:  Karte Nr.10 Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See.
Länge: 12,62 km.
Gehzeit brutto: 3h 45 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege befestigt, teilweise mit Asphalt, Waldwege.
Anspruch: mittel-schwer.
Wetter: trocken bedeckt 2 bis 5 Grad C, nachmittags Sonne.
Steigung: gesamt 417 Meter.

Zur Zwischenüberschrift ist zu sagen, diese Handlung morgens zuerst ein Kaffee ist nicht neu. Die entsprechenden Anmerkungen für den Tourleiter in der nächsten Woche ließen da auch nicht auf sich warten. 
Ein Rückblick, in 2008 gab es für die heutige Wanderung folgende Anmerkungen:

Im November 2008 mit 8 Personen beginnt die Wanderung in Waldorf und nach einigen Kilometern auf dem Wanderweg Nr.10 stehen wir auch schon mitten im Lavastrom. Das Naturschutzgebiet hat eine besondere geologische Bedeutung als Schichtvulkan, und ist als Standort seltener Pflanzenarten und Tierarten ausgebildet. Über den Wanderweg Nr.9 erreichen wir den Herchenberg der als basaltischer Tuff- und Schlacken-Vulkan zum größten Teil schon abgebaut ist. Unser Exkursionsleiter Dieter erklärt uns die erste und zweite Ausbruchsphase, die dunkel geschichteten Schlacken, den zeitweise vorhandenen Kratersee, grobe Tuffe und Wechsel lagernde Lapillituffe. Am Südwesthang sind Steilstehende Gänge sichtbar und auf dem Bild sehr markant zu sehen der große Melilitih-Nephelinit Gang Die erste Ausbruchsphase ist wahrscheinlich in die viertletzte Kalteiszeit zu stellen, die zweite in die drittletzte. Am Waldrand vorbei zum Steinbergs Kopf hören wir die Wildgänse schreien, und an diesem wunderschönen Aussichtspunkt sehen wir sie dann in den aufkommenden Haufenwolken gegen Süden ziehen. Kaffee, Tee, Schokolade und Kuchen im Sonnenschein und bei vollkommener Windstille lassen die Mittagspause zum Genus werden. Durch das Vinxtbachtal über den Wanderweg Nummer 5 und 7 geht es zurück nach Waldorf.

Die heutige Tour startet diesmal im Zentrum von Gönnersdorf, an der L 87 in unmittelbarer Nähe des Dorfbrunnen. Bergan über den Weg Nr. 9,10 wurde der Lavaabbau am Herchenberg angesteuert.
An einem Infopunkt, von dem aus man die Abbaugrube gut einsehen kann, hat sich ein PC Besitzer von seinem Gerät getrennt, warum auch immer, die Erklärungen auf dem Exponat sind ausführlich und gut erklärt.
Dem Wanderweg B2 bzw. 9 weiter folgend an Streuobstwiesen vorbei wird der Aussichtspunkt Steinbergskopf angesteuert. Die vorbeiziehenden Kraniche in kleiner Formation wecken die Erinnerungen, eine Situation fast wie damals. Das Langzeitgedächtnis funktioniert noch.
Unterhalb des Berges, an der Schutzhütte Jakob stellen wir eine draußen stehende Bank in den Hüttenvorraum und machen Mittag. Über den Quellenpfad Bad Breisig den Serpentinen entlang geht es ins Tal des Vinxbach. Der vor uns liegende Höhenzug des Fronhellers Bergs hatte einen steilen Anstieg, dafür waren die Weitsichten auf der Höhe zum Siebengebirge, bzw. Taunus bei Sonnenschein in alle Richtungen lohnend. Die Wettergrenze Eifel und Rhein, war in der Landschaft deutlich zu sehen, ebenso sah uns das Personal im Kaffee Lennartz am Nachmittag.


Donnerstag, 19. November 2015

Köln-Weiden.

Zu Gast bei einem Spitzenkoch.
Ein lieber alter Freund hat auch die 70 erreicht und machte ein Hobby zum Highlight. Exquisite Küche mit Weinbegleitung. Nach einer Woche kommt Mann oder Frau immer noch ins schwärmen.
Gruß aus der Küche.
Fenchelcremesuppe mit Jakobsmuschel
Zander auf Kartoffelerbsen Püree mit Sauce Noilly
Nüsslisalat
Basilikumsorbet
Roastbeef mit Kräuterkruste, Bratlinge und Gartengemüse
Mousse au Chocolatier mit Rotweinschaum

Käseplatte. Schön das wir eingeladen waren und den Abend genießen konnten, Besten Dank.

Montag, 16. November 2015

Dollendorf.

So ist der Spätherbst.
Wanderung: 36_2015
Wanderleitung: Herbert
Wanderkarte: Hillesheim Karte Nr.16
Länge: 14,67 km.
Gehzeit brutto: 4h 02 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege befestigt, querfeldein, Wiesengrund mit viel Lehmunterlage.
Anspruch: mittel.
Wetter: trocken bedeckt grau in grau 12 Grad C, stürmisch.
Steigung: von 435 Meter auf 530 Meter.

Unsere Tour startet in Dollendorf. Nach Unterquerung der L 115 folgen wir erst mal dem Wanderweg Nr. 33. Das Wandergebiet in der Hillesheimer Gegend ist bekannt für seine ausgedehnten Wacholdergebiete. Leider sind die schönen herbstlichen Sonnentage vorbei, so auch die Wegbezeichnung. Querfeldein durch den Wiesengrund mit hunderten Mäuselöchern geht es leicht bergan zu einer Grillhütte östlich von Wiesbaum. Im März 2012 hatten wir hier mal Schutz gesucht vor einem Regenschauer. Peter wundert sich was so alles im Kurzzeitgedächtnis des Berichtschreibers hängen bleibt.
Da weit und breit sich keine Möglichkeit ergab an anderer Stelle eine Pause im Windschatten einzulegen verbringen wir hier unsere Rast. Der Flachmann mit Grappa hatte Generalprobe.
Über den Wanderweg Nr. 10 geht es in das Naturschutzgebiet der Wachholderheide bei Wiesbaum. Viele Bezeichnungen für die Landschaft sind hier an der Tagesordnung, Toskana der Eifel, als ein Beispiel. Hört man das Wort Wacholder, denkt man automatisch an den Wacholderschnaps, den Gin. Doch dass dieser Strauch auch vielseitige Heilwirkungen besitzt, wissen die wenigsten. Wacholder ist verdauungsanregend und stoffwechselfördernd, wirkt antibakteriell und nierenanregend beziehungsweise harntreibend.
Die Sträucher sind sehr kälteunempfindlich, benötigen aber viel Licht. Dies sollte bei der Wahl des Standortes berücksichtigt werden. Gepflanzt werden können Wacholdersträucher ganzjährig, solange kein Frost besteht.
Nützlinge wie Vögel, Bienen und andere Insekten lieben den Wacholder und siedeln sich gerne auf ihm an.
Die kleine Ortschaft Mirbach liegt wohl noch im Tiefschlaf, als wir den Ort passieren, nur ein paar Hunde bellen. Merkmal des Ortes ist der Eifeldom mit dem Bau begonnen wurde 9. April 1902. Die Einsegnung unter dem Titel Erlöserkapelle durch den Trierer Generalvikar ist heute noch im Sprachgebrauch. Die Kapelle und die gesamte Ausstattung war Eigentum des Freiherrn v. Mirbach. Die Kosten für die Unterhaltung sollten aus den Zinsen eines in Wertpapieren angelegten Bau Fonds bezahlt werden. Da durch die Inflation die Wertpapiere Makulatur geworden waren, die Familie v. Mirbach nicht zur Unterhaltung verpflichtet konnten die im Laufe der Zeit, besonders aber im letzten Krieg aufgetretenen erheblichen Schäden lange nicht behoben werden. Die Kirchengemeinde Wiesbaum-Mirbach wurde dann 1956 aktiv.
Über den Weg Nr.34 nach Querung von Feldwegen mit genügend frischem Lehmboden wurde der Startort sichtbar. Genug Kaffee und Kuchen, gesponsert vom genesenden Präsidenten, am Ortsende von Hillesheim und auf der Rückfahrt den langersehnten Regen so muss ein Wandertag enden.

Mittwoch, 11. November 2015

Brühl.

Wie die Zeit vergeht. 11.11.1967
Weiße Rosen, als Sinnbild für Zehn Jahre, die Roten, als Symbol zwischen eins und neun, da wird bald etwas fällig.

Das tolle Datum feiern und genießen, bzw. verwöhnen lassen, am Kamin ein Gläschen Sekt und eine Süße Verführung, so kann das neue Jahr beginnen.

Montag, 9. November 2015

Binzenbach.

Zwischen Frühstück und Mittag.
Wanderung: 35_2015
Wanderleitung: Norbert
Wanderkarte: Bad Münstereifel Nr. 7.
Länge: 16,67 km.
Gehzeit brutto: 4h 22 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege mit viel Laub Belag, querfeldein Wiesengrund.
Anspruch: mittel.
Wetter: trocken bedeckt Sonne 15 Grad C.
Steigung: von 253 Meter auf 431 Meter.
Unsere Tour startet in Rheinbach im Kaffee Schlich mit einem ausgiebigen Frühstück. Pech wer seine Mails am Wochenende nicht abruft.
Die heutige Wanderleitung hatte sich einiges auf die Fahne geschrieben, die Mitwanderer verwöhnen, noch mit einer 6 vor der Altersgrenze, nächste Woche mit einer 7 leben. Nur Rührei, oder auch Käse und Wurst war zuerst mal die Entscheidung.
In Binzenbach wo unser diesjähriges Weihnachtsessen sein soll ist dann der eigentliche Tour Beginn. Hier am Ende des Sahrbachtal geht es erst mal los in Richtung Effelsberg. Die Wege sind dicht mit Laub belegt, es raschelt unter den Füßen und manche Windbö bringt Nachschub an Blättern.
Der Sahrbach entspringt im Flamersheimer Wald und ist somit auf Euskirchener Gebiet, auf einer Höhe von etwa 384m. Von hier aus fließt der Bach nach Osten, unterquert nach kurzem Lauf die L 113, die wir gegen Mittag überqueren, und verlässt dort Euskirchen. Südlich zwischen Scheuren und Maulbach ist die weitere Fließrichtung bis Houverath, um als Sahrbach nach Kirchsahr, Binzenbach und Burgsahr, in Richtung Kreuzberg in die Ahr zu gelangen.
Das Ohr zum Weltall im Effelsberger Tal, ein Wunderwerk der Technik und 1972 erbaut. Radioastronomie mit einem Spiegeldurchmesser von 100 Metern und bis 2000 das größte voll bewegliche Teleskop der Welt. Extra für uns wird eine Ehrenrunde gedreht, oder heißt es nachgeführt? Selbst „Siry“ kann diese Frage nicht beantworten. Hier zur Klarstellung, 
ein Anruf am Dienstag den 10.11.2015 unter der Rufnummer 02257-301101 mit Vermittlung an den Leitstand, klärt den Sachverlauf, die Steuerungszentrale bestätigt ein Wartungsintervall, ein neuer Motor war eingebaut worden. Also keine Nachführung. Übrigens so schnell sind die fernen Galaxien nicht. Das Prozedere war auch auf der Web Cam zu sehen.
Entlang des Effelsberger Baches nähern wir uns im großen Bogen der Ortschaft Houverath, das war nötig, damit die Wandersleute nicht zu viel auf der Schwarzdecke gehen, was bekanntlich die Kniegelenke beansprucht. In der uns bekannten Restauration „Zum Eifeldom“ ist ein komplettes Menü für die Wanderfreunde vorgesehen. Nicht umsonst wird draußen geworben mit dem Hinweis, Wanderer sind willkommen, ebenso edle Spender.
Über die Wege Nr.3 kurz vor Limbach, und 8, an der Houverath Mühle vorbei, geht es zurück ins Sahrbachtal. Nächste Woche ist Norbert rein statistisch ein Jahr älter, erleben wir dann die nächste Überraschung???, oder hat Herbert der aus dem Urlaub zurück ist etwas im Rucksack, den brauchten wir heute nicht.

Freitag, 6. November 2015

Blankenheim-Bad Neuenahr.

Die Ahr entlang mit dem Auto.
Unsere Tour startet in Blankenheim. Ein Rundgang durch das Städtchen und die Ahrquelle an bekannter Stelle besichtigen. Immer wieder mussten Termine gesucht werden um mit Karin und Paul eine Spritztour entlang der Ahr zu unternehmen. Das Motto, von der Quelle bis zur Mündung. Die Wetterlage war zwar bescheiden aber immerhin trocken. Den Ahrsteig hat der Berichterstatter schon vor 2 Jahren absolviert und nun mit dem Auto. Zu Erstaunen der Mitfahrer konnte da vorweg immer gesagt werden welcher Ort demnächst auftaucht.
In Binzenbach, im beschaulichen Sahrbachtal, wurde in einer Lokalität die Mittagspause eingelegt, dort werden die Montagswanderer dann am 14 Dezember ihren Jahresabschluss feiern. Für „Lisa“ gab es frisches Quellwasser und auf der Speisekarte konnten die Mitreisenden zwischen kleinen und großen Portionen auswählen. In Rech an der Ahr lugte die Sonne hervor und ein herrlicher Blick auf das Dorf erfreute die Herzen.

In Bad Neuenahr durch den Kurort schlendern und bei Kaffee und Kuchen den Tag ausklingen lassen. Schön dass es mal gelungen war einen Termin in die Tat umzusetzen, denn Rentner haben ja bekanntlich wenig Zeit. Abends stand noch Doppelkopf auf dem Programm.

Montag, 2. November 2015

Brohl-Lützing.

Das Brohltal ,Anfang November, Traumwetter.
Wanderung: 34_2015
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Das Brohltal Nr. 10.
Länge: 16,83 km.
Gehzeit brutto: 5h 23 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege, schmale Waldwege, klettersteigartiger Abstieg.
Anspruch: mittel schwer.
Wetter: ca. + morgens 3 Grad, Berge diesig, strahlende Sonne 12 Grad C.
Steigung: von 60 Meter auf 325 Meter.
Unsere Tour startet in Brohl-Lützing, im Zentrum ein Parkplatz an der Rheinstraße ohne Zeitlimit. Typisch für die Orte am Rhein, direkt an der Bahnlinie. Über die Burgstraße entlang einer alten Wasserzuführung zu einem ehemaligen Industriegebiet, und parallel zum Brohlbach geht es los. Nach Überquerung der Brohltal Bahn und der B 412 geht es über einen schmalen Laubbedeckten Hang Weg bis zur Fabrik Tönissteiner Sprudel. Vom Zauber des goldenen Oktober ist in den ausgedehnten Eichenwäldern ist noch einiges zu erkennen.
Der Brohlbach und der Pönterbach mit leicht ansteigender Wegführung ist bis zum Krayer Hof bei herrlichen Sonnenschein unsere Orientierung.
Wir schauen uns eine alte Wasserburg aus dem 12 Jahrhundert an, der Dichter Apolinaire verweilte hier 1901-1902, so sah das Ensemble auch aus.
In der Nähe des Vulkan Nastberg ist die Kehrtwende der Tour. Auf dem Höhenzug in unmittelbarer Nähe des Hüttenhofs genießen wir in der Sonne den Blick ins Rheintal. Die letzten Nebel ziehen über die Weinberge und wir avisieren einen Apfelbaum mit super leckeren Früchten an.
Das Ziel der Vulkankegel Hohe Buche bzw. Römischer Steinbruch hatte die Wanderleitung schon mal besucht. Für unseren Geologen Dieter, war der in 2014 noch unbekannt, da dieser heute abwesend war sollte dieser Norbert nicht vorenthalten werden.
Hier stand einmal eine große Buche. Daher hat der Vulkan Hohe Buche seinen Namen. Sein Gestein wurde u.a. zur Trierer Römerbrücke verarbeitet. Auf der Wanderung durch die Hohe Buche kann man in einen Lavastrom blicken, dessen Basaltlava in römischer, mittelalterlicher und napoleonischer Zeit abgebaut wurde. Sehr gute erklärende Infotafeln mit den verbliebenen Steinen und Abbildungen der Arbeiten lassen erahnen wie es hier zuging. Die letzte und wahrscheinlich einzige Eruption der Hohen Buche fand vor rund 110.000 Jahren statt.
Der Abstieg nach Brohl-Lützing hat teilweise klettersteigartige Abstiege. An einigen Punkten ist eine gute Sicht auf Rheinbrohl und Bad Hönningen. Der steile Abstieg bot die Möglichkeit den Begleiter zu überholen, sein Kommentar, hättest es sagen sollen nimm die Stöcke mit, bergauf merkt man schon den Altersunterschied, der wird in diesem Monat noch legalisiert.