Kaffee Lennartz von morgens bis zum
Nachmittag.
Wanderung: 37_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Karte Nr.10 Das Brohltal mit Vulkanpark und
Laacher See.
Länge: 12,62 km.
Gehzeit brutto: 3h 45 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege befestigt,
teilweise mit Asphalt, Waldwege.
Anspruch: mittel-schwer.
Wetter:
trocken bedeckt 2 bis 5 Grad C, nachmittags Sonne.
Steigung: gesamt 417 Meter.
Zur
Zwischenüberschrift ist zu sagen, diese Handlung morgens zuerst ein Kaffee ist
nicht neu. Die entsprechenden Anmerkungen für den Tourleiter in der nächsten
Woche ließen da auch nicht auf sich warten.
Ein
Rückblick, in 2008 gab es für die heutige Wanderung folgende Anmerkungen:
Im
November 2008 mit 8 Personen beginnt die Wanderung in Waldorf und nach einigen
Kilometern auf dem Wanderweg Nr.10 stehen wir auch schon mitten im Lavastrom.
Das Naturschutzgebiet hat eine besondere geologische Bedeutung als
Schichtvulkan, und ist als Standort seltener Pflanzenarten und Tierarten
ausgebildet. Über den Wanderweg Nr.9 erreichen wir den Herchenberg der als
basaltischer Tuff- und Schlacken-Vulkan zum größten Teil schon abgebaut ist.
Unser Exkursionsleiter Dieter erklärt uns die erste und zweite Ausbruchsphase,
die dunkel geschichteten Schlacken, den zeitweise vorhandenen Kratersee, grobe
Tuffe und Wechsel lagernde Lapillituffe. Am Südwesthang sind Steilstehende
Gänge sichtbar und auf dem Bild sehr markant zu sehen der große Melilitih-Nephelinit
Gang Die erste Ausbruchsphase ist wahrscheinlich in die viertletzte Kalteiszeit
zu stellen, die zweite in die drittletzte. Am Waldrand vorbei zum Steinbergs Kopf hören wir die
Wildgänse schreien, und an diesem
wunderschönen Aussichtspunkt sehen wir sie dann in den aufkommenden
Haufenwolken gegen Süden ziehen. Kaffee, Tee, Schokolade und Kuchen im
Sonnenschein und bei vollkommener Windstille lassen die Mittagspause zum Genus
werden. Durch das Vinxtbachtal über den Wanderweg Nummer 5 und 7 geht es zurück
nach Waldorf.
Die
heutige Tour startet diesmal im Zentrum von Gönnersdorf, an der L 87 in
unmittelbarer Nähe des Dorfbrunnen. Bergan über den Weg Nr. 9,10 wurde der
Lavaabbau am Herchenberg angesteuert.
An
einem Infopunkt, von dem aus man die Abbaugrube gut einsehen kann, hat sich ein
PC Besitzer von seinem Gerät getrennt, warum auch immer, die Erklärungen auf
dem Exponat sind ausführlich und gut erklärt.
Dem
Wanderweg B2 bzw. 9 weiter folgend an Streuobstwiesen vorbei wird der
Aussichtspunkt Steinbergskopf angesteuert. Die vorbeiziehenden Kraniche in kleiner
Formation wecken die Erinnerungen, eine Situation fast wie damals. Das Langzeitgedächtnis
funktioniert noch.
Unterhalb
des Berges, an der Schutzhütte Jakob stellen wir eine draußen stehende Bank in
den Hüttenvorraum und machen Mittag. Über den Quellenpfad Bad Breisig den
Serpentinen entlang geht es ins Tal des Vinxbach. Der vor uns liegende Höhenzug
des Fronhellers Bergs hatte einen steilen Anstieg, dafür waren die Weitsichten
auf der Höhe zum Siebengebirge, bzw. Taunus bei Sonnenschein in alle Richtungen
lohnend. Die Wettergrenze Eifel und Rhein, war in der Landschaft deutlich zu
sehen, ebenso sah uns das Personal im Kaffee Lennartz am Nachmittag.
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