Montag, 23. November 2015

Gönnersdorf.

Kaffee Lennartz von morgens bis zum Nachmittag.
Wanderung: 37_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte:  Karte Nr.10 Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See.
Länge: 12,62 km.
Gehzeit brutto: 3h 45 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege befestigt, teilweise mit Asphalt, Waldwege.
Anspruch: mittel-schwer.
Wetter: trocken bedeckt 2 bis 5 Grad C, nachmittags Sonne.
Steigung: gesamt 417 Meter.

Zur Zwischenüberschrift ist zu sagen, diese Handlung morgens zuerst ein Kaffee ist nicht neu. Die entsprechenden Anmerkungen für den Tourleiter in der nächsten Woche ließen da auch nicht auf sich warten. 
Ein Rückblick, in 2008 gab es für die heutige Wanderung folgende Anmerkungen:

Im November 2008 mit 8 Personen beginnt die Wanderung in Waldorf und nach einigen Kilometern auf dem Wanderweg Nr.10 stehen wir auch schon mitten im Lavastrom. Das Naturschutzgebiet hat eine besondere geologische Bedeutung als Schichtvulkan, und ist als Standort seltener Pflanzenarten und Tierarten ausgebildet. Über den Wanderweg Nr.9 erreichen wir den Herchenberg der als basaltischer Tuff- und Schlacken-Vulkan zum größten Teil schon abgebaut ist. Unser Exkursionsleiter Dieter erklärt uns die erste und zweite Ausbruchsphase, die dunkel geschichteten Schlacken, den zeitweise vorhandenen Kratersee, grobe Tuffe und Wechsel lagernde Lapillituffe. Am Südwesthang sind Steilstehende Gänge sichtbar und auf dem Bild sehr markant zu sehen der große Melilitih-Nephelinit Gang Die erste Ausbruchsphase ist wahrscheinlich in die viertletzte Kalteiszeit zu stellen, die zweite in die drittletzte. Am Waldrand vorbei zum Steinbergs Kopf hören wir die Wildgänse schreien, und an diesem wunderschönen Aussichtspunkt sehen wir sie dann in den aufkommenden Haufenwolken gegen Süden ziehen. Kaffee, Tee, Schokolade und Kuchen im Sonnenschein und bei vollkommener Windstille lassen die Mittagspause zum Genus werden. Durch das Vinxtbachtal über den Wanderweg Nummer 5 und 7 geht es zurück nach Waldorf.

Die heutige Tour startet diesmal im Zentrum von Gönnersdorf, an der L 87 in unmittelbarer Nähe des Dorfbrunnen. Bergan über den Weg Nr. 9,10 wurde der Lavaabbau am Herchenberg angesteuert.
An einem Infopunkt, von dem aus man die Abbaugrube gut einsehen kann, hat sich ein PC Besitzer von seinem Gerät getrennt, warum auch immer, die Erklärungen auf dem Exponat sind ausführlich und gut erklärt.
Dem Wanderweg B2 bzw. 9 weiter folgend an Streuobstwiesen vorbei wird der Aussichtspunkt Steinbergskopf angesteuert. Die vorbeiziehenden Kraniche in kleiner Formation wecken die Erinnerungen, eine Situation fast wie damals. Das Langzeitgedächtnis funktioniert noch.
Unterhalb des Berges, an der Schutzhütte Jakob stellen wir eine draußen stehende Bank in den Hüttenvorraum und machen Mittag. Über den Quellenpfad Bad Breisig den Serpentinen entlang geht es ins Tal des Vinxbach. Der vor uns liegende Höhenzug des Fronhellers Bergs hatte einen steilen Anstieg, dafür waren die Weitsichten auf der Höhe zum Siebengebirge, bzw. Taunus bei Sonnenschein in alle Richtungen lohnend. Die Wettergrenze Eifel und Rhein, war in der Landschaft deutlich zu sehen, ebenso sah uns das Personal im Kaffee Lennartz am Nachmittag.


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