Das Brohltal ,Anfang November,
Traumwetter.
Wanderung: 34_2015
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Das Brohltal Nr. 10.
Länge: 16,83 km.
Gehzeit brutto: 5h 23 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege, schmale
Waldwege, klettersteigartiger Abstieg.
Anspruch: mittel schwer.
Wetter: ca. + morgens 3 Grad, Berge diesig, strahlende Sonne 12 Grad C.
Steigung: von 60 Meter auf 325 Meter.
Unsere
Tour startet in Brohl-Lützing, im Zentrum ein Parkplatz an der Rheinstraße ohne
Zeitlimit. Typisch für die Orte am Rhein, direkt an der Bahnlinie. Über die
Burgstraße entlang einer alten Wasserzuführung zu einem ehemaligen
Industriegebiet, und parallel zum Brohlbach geht es los. Nach Überquerung der
Brohltal Bahn und der B 412 geht es über einen schmalen Laubbedeckten Hang Weg
bis zur Fabrik Tönissteiner Sprudel. Vom Zauber des goldenen Oktober ist in den
ausgedehnten Eichenwäldern ist noch einiges zu erkennen.
Der
Brohlbach und der Pönterbach mit leicht ansteigender Wegführung ist bis zum Krayer
Hof bei herrlichen Sonnenschein unsere Orientierung.
Wir
schauen uns eine alte Wasserburg aus dem 12 Jahrhundert an, der Dichter
Apolinaire verweilte hier 1901-1902, so sah das Ensemble auch aus.
In
der Nähe des Vulkan Nastberg ist die Kehrtwende der Tour. Auf dem Höhenzug in
unmittelbarer Nähe des Hüttenhofs genießen wir in der Sonne den Blick ins
Rheintal. Die letzten Nebel ziehen über die Weinberge und wir avisieren einen
Apfelbaum mit super leckeren Früchten an.
Das
Ziel der Vulkankegel Hohe Buche bzw. Römischer Steinbruch hatte die
Wanderleitung schon mal besucht. Für unseren Geologen Dieter, war der in 2014
noch unbekannt, da dieser heute abwesend war sollte dieser Norbert nicht vorenthalten
werden.
Hier
stand einmal eine große Buche. Daher hat der Vulkan Hohe Buche seinen Namen.
Sein Gestein wurde u.a. zur Trierer Römerbrücke verarbeitet. Auf der Wanderung
durch die Hohe Buche kann man in einen Lavastrom blicken, dessen Basaltlava in
römischer, mittelalterlicher und napoleonischer Zeit abgebaut wurde. Sehr gute
erklärende Infotafeln mit den verbliebenen Steinen und Abbildungen der Arbeiten
lassen erahnen wie es hier zuging. Die letzte und wahrscheinlich einzige
Eruption der Hohen Buche fand vor rund 110.000 Jahren statt.
Der
Abstieg nach Brohl-Lützing hat teilweise klettersteigartige Abstiege. An
einigen Punkten ist eine gute Sicht auf Rheinbrohl und Bad Hönningen. Der
steile Abstieg bot die Möglichkeit den Begleiter zu überholen, sein Kommentar, hättest
es sagen sollen nimm die Stöcke mit, bergauf merkt man schon den
Altersunterschied, der wird in diesem Monat noch legalisiert.
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