Montag, 25. Februar 2013

Streitenau.


Wandertour: 2013_06

Wanderführer:  Gerd
Bei der Pfeilmarkierung wurde eine Schneehöhenmessung vorgenommen.
Wanderkarte:  Wanderkarte N.11 Oberes Ahrtal, Wanderparadies Ahrsteig von Blankenheim bis Sinzig.
Region: Region Hocheifel, Nürburgring.
Länge: 18,61 km
Gehzeit brutto 5 Std. 40 min.
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung: blauweiß Ahrsteig, Nr.2 und 3
Wegbeschaffenheit: steile Böschungen, schmale und breite feste Wege.
Anspruch: anspruchsvoll, gute Kondition, Tiefschnee.
Wetter:  bedeckt. Schneefall den ganzen Tag
Steigung: von 270 auf 427m
Sehenswertes:  schroffe Felswände. Startpunkt Streitenau.
Um die Antriebslosigkeit bei diesem trüben Wetter zu verdrängen gab es für die beiden Wanderer Norbert und Gerd, erst mal einen Kaffee bei Klapperich in Antweiler. Die Zeitungen sprechen von Winterdepressionen, zu wenig Sonne in den kalendarischen Wintermonaten. Doch Bewegung im Freien, selbst bei bedecktem Himmel verschafft genug Licht zur Serotonin Produktionen im Körper.

Derweil auch noch der Schneefall über den ganzen Tag in trockener Form, entgegen landläufiger Meinung fällt, verwandelt die weiße Pracht die Landschaft.
Tiefschnee nur zu bewältigen mit gutem Schuhwerk oder Speiks, so präsentiert sich der Anstieg. Steile Hänge links und rechts des Weges, mit vorprogrammierter Rutschgefahr.

An der Kreuzung L73-L74 geht’s los. Ein knackiger Anstieg über Streitenau, hoch über dem Ahrtal führt die Route zunächst über Felspassagen und entlang schroffer Sandsteinwände der Schulder Hardt, die Bezeichnung der steilen Hänge, bis zum Bubenley. Die steile Felswand entstand durch das Einschneiden der Ahr in die hier flach geneigte Schichtenfolge. Im unteren Bereich sind Schichten aus feinem Sandstein aufgeschlossen. Zwischen den hellbraunen Sandsteinbänken treten dünne graue Lagen von Ton Stein auf, die nicht so fest sind wie die Sandsteine und daher als feine Bruchstücke aus den Lagen herausrieseln. Für uns rieselt immer noch der Schnee.
Viel Augenmerk auf die Strecke sich trittsicher vorwärts bewegend wurde das idyllische Örtchen Schuld erreicht. Das beeindruckende Felsmassiv Spieler Ley lassen wir links liegen und durch Wälder und Wiesen, erreichten wir Insul.
Die Ahrsteig Routen sind als Streckenwanderungen ausgewiesen und durch die logistischen Planungen konnte mangels Masse kein zweites Fahrzeug eingeplant werden. Somit begann für den Rückweg ein beschwerlicher Anstieg nach Winnerath entlang des Atzenbachs. War morgens der Tourleiter vorweg, kehrte sich das am Nachmittag um, es gab halt viel zu fotografieren,besonders die Schneehöhe.
Schon gut wenn man im Spurschatten durch den Tiefschnee wandern kann. Als kleines Beispiel zur Vermessung der Schneedecke musste die Thermoskanne herhalten. Am Ortsrand von Winnerath, wo im Herbst noch eine reichliche Parasol Ernte stattfand gelangten wir auf dem Wanderweg Nr3 zurück nach Streitenau. Insul bis Kreuzberg wäre die nächste Etappe, da muss für eine Strecke mit 17,8 km gerechnet werden, die hatten wir heute nicht ganz erreicht. Mal sehen wie das mit den örtlichen Verkehrsangeboten zu bewältigen ist. Die Planungen sind im Gange.






Montag, 18. Februar 2013

Stadtkyll.


Wandertour: 2013_05
Wanderführer:  Norbert
die Pfeilmarkierung zeigt hier war Sonnenbaden angesagt.
Wanderkarte:  Wanderkarte Nr.15 Oberes Kylltal.
Region: .Deutsch Belgischer Naturpark
Länge: 16,74 km
Gehzeit brutto 4 Std. 41 min.
WDG: 4,5 km/h
Wegmarkierung: Weg Nr. SY.2,3 Eifelverein, SY 9.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, Schnee, Glätte in den Fahrspuren.
Anspruch: mittel, gute Kondition.
Wetter:  strahlend blauer Himmel.
Steigung: von 412 auf 610m
Sehenswertes: Wirfttal.

Der Weg ist das Ziel, oder nur wer sein Ziel kennt findet den Weg, Zitat eines chinesischen Lehrmeisters, unser Lehrmeister doktert derweil noch an den Folgen des schweren Sturz von Wershofen. Der ein oder andere hat sein Montagsziel aus den Augen verloren, ebenfalls Verletzung bedingt, sind im Moment noch zwei Aktivisten auf der Piste. Nobert hatte die ehrenvolle Aufgabe nochmals eine Schneewanderung zu gestalten, und der Tag begann mit einer Tasse Kaffee in Stadtkyll bei der Konditorei Doppelfeld.
Der Konditormeister klatsche in die Hände, schließlich kennt man sich, und Brot schneiden kostet hier keinen Cent mehr, frische Torten lachten einen an.
Stadtkyll, am Rand der Vulkaneifel sind 80 km Wanderwege mit SY ausgeschildert, die teilweise noch unberührten Naturen durchqueren. Am Staudamm geht’s los und nach einigen Kilometern ist klar, die Fahrspuren knistern und knarren unter den Wanderschuhen aber wer diese Laute kennt weiß was einen beim Rutschen erwartet.
Am Steinbüchel sind die Entfernungen in alle Richtungen angegeben. Da findet man auch Kilometerangaben die wir im Laufe des Jahres locker schaffen, z.B. Berlin 517 km. Ein Stein aus dem Steinbruch Wein Berg bei Berndorf , Devon ca. 380 Millionen Jahre, bestückt mit vielen Informationen gab diesen Hinweis.
Über breite Schneewege, deren Untergrund sich nicht preisgibt wird die Natur bewundert.

Durch ein Telefonat abgelenkt, wurde ein kleiner Umweg durch eine Ruhezone für die Wildtiere gemacht und dieser dann auch mit Sichtung der Selbigen belohnt. Da hatte doch in der Heimat ein Deep ein silbernes Fahrzeug quer auf der Fahrerseite verunstaltet auf einem Parkplatz, und ward nicht mehr gesehen.
Das Ziel vor Augen konnte eine Verschnaufpause in der Nähe von Schönefeld auf einer trockenen Bank bei strahlendem Sonnenschein die Natur bewundert werden. Sie gibt es doch noch, Die Sonne. Ein Funken Frühling kommt auf.
Durch teilweise verharschten Tiefschnee der die Einzigen Laute verursachte, ansonsten erholsame Stille während der Tour, wurde das Wirfttal erreicht.
Die morgens in Augenschein genommenen frischen Torten fanden dann am Nachmittag ihren Abnehmer. In der Vorahnung dass sich im Laufe der Woche das Wetter verschlechtert, wie so oft in letzter Zeit, wurde der nächste Montag ins Auge gefasst  Ahrsteig Teil 3 von Fuchshofen bis Insul. mal kalkulieren was die Karte da empfiehlt. 



Sonntag, 10. Februar 2013

Brühl, Köln, Berlin.


Auf Stippvisite in Brühl. Die Berliner besuchten das Epizentrum des rheinischen Frohsinns.
Ob Brühl oder Köln da musste man erst einmal das Motto lernen.
Fastelovend Em Blot He Un Am Zuckerhot. So war das jedenfalls für den Besuch in Köln notwendig. Jeck op Bröhl war da schon einfacher. Da passte es gut ins Konzept die Heimatstadt zu Fuß in Augenschein zu nehmen und den Standort zum Umzug am Sonntag zu erkunden. Der gehört zwar nicht zum UNESCO Kulturerbe dafür aber Schloss Augustusburg und die Parkanlagen. Die Aras im Park ließen sich bei leichtem Sonnenschein blicken und somit waren die Wetterprognosen der nächsten Tage gesichert. Ab in die Domstadt zu einem Kurzbesuch und etwas über die Kultur der Hauptstadt des rheinischen Frohsinns erfahren.

Für den Sonntagszoch in Brühl brachte man bei Deiters eigentlich nix zu kaufen, denn der Fundus gab für jeden was her. Einen freien Platz in den Traditions Brauhäusern ergattern war da schon schwieriger. Nach einigen Gläsern Peterskölsch fiel der Abschied aus der Stadt schon schwer.

Das abendliche Kölsch Buffet mit den erforderlichen Getränken und einer Spielerunde die zu Gunsten des Hausherrn endete machte klar das nur noch ein Tag übrig blieb den Karneval zu feiern. Über die Webcam der Stadt kam dann die Info es ist so weit. Gut geschminkt durch die Maskenbildnerin Melanie konnte das närrische Treiben beginnen.


Die Ausbeute des Wurfs Materials war beachtlich und der leckere Eintopf bei Freunden ließ die Gastgeber in Erinnerungen schwelgen. Ach wat wo dat früher schön doch in Colonia. Schön dass ihr uns besucht habt und wir hoffen es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.